Authoren Posts vonTamay

Tamay

288 POSTS 10 Kommentare

1 1355

Apple hat heute die neuen MacBook Airs mit Prozessoren der neusten Generation, Hochgeschwindigkeits Thunderbold Technologie und hintergrundbeleuchteter Tastatur vorgestellt.

Am Design hat Apple nichts geändert. Warum auch. Das Aluminium Unibody Gehäuse passt schließlich perfekt in die Produktpalette und ist clean, flach und schick.
Wie auch beim Vorgänger werden wieder 11-Zoll und 13-Zoll Modelle erhältlich sein.

Mit den neuen Intel Core i5 und Core i7 Dual-Core-Prozessoren soll das neue Air nun doppelt so schnell wie die Vorgängermodelle sein. Auch der Arbeitsspeicher wurde mit einer höheren Taktrate von 1333 MHz aufgewertet. Ebenso hat der Grafikprozessor ein Update erhalten. So sind die neuen Modelle mit einem Intel HD 3000 Grafikprozessor ausgestattet.

Mit der Thunderbolt I/O Technologie bindet Apple jetzt auch den neuen Portstandart in die Air-Serie ein. Thunderbolt kann sehr hohe Datenmengen über ein Kabel übertragen und ermöglicht damit den gleichzeitigen Betrieb von beispielsweise zwei Displays und externen Festplatten über nur ein Kabel. Außerdem ist die Datenübertragungsrate mit 10 GBit/s doppelt so schnell wie die von USB 3.0. Da fällt es schon viel weniger ins Gewicht, das die Anschlussmöglichkeiten des Airs größenbedingt nur sehr knapp ausfallen.

Das 11-Zoll-Modell wiegt 1,06 kg und bietet bis zu fünf Stunden Batterielaufzeit, während das 13-Zoll-Modell 1,32 kg wiegt und bis zu sieben Stunden Batterielaufzeit liefert.

Alle neuen MacBooks sind auch mit MacOSX Lion ausgestattet.

Bestellt werden können die Airs sofort im Apple Store (www.apple.com/de) und im Fachhandel ab 21.Juli 2011.
Das 1,6 GHz 11-Zoll MacBook Air ist in zwei Varianten erhältlich:

  • mit 2 GB Arbeitsspeicher und 64 GB Flash-Speicher ab 949 Euro
  • mit 4 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash-Speicher für 1.149 Euro

Das 1,7 GHz 13-Zoll-Modell kommt in zwei Varianten:

  • mit 4 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash-Speicher für 1.249 Euro
  • mit 4 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Flash-Speicher ab 1.499 Euro

Media-Miture.de Meint: Auf zum Apple Store und selbst Hand anlegen an die neuen Schmuckstücke!

 

0 1758

Die Lautsprechersysteme von Logitech sind seit einiger Zeit bekannt für großen Sound zu kleinem Preis. Im Vergleich zu traditionellen 2.1 Systemem fährt Logitech mit dem Z323 2.1 Lautsprechersystem zusätzlich noch eine innovative Neuerung auf: 360-Grad-Sound möchte die Kleine Boxenkombination bieten. Kann das bei einem Preis von gerade einmal 50€ gelingen? Wir finden es heraus![singlepic id=24 w=320 h=240 float=right]Außen:

Klein aber schick kommt es daher –  das Logitech Z323 2.1 Lautsprechersystem. Die zwei Satelliten sind aus schwarzem, leicht gebogenem Kunststoff gefertigt und stehen auf Gummifüßen. Frontseitig darf sich das Auge, das ja bekanntlich mithört, über eine glänzende Klavierlackoptik freuen, die zwar Fingerabdrücke magisch anzieht, jedoch trotzdem einen edlen Charme versprüht. Der dicke Lautstärkenregler am rechten Satelliten mit „Power on“ Funktion macht lästige Kabelfernbedienungen aus Vorgängermodellen überflüssig. Eine orangene Status LED setzt außerdem einen kleinen Farbakzent in das sonst etwas eintönige schwarz-grau.

Gleich zwei Lautsprecher (vorne und hinten) an beiden Satelliten sorgen für den 360° Sound und sind ein noch ungewohntes Bild bei 2.1 Systemen.

