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Tamay

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Bluetooth Lautsprecher gibt es wie Sand am Meer. Wer sicher herausstechen will, der ist bei House of Marley meist richtig. Das Design der lautsprecher ist häufig ungewöhnlich und die Materialauswahl nachhaltig.

 

Übersicht über die Chant Granate

Der Chant ist so gebaut, dass man ihn am liebsten herum werfen möchte. Das Design erinnert stark an eine kleine Tonne oder eben eine Granate. Und ich verkneife mir hier jetzt jegliche dumme Vergleiche wie “klingt auch wie eine Granate”. Nur damit ihr es wisst.

Die Außenhaut ist mit Stoff bespannt. Nur das Oberteil aus Holz, Plastik und Gummi gefertigt. Oben sitzt der 2“ Lautsprecher hinter einem stabilen Lochgitter aus Metall.

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Bluetooth ist wie gewohnt an Board und machte im Test auch keinerlei Probleme. Connecten geht schnell und die Verbindung ist konstant und hat gute Reichweite. Ein hilfreiches Feature ist in jedem Fall die eingebaute kleine Tasche, in der die Kabel verstaut werden können. USB und 3,5mm Klinkenkabel liegen bei.

Der enthaltene Akku fasst 1100mAh was für einige Stunden (ca. 6-8) auf normaler Lautstärke ausreicht. An der Unterseite gibt es außerdem eine Art Bassreflex Öffnung. Gibt diese dann dem Klang noch den extra Kick?.

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Klang

Eine wichtige Disziplin legt der HOM Chant direkt mal mit Bravour ab. Die Lautstärke ist nicht nur ausreichend sondern recht hoch. Das gemütliche Picknick auf der Decke im Park kann so mit Musik einfach beschallt werden. Wie üblich nimmt die Klangqualität zu, sobald man den Chant in eine Ecke stellt, da die Tiefen sich etwas erhöhen. Das sei mal ein Tipp für Zuhause.

Insgesamt ist der Sound bei geringerer Lautstärke recht ausgewogen und nimmt bei höheren Lautstärken etwas ab. Zu Bemängeln ist, dass es am Chant selbst gar keine Lautstärkenregelung oder weitere Knöpfe gibt. Das macht die Bedienung sehr einfach, bedeutet aber dass die Regelung immer über das angeschlossene oder verbundene Gerät läuft.

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Ansonsten liefert der Chang gut ab. Die Tiefen sind wie zu erwarten mehr als ausreichend. Das gilt vor allem für das Hören in geschlossenen Räumen. Die Mitten sind klar und haben gutes Detail, die Höhen sind ausreichend und wie bei Marley gewohnt etwas spitzer abgestimmt. Das macht allerdings beim Einsatz auf der Wiese auch Sinn, da sich hier die schärferen Höhen etwas besser verteilen und streuen.

Marley EM-JA008-BK Chant BT Bluetooth Lautsprecher mehrfarbig

Price: EUR 47,19

4.4 von 5 Sternen (10 customer reviews)

15 used & new available from EUR 47,14

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Okay, diese In-Ears haben meine Aufmerksamkeit durch zwei Punkte gezogen: Das Design: Sie sehen aus wie professionelle In-Ear Monitore. Der Preis: Für knap unter 50€ sind sie einer der günstigsten In-Ear Kopfhörer in diesem Segment. Können sie nur durch den Look glänzen oder steckt tatsächlich mehr dahinter? Das finden wir im Test heraus:
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Überblick

Wer MEE nicht kennt: Die Marke gibt es tatsächlich schon seit 2005. Sie bemüht sich, seinen Kunden außergewöhnliche Leistung zu günstigen Preisen zu liefern. Hört sich erst mal gut an.

Der Mee M6 Pro ist ein Universeller In-Ear-Monitor für den Einsatz auf und abseits der Bühne. Er hat abnehmbare Kabel und ist sehr gut ausgestattet. Neben zwei Kabeln (eines Mit Fernbedienung, eines ohne, liegen außerdem 6 Paare Aufsätze, eine Tasche, ein Adapter auf große Klinke UND eine Transporttasche im Lieferumfang bei. Das ist manchmal bei 300€ Kopfhörern weniger. Dazu gibt es noch ein Paar der Comply Foam Tips. Okay, ihr habt mich überrascht Mee!

