News – Sonos Play: 3 – kleines, flexibles HiFi-Wunder?

News – Sonos Play: 3 – kleines, flexibles HiFi-Wunder?

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Die Firma Sonos bietet jedem Musikliebhaber die passende Lösung für Musikgenuss egal wo man sich gerade im Haus aufhält. Das Produktportfolio wurde erst kürzlich durch eine neue, kleine Variante des altbekannten ZonePlayer S5 ergänzt. Der Sonos Play: 3 verspricht high-fidelity Klangerlebnisse in jedem Raum.

Wir stellen euch die wichtigsten Features und Einsatzmöglichkeiten des kleinen Klangwunders einmal genauer vor und hoffen bald ausführlich über jedes Detail nach einem ausgiebigen Test berichten zu können.


First Look:

Der Sonos Play: 3 gewinnt auf den ersten Blick sicherlich keinen Design-Award. Die schwarze (oder auch wahlweise weiße) Lautsprecher Box ist schlicht und funktional gehalten. Das Kunststoffgehäuse ist dennoch sehr ordentlich verarbeitet. Die Frontseite glänzt nicht mit stylischen Lautsprecher-Kalotten, die man bei kompakten Soundsystemen sonst gewohnt ist. [singlepic id=130 w=320 h=240 float=right]An der Oberseite befinden sich zwei Buttons, der eine zum Anschalten der Box, der andere für die kabellose Netzwerkverbindung zur ZoneBridge, auf die wir später noch genauer eingehen. Die Anschlussmöglichkeiten auf der Rückseite fallen auch sehr spärlich aus. Jedoch braucht man auch nicht mehr – so ist das Konzept von Sonos. Bleibt festzuhalten – weniger ist hier manchmal mehr. Die wahre Größe des Play: 3 steckt in seinem Inneren.

 

Erste Schritte
Der Sonos Play: 3 lässt sich direkt an den Router des Heimnetzwerkes anschließen. Des erfolgt über die klassische LAN-Kabel Verbindung. Ein Cross-Over Netzwerkkabel ist hier nicht erforderlich. Der Play: 3 fungiert wie ein PC als Client im Netzwerk. Selbstverständlich benötigt die Box auch Strom. Aufgrund der endlichen Kabellänge muss man hier eventuelle Kompromisse bei der Auswahl des Standortes eingehen. Wünschenswert wäre hier eine alternative Stromversorgung über einen Akku gewesen, was einen Einsatz im Garten erleichtern und die zur Portabilität beitragen würden. Laut Sonos ist die Einrichtung über die Management Software „Control“ ein Kinderspiel. Das Gerät integriert sich nahezu selbstständig in die Netzwerkumgebung und lässt sich über CONTROL bequem vom PC, MAC, iPad, iPhone oder jedem beliebigen Android Smartphone steuern. [singlepic id=137 w=200 h=240 float=left]Control ermöglicht es außerdem die einzelnen Geräte in Gruppen zusammen zufassen. Somit können Lautstärkeeinstellung, Titelauswahl oder gestreamte Radiosender gruppenweise oder einzeln angepasst werden – ein absolutes Plus. Möchte man jedoch den Play: 3 nicht direkt am Router zu stehen haben, benötigt man die „Bridge“. Für weitere 49€ muss dieser kleine weiße Kasten extra gekauft werden, um in die kabellose Welt von Sonos einzutauchen. Bridge wird über direkt mit den Router verbunden und kann danach jede Sonos Box im Heimnetzwerk ansteuern. Bridge wird somit unerlässlich, wenn man sein bestehendes System um weitere Player ergänzen will. Die Verbindung des Play:3 zur Bridge ist dabei denkbar einfach. Knopf gedrückt, warten, fertig verbunden – ohne lästige Netzwerkkonfiguration verbinden sich die Gerät wie von selbst.