Der hölzerne Subwoofer ist so schlicht und eckig wie eh und je. Eine Besonderheit verbirgt sich auf der Rückseite. Hier findet sich ein eigener Regler für die Basslautstärke. Je nachdem wie sehr man es sich mit den Nachbarn verscherzt hat, kann damit der Frieden durch eine kleine Justierung wiederhergestellt werden. Ein sehr nützliches Feature zum Abstimmen der Lautsprecher auf die eigenen Vorlieben oder den Raum.[singlepic id=26 w=320 h=240 float=left]

Anschlüsse:

Der Subwoofer hat, neben dem Stromkabel und Anschlüssen zum rechten und linken Lautsprecher, außerdem einen Chinch Eingang. Das ist enorm von Vorteil wenn der heimische CD-Player, die Spielekonsole oder der Receiver angeschlossen werden sollen und spart lästige Adapter. Das Umstecken ist ebenso unnötig, denn der rechte Satellit hat zusätzlich noch einen 3.5mm Klinke-Eingang für MP3 Player, PC oder Laptop und einen Kopfhörerausgang. Bei so vielen Anschlüssen bleibt nicht einmal der Wunsch nach passenden Anschlusskabeln offen. Diese sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Ein großes Plus bei einem so günstigen System!

 

 

 

Klang:

Aufbauen, anschließen, loshören: Das 30 Watt System wirkt vom ersten Höreindruck an wie ein ganz großer. Trotz der kompakten Bauweise kann ohne Probleme auf hohen Lautstärken ohne Verzerrungen oder Übersteuern gehört werden. Der Subwoofer packt dabei, trotz seiner kleinen Membran und kompakten Maße, einen Bass aus, den man sonst nur von einer Standbox gewohnt ist. Tiefe Frequenzen kein Problem![singlepic id=23 w=320 h=240 float=left]Tatsächlich ist es außerdem die Wirkung des 360° Sounds gut feststellbar. Bewegt man sich durch den Raum so ist der Sound auch neben den Lautsprechern noch deutlich klarer als bei traditionellen Systemen. Der Abfall der hohen Frequenzen fällt dadurch beim Z323 weniger auf als bei vergleichbaren Systemen dieser Preisklasse. Erreicht wird dieser Effekt durch die Abstrahlwirkung der hohen Frequenzen nach vorn‘ und hinten. Somit entsteht ein perfektes Gleichgewicht aus Reflektionen und Direktschall .
Direkt vor den Lautsprechern lässt sich aber immer noch der beste Klang erleben, welcher sich durchaus an doppelt so teuren Systemen messen kann. Der Klangeindruck hat uns wirklich überrascht.

 

Fazit:

Für gerade einmal 50€ stellt Logitech hier eine kleines und attraktiv designtes 2.1 System bereit, das alle Erwartungen übertrifft.  Guter, lauter Sound im ganzen Raum durch den 360° Effekt, viele Anschlussmöglichkeiten, Zubehör und ein starker aber regelbarer Bass lassen kaum etwas zu bemängeln übrig. Ein perfekt geeignetes System für Heimkino, Schlafzimmer und Wohnzimmer.

Logitech ist hier ein ganz großer Wurf gelungen, der für jeden erschwinglich ist und die internen Laptoplautsprechen unbedingt ablösen sollte![singlepic id=118 w=320 h=240 float=right]Plus:

  • sauberer Klang auch auf hohen Lautstärken
  • sehr günstiger Preis
  • regelbare Basslautstärke am Subwoofer
  • 360° Sound für besseren Klang im ganzen Raum
  • gutes Design in Klavierlackoptik
  • viele Einsatzmöglichkeiten

Minus

  • 360° Effekt könnte ein wenig stärker sein

 

Preis:  ca. 50 €

[nggallery id=5]

0 895

72 Hours -The Next Three Days ist ein Remake des französischen Originalesohne Schuld“ von 2008 und erscheint jetzt auf DVD und Blue-Ray. In der Fassung von 2011 will der Hochschullehrer John Brennan (Russell Crowe) seine im Knast sitzende Frau befreien und wird dazu selbst zum Gesetzesbrecher.

 

Der Film steigt rasant ein. Wird John´s Familie erst in der heilen Welt mit hübscher Frau und kleinem Sohn dargestellt,  kommt am nächsten Morgen schon die Polizei mit Haftbefehl ins Haus gestürmt um John´s Frau Lara Brennan (Elisabeth Banks) festzunehmen. Der Vorwurf lautet Mord und bringt Lara erst einmal hinter Gitter.

