Cooltek C3 im Test – Mini ITX Gehäuse aus ALU

Cooltek C3 im Test – Mini ITX Gehäuse aus ALU

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Es ist mal wieder Gehäusezeit bei media-mixture. In diesem Test nehme ich mir das Cooltek C3 vor. Das ist ein Alu Mini-Tower ITX Gehäuse zum recht günstigen Preis um die 50€. Was man dafür geboten bekommt, das erfahrt ihr hier.

Überbick

Hohe qualität zum kleinen Preis will man bei Cooltek mit dem C3 bieten. Das Mini-ITX Gehäuse soll dabei nicht für den Hihg-End Einsatz konzepiert sein sondern eben ein gutes aber günstiges gehäuse darstellen.

Es wiegt 2,2KG, hat auf der Rückseite einen 120mm Lüfter vorinstalliert. Mit den Abmessungen von 211x356x287 (HxBx) ist es weniger kubisch und sondern eher ein hohes Rechteck. Trotz der eher handlichen Bauweise wurde nicht auf ausrechenden Platz für Laufwerke verzichtet. Eingebaut werden können 1x 3,5 Zoll, 2x 2,5 Zoll oder 2x 3,5 Zoll und 1x 2,5 Zoll. Hört sich nicht nach einem keinen Home-Server an, ist es auch definitiv nicht. Wer das anpeilt sollte sich mal den Test zum Fractal Design Array R2 ansehen. Stattdessen ist eben Platz für die nötigen Lautfwerke, mehr aber auch nicht.

Die Seitenteile sind übrigens schraubbar statt abziehbar, wie das sonst so üblich ist. Auch der Deckel kann abgeschraubt werden. Ebenfalls verfügbar ist ein Gehäuse mit Fenster. Wer was schönes im Inneren zu zeigen hat kann das also auch ohne Casemod machen.

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Außen

Äußerlich ist das Gehäuse wirklich sehr schlicht gehalten. An der Vorderseite gibt es nur eine große Aluminiumplatte, an der Seite immerhin Luftschlitze sowie die 2x USB 3,0 und Kopfhörer / Mikrofon Eingeänge. Der Power Schalter ist ebenfalls am Start, der jedoch ist etwas klein ausgefallen. Übersehen wird man ihn dank LED Beleuchtung aber trotzdem nicht.

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Auf der Rückseite dann schon etwas mehr gewohnte PC Gehäuse Optik. Unten begonnen ist Platz für ein Netzteil. Darüber dann direkt vier Schächte für Karten. Zwei Grafikkarten einbauen wäre theoretisch sogar möglich. Allerdings dürfen diese nur bis zu 26cm Lang sein aufgrund der Gehäuseabmessungen. Direkt darüber dann der große 120mm Lüfter, welcher die meiste Wärme aus dem Gehäuse heraus zieht. Der 120mm Lüfter ist auf einer Schiene in der Höhe verstellbar. Falls es Platzprobleme gibt, kann so die Ausrichtung etwas geändert werden.

Interessant ist auch die Unterseite. Nicht nur gibt es hier vier große Gummifüße, sondern auch einen weiteren ausgefrästen Bereich für Luftschlitze. Darüber angebraucht ist ein Staubfänger, der allerdings nicht wie sonst üblich aus einem schiebbaren Netz besteht. Stattdessen ist hier ein sehr feinmaschiges Gitter angeclipst, das abgezogen werden kann. Eine etwas günstigere Lösung, die aber ebenfalls gut funktioniert.

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Innenraum

Wenn die Hosen erst mal runter sind gibt das Cooltek C3 dann seine sparsamen Innereien frei. Im Innenraum ist nämlich graues Blech an der Tagesordnung. Ist das nun schlimm? Ich finde nicht. Zudem hinterlässt der Rahmen einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck und nichts klappert oder ist schlampig vernietet. Im Gegenteil. Für das Netzteil sind am Gehäuseboden zudem Gummistopfen vorgesehen, durch die dieses zusätzlich entkoppelt wird. Die Festplatten werden übrigens direkt neben das Netzteil angeschraubt an ein dafür vorgesehenes Blech.

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Eine Entkopplung ist für eine HDD jedoch nur 1x vorhanden. Einbauen von zwei HDDs sollte man also vermeiden. Ebenfalls gibt es keinen Platz für ein optisches Laufwerk. Aber sind wir mal ehrlich, wozu auch. Was ebenfalls auffällt ist, dass es keine Kabelschächte für Kabelmanagement gibt. Zwar wurde absolut ausreichender Platz gelassen um Kabel zu verlegen, Gummilippen oder Schächte sucht man jedoch vergblich.

Ebenfalls wird schnell klar, dass hier keine High-End Systeme platz finden werden. Eine Wasserkühlung ist ebenfalls nicht gut verbaubar wie andere große Komponenten. Einen klassischen Gaming PC wird man sich hier also lieber nicht ins Haus stellen.

Aktueller Preis und mehr Infos:

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