Antec Kühler H2O 1250 test – AIO Wasserkühlung

Antec Kühler H2O 1250 test – AIO Wasserkühlung

0 1373

Springen wir doch direkt zum Test des Kühler H2O 1250 von Antec. Das Modell ist eine All-In-One Wasserkühlung, exklusiv für die CPU. Der Vorteil gegenüber einer normalen Luftkühlung liegt auf der Hand. Alles ist bereits fertig und nichts muss manuell gefüllt und abgedichtet werden. Wir schauen uns in diesem Test also an welche Ausstattung die Wasserkühlung mitbringt und was sie leisten kann.

 

Überblick

Zuerst einmal ist der Kühler H2O von Antec in zwei Versionen erhältlich. Wir haben hier die größere und stärkere Unit den 1250 im Test, wobei der Kühler 950 H2O einen kleineren Radiator und Kühler mit sich bringt. Logischerweise auch zum geringeren Preis.

Der Kühler 1250 verpackt hingegen zwei Lüfter auf einem großen Radiator. Der passt dann an die gewöhnlichen Aussparungen in der Decke des Gehäuses. Das ist jedoch noch nicht alles. Ebenfalls gibt es gleich zwei Pumpen im Radiator verbaut. Das mag auf den ersten Blick nicht so sinnvoll erscheinen, jedoch ist die Pumpleistung dadurch höher und es gibt Redundanz falls eine Pumpe ausfallen sollte. Gerade wer seine CPU meist auf Übertaktung und hohen Temperaturen fährt, wird dieses Feature evtl. zu schätzen wissen.

Kuhler_h20_1250_8711

Auf der Sockeleinheit ist eine LED verbaut, die gesteuert werden kann, in ihrer Grundeinstellung jedoch von der CPU Temperatur beeinflusst wird. Der Sockel ist als Universalmount ausgeführt und unterstützt die neuen Sockel für AMD und Intel. Für die volle Kompatibilität einfach mal die Antec Webseite checken. Die Kontaktplatte ist voll in Kupfer ausgeführt und der gesamte Kopf ist

Zur Kontrolle des Kühlers ist die Antec GRID Software verantwortlich. Dazu wird der Kühler per USB an die Maschine angeschlossen. Das allerdings per Motherboard Anschluss. In der Software lassen sich die üblichen Parameter wie die Schwellen der Temperatur, Geschwindigkeit der Lüfter ect. einstellen. Super detailliert lassen sich jedoch keine Einstellungen vornehmen. Die Steuerung ist eher basic.

Kuhler_h20_1250_8698

Im Einsatz

Eingebaut ist der Kühler wirklich im Handumdrehen. Ein bisschen muss man die Anleitung schon zur Rate ziehen um die korrekte Montage zu erledigen. Es ist aus einem Arsenal an Schrauben und Befestigungen zu wählen, die Montagepalatte muss richtig angebracht werden usw. Verglichen mit einer offenen Wasserkühlung ist das jedoch eine sehr einfache Montage. Zudem ist die Qualität hier hervorzuheben. Das gesamte System macht einen sehr soliden Eindruck und ist verarbeitungstechnisch seinen Preis von aktuell um 90€ wert.

Die Lüfter können bis zu 2400 U/min drehen und sind 120mm groß. Hier zeigt sich dann auch schon eine erste Einschränkung, die Lautstärke. Wie bei dieser Lüfter Größe üblich erzeugen die Lüfter schon einen hohen Geräuschpegel bei Volllast. Allerdings ist die Volllast auch nicht so üblich, da die Kühlleistung schon recht hoch ist. Auf moderaten Umdrehungszahlen bleibt der Kühler leise genug.

Das Auswechseln von ausgefallenen Komponenten ist ebenfalls ein Manko. Der Kühler 1250 ist so gebaut, dass Lüfter und Pumpe zusammen ausgetauscht werden müssen, da es eine Einheit ist. Zudem möchte man den geschlossenen Kreislauf nicht unbedingt öffnen oder sollte dies nur tun wenn man etwas Erfahrung damit hat. Daher gilt: Ist eine Komponente kaputt, so muss man wohl den gesamten Kühler tauschen. Auch ist das Profil der Kontaktplatte zwar klein, das Profil des Radiators jedoch recht massiv. Hier sollte man zuvor auch die Kompatibilität im Gehäuse und mit dem Motherboard checken. Der Radiator ragt mit Lüftern schon einige Zentimeter ins Gehäuseinnere rein.

Kuhler_h20_1250_8680

 

Performance

Nehmen wir also mal den Kühler her und vergleichen ihn gegen das bekannte geschlossene Wasserkühlungs System von Corsair H100i und den massiven Thermalright SilverArrow SB-E Luftkühler, der noch immer als einer der besten seiner Klasse gilt. Er ist jedoch ebenfalls ein massiver Brocken, den man erst einmal auf einer CPU platzieren muss.

Getestet mit einem Intel Z77 Ivy Bridge System auf 3,4Ghz CPU Clock zeigt sich der Antec Kübler H2O auf Vollast sehr kühlfreudig. 38 °C bekommt er hin, Thermalrights SilverArrow SB liegt bei 35 Grad und der Corsair H100i bei 41 Grad. Alle Systeme schaffen diese Leistung sehr gut und es zeigt sich, dass man für normale Clock Speeds diese Art von Kühler eigentlich nicht verwenden braucht. Schauen wir also mal aufs Overclocking.

Fahren wir unsere Maschine auf 4.4Ghz Clock Speed, so zeigen sich doch etwas deutlichere Unterschiede. Wieder auf Volllast, sowohl Kühler als auch CPU, sehen wir 66 Grad beim Corsair H100i, 60 Grad beim Kühler H2O 1250 und 56 Grad beim Thermalright SilverArrow SB-E. Somit zeichnet sich ein sehr ähnliches Bild ab und der Thermalright kann den Kühler H2O auch in der Vollen Last übertaktet leicht hinter sich lassen.

Aktueller Preis und mehr Infos:

Review Übersicht
Qualität
Komponenten Austausch
Performance

Keine Kommentare

Antwort hinterlassen