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Materialien und Verarbeitung

Hands on: Hier fühlen sich die MEE M6 Pro noch ganz gut an. Sie sind deutlich leichter, als man das erwarten würde und fassen sich nicht ganz so wertig an wie teurere Modelle. Aber wen wundert das.

Besonders hervorzuheben ist das Design der durchsichtigen Variante. Die sieht einfach aus wie ein professioneller, auf das eigene Ohr angepasster In-Ear Monitor, die sonst immer mehrere hundert Euro kosten. Wem das Design hauptsächlich am Herzen Liegt bekommt hier einen Preis/Leitung Homerun. Wem es dezenter beliebt, dem steht auch die schwarze Variante zur Verfügung.

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Tragekomfort

Hervorzuheben ist hier klar die Over-The-Ear Anpassung der In-Ears. Die Kabelführung über dem Ohr ist sehr angenehm und bietet sehr guten Halt im Ohr. Ein Feature, was bei nur wenigen günstigen In-Ear Kopfhörern anzutreffen ist.

Dadurch trägt sich der M6 Pro recht sicher. Die flexiblen Ohranpassungen sind gut gelungen. Sie halten die Form des Ohres fest, sind allerdings nicht ganz so flexibel wie so manch anderer. Trotzdem stellt Joggen, Tanzen oder eben auch herum springen mit diesen In-Ears kein Problem dar.

Die Reduzierung vor Außengeräuschen ist okay. Für In-Ear Monitore, die auch mal auf der Bühne zum Einsatz kommen sollen, ist die Isolation in den meisten fällen nicht ausreichend. Für den Alltag in Bus und Bahn aber problemlos nutzbar.

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Klang

Die M6 Pro klingen in einem Satz „so ganz okay“. Gemessen an Preis spielen sie noch ganz in Ordnung auf. Das heißt sie klingen wirklich nicht besonders großartig, erlauben sich aber auch keine extremen Schnitzer.

Der Klang ist im Detaillevel in Ordnung. Fokus liegt auf den Mitten, die Höhen sind gut genug. Die Tiefen sind etwas schwächer und könnten ein bisschen mehr Detail und Tiefgang vertragen.

Insgesamt ist der Klang dem Preis angemessen. Vor allem wenn man das Design und den Lieferumfang mit in die Gleichung einbezieht

MEE Audio M6 Pro Universal Noise Fit In-Ear Kopfhörer

Price: EUR 36,95

4.2 von 5 Sternen (91 customer reviews)

8 used & new available from EUR 34,99

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Darf es etwas weniger sein? In diesem test stelle ich Euch das AUNA IR-150 Internet Ratio vor. Dieses Internet Ratio will es wissen. Gute Ausstattung, LEC Display, unter 100€. Doch für Internet Radios gibt es eine ganze Menge an Fettnäpfchen. Tappt das Auna IR-150 da auch rein?
Übersicht – Aufregend anziehend

Das IR-150 ist das kompakte Interner Radio von AUNA. Es ist, wie üblich mit WLAN ausgestattet und kann so Radiosender von überall aus der Welt empfangen. Der kleine Kasten passt optisch und größentechnisch auf jedes Regal oder Fensterbrett. Ausgestattet ist es mit einer voll funktionalen und großen Fernbedienung sowie mit einem Farbdisplay, das der Vorgänger noch nicht aufweisen konnte. Übrigens ist das Gerät nun in Schwarz und Weiß erhältlich.

Neben dem WLAN Modul, das auf mehr als 20.000 Sender aus dem Internet zugreifen kann, steht ein UKW-Empfänger mit 20 Sendeplätzen bereit. Zudem kann das Gerät noch Audio über den Aux-In abspielen. Beispielsweise von einem Smartphone oder CD Player. Ein Earphone Ausgang steht ebenfalls zur Verfügung, mit dem das Gerät noch an einen Kopfhörer angeschlossen werden kann.