Von Lara´s Unschuld überzeugt versucht John alles um seine Frau aus dem Gefängnis zu holen. Als er jedoch auf dem Rechtsweg scheitert sieht er keinen anderen Ausweg mehr als seiner Frau irgendwie durch einen Ausbruch zur Freiheit zu verhelfen. Dazu trifft er sich mit einem Ex-Knacki und wühlt sich durch Youtube-Videos um den Ausbruch zu planen. Der Hochschullehrer wird in wenigen Tagen zum skrupellosen Ausbruchsspezialist…

 

Meiniung: Sehr interessant zu verfolgen ist der Umschwung in John´s Gefühlswelt. Er verliert zu keiner Zeit die Fassung gegenüber seiner schwer angeschlagenen Frau und lässt sie im Unklaren darüber welche Pläne er schmiedet. In seinem Inneren allerdings verliert er nach und nach das Vertrauen an das Rechtssystem und ändert sein Handeln dementsprechend.

Die etwas stümperhafte Planung und anschließende Durchführung der Flucht hat uns allerdings ziemlich häufig an die Grenzen des Realismus gebracht. Hier und da eine Szene nach der man nur den Kopf schütteln kann und sich denkt: „Ja so würde das niemals funktionieren“ ist noch in Ordnung. Bei 72 Hours häuften sich diese Szenen aber und werden gerade zum Ende des Filmes wirklich absurd. Was Handlungstechnisch ein gutes Gerüst war wird im Film leider überhaupt nicht umgesetzt. Der Streifen macht es sich an vielen Stellen schlicht und einfach zu leicht. Beispielsweise als nach dem Ausbruch eine Grenze überquert werden soll kommt natürlich erst Sekunden später das aktuelle Fahndungsfoto von John und Lara in die Datenbank und sie bleiben unerkannt. Ja, das mit dem Kopfschütteln eben.

 

Schauspieler: Russell Crowe liefert wie immer eine Top-Leistung ab und ist absolut glaubwürdig. Speziell den Sinneswandel hin zur Skrupellosigkeit nimmt man ihm spielend ab. Das kann man von Elisabeth Banks leider nicht behaupten. Sie kann die zwischen Verzweiflung, Starker Ehefrau und Mutter gefangene Gefühlswelt von Lara einfach nicht so rüberbringen dass man ihr die Rolle abkauft und eine Chemie zwischen ihr und Crowe entsteht. Der tut zwar alles um diesen Anschein zu erzeugen, kann aber auch nicht über die Schwächen von Banks hinwegspielen.

Zu Liam Neeson kann man leider nicht viel sagen, da er im gesamten Film nur wenige Minuten auftritt. Etwas enttäuschend, aber nicht alles was von Außen glänzt ist eben auch Gold.

 

Fazit: 72 Hours – The Next Three Days ist ein Crowe-Film, und für ihn und den guten Einstieg des Films, kann man sich den Streifen auch anschauen. Der starke Hang zur Absurdität und die mittelmäßige Leistung von Elisabeth Banks wollen aber nicht zulassen, dass 72 Hours zum packenden Thriller wird.

6/10 Punkten

0 3199

Geräumig, leicht, stylish, wasserfest, und stabil soll ein Rucksack sein. Wir schicken den Deuter GoGo durch einen vierwöchigen Test und finden heraus ob er unseren Anforderungen genügen kann.[singlepic id=34 w=320 h=240 float=center]

First look:

 

Den GoGo gibt es direkt in mehreren Farbkombinationen, die sich für Mann und Frau gleichermaßen eignen. Auf den ersten Blick, ohne Inhalt, wirkt der Deuter ziemlich klein im Vergleich zum Klassischen Eastpack. Er versteckt allerdings seine Größe geschickt in einigen Falten und kann sich bei Bedarf ziemlich weit ausdehnen.

Neben dem Firmenlogo finden sich auf der Vorderseite eine Tasche mit Reißverschluss und ein elastisches Band. Damit kann man schnell kleine Dinge an den Rucksack schnallen wenn innen kein Platz mehr ist oder man nur schnell etwas einstecken möchte. Auch sperrige Gegenstände, die sonst gar nicht in den Rucksack passen würden können so transportiert werden. Seitlich befinden sich zwei ebenso flexible Netztaschen.

 

[singlepic id=39 w=320 h=240 float=left]Auf der Rückseite sind zwei große Rückenpolster angebracht, die durch ihre Anordnung und Form zur Luftzirkulation am Rücken beitragen sollen. Die ergonomisch geformten Tragegurte sind Größenverstellbar, ebenso gepolstert und mit Netzstoff überzogen. Ein Nettes Schmankerl ist der abnehmbare Bauchgurt der den Rucksack noch fester mit seinem Träger verschnallt, wenn nötig.

 

 

[singlepic id=36 w=320 h=240 float=right]Innen:

Viel passt rein. 25 Liter Fassungsvermögen bei nur 640g Gewicht können sich sehen lassen. Ohne Probleme konnte ich alle im Alltag oder beim Sport benötigten Utensilien einpacken und hatte immer noch genügend Platz für mehr. Sogar die großen Leitz Ordner passen rein. Die Seitentaschen fallen außerdem wirklich auf wenn man Rücksäcke ohne dieses Feature gewohnt ist.

