Jawbone UP24 im Test – Fitnesstracker Armband in Neuauflage

Jawbone UP24 im Test – Fitnesstracker Armband in Neuauflage

1 2445

Jawbone legt sein erfolgreiches fitnessarmband UP by Jawbone neu auf und erweitert die Funktionen um einige erfreuliche Neuerungen, die bisher eher Kritikpunkte beim ersten Test des Jawbone Up waren.

Das Neue UP heißt jetzt Jawbone UP 24 und bringt Bluetooth 4.0 eine überarbeitete App und ein leicht abgeändertes Design in das sportliche Fitnesstracker Armband. In diesem Test werde ich mich auf die Neuerungen und das Gesamtkonzept des Armbandes beschränken. Wer mehr über das Für und Wieder zu Fitnesstrackern, den Vergleich zu anderen Bändern oder der Preisfrage lesen möchte, der sollte sich unbedingt noch einmal unseren Test zum Jawbone Up durchlesen.

 

Äußerlichkeiten:

Die Oberflächenstruktur des Up hat sich leicht geändert. Statt des etwas statischeren Strichdesigns gibt es nun ein eher fließend organischer wirkendes Design mit geschwungeneren Linien. Auch die Farbauswahl wurde stark ran genommen und auf etwas erwachsenere Rot und Schwarz reduziert. Noch immer gibt es nur einen Knopf und zwei LEDs an der Unterseite, welche den aktuellen Status des Bandes anzeigen können.

Die eigentlich große Neuerung liegt im Inneren verborgen und hört auf den Namen Bluetooth 4.0. Damit bügelt Jawbone einen der großen Nachteile des UP aus. Die kabellose Synchronisierung war bisher nämlich nicht möglich und die Kompatibilität nur mit iOS Geräten gegeben. Jetzt können auch Android Nutzer in den Genuss kommen und dank direkter Synchronisation jederzeit auf dem aktuellen Stand sein. Bluetooth Integration hat jedoch auch den Nachteil, dass die Akkulaufzeit von zehn auf sieben Tage reduziert wird. Kein Dealbreaker aber ein Verlust.

 

Die App mit bewährten Features:

Die App wurde kaum verändert und ist in ihrem Look and Feel sehr ähnlich geblieben. Noch immer ist es die meiner Meinung nach schickste Lösung, jedoch reduziert sie die Informationen auf das wesentliche. Die neue UP24 App funktioniert erfreulicherweise auch mit den alten Bändern. Neuerungen sind die persönlichen Ziele, die Lebenslinie mit allen Aktivitäten auf einer Zeitleiste und die Team-Funktion mit der man sich gegenseitig motivieren und zusammenschließen kann.

Der intelligente Alarm in der Nacht kann außerdem nun um die Up Coffe iPhone-App erweitert werden, die einem anzeigt wieviel Koffein noch im Blut ist und wann man entsprechend genügend abgebaut hat. Ein sehr schönes Feature was allerdings über die Spielerei nicht hinauskommt.

 

Fazit:

Das Jawbone UP24 bringt einige gute Neuerungen und schließt damit die meisten Lücken zu anderen Angeboten der Konkurrenz. Noch immer ist es die teurere aber sehr stylishe Variante unter den Fitnesstracker Armbändern. Bluetooth 4.0 und einige kleine Erweiterungen der App machen das Up zu einem besseren Gesamtprodukt. Jedoch müssen größere Revolutionen wohl noch bis zur nächsten Produktversion verschoben werden. Da die Konkurrenz von FitBit, Nike und Co. jedoch auch nicht viel weiter ist, macht das UP24 eine gute Figur für alle die sich ihr erstes Fitnessarmband zulegen wollen.

Aktueller Preis und mehr Infos:

1 Kommentar

  1. Ich habe mir das UP24 auch genauer angeschaut und für mich ist es in erster Linie ein Produkt aus dem Lifestyle-Bereich. Dort aber sicherlich ein sehr gutes. Je nach Erfordernissen werden damit auch eine Menge Menschen glücklich. Der ambitionierte Sportler wird sich wahrscheinlich aber über kurz oder lang nach einem Modell mit ausgefeilterer Technik umschauen.

    Für mich habe ich festgestellt, dass ich ein Display haben möchte, um auch ohne Smartphone schon ein paar Daten abzufragen. Und wenn ich gleichzeitig auf die Armbanduhr verzichten kann, umso besser.

Antwort hinterlassen