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Lets Fire it Up.

Inbetriebnahme von Internet Radios kann sehr überfordernd sein. Nicht so hier. Wer sein W-Lan Passwort kennt, der ist in wenigen Minuten abspielbereit. Die Netzwerkeinrichtung passiert von alleine und machte bei mir nie Probleme. Netzwerke werden zuverlässig gefunden und verbunden. Auch das trennen des Gerätes vom Strom ist kein Problem und das IR-150 findet schnell wieder den Weg zurück ins WLAN.
Einen Suchlauf nach Internet Radio Stationen gibt es ebenfalls nicht. Sofort steht eine extrem große Auswahl zur Verfügung. DAS TFT Display navigiert dann durch die Sender und zeigt farbige Logos und Informationen an. Natürlich ist das Display nicht gerade HD Qualität, aber es reich völlig für seinen Zweck aus. Über das Media Center gibt es ebenfalls Zugriff auf Audio Dateien auf die im heimischen Netz eingebundenen Festplatten.

In den Einstellungen lassen sich einige Feinheiten wie der Sleep Timer, die Alarmfunktion und der Equalizer mit einigen voreingestellten Soundprofilen anpassen. Hier gibt es also genug Spielraum für die eigenen Präferenzen.

Navigiert werden kann übrigens nicht nur mit der Fernbedienung, sondern auch mit dem großen Drehregler. Die Knöpfe auf der Vorderseite geben Zugriff auf Schnellfunktionen.

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Klanglich

Als klassisches Radio, hat das IR-150 nur einen Lautsprecher verbaut, bietet also keinen Stereo Sound. Als Tischradio ist das aber auch nicht nötig. Hier hört man ja nicht seine Lieblingsalben sondern lässt das Radio nebenbei dudeln. Ähnliche Erwartungen stelle ich auch an den Klang. Kein Wunder, aber schon deutlich besser als ein einfaches flaches Radio für 30-40€.

Diese Erwartungen kann das IR-150 völlig bedienen. Die Hähen und Mitten klingen doch wirklich gut und klar. Das Detaillevel ist angemessen und reicht völlig aus. Ich würde sogar sagen, dass es mich ein bisschen positiv überrascht hat. Auch auf höheren Lautstärken gibt das IR-150 noch klaren Klang wieder und verzerrt erst, wenn es wirklich richtig laut aufgedreht wird. Die Tiefen sind logischerweise nicht seine Stärke. Das liegt aber sowohl an der Bauform, als auch am Preis. Der Breitband Lautsprecher hat einfach seine Einschränkungen. Die Tiefen sind nicht ganz so definiert, jedoch auch noch weit entfernt von matschig. Für den Gebrauch als gut klingendes Tischradio reicht die Performance mehr als aus.

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Was Internet Radios angeht, hat Auna die Lösung für fast alle Ansprüche. Das schlanke und günstige IR-150, das noch günstige aber höher ausgestattete Connect 150 und nun also noch das KR-200, ein Unterbau-Küchenradio mit Wlan für Internet Radio. Nun gut, schauen wir uns die Speziallösung für den engen Wohnraum also mal im Test an.

 

Übersicht: Platzsparend.

Wer keinen Platz neben seinem Herd oder auf der Arbeitsplatte hat, oder einfach auf aufgeräumte Flächen steht, dem könnre das KR-200 gefallen. Dieses Küchenradio möchte nach Möglichkeit unter den Küchenschrank montiert werden, wo es einen lediglich mit seinem Drehregler, einem LED-Farbdisplay und ein paar Knöpfen anguckt. Allerdings macht es sich auch gut in der Hochkant-Position, in der es sehr flach ist. Angeschlossen werden muss es nur an den Strom. Das Netzteil ist dabei extern.
Mit dabei ist eine Fernbedienung mit richtigen „Druckpunkt“ Tasten sowie eine Montageplatte, die optional das Gerät am Schrank hält. Anders als bei IKEA Produkten ist auch ein Satz schrauben dabei. Die Fernbedienung ist etwas kleiner und wirktein bisschen „gedrungen“ Allerdings ist sie sehr gut nutzbar, das soll hier eher keine Kritik sein. Die Anschlüsse sind inklusive einer Power-Schalter an der Seite des Gerätes verbaut. So lässt sich praktisch auch ein Smartphone per 3,5mm Klinkenstecker über den AUX-Eingang verbinden. Ansonsten stehen natürlich die Hauptquellen UKW, DAB und Internet Radio über Wlan zur Verfügung.

