Func MS-3 Gaming Maus im Test – Optimal für niedrige Sensitivity

Func MS-3 Gaming Maus im Test – Optimal für niedrige Sensitivity

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Auf der Computex vor wenigen Wochen hat Func viel Aufmerksamkeit für sein Gaming-Gear bekommen. In diesem kurzen Test geht es um die MS-3 Gaming Maus und das Surface 1030 L Gaming Mousepad von Func. Besonders die Maus hat einige Besonderheiten zu bieten.

 

Die Ms-3 Gaming Maus

Überblick

Die Func MS-3 Maus ist eine Laser Gaming Maus. Schaffen wir also zuerst einige Fakten aus dem Weg:

  • Auflösung: 90-5670 DPI
  • Onboard Speicher 512kB
  • 10 Tasten und Mausrad
  • LED-Beleuchtung in RGB frei wählbar
  • „Instant-Aim“ Taste für schnelles Umschalten der Auflösung
  • 2 Meter langes, stoffummalteltes USB-Kabel
  • Läuft auf: Windows 2000 / XP / Vista / 7 / 8

Gut gefällt hier, dass die Func MS-3 noch auf Understatement setzt und zwischen aggressiv und klassisch designed ist. Beleuchtet sind nur Mausrad und Instant-Aim-Taste. Das sorgt für einen schönen farblichen Akzent, leuchtet aber nicht gleich übertrieben wie ein Weihnachtsbaum.

Ebenfalls möchte ich den Verzicht auf ein Marketing mit Sätzen wie „Extreme Performance, Ultra präzise“ usw. loben. Hohe DPI Zahlen sind allgegenwärtig und haben ab 2000 DPI aufwärts nicht mehr viel mit Präzision zu tun.

 

Ergonomie

Ergonomisch ist die MS-3 Maus in Größe und Form geeignet um die gesamte Hand aufzulegen. Sie ist dazu besonders breit und hat Vertiefungen für Daumen, Ringfinger und kleinen Finger. Mittelgroße bis große Hände können voll aufliegen, sehr kleine Hände kommen ein bisschen zu kurz, Linkshänder sind raus. Trotz der beachtlichen Größe bliebt die Maus recht leicht.

Geeignet ist diese Form für Spieler mit niedriger Mausgeschwindigkeit. Da die Maus komplett in der Hand liegt steuern nicht mehr die Finger die Bewegung sondern das Handgelenk und der Arm. Das ist lange nicht so präzise wie Bewegungen mit den Fingern, wir aber durch niedrige Mausgeschwindigkeit ausgeglichen. Wer ein solches Handling bevorzugt wird die Func MS-3 lieben, da sie eine sehr gute Einheit mit der Hand bildet und so klammern und drücken überflüssig macht.
Die gesamte Oberfläche ist leicht nach links gekippt. Dadurch liegt die Maus tatsächlich natürlicher in der Hand und wird nicht so sehr nach außen eingedreht wie es bei Tastaturen und flachen Mäusen eher der Fall ist.

 

Verarbeitung und Buttons

Die Softplastik Oberfläche der Maus ist ein sehr guter Kompromiss. Rau genug um nicht abzurutschen, weich genug um ein angenehmes Gefühl zu geben.

Der Tastendruck beider Haupttasten hat einen sehr kurzen Weg ist aber etwas weich im Feedback. Geschmacksache aber ich finde ein deutliches Feedback besser. Die Instant-Aim-Taste direkt am Daumen ist ebenfalls etwas weich, die Taste unter der Maus sehr hart (verhindert versehentliches Drücken) und alle anderen Tasten geben mittleres Feedback.

Die Anordnung der Extratasten ist sinnvoll, in der Praxis aber gewöhnungsbedürftig. Beide Tasten oberhalb und die eine unterhalb des Daumens sind optimal positioniert und schnell erreichbar. Die Taste rechts neben der linken Maustaste ist sehr gut positioniert. Die Instant-Aim-Taste ist ein stück zu weit vorn und kann nur mit leichter Bewegung des Daumens nach vorn gedrückt werden. Eine Positionierung direkt unter dem Daumen wäre mal eine Idee wert gewesen. In jedem Fall ein kleines Stück näher. Die beiden Tasten auf dem Mausrücken sind für seltene Benutzung konzipiert und am besten mit Variation der Auflösung + – zu belegen.

Das Mausrad hat sehr gut spürbare Raster und kaum Spiel. Entsprechend gut ist das Feedback.

In der Praxis haben sich die großen und glatten Gleitpads bewährt. Die vertragen den Druck der komplett aufliegenden Hand und sollten auch für einige Zeit dem Abrieb standhalten.

 

Software

Großes Plus ist die Software. Drei Profile können angelegt und per Knopfdruck auf der Maus umgeschaltet werden. In den Profilen lässt sich so ziemlich jede Taste belegen. Dazu hat die Software übliche Commands für Windiws oder Media Nutzung gleich vordefiniert. Sogar Makros können auf die Tasten abgespeichert werden, die bis zu 10 Befehle nacheinander abfeuern. Dabei wird sogar die exakte Zeit gespeichert zu der die einzelnen Elemente der Befehlskette ausgeführt wurden.

Farbcoding der LEDs in RGB und Auflösung der Maus lassen sich ebenfalls einstellen. Wer mag kann dort dann verschiedene DPI Zahlen auf die Instant-Aim-Taste legen und so beispielsweise im Egohooter bei Umschaltung auf’s Scope dir Sensitivität schnell anpassen. Nettes Feature.

 

 

Das Surface 1030 L Mauspad:

Das Pad wird hier nur kurz besprochen. Das Func 1030 L Pad besteht aus einem Rahmen und einer Einlage mit rauer Oberfläche auf der einen und glatter Oberfläche auf der anderen Seite. Eine Art 2-in-1 Mauspad also.

Erhältlich ist es in den Größen L und XL wobei ich für die Func MS-3 Maus die XL-Version empfehlen würde. L hingegen ist gut geeignet für Spieler mit höheren Mausgeschwindigkeiten.

Das Mauspad macht einen guten Eindruck. Der Rahmen steht auf Gummifüßen und die Einlage sitzt sehr gut im Rahmen, da wackelt nichts. Die raue Oberfläche gleitet etwas besser, bringt aber mehr Abrieb während die glatte Oberfläche etwas mehr Wiederstand bei der Bewegung gibt. Auf beiden Oberflächen lässt sich gut zocken, Langlebigkeit ist auch gewährleistet. Trotzdem ist das Pad mit 33€ für L und 42€ für XL recht teuer.

 

Fazit:

Die Func MS-3 Kann ich Spielern mit geringer Mausgeschwindigkeit ans Herz legen. Die MS-3 Liegt sehr griffig in der Hand, da die gesamte Handfläche aufliegen kann. Die Buttons sind mit den unterschiedlichen Druckpunkten Geschmacksache jedoch allesamt gut verarbeitet. Selbiges gilt für den Gesamteindruck.

Die Software lässt sich einfach bedienen und übliche Features sind vertreten. Die extensive Makro-Aufnahme wird fortgeschrittenen gefallen. Preislich liegt die Maus mit 70€ recht hoch, eine ähnlich optimale Ergonomie für low Sensivity Spieler ist aber schwer zu finden.

Aktueller Preis und mehr Infos

 

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