Office oder Open-Source?

Office oder Open-Source?

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Office oder Open-Source?

Bei der Computer-Einrichtung kommt zweifelsfrei die Frage mit auf: Soll es die teure Microsoft-Software „Office“ sein oder reichen auch Open-Source-Programme wie Microsofts Hauptkonkurrent „Open Office“? Meistens ist eine Demo-Version von Microsofts Büroprogrammen vorhanden, muss aber lizensiert werden. Dagegen können die anderen fix kostenlos gedownloadet und direkt voll genutzt werden. Wann was besser ist, zeigt dieser Vergleich.

Open-Source-Programme auf dem Vormarsch

Über die Jahre hinweg haben sich gegenüber der in Nutzerkreisen trotzdem noch immer beliebtesten Office-Lösung von Microsoft einige kostenlose Alternativen zusammengefunden, wie Chip.de in einer Übersicht zeigt. Weitere einschlägige Magazine schreiben sogar, dass sich diese Alternativen schon recht nah an den Leistungsstandard des Originals angepasst haben, was hauptsächlich für „Open Office“ gilt.

Microsoft Office ist und bleibt aber vorne

Die Programme ticken funktionell im Vergleich wirklich fast identisch, Grundfunktionen bieten beide Seiten einwandfrei. Nur hat das Original natürlich noch mehr individuelle Funktionen und Schaltflächen zu bieten. Außerdem schlaue Autovervollständigungsfunktionen (das Programm denkt mit). Allerdings kommt damit auch eine gewisse Komplexität, die nicht immer direkt zu durchschauen ist. Für diejenigen, die damit aber arbeiten müssen, ob nun privat oder beruflich, haben sich an vielen deutschen Standorten in den vergangenen Jahren deshalb spezielle Medienschulen eingerichtet, welche Nutzer z. B. in den medienreich Computertrainings in den Programmfunktionen wie auch in ganzen Benutzeroberflächen wie MacOS zu schulen.

Komplexität ist nur die eine Seite

Neben der Komplexität Microsofts sind auch die Dateiformate nicht unwichtig. Mittlerweile kann zwar ein Großteil der jeweils gegensätzlichen Formate (z. B. .docx und .odt bei Schreibdateien) gegenseitig ausgelesen werden, die Inhalte werden jedoch aufgrund von anderen Kernstandards zum Teil verfälscht dargestellt. Bis vor einiger Zeit konnten sie gegenseitig gar nicht geöffnet werden, sondern bedurften einer Konvertierung. Ein zweiter Punkt sind die Kosten, bei denen natürlich die kostenlosen Programme Vorsprung erhalten. Allerdings bietet Microsoft seine Office-Suite mittlerweile immer öfter für kostenlose Nutzung an, z. B. für Studenten.

Vor- und Nachteile von Microsoft Office

  • sehr umfangreich, viele individuelle und hilfreiche Funktionen (+)
  • Alles-in-allem-Paket, was man fürs Büro braucht (+)
  • weitverbreitete Nutzung und somit einheitliche Kompatibilitätsstandards (+)
  • unter Windows besonders Stabil (+)
  • hohe Kosten, wenn nicht irgendwo inklusive (-)
  • für Anfänger unübersichtlich und schwierig zu bedienen, sobald es tiefer geht (-)
  • Lizensierung notwendig & Installation nur per Software-DVD (-)

Vor- und Nachteile von Open-Source

  • sehr übersichtliche Benutzeroberfläche ohne Funktionsstopfung (+)
  • alle wichtigen Basisfunktionen an Bord (+)
  • für Anfänger und Studenten gut geeignet (+)
  • kostenlos und bequem per Download erhältlich (+)
  • keine so tiefen Funktionsmöglichkeiten, Abstriche gegenüber Microsoft (+/-)
  • nur beschränkt einheitliche Kompatibilitätsstandards untereinander und zu Microsoft (-)
  • E-Mail-Programm fehlt meistens (Welches nehmen? Ratgeber bei Computerbild.de) (-)

Bild: © istock.com/wundervisuals

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