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Die Verarbeitung ist ganz gut, sticht allerdings auch nicht extrem heraus. Das KR-200 will eher modern sein und nicht so klassisch schick wie die anderen AUNA Modelle das meist beanspruchen. Holzoptik gibt es hier nicht. Die passt aber eventuell auch gar nicht so gut in die moderne Küche.

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Los geht’s – Anschließen und loslegen

Der große Drehregler an der Front ist das Haupteingabeinstrument. Er dient zur Lautstärkenregelung, aber auch zur Navigation durch die Menüs, die sehr übersichtlich auf dem Farbbildschirm angezeigt werden. Der Regler hat ebenfalls einen Druckpunkt, der für „OK“ Befehle da ist.

Überraschend einfach geht mal wieder das Einrichten des Radio. Hier hat AUNA eine gute Software genommen, die übrigens in allen Modellen steckt. Das Verbinden mit dem WLAN ist in wenigen Minuten geschehen, die Suche nach Sendern dauert ebenfalls kaum nennenswerte Zeit. Die Auswahl der Sender erfolgt zudem einfach über das Display. Cover und Senderlogo werden angezeigt. Ebenfalls verfügbar sind Festplattenspeicher, die im Netzwerk eingebunden und freigegeben sind.

In den Einstellungen lassen sich zudem noch verschiedene Parameter wie der Sleep timer, der Equalizer, Sprache ect. definieren. Die 6 Knöpfe auf der Vorderseite geben Schnellzugriff auf wichtige Funktionen.

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Klang

Zwei Breitbandlautsprecher sind die Klangerzeuger des KR-200. Hier ist also vollwertiger Stereo Klang verfügbar. Wem das nicht reicht, der kann das Radio über 3,5mm Klinke auch an seine Boxen anschließen. Womöglich verfehlt das dann allerdings den Sinn, denn das KR-200 klingt für ein Küchenradio schon gut genug.

Den Klang würde ich wirklich als überraschend gut bezeichnen. Das KR-200 holt alles aus seinem Formfaktor heraus was drin ist und spielt Musik wirklich gut hörbar ab.

Die Höhen und Mitten sind klar und haben gutes Detail. Die Breitband Lautsprecher leisten gute Arbeit. Die Mitten sind dabei warm aber dennoch offen genug um auch Stimmen ausreichendes Detail zu verleihen. Die Tiefen treffen meinen Geschmack ebenfalls, Klar kommt kein Tiefbass aus den Lautsprechern, jedoch erwartet man den Tiefgang, den das KR-200 trotz seiner Größe rüber bekommt, durchaus nicht auf den ersten Blick. Das Detaillevel der Tiefen ist im Übrigen ausreichend, allerdings auch nicht überragend. Was es darstellt, macht es gut.

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Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als die großen Flatscreens gerade neu waren und es diese überteuerten Soundbars dazu gab?

Ja, das ist heute etwas anders. AUNA Zeigt mit der Areal Bar 350 2.0, das seine Soundbar mit solidem Klang schon für unter 100€ geht. Wer da noch nicht ausgestattet ist lieber günstig einkauft, der sollte aufpassen.

