Kingston HyperX 10th Year Anniversary 16GB 1600 mHz Kit im Test

Kingston HyperX 10th Year Anniversary 16GB 1600 mHz Kit im Test

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Im letzten Teil des Media-Mixture PC Tests, wenden wir uns dem Hauptspeicher oder auch RAM zu. Unser Ansatz hier ist wieder einmal die Zuverlässigkeit der Komponente. Da wir uns einer Workstation widmen, soll generell die Leistung eine Rolle spielen. Dennoch nehmen wir auch gerne etwas mehr Geld in die Hand um die Ausfallsicherheit zu garantieren.

 

Überblick

Unser Ram des Media-Mixture PCs ist der Kingston HyperX 10th Year Anniversary 16GB DDR3 PC3-12800 CL9. Da sind ziemlich viele Zahlen und Kennzeichnen im Namen.

Grundsätzlich bewegt sich der Kingston im Mittelfeld der Arbeitsspeicher. Fangen wir aber einmal mit dem Speicher an. Wir haben hier ein 16GB Kit aus 2x8GB RAM-Sticks. Aktuell für Rechner mit hoher Performance völlig ausreichend. Mehr brauchen nur wirkliche Hardcore User, die dann aber bitte auch in einen i7 der neuesten Generation investieren.

Grundsätzlich lohnt es sich immer diese Kits einem einzigen Modul von 16GB vorzuziehen, da so der Dual-Channel Vorteil ausgenutzt werden kann und der Datendurchsatz größer ist. Quad-Channel muss in dieser Preisklasse noch nicht sein.

Leistungsdaten

  • Bezeichnung: KHX16C9X3K2/16X
  • DDR3
  • 1,35V – 1,65V
  • 1600mHz
  • CL 9-9-9
  • 2x 8Gb

Die Beschreibung der Cash Latency lasse ich hier mal aus. Wer sich darüber weiter informieren möchte muss das mal Googlen. Die Latenzzeiten liegen beim Kingston im oberen Mittelfeld ihrer Preisklasse, bremsen aber die sonstigen Komponenten keinen falls aus sondern passen gut ins Konzept. Die Konkurrenz ist teils etwas günstiger und zackiger unterwegs, qualitativ allerdings auf einem anderen Niveau.

Die Taktrate von 1600mHz lohnt sich hier nicht zu erhöhen, da das Board ohnehin nicht mehr schafft und die Unterschiede bei höherem Bus-Takt minimal sind. Preis-Leistung steht hier wieder im Vordergrund.

 

Äußerlichkeiten

Nun für uns nicht wirklich relevant aber so mancher Case-Modder mag sich über das ziemlich attraktive Design der Hyper X Anniversary erfreuen. Die Mischung von glattem und glänzendem Metall macht einiges her.

Außerdem ist der Heatspreader nicht wie bei so manch anderem günstigeren Ram übertrieben hoch. Das ist ein großer Vorteil für niedrig gebaute Kühlkörper oder Monströse Luftkühler.

 

Im Test
Die Wärmeentwicklung bewegt sich auf einem niedrigen Niveau. Extra Kühlleistung wird hier kaum vom System verlangt.

Was die Geschwindigkeit angeht so performt der HyperX DDR3 1600mHz wie erwartet stark mit satten Übertragungsgeschwidigkeiten, bricht allerdings auch keine Weltrekorde. Lese und Schreibgeschwindigkeiten bewegen sich auf hohem Niveau und versorgen die CPU so mit ausreichend Datendurchsatz. In unserem Testsetup wurde der RAM nie zum Flaschenhals sondern zumeist kam die CPU erst an ihre Grenzen, dann die Grafikkarte und danach alles andere. Somit lohnt sich dieser Ram in dieser Konfiguration durchaus auch für kräftigere Systeme als den Media-Mixture PC.

 

Fazit

Low-Profile Ram mit gutem Preis, Langlebigkeit und Ausdauer, sehr attraktivem Design, und hohen Leistungswerten. So würde ich das Kingston HyperX 10th Year Anniversary 16GB DDR3 PC3-12800 CL9 Kit nach dem Test beschreiben. Durchaus ein überzeugendes Paket und auch für kräftigere Systeme noch geeignet. Wer hoch hinaus will sollte sich übrigens auch die Quad-Channel Kids von Kingston ansehen.

Preis und mehr Infos: (4×4 GB version hier)

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