DSL-Anbieter: Auf welche Faktoren kommt es an?

DSL-Anbieter: Auf welche Faktoren kommt es an?

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DSL ist inzwischen so verbreitet wie Strom und fließendes Wasser. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Tarifen groß – und durch die wachsende Anbieterlandschaft ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Unsere Tipps schaffen Abhilfe.

Ganz klar: Geschwindigkeit als A und O

Im ersten Schritt werden sämtliche verfügbare Tarife abgefragt: Per Online-Vergleich, etwa auf tarife.de, wird lediglich die Telefonvorwahl benötigt, um die Angebotsliste abzufragen. Dann geht es an den Zahlenkunde, allen voran die Geschwindigkeit beeinflusst den Preis:

  • 6.000 kbit/s sind heutzutage die absolute Untergrenze – langsamere Tarife sind kaum noch zu finden. Mit 6.000 kbit/s kommen Gamer, Streamer und Downloader recht bald an ihre Grenzen, wer jedoch lediglich einen Basis-Zugang zum Surfen und Mailen sucht, für den sind die günstigen Tarife eine ideale Wahl.
  • Die realistische Untergrenze sind jedoch 16.000 kbit/s: Die schnellste Stufe der herkömmlichen DSL-Technologie ist bis heute weit verbreitet und in Gebieten ohne Glasfaser-Ausbau immer noch das Maximum. Mit 16.000 kbit/s lassen sich akzeptable Download-Raten erreichen, bei einfacher Belastung reicht die Bandbreite auch für Movie Streaming und Online Games. In Haushalten mit mehreren internetfähigen Geräten sind jedoch auch 16.000 kbit/s schnell ausgereizt.
  • 25.000 kbit/s ist die magische Grenze, denn ab dort beginnt das schnelle Glasfaser-DSL. Es ist nicht nur deutlich schneller als das alte DSL, sondern auch weniger störungsanfällig. Beim Preis zeigt sich, dass DSL 25.000 meistens kaum teurer ist als langsamere Geschwindigkeiten – in Sachen Preis-Leistung liegt das Tempo deswegen weit vorne.
  • Mit DSL 50.000 oder gar 100.000 wird jeder noch so anspruchsvolle Bedarf abgedeckt: Auch große Datei-Downloads kommen rasend schnell auf die Festplatte, außerdem können gerne mehrere Rechner parallel online spielen, auch ein Fernseher mit Netflix-Zugang findet in der Bandbreite noch mühelos Platz.

Kurze Kündigungsfristen auf dem Vormarsch

Bleibt der Blick auf die Preise. Dabei zeigt sich ein Trend: Ähnlich wie bei den Allnet-Tarifen für Smartphones, können immer mehr DSL-Tarife mit kurzer oder ganz ohne Kündigungsfrist gewählt werden. Diese Flexibilität kostet einige Euro extra, doch wer immer auf der Suche nach dem besten Angebot ist und nicht auf lange Knebelverträge angewiesen sein möchte, für den ist der Aufpreis gut investiertes Geld.

Bild: © istock.com/TwilightEye

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