 

Übersicht – Metallisch schick

Minimalistisches Design, aber schön. Das sind die ersten Worte, die mir hier in den Kopf kommen. Die Areal Bar 350 hat eine Chrome Optik mit silbernem Lochgitter und Seitenteilen aus Hochglanz Plastik. In der Mitte gibt eine LCD Anzeige für die Signalquelle. Das ist in der 100€ Liga nicht unbedingt üblich. Auf der Oberseite dazu noch beleuchtete Touch-Bedienelemente. Das sieht erst einmal alles sehr gut aus und fühlt sich auch ziemlich gut an.
Zudem gibt es eine Fernbedienung, die zwar nur die üblichen kleinen Soft-Druck Tasten hat, allerdings für diese Preisklasse ebenfalls völlig in Ordnung geht. Interessant geht es auf der Rückseite weiter:

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Anschlüsse & Quellen – Ersetzt so manche Stereo Anlage komplett

Hier überrascht mich die Areal Bar 350 wirklich. An Board ist Bluetooth 3.0 für kabelloses Streaming, 3,5mm Audio In, ein digitaler koaxialer Eingang, ein digitaler optischer Eingang und ein Chinch Input. Als ob das noch nicht genug war, gibt es sogar noch einen USB Port an der Seite, der ebenfalls Medien abspielen kann. Und als ob das immer noch nicht genug wäre, gibt es auch noch einen UKW Tuner. Okay Auna diese Konnektivität ist ne Ansage und ersetzt so manche Stereo Anlage einfach mal komplett.
Außerdem auf der Rückseite versteckt ist die Bassreflexöffnung. Für das Anbringen an einer Wand stehen ebenfalls Bohrlöcher zur Verfügung.
Was nicht an Board ist, sind irgendwelche Decoder wie Dolby Digital oder andere Raumklang Erzeugenden DSP Algorithmen. Hier ist die Areal Bar 250 Basic.

 

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Klang – Multimedia

Unter den Klangmodi finden sich „Music“, „Normal“ und „News“. Zwischen diesen kann je nach Bedarf ausgesucht warden. Sie verändern den Klangcharakter etwas, allerdings machen sie keine extremen Unterschiede.

Wir müssen bei der Bewertung immer im Hinterkopf behalten, dass es sich hier um eine vollständige Soundbar mit Bluetooth für unter 100€ handelt. Für diesen Preis bekommt man für gewöhnlich selten einen mobilen Bluetooth Lautsprecher der Mittelklasse, geschweige denn eine Soundbar.

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So klingt die Areal Bar 350 angemessen wirklich angemessen gut. Sie leistet sich klanglich keine groben Schnitzer sondern klingt eher unaufgeregt aber eben stimmig. Man darf hier keine extrem detaillierte Wiedergabe oder gar Tiefbass Performance erhoffen. Dann ist man auf dem richtigen Pfad.

Die Höhen klingen klar und sind, passend zur Abstimmung, eher dezent platziert. Es gibt hier keine extrem lauten S- oder Zwischlaute. In den Mitten offenbart sich ein ausreichendes Detailniveau mit ebenfalls eher neutraler klanglicher Abstimmung. Alicia Keys hört sich etwas weniger ausdrucksvoll und ein wenig unaufgeregt an, aber in keinem Fall unhörbar oder unangenehm. Für hohen Musikgenuss ist die Areal Bar nicht ausgelegt. Das will aber wie gesagt auch zu diesem Preis niemand erwarten.

Die Tiefen sind ebenfalls als „ganz gut“ zu beschreiben. Es gibt durchaus schon einen Hauch von Fundament, was gerade die Filme voll genug wirken lässt, um ordentlich Spaß damit zu haben

Die Lautstärke ist gut und definitiv für Film und Musik ausreichend. Die Party wird man damit nicht beschallen.

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Radio ist nicht tod. DAB+ und Internet Radio geben dem verstaubten Medium noch immer Aufwind. Mittlerweile kannst Du so viele Sender empfangen, dass das Angebot größer ist als die Nachfrage. Wer also regelmäßig Radio hört und z.B. auf die sonst regional nicht empfangbaren Sender aus Holland oder einem anderen Regionalraum in Deutschland steht, den könnte dieses internet Ratio hier ansprechen.

