M2Tech HiFace DAC im Test – Günstiges USB interface 348kHz / 32Bit

M2Tech HiFace DAC im Test – Günstiges USB interface 348kHz / 32Bit

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Im Test: M2Tech HiFace DAC USB D/A Converter mit 384kHz / 32Bit

Sieht aus wie ein USB Stick, ist allerdings ein vollwertiger DAC / Externe soundkarte mit 3,5mm Klinkenanschluss für Mac, PC und Tablet. M2Techs HiFace DAC bringt die sehr höchste Auflösung von 384 kHz und 32 Bit an jeden Computer, fast unabhängig vom Betriebssystem. Das ganze Paket gibt es dazu noch zum kleinen Preis von 220€. Ein Budget DAC für Enthusiasten also?

Features:

Nun zuerst einmal ist natürlich die Größe und Palattformunabhängigkeit des HiFace DAC entscheidend. Grundsätzlich kann mit diesem DAC jedes Tablet mit Android zu einem Musikplayer umfunktioniert werden, dessen Qualität höher liegt als die der meisten professionellen Studios. Das spart Geld bei den sonst teuren CD Playern oder und ähnlichem, die in der Auflösungsklasse von „nur“ 41.1kHz und 16Bit spielen.

Da immer mehr hochauflösende und lossless Musikstücke auf den Markt kommen ist man mit der brutal hohen Auflösung der HiFace DAC für die nächsten Jahre erst einmal gerüstet.

Der DAC ist zudem nicht ein normaler DAC sondern läuft im asynchronen USB Modus. In diesem Modus bestimmt das HiFace DAC seine eigene interne clock statt sich der vom Computer vorgegebenen master lock zu bäugen. Der Vorteil dieses asynchronen Modus liegt darin, dass der Stick dem Computer sagt wann er Daten benötigt und nicht umgekehrt. Dies verhindert einige lästige Ungereimtheiten in der Datenübertragung die zu Qualitätsverlusten auf hohem Niveau führen können.

 

Installation:

Könnte nicht viel einfacher sein. Unter Mac und Linux braucht das HiFace DAC nicht einmal einen Treiber sondern wird sofort erkannt. Windows benötigt einen Treiber für das HiFace DAC. Dieser steht auf der Webseite von M2Tech bereit.

 

Im Einsatz:

Der HiFace DAC hat die Möglichkeit als Line-Out oder Kopfhörerverstärker geschaltet zu sein. Auch wenn M2Tech angibt, dass selbst hochohmige Kopfhörer durch den Amp im HiFace DAC angetrieben werden können, so ist es doch eigentlich für den Betreib im Line-Out Modus ausgelegt. Hier werden die besten Ergebnisse in Sachen Audioqualität erzielt.

Der Ausgang ist CD-player Standard mit 2V und Frequenz Wiedergabe von 5Hz-22kHz wenn auf 44.1khz und 5Hz-150kHz wenn auf 384kHz gesampelt. Es empfiehlt sich zur Wiedergabe nicht die Standard Player wie iTunes zu benutzen, da diese für die Wiedergabe der lossless files auf dieser Auflösung nicht geeignet sind. Beispielsweise Amarra für Mac, spielt bis 24Bit / 384kHz ab. Lohnt sich natürlich nur bei entsprechend hochauflösendem Audio Material.

Der Klang des HiFace DAC ist wirklich ausgezeichnet und kann mit viel teureren Playern mithalten. Wie erwähnt sollte man direkt per Line-In in den Receiver gehen und diesen die Verstärkung übernehmen lassen. Je höher man mit der Auflösung geht, desto mehr Detail offenbart sich in der Musik. Dies gilt for allem für die Dynamik, Textur und Charakteristik von Stimmen. Dagegen hört sich ein mp3 nachher nur noch platt an.

 

Fazit:

Wir sind wirklich positiv vom HiFace DAC angetan. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kleiner Preis, kleines Gehäuse, Kompatibilität sogar mit Tablets und das alles bei sehr hoher Auflösung und guter Wiedergabequalität. Man könnte bemängeln, dass hier kein „professioneller“ Ausgang zur Verfügung steht. Jedoch lässt sich mit einem ordentlich gearbeitet 3,5mm Klinkenkabel auf der kurzen Strecke auch schon etwas anfangen. Die Farbgebung bleibt aber Geschmacksache. Insgesamt erfüllt der HiFace DAC die Erwartungen als günstigen DAC mit sehr hoher Qualität und Auflösung.

Aktueller Preis und mehr Infos:

 

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