Durch die Vordertasche braucht man den Rucksack nicht immer komplett öffnen und hat dadurch einen schnellen Zugriff auf Portemonnaie oder Schlüsselbund. Damit dieser nicht versehentlich rausfällt gibt es einen sogar extra Clip. Zwei weitere wasserfeste Innentaschen garantieren, dass die nasse Badehose den Laptop nicht nass macht wenn beides im Rucksack transportiert werden muss. Eine Extratasche für Laptops gibt es übrigens nicht. Eine gepolsterte Hülle sollte man also schon haben, da auch der Unterboden des GoGo nicht gepolstert ist.

 

Außen:

Dadurch, dass Nylon eins der Hauptmaterialien ist übersteht der GoGo auch einen Regenschauer ohne, dass Wasser in den Innenraum dringt. Zum Baden sollte man ihn jedoch besser abnehmen da der Dichtigkeit des Materials auch Grenzen gesetzt sind.

Man merkt deutlich, dass Deuter aus dem Segment der Outdoor Bekleidung kommt, da der Rucksack auch für längere Wanderungen oder Radtouren ausgelegt ist. Dafür sorgen vor allem die bequemen Tragegurte und die Rückenpolster. [singlepic id=42 w=320 h=240 float=left]Durch das „Airstripes“ System wird eine gute Belüftung des Rückens gewährleistet. Um bis zu 95% des Rückens soll so die Luft zirkulieren können. Die 95% direkt kann ich, nach ausgiebigem Tragen, nicht unbedingt bestätigen aber verglichen mit Rucksäcken die keine extra an die Luftzirkulation angepasste Polsterung haben ist der GoGo doch deutlich luftiger und gerade bei Radtouren oder längeren Wandertouren wird der Rücken erst wesentlich später nass. Auch Rückenschmerzen traten bei mir wesentlich seltener auf wenn ich auf dem Rad saß. Der GoGo ist sehr gut an die natürliche Form des Körpers angepasst. Ein Echtes Plus bei alltäglichem Tragen.

Das Material macht weiterhin einen sehr stabilen Eindruck. Hängenbleiben am Dornenbusch mit anschließendem Aufreißen des Rücksacks ist also unwahrscheinlich.

[singlepic id=35 w=320 h=240 float=right]Fazit:

Nach einigen Wochen mit dem Deuter GoGo kann ich ihm guten Gewissens das Prädikat „sehr guter Allrounder zum kleinen Preis“ zuschreiben. Er meistert jede Anwendungsmöglichkeit mit Bravour, ist bequem und luftig, sehr geräumig, sieht gut aus und hat viele Taschen und Extras. Das alles für gerade einmal 40€ ist schon ein wirklich attraktives Paket. Die Hochwertige Verarbeitung lässt außerdem auf ein lange Leben hoffen.

Daher eine Volle Empfehlung für den Deuter GoGo.

[singlepic id=119 w=320 h=240 float=right]Plus:

  • Sehr geräumig
  • gutes Design
  • Rückenbelüftung
  • Sehr vielseitig einsetzbar
  • Stabile Materialien

 

Minus:  –

[nggallery id=7]

2 6334

Sennheiser bietet eine große Palette an verschiedensten Kopfhörern und In-Ears an. Auch im professionellen Segment ist die deutsche Firma sehr aktiv. Aus diesem Segment kommt der Sennheiser HD 25-1 II auf den Markt. Kann er mit anderen Studio-Kopfhörern im oberen Preissegment, wie dem Beyerdynamic DT 990 Pro mithalten? Wir haben den HD 25 für euch getestet.

 

Außen:

In schlichtem und zeitlosem Schwarz kommt er daher. Vorab schon einmal: Einen Design Preis bekommt der Sennheiser sicher nicht. Ein offener Kabelverlauf und Abstehende Ohrmuscheln findet nicht jeder schön und können beim Einsatz als DJ Kopfhörer durchaus ein paar Groopies verschrecken. Dafür hat der Sennheiser andere Qualitäten. Und die liegen vor allem in den inneren Werten. Das Stahlkabel des HD 25 ist mit glattem Gummi ummantelt und 1,5m lang was für den Standartgebrauch durchaus ausreicht.[singlepic id=11 w=320 h=240 float=right]
Der Stecker ist optional von 6,35mm Klinke auf 3,5mm Klinke abschraubbar, abgewinkelt und vergoldet für eine bessere Leitfähigkeit.Bei Kopfhörern in dieser Preisklasse gehört das allerdings auch schon zum Standard. Die einseitige Kabelführung ist auch positiv zu bemerken. Der Kopfhörer ist weiterhin modular ausgeführt. Ist ein Einzelteil beschädigt so kann dieses bei Sennheiser nachbestellt und ausgetauscht werden. Bei vielen anderen Modellen muss hier direkt der ganze Kopfhörer ausgetauscht werden. Das Freut natürlich den Geldbeutel. Der spreizbare Bügel ist außerdem größenverstellbar und in der Mitte gespalten und passt sich so an eigentlich jedem Kopf gut an.