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Das Auna Connect 150 ist ein crossover zwischen klassischem Radio Design aus den 70ern und modernern einflüssen aus dem 21ten Jarhundert. Das Connect 150 ist mit UKW, DAB+ und Wlan sowie Ethernet ausgestattet. Line-In Anschluss ist natürlich ebenfalls möglich. Der Sound wird im Bassreflex Holzgehäuse wiedergegeben. Erhältlich übrigens in Schwarz und Braun.
Natürlich ist auch ein Wecker an Board dieses Radio. Diese Funktion schätze ich zugegebenermaßen am aller Meisten an solchen Ratios wert. Es gibt nichts unangenehmeres als von einem quäkig klingenden Radio oder gar dem Handy Wecker aus dem Schlaf gerissen zu warden.

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Bedienen & Wecken

Auf der Vorderseite des Connect 150 ist das 2.5 Zoll TFT Display hinter einer schwarzen Glasplatte eingelassen. Auch wenn das Farbe darstellen kann, sind die Menüs meist in Schwarz-Weiss gestaltet. Das ist ein bisschen schade. Auf der Startfläche gibt es aber immerhin bunte Kacheln.
Die schlimmsten Bedienoberflächen haben mit Abstand PC Monitore, dicht gefolgt von Internet Radios. Ich muss allerdings sagen, dass die Bedienung wirklich ganz gut funktioniert. Das Drehrad auf der Vorderseite bedient das Connect 150 sehr leichtgängig und die Menüs sind ebenfalls kein Irrgarten. Die silbernen Tasten auf der Vorderseite erleichtern zudem den Schnellzugriff auf wichtige Funktionen. Die mitgelieferte Fernbedienung tut ebenfalls gute Dienste und ist erstaunlich detailliert bestückt. Häufiger sieht man aktuell ja sehr rudimentär bestückte Fernbedienungen ohne Ziffernblock.

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Die Weckfunktion lässt sich ziemlich genau einstellen. Quelle und Sleep timer von 15-60 Minuten lassen sich bestimmen. Zwei Weckzeiten können gespeichert werden sowie der Wochenrythmus, zu dem der Alarm los geht. Zur Verfügung steht neben den Audioquellen übrigens auch ein Summerton.

Wichtig zu erwähnen: Es gab bei der Verbindung mit dem Netzwerk und den Internet Radiostationen keine nennenswerten Probleme, was seltener bei Internet Radios vorkommt.
Zudem lässt sich über die Funktion „Musikplayer“ Musik von USB sowie einem DLAN Netzwerkserver wiedergeben. Die höheren Ansprüche eines connected home können hier also ebenfalls bedient werden.

 

Klang

Im Inneren des Connect 150 ist tatsächlich ein 2.1 Sysrtem verbaut. Zwei Breitband Lautsprecher werden von einem Subwoofer unterstützt. Das ist für das noch recht kleine Gehäuse durchaus eine gewaltige Ansage. Wie klingt diese Kombination also?
Insgesamt würde ich das Klangbild als ausgewogen, warm und unaufdringlich beschreiben. Es ist eben ein Radio und soll hauptsächlich nebenbei musikalische Untermalung bieten. Da ist Studio Klang nicht gefragt.
Die Stereo Ortung ist, aufgrund der nah aneinander platzierten Breitband Lautsprecher, nicht ganz stimmig. Hier verschwimmen die Aufteilungen auf der Bühne schon einmal etwas.
Die tiefen sind durchaus gut, stechen allerdings auch nicht durch übertriebene Bassstärke heraus. Auch hier würde ich sagen passt es zum Radio. Ordentliche Lautstärke lässt sich wiedergeben, Tiefbass beim Hip Hop muss aber nicht unbedingt erwartet werden. Dafür sind die Bässe aber präzise und haben guten Anschlag, was auch nicht überall Standard ist. Für das kompakte Gerät ist der Sound wirklich recht gut gelungen.

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istock.com/wundervisuals

Office oder Open-Source?