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Einsatzmöglichkeiten:
Durch die kabellose Verbindung zur Bridge lässt sich der Play: 3 an nahezu allen Orten im oder außerhalb des Hauses aufstellen – vorausgesetzt das Stromkabel ist lang genug oder eine alternative Steckdose befindet sich in unmittelbarer Nähe. Wie schon erwähnt ist dies wirklich der einzige Wehrmutstropfen, der sich uns auf den ersten Blick erschließt. Wer will schon seine Stolperfallen aus Stromverlängerungskabeln aufstellen, wenn doch eigentlich alles wireless gehen sollte? Aber – eigentlich sind die Geräte von Sonos ja für die Festinstallation im Raum gedacht und sollen auch nicht wie ein Ghettoblaster überall hin transportiert werden.  Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielseitig: Küche, Bad (bitte nicht direkt unter der Dusche!), Wohn- und Schlafzimmer, Garage, Arbeitszimmer, Garten usw. [singlepic id=132 w=320 h=240 float=center]Der Play: 3 passt aufgrund seiner kompakten Maße in wirklich jede Ecke. Hier geht das innovative Konzept von Sonos ganz und gar auf. Jedermanns Musiksammlung, Musikdienste und sogar Radiosender könnten wireless gestreamt werden.

unterstützte Musikdienste (laut Herstellerangabe):

Deezer, iheartradio, Last.fm, Napster®, Pandora®, Rdio®, Rhapsody®, SiriusXM™ Internet Radio, Spotify®, Wolfgang’s Vault sowie Downloads von allen Diensten, die DRM-freie Titel anbieten. (Die Dienstverfügbarkeit ist regionsabhängig.)

unterstützte Audioformate (laut Herstellerangabe):

komprimierte Musikdateien in den Formaten MP3, iTunes Plus, WMA (einschließlich erworbener Windows Media-Downloads), AAC (MPEG4), Ogg Vorbis, Audible (Format 4), Apple Lossless, Flac (Lossless) sowie unkomprimierte WAV- und AIFF-Dateien.

Die Wiedergabemodi sind: Überblenden, zufällige Wiedergabe und Wiederholen

 

Der Klang:

Leider konnten wir uns noch kein persönliches Bild vom Play: 3 und seinen Klangeigenschaften machen. In der Box steckt ein 3-Wege Lautsprechersystem. Drei digitale Verstärker (Class D), 1 Hochtöner (zentriert), zwei 3“-Mitteltöner (links und rechts) sowie ein Bassstrahler (Bassreflexsystem) sollen für den HiFi-Sound sorgen. Der große Bruder Play:5 (ehemals ZonePlayer S5: 399,- € UVP) konnte bereits die Fachpresse durch seine Klangeigenschaften überzeugen.
Freunde des Stereoklangs kommen allerdings, aufgrund der kompakten Bauweise und der damit verbundenen Anordnung der Lautsprecher, nicht so ganz auf ihre Kosten. Allerdings können zwei Geräte im selben Raum als linker und rechter Lautsprecher verwendet werden. [singlepic id=133 w=320 h=240 float=center] Bei einem Preis von 299,- € (UVP) je Stück ist dies allerdings nicht ganz billig. Ist bereits eine Stereoanlage vorhanden  bietet Sonos auch hier eine interessante Lösungen an. Der ZonePlayer 90 (349,-€ UVP) kann direkt über einen freien Audioeingang an die vorhandene HiFi Anlage angeschlossen werden. Hier findet man neben einem analogen Ausgang / Eingang (Cinch) auch noch einen SPDIF und einen optischen Ausgang für verlust- und störungsfreie Audiosignalübertragung. Der Übertragungsbereich liegt hier bei 20Hz – 20kHz.

 

Fazit:

Alles in allem ist das Konzept des Play: 3 ähnlich wie bei allen Produkten aus der Sonos Familie sehr überzeugend. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im und außerhalb des Hauses/Wohnung sorgen für Musikgenuss in jeder Situation. Die einfache Konnektivität der Geräte untereinander ermöglichen es auch Leien ohne große Netzwerkkenntnisse schnell zu Erfolg zu kommen. Die verschiedenen Steuerungsfunktionen der CONTROL-Software runden das innovative Gesamtkonzept ab.
Einzig und allein der Preis der Geräte könnte den einen oder anderen abschrecken. 

 

Plus:

  • kabelloser Musikgenuss in nahezu jedem Raum
  • einfache Integration ins Netzwerk
  • einfache Verbindung zu Bridge
  • Streaming von Musikbibliotheken und –diensten sowie Radiosendern
  • HiFi-Klang
  • gute Verarbeitung
  • innovative CONTROL-Software mit vielen Einstellungsmöglichkeiten

 

Minus:

  • nur „pseudo-Stereo“ bei einer Box
  • Sonos Bridge (49,- €) wird für den kabellosen Betrieb benötigt
  • Design ist geschmackssache

 

Preis: 299,-€ UVP

Sonos Shop

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