In der Praxis:[singlepic id=10 w=320 h=240 float=left]Der Sennheiser fühlt sich vor allem in Studioluft, auf oder vor der Bühne beim Abmischen und hinter Turntables als DJ-Kopfhörer heimisch. Hier kann er seine Stärken ausspielen. Außengeräusche werden durch die geschlossene Bauweise, vor allem im Hochtonbereich, bis zu -20db gedämpft. Der sehr lineare Frequenzgang, der durchaus Studio-Monitor-Qualität erreicht, hilft bei der Beurteilung von Aufnahmen und beim Mix. Die Bügel des HD 25 sind allerdings etwas straff ausgelegt so, dass die Pads stark auf das Ohr drücken. Dadurch kann bei Hörsessions von über zwei Stunden das Ohr schon einmal rot werden. Biegsamkeit ist er dennoch. Die Ohrpolster können seitlich abgewinkelt werden und begünstigen damit das einseitige Hören, was vor allem bei DJs sehr beliebt ist und schonmal die ein oder andere Kaufentscheidung beeinflussen kann. Der Sennheiser kann auch hier punkten.

 

Wie Klingt er denn nun?

Sennheiser selbst gibt den Frequenzbereich mit 16 – 22.000 Hz durchaus realistisch an. Die Höhen sind stark und klar und mögen damit für manch einen vielleicht schon stechend wirken. Der Mittenbereich ist gut differenzierbar. Gerade die Bässe haben uns besonders überzeugt. Die schlagen unerwartet knackig ein und lassen sich selbst bei geringen Lautstärken noch bis in den Tiefbassbereich gut beurteilen. Im Gesamten wird nichts besonders überhöht, sondern Linear ins Stereofeld gelegt. Diese Linearität bedeutet allerdings gleichzeitig, dass der Hörspaß bei schlechte MP3 Aufnahmen leiden kann. Der HD25 zeigt eben als Studio Kopfhörer alle Schwächen der Aufnahme gnadenlos auf. Sucht man also einen Kopfhörer für unterwegs oder das heimischen Sofa ist der Sennheiser wohl nicht die erste Wahl.

Was er können soll, das kann er aber hervorragend!

 

Fazit:

[singlepic id=12 w=320 h=240 float=left]Der Sennheiser HD 25 ist ein Klangwunder. Er Überzeugt durch druckvollen und tiefen Bass,  knackige Höhen und einen klar differenzierten Mittenbereich. Durch die breiten Lederohrpolster und die geschlossene Bauweise werden Umgebungsgeräusche abgedämpft was ein klares Hören auch in geräuschbelasteter Umgebung ermöglicht.

Die sehr klaren Höhen können geschmacksabhängig allerdings etwas zu scharf klingen und auf Dauer das gehör ermüden. Auch drückten die Ohrpolster, durch den strammen Bügel, bei langem Tragen mehr als normal auf das Ohr. Es lohnt sich also den Kopfhörer vorher einmal beim lokalen Händler probe zu hören und zu tragen.

Bei einem Preis von aktuell etwa 160€ ist der Sennheiser kein Schnäppchen, kann aber durch seine Qualität und die hochwertigen Komponenten seinen Preis absolut rechtfertigen.

Von diesen kleinen Schwächen abgesehen kann der HD 25 voll überzeugen und ist besonders für alle Liebhaber von linearem Klang besonders zu empfehlen![singlepic id=120 w=320 h=240 float=right]Plus:

  • druckvoller und linearer Sound mit Studio Monitor Qualitäten!
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Einseitiges hören möglich
  • Einseitige Kabelführung
  • Modulare Bauweise

Minus:

  • Design ist Geschmackssache.
  • Ohrpolster können bei langem Hören auf die Ohren drücken.