Bei der Computer-Einrichtung kommt zweifelsfrei die Frage mit auf: Soll es die teure Microsoft-Software „Office“ sein oder reichen auch Open-Source-Programme wie Microsofts Hauptkonkurrent „Open Office“? Meistens ist eine Demo-Version von Microsofts Büroprogrammen vorhanden, muss aber lizensiert werden. Dagegen können die anderen fix kostenlos gedownloadet und direkt voll genutzt werden. Wann was besser ist, zeigt dieser Vergleich.

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Wavemaster hat seinen Cube Lautsprecher neu aufgelegt. Neben dem bereits hier getesteten Cube gibt es nun die Zwergen Version Cube mini. Günstiger, kleiner und ebenfalls Bluetooth an Board.
Schauen wir wie sich der neue Knirps schlägt.

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Design – It´s a WIN

„Kleiner Knubbel“ würde meine Mutter wohl sagen. Der Cube mini ist irgendwie suß. Es ist nicht nur die Größe, auch das Layout und Design versprüht Knuffigkeit. Die beiden Metallgitter, hinter denen die Lautsprecher verbaut sind, erinnern mich an die Punkte auf einem Marienkäfer. So rund und schnörkellos ist der Cube Mini. Vorne gibt es nur zwei Bedienelemente, nämlich Lautstärke und Quellenumschalter. Verfügbar sind hier Bluetooth, 3,5mm Klinke und Chinch. Der Cube Mini kann also auch als Media Center dienen. Fernseher dran anschließen, iPod auf die 3,5mm Klinke und Smartphone auf Bluetooth – und gut ist.
Die Verarbeitungsqualität der Lautsprecher ist tadellos und wirkt sehr hochwertig.

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Rückseite

Wie schon gesagt, Chinch, 3,5mm Klinke und Bluetooth sind die Eingänge. Das Netzteil des Cube ist im Inneren verbaut. Ein Power Schalter auf der Rückseite kappt die Verbindung komplett. Der Verstärker steckt im Rechten Lautsprecher, der linke wird mit einem sehr langen, aber ganz schön dünnen Lautsprecherkabel verbunden. Nicht fehlen darf auf die Klangeinstellung in Bass und höhen. Die ist stufenlos verstellbar mit den Drehreglern. Als Adapter liegt übrigens auch ein Chinch auf kleine Klinke bei. So kann auch eine zweite 3,5mm Klinken Quelle angeschlossen werden.

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Klang

Nun wir sprechen hier über ein Lautsprecher System für unter 100€ mit Bluetooth und einigen weiteren Extras. In sofern erwarte ich guten Klang, der aber nicht mit meinen Wohnzimmer Lautsprechern oder den Wavemeaster TWO Lautsprechern mithalten kann. In etwa das liefert der Cube 2 auch.

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Die Höhen klingen etwas zurückhaltend und sind im Klangbild etwas weniger präsent. Gerade Becken können dadurch nicht wirklich ihr volles Klangspektrum entfalten. Akustische Musik klingt etwas flacher und nicht so klar und brillant wir ich das schön fände. Das nachziehen beim Höhen-EQ hilft etwas ab, allerdings werden die Details dadurch nicht besser. Wen zu scharfe höhen sehr häufig stören, der kann damit eventuell gut etwas anfangen.
Die Mitten sind betont und lassen das Klangbild voll und warm klingen. Stimmen könnten noch etwas natürlicher wirken. Die oberen Mitten sind ein bisschen betont, nach unten hin flacht diese Betonung allerdings etwas ab.
Die tiefen haben wirklich guten Tiefgang und untermauern den Klang mit einem echt guten Bassfundament. Für diese Größe ist das nicht normal und klingt durchaus nach mehr. Allerdings gehen die starken Tiefen etwas zu Lasten des Detailgrades. Die Tiefen sind nicht matschig, aber auch nicht besonders straff. Zudem lässt sich auf höheren Lautstärken beim genaueren Hinhören schon mal ein bisschen Pumpen des Limiters wahrnehmen. Hier lässt sich also am Besten auf mittlerer Lautstärke hören.

