Razer Orochi im Test – Bluetooth Gaming Maus

Razer Orochi im Test – Bluetooth Gaming Maus

0 2041

In diesem Test: Die Razer Orochi 2013 Elite Laser Bluetooth Gaming Maus für Notebooks. Die portable Maus richtet sich direkt an Gamer, die nicht auf hohe Auflösung und Zusatztasten verzichten wollen.

 

Überblick und Fast Facts

Wieso eigentlich Razer Orochi 2013? Ja da gab es schon mal eine Version, die allerdings einen Sensor mit niedrigerer Auflösung hatte und nicht in die aktuelle Synapse 2.0 Software eingebunden wurde. Entsprechend ist die 2013 jetzt also neuer besser schneller aber genauso groß bzw. klein.

Hier die Fakten:

  • 6400 dpi Laser Sensor
  • Kabellose Maus  mit Bluetooth 3.0  oder Kabelgebunden
  • 7 Tasten
  • Mausrad beleuchtet
  • Platz für 2AA Batterien / Akkus
  • Synapse 2.0 ready (PC und Mac)
  • Für Rechtshänder und Linkshänder ausgelegt

Die Batterielaufzeit beträgt laut Razer bis zu 30 Stunden bei durchgängigem Gaming oder 3 Monate im normalen Gebrauch.Der Lieferumfang ist sehr üppig und es wurde an alles gedacht.

  • Maus
  • Spezielles USB-Kabel zum Anschluss an den PC
  • 2AA Batterien
  • Tasche mit zwei Fächern

Dank des speziellen USB-Kabels kann die Maus bei leeren Batterien oder für Zocken ohne Latency sehr schnell zu einer USB Maus umgewandelt werden. Das Kabel ist zudem mit einem Stoffschlauch ummantelt.

 

Funktionen und Besonderheiten

Leuchten wie ein Weihnachtsbaum kann die kleine Orochi nicht. Grünes Mausrad und eine LED, die über Ladezustand Auskunft gibt. Das war’s und das reicht auch. Das spezielle USB Kabel lässt sich vorne unter das Mausrad schieben und sitzt sehr fest. Man muss schon richtig dran ziehen um es mal wieder raus zu bekommen. Auf der Unterseite ist ein Schalter, der die Stromzufuhr der Batterien kappt. Das spart Energie. Um die Batterien einzusetzen hebt man die magnetisch befestigte Rückenplatte an.

Als Software kommt auch bei der Orochi Razers Synapse 2.0 zum Einsatz. Über die Software lassen sich alle Tasten belegen, Geschwindigkeit und Auflösung verändern, Profile anlegen und Makros aufzeichnen. Alle diese Daten werden dann in der Cloud gespeichert und können aus dem Account überall abgerufen werden. Sehr gut ist außerdem die Kompatibilität von Synapse 2.0 für Mac. Die Raccat Kone Pure beispielsweise hat nur für Windows eine Software.

 

 

Handling

Die Oberfläche der Razer Orochi ist in einem recht rauen Plastik gefertigt. Wenn auch weniger bequem als Softtouch Plastik, so ist es sehr griffig. Gut für den Zwerg. Zusätzlichen Grip verleihen die harten Kanten und Einkerbungen. Die sind nicht besonders tief, halten aber an beiden Seiten Daumen und Ringfinger gut in Position. Auch beide Maustasten haben eine deutliche Einkerbung und harte Kanten. Durch die Größekann die Hand nicht komplett aufliegen wie beispielsweise bei der Func MS-3. Trotzdem lässt sich die Orochi sehr präzise mit steuern.

Auch Linkshänder können die Maus benutzen, da sie symmetrisch gebaut ist. Gerade bei Gaming Mäusen ist das eher selten.

 

Angezockt

Wer eine niedrige Latenz und leichte Maus braucht sollte das Kabel anschließen. Bluetooth hat eine höhere Verzögerung als USB. Bewegt sich alles im Bereich von Millisekunden und ist entsprechend bei Desktopanwendungen witzlos.  Beim Zocken macht das aber schon was aus. Zudem lohnt es sich mit den Batterien zu experimentieren. Wer eine schwere Maus bevorzugt sollte sich Akkus rein machen. Mittleres Gewicht erreicht man mit Batterien und fürs Fliegengewicht die Batterien raus nehmen.

Insgesamt lässt sich sehr präzise mit der Maus spielen. Beide Haupttasten geben ein gutes Feedback und sind stabil. Zu klein, ja gar winzig, sind jedoch die seitlichen Tasten. Die Hintere geht ja noch, aber die Vordere zu treffen ist gerade beim schnellen Spielen Glücksache. Das Mausrad hat für meinen Geschmack zudem etwas zu kleine Raster und ist im Feedback ebenfalls schwach. Wer beispielsweise die Waffenauswahl auf dem Rad hat, wird damit nicht glücklich. Falls es nicht auf die Präzision jedes Rasters ankommt, geht das Rad aber voll in Ordnung.

 

Fazit

Die Razer Orochi 2013 Elite ist eine rundum stimmige Gaming Maus für Notebooks aber auch Desktops. Kabellos oder Kabelgebunden lässt sich mit gutem Handling sauber zocken. Die Funktionen und der Lieferumfang sind sehr durchdacht und auch das Design der Maus stimmt. Einzig die Seitentasten sind sehr klein und das Mausrad hat etwas schwache Raster. Auch der Preis stimmt. Wer eine kleine Notebookmaus fürs Gaming sucht ist mit der Orochi sehr gut beraten.

Aktueller Preis und mehr Infos


Keine Kommentare

Antwort hinterlassen