Infos und Preis zum HD 25-1 II bei Amazon

Preis: ca. 160 €
[nggallery id=4]

0 975

[singlepic id=58 w=540 h=240 float=center]Lang ist es her, dass das ursprüngliche Portal als Teil der Orange Box als Zusatzspiel zu Half-Life 2 released wurde. In kürzester Zeit konnte Portal damals durch sein neuartiges Spielprinzip, gepaart mit kniffligen Rätseln und viel Witz eine große Fangemeinde gewinnen. Uns hat Portal damals auch sehr viel Freude bereitet. Nur etwas länger hätte es schon sein können.

Der Nachfolger soll jetzt also alles genauso machen wie der Vorgänger, nur besser, länger, neuer und irgendwie trotzdem älter… Wie das Geht? Hier kommt Portal 2!

 

Story:

Aufwachen ist auch wieder der Startschuss zu Portal 2. Geweckt und begleitet wird man dabei von der dümmlich witzigen, aber hilfsbereiten Roboterkugel Wheatley der einem zur Flucht aus den Testlabors verhelfen will. Dummerweise begegnen wir dabei Glados, der testbesessenen Peinigerin aus dem ersten Teil. Die ist zwar deaktiviert, jedoch schafft Wheatley es irgendwie sie zufällig wieder zu aktivieren und das Spiel geht von neuem los.

 

Das Gameplay:
Einen guten Einblick gibt der Gameplay-Trailer von Valve.

Anders als beim Vorgänger ist die Szenerie nicht mehr auf einzelne, gleich ausschauende Testkammern beschränkt sondern erstreckt sich auf das riesige Areal des Testgeländes. Dabei führt das Spiel durch Außenareale, antike und verfallene Testkammern aus der früheren Zeiten, bis in die großen Vorräume der aktuellen Testhallen. Das spiel vermittelt dabei sehr gut den Eindruck sich in einem unglaublich großen Gebäude zu befinden welches ausschließlich von Robotern gesteuert wird und sich jederzeit komplett verändern kann. Spannende Rätsel in Testkammern wechseln sich also mit nicht weniger aufregenden Rätseln in storytechnisch wertvollen Arealen des Testuniversums ab. Portal 2 spielt sich dabei auch ehr wie ein Film als wie ein Actiongame. Durch die trockenen  Witze von Glados, Wheatley Dämlichkeit und vielen Details, die an den Vorgänger erinnern zaubert einem das Spiel das ein oder andere dicke Grinsen ins Gesicht.

 

Was ist sonst noch neu?

Die wichtigste Neuerung ist wohl ein Gel das man zwar nicht mitnehmen darf, welches aber dafür aus diversen Rohren in dem Testkammern herausläuft und mit Portalen in alle Richtungen des Raumes geleitet werden kann. Verschiedene Gel-Farben haben verschiedene physikalische Wirkungen auf den Untergrund auf dem sie aufkommen. So Macht blaues Gel die Oberfläche zum Trampolin während rotes Gel eine eisähnliche Fläche erzeugt auf der gerutscht werden kann.

Das Spiel versteht es hier, wie der Vorgänger, sehr gut einen langsam an die Neuerungen zu gewöhnen und erst durch einfache, dann aber immer schwerer werdende Rätsel, die Kreativität im Umgang mit den Möglichkeiten des Spiels zu fördern.

Eine weitere interessante Kleinigkeit ist der optionale Koop-Modus. Hier können rund 40 zusätzliche Levels zu zweit bestritten werden. Dabei steht Teamwork an oberster Stelle. Das gemeinsame Lösen der Rätsel ist dabei meist sogar noch lustiger als in der Solo-Kampagne. Schade, dass sich die 40 Level auch gern schon an einem langen Abend durchspielen lassen.

 

 

Grafik und Darstellung:

[singlepic id=54 w=320 h=240 float=left]Auch wenn sich an der Engine nichts geändert hat, die ist immer noch die gleiche wie in Half-Life 2, ist die Grafik noch auf dem aktuellen Niveau. Half-Life 2 war zum Erscheinungszeitpunkt ,vor allem was Performance bei guter Grafikleistung angeht, seiner Zeit eh voraus. Davon profitiert jetzt auch Portal. Gerade bei Licht und Schatten liefert das Spiel ein wahres Feuerwerk an Augenschmaus ab. Texturen sind gewohnt hoch aufgelöst und Bewegungen der Charaktere und der Umwelt werden besonders flüssig dargestellt. Zwar werden, aufgrund eines Mangels an Menschen in dem Spiel, Mimik und Gestik nicht ins Spiel integriert, Portal 2 schafft es aber trotzdem den ab und an wieder auftretenden Robotern ein verblüffend echt wirkendes Leben einzuhauchen.