Link Zum Test des Wavemaster TWO

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Efidier kennt zwei Extreme – Super Retro oder Super Design. In jedem Fall reizt die Marke die Superlative aus. Der Prisma Encore ist ein 2.1 Lautsprechersystem, das die Design Schiene fährt und für mehr Style im Wohnzimmer sorgen soll. Das Ganze allerdings schon zum IKEA Preis von knapp 130€.

Übersicht: Raumschiff gelandet!

Okay, entschuldigung hier Geeky sein zu müssen aber auf den ersten Blick musste ich mich beim Anblick des Subwoofers des Edifier Prisma Encore, an die Star Trek Shuttles erinnern, die auf Sat1 von Data & Co geflogen wurden. Jedenfalls in einer etwas moderneren Version. Dieser Subwoofer ist definitiv zu schön um ihn einfach so unter den Schreibtisch zu verbannen.
Im Inneren feuert ein 5 Zoll Tieftöner dem Boden entgegen. Feuern trifft es ebenfalls sehr genau, denn dieser Sub ist bassstark.

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Aufgestellt:

Die beiden Satelliten, werden in den Sub hinten eingesteckt und passen denk ihres aufrechten und schlanken Design ziemlich gut auf jeden Schreibtisch.Ich muss allerdings sagen, dass die Satelliten alleine optisch gar nicht so viel her machen wie mit dem Sub zusammen.

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Anschließen und Musik streamen könnte nicht leichter sein. Die Kabel sind lang genug und über 3,5mm Klinke kommt so ziemlich jede Audioquelle beim Prisma Encore an. Optischen Audio-In gibt es jedoch nicht.
Dafür ist eine kabellose Fernbedienung dabei, die durchaus ein willkommenes Addon ist. Jedenfalls, wenn auch das TV angeschossen wird. Wird der Prisma Encore ausgeschalten, so setzt sich jedoch die Lautstärke jedes Mal zurück. Ist eine sehr laute Audioquelle angeschlossen, kann es zu einer lautstarken Überraschung kommen. Das sollte man im Hinterkopf haben.
Bluetooth verbindet übrigens ultra schnell und auch der Wechsel zwischen verschiedenen Audioquellen macht keine Probleme.

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Klang:

Wie von Edifier gewohnt klingt auch der Prisma Encore erstaunlich gut! Das Klangbild ist wieder erfreulich klar und brillant abgestimmt. Details in Höhen und Mitten sind sehr gut hörbar und erfreuen das Ohr von Kennern guten Klangs.
Außerdem stimmt die Abstimmung in Höhen und Mitten. Hi-Fi ausgelegt, aber trotzdem analytisch genug um noch die Feinheiten aus Akustikstücken heraus zu hören. Außerdem muss gesagt werden, dass es sich hier wirklich um ein raumfüllendes Soundsystem handelt. Soundtechnisch meine ich.

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Die Tiefen reihen sich in Sachen Detail und Attack ein. Allerdings sind sie durchaus als betont zu beschreiben. Das passt für mich nicht ganz in die „Designer“ Auslegung dieses Lautsprechersystems. Da hätte ich tatsächlich eher einen zurückhaltenden Bass erwartet. Nichts desto trotz, lässt sich mit einem kleinem Bisschen Equalizer diesem Problem abhelfen. Es wäre jedoch schön gewesen, wenn ein Bassregler am Subwoofer vorhanden gewesen wäre. Wer per Bluetooth hört, hat nämlich nicht mehr die Möglichkeit den Klang zu beeinflussen. Wen dieses Markel jedoch nicht stört, oder wer stärkeren Bass ohnehin bevorzugt, dem bietet der Prisma Encore wirklich ein tolles Klangbild.

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istock.com/AntiMartina

Auf immer mehr Wunschzetteln stehen dieses Jahr elektronische Geräte. Wir zeigen Ihnen, welche Geschenke dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen sollten, um alle Familienmitglieder glücklich zu machen.

FRISCH UND HEISS

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Das Edifier R1800BT ist ein aktives Bluetooth Lautsprechersystem, bestehend aus zwei Bassreflexlautsprechern und einer Gesamtleistung von 70 Watt RMS. Für einen guten Klang sorgen...