 

Hart aber Fair:[singlepic id=53 w=540 h=240 float=center]Bei der Lösung der Rätsel ist mit zunehmendem Levelfortschritt immer mehr Hirnschmalz gefragt. Selbst wenn eine Kammer aber mal länger dauert, frustriert das nur wenig. Das Erfolgserlebnis, das eine erfolgreich absolvierte Kammer auslöst, ist mindestens doppelt so groß wie die Frustration. Jedes mal hat man das Gefühl Glados wieder einmal ein Schnippchen geschlagen zu haben und irgendwie schlauer zu sein als sie. Wenige andere Spiele können das von sich behaupten.

 

Fazit:

Wer Portal mochte wird Portal 2 lieben? Gut es ist grafisch kein Crysis mehr und wirklich erschlagend viele Neuerungen gibt es nicht. Sein unvergleichlicher Witz, faszinierend gutes Gameplay und Story, lebensechte Charaktere und sehr gute Stimmung machen Portal 2 aber zu einem der besten Spiele im Jahr 2011. Außerdem ist es durch die Auslegung als Vollpreis-Titel jetzt auch viel umfangreicher als der Vorgänger. Ein bisschen das Knobeln mögen muss man natürlich schon und den Humor hat auch nicht jeder, aber wie schon gesagt: Wer Portal mochte wird Portal 2 lieben!

 

Preis:[singlepic id=57 w=320 h=240 float=right]
ca. 35€ für PC per Steam
ca. 55€ für Playstation 3
ca. 50€ für Xbox-360
[nggallery id=9]

0 859

Auf der D9-Konferenz hat Microsoft erstmals die neue Benutzeroberfläche von Windows 8 veröffentlicht.

Dabei übernehmen die Macher des immer noch erfolgreichsten Betriebssystems einen Großteil aus ihrem, ehr weniger erfolgreichen, Windows Phone 7. So werden Apps im Fokus der neuen Oberfläche stehen welche auf verschiedenen Screens angeordnet sind. Microsoft will sich damit vor allem auf Notebooks und Tablet-PCs ausrichten da dies, neben Smartphones, die beiden derzeit wachstumsstärksten Märkte sind.

[singlepic id=63 w=540 h=450 float=center]Die Apps basieren dabei zum Großteil auf HTML5 und JavaScript und passen sich so den immer weiter verbreiteten Web-Features auf allen Plattformen an.

Gewagt, gewagt finden wir. Ein Betriebssystem wie Windows derart umzukrempeln birgt doch einen Haufen an Risiken mit sich. Gerade professionelle Anwender werden wenig mit App-Pages und Bunten Menüs anfangen können. Die sehen nett aus und sind für Fotos, Videos und Social-Networks gut geeignet, können aber in Sachen Übersichtlichkeit und Handhabung von großen Datenmengen nicht gegen einen normalen Desktop antreten.
[singlepic id=66 w=520 h=440 float=center]Es bleibt also abzuwarten ob man sich bei Microsoft nicht die Hintertür in die klassische Benutzeroberfläche offen hält um allen Nutzern gerecht werden zu können. Dann darf allerdings auch bezweifelt werden ob die neue Oberfläche überhaupt benutzt werden wird.

Ähnliches hat Microsoft ja schon einmal mit dem Windows Media-Center versucht. Damals sollte das die Bedienung des Rechners am Fernseher erleichtern. Im Endeffekt war es allerdings dann doch einfacher sich mit Maus und Tastatur seinen Weg durch die den Desktop zu bahnen. Ein klassischer Flop also.
Eine Positive Nachricht aber noch zum Schuss: Der Hardwarehunger von Windows 8 soll  gleich oder sogar niedriger als bei Windows 7 sein.

Wir sind gespannt auf die folgenden Monate.

[nggallery id=11]

0 1284

Im Zuge immer weiter voranschreitender Mobilität hat Microsoft eine daran angelehnte Maus entwickelt, die Microsoft Arc Touch Maus. Durch klappbares und leichtgewichtiges Design soll sie einfach in der Laptoptasche verschwinden. Staub runter von der Lupe und auf die Arc Touch gerichtet: Hier kommt unser Testbericht.

[singlepic id=123 w=280 h=220 float=right]Drin & Dran:

Das herausstechende Merkmal der Arc Touch ist der Klappmechanismus. Mit festem druck kann die Maus flachgedrückt oder gewölbt werden. Im flachen Zustand wird gleichzeitig die Stromzufuhr der zwei AAA-Batterien gekappt und die Maus ist ausgeschaltet. Bei den meisten Funkmäusen gibt’s da nur einen sehr kleinen Schalter. Pluspunkt. Angeschlossen an den Computer wird per nano-USB-Receiver. Der ist sehr klein und verschwindet fast unsichtbar in einem USB-Slot.

[singlepic id=124 w=280 h=220 float=right]Ein weiteres auffälliges Feature ist der „Touch-Strip“, als Ersatz für ein mechanisches Scrollrad. Mit dem Finger streicht man dort ähnlich wie bei der Apple Magic Mouse über die glatte Oberfläche des Streifens. Ein Sensor erkennt die Bewegung und setzt sie in Scroll-Befehle um. Um der Künstlichkeit entgegen zu wirken hat Microsoft eine Vibrationsfunktion eingebaut, die beim Scrollen den Klick eines mechanischen Scrollrades nachahmt und so das Gefühl vermittelt tatsächlich zu scrollen.

Als Sensor für die Mausbewegung wird Microsofts Bluetrack-Technologie verwendet. Mit einem blauen Laser erkennt die Maus Bewegungen auf fast allen Oberflächen, sogar auf Glas. Flexibler Einsatz garantiert.

Durch die Auslegung als leichtgewichtige Mobil-Maus ist die Arc-Touch in ihren Ausmaßen sehr schmal gehalten. Die Hand kann dadurch etwas leichter abrutschen und es fühlt sich immer etwas fummelig an die Maus zu bedienen. Die Gummierte Oberfläche der Rückseite wirkt da etwas entgegen aber irgendwo muss ja ein Kompromiss zwischen klein und haptisch gemacht werden.

 

Das Konzept und unsere Meinung:

Wir sehen nicht direkt den enormen Vorteil in einer Maus, die etwas dünner und flacher ist, als herkömmliche Desktop-Mäuse. In einer normalen Laptoptasche für die Reise gibt es bei uns meistens keine so großen Platzprobleme. Einen Schokorigel auspacken reicht da meist auch um die Maus noch irgendwie hinein zu bekommen und der ist eh schlecht für die Gesundheit. Die wenigen Zentimeter die einem diese, schon etwas teurere Maus bringt, rechtfertigen alleine nicht den Kauf.[singlepic id=126 w=280 h=220 float=left]Der Wert der Arc Touch liegt viel mehr in ihrem Design und der Flexibilität als in der Funktionalität. Das minimalistische Design, die rund geschwungene Form und das glänzende Material erfreuen das Designverliebte Auge. Der leichtgängige und stabile Klappmechanismus macht die Maus zu einem besonderen und hochwertigen Accessoire.

Auch der „Touch-Strip“ ist ehr in die Design-Schublade zu stecken. Er funktioniert bei Webseiten ganz gut und durch das Vibrations-Feedback des Motors fühlt sich Scrollen auch ähnlich vertraut an wie bei einer normalen Maus mit Scrollrad. Gerade beim Arbeiten mit Videoschnittprogrammen oder Photoshop ist das alte Scrollrad aber in Sachen Präzision dem Toch-Strip überlegen.

Daumenknöpfe an der Seite gibt es leider auch nicht und damit ebenso kein schnelles Durchblättern von Webseiten. Per Softwareeinstellung kann zwar der „Touch Strip“ zu einem dritten Knopf konfiguriert werden, das kann aber physische Knopfe vom Gefühl her nicht ersetzen.

 

Fazit:

Es sind also diese Außergewöhnlichkeiten der Arc Touch, die sie zu einer besonderen Maus machen, weniger die Funktionalität. In Web und Office arbeitet es sich gut, für alles andere sollte man auf ein mechanisches Scrollrad und eine besser in der Hand liegende Maus nicht verzichten. Der Preis von derzeit knapp 45€ ist okay für die gebotene Leistung.

Für Technik- und Designverliebten, die gern etwas außergewöhnliches und handliches, passend zum Reise-Lifestyle haben möchten, trifft die Arc Touch genau ins Schwarze und bekommt daher ein Gut von uns.

[singlepic id=129 w=320 h=240 float=right]Plus:

  • Design
  • außergewöhnlich
  • Touch Strip
  • sehr Portabel
  • hochwertiger Klappmechanismus
  • fast auf allen Oberflächen nutzbar

Minus:

  • Haptik kann nicht ganz überzeugen
  • keine Daumenknöpfe an der Seite

Preis: ca. 45€

Herstellerseite

[nggallery id=17]

FRISCH UND HEISS

0 3260
Das Edifier R1800BT ist ein aktives Bluetooth Lautsprechersystem, bestehend aus zwei Bassreflexlautsprechern und einer Gesamtleistung von 70 Watt RMS. Für einen guten Klang sorgen...