M2Tech HiFace two digitales USB S/PDIF Audio Interface im Test

M2Tech HiFace two digitales USB S/PDIF Audio Interface im Test

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M2Tech Hiface two digitales S/PDIF USB Audio Interface im Test

Wer seinen PC mit einer externen Soundkarte aufrüsten möchte wird meist auf externe Audiointerfaces wie beispielsweise das M-Audio Fast Track Pro zurückgreifen. Diese wandeln die digitale Musik in analoge Signale um welche direkt auf einem Lautsprecht ausgegeben werden können.

Wer allerdings das Audiosignal aus dem Computer digital weiterverarbeiten will, beispielsweise auf einem digitalen Mischpult oder in einem weiteren Computer, der sollte die Signalkette digital belassen. Möglich wird dies mit digitalen Audio Interfaces mit der S/PDIF Schnittstelle.

In diesem Test stelle ich das M2Tech HiFace two digitale Adiointerface mit S/PDIF Schnittstelle vor. Das sehr kleine Interface kann per USB mit PC oder Mac verbunden werden und ist für kleines Geld zu haben.

 

Überblick

Das M2Tech HiFace two ist nur wenige Zentimeter lang und hat einen USB Anschluss sowie einen S/PDIF Ausgang. Wer nicht mit dieser Schnittstelle vertraut ist: Per S/PDIF können digitale Signale über nur ein RCA Kabel übertragen werden. Da die Digital-/ Analogwandlung nicht im Interface selbst erfolgt bleibt das HiFace II verglichen mit sonstigen USB-Audiointerfaces sehr klein.

Trotzdem kann das M2Tech HiFace two Sampleraten von 41.1 – 192 kHz und Auflösungen von 16-24 Bit darstellen. Studiotaugliche Werte also, die über dem üblichen Standard für Audio Interfaces in seiner Preisklasse liegen. Umschalten und Einrichten des Interface geschieht unter Windows über die Windows Menüs sobald der Treiber installiert wurde. Zudem bietet der Treiber ein weiteres Menü zum Umschalten der Puffergröße, Stromsparmodus und Latenz.

 

Klang

Der Klang von S/PDIF Audio Interfaces hängt zum größten Teil vom dahinter geschalteten Wandler ab. Das übertragene Signal bliebt digital und klingt daher bis zur Dekodierung in ein Analoges Signal im Wandler nach gar nichts. Trotzdem können sowohl bei der Erstellung des digitalen Signals und bei der Übertragung Fehler entstehen. Sind diese erst einmal im Signal enthalten, wirken sie sich auch auf den Wandler aus.

Durch eine recht straffe Basswiedergabe unterscheidet sich das HiFace two von einem wesentlich günstigeren Konkurrenten, dessen Jitter das Signal hörbar beeinflusst. Insgesamt kann also beim HiFace two von niedrigerer Störung ausgegangen werden. Vergleichen mit wesentlich teureren Interfaces kann das HiFace Two jedoch nicht mithalten.

 

Vergleich mit gewöhnlichen USB-Audio Interfaces

Für den Preis des HiFace two von 140€ bekommt man ebenfalls schon USB Audio Interfaces mit zwei analogen Eingängen, Vorverstärkern und einem SPDF Ein- und Ausgang. Abgesehen davon, dass diese Geräte natürlich wesentlich größer sind, haben sie allesamt höchstens ein Wandler Auflösungsvermögen von 24bit / 96kHz.

Wer also ein günstiges Interface zum Einspielen in Studioauflösung  von 24 BIT / 192 kHz sucht, wird viel günstiger als mit dem HiFace two nicht weg kommen. Das HiFace two ist genau für diesen Einsatz ausgelegt und hat dazu noch den Vorteil des niedrigeren Jitter. Es eignet sich also für eine ganz spezielle Kundengruppe, für diese jedoch, mit einem guten Preis/Leistung Verhältnis, enorm gut.

 

Fazit

Das HiFace two überzeugt durch geringen Jitter und dadurch guter Audioqualität bei entsprechendem Wandler. Es eignet sich für das Einschleusen eines hochaufgelösten Digitalsignals in die Studiokette. Das ist alles was es kann, aber das kann es ziemlich gut. Zudem spielt die sehr geringe Größe des HiFace two eine entscheidende Rolle. Hochwertiges Interface zum mitnehmen. In dieser Kombination ist das HiFace two ein Produkt mit gutem Preis/Leistung Verhältnis, für jeden der es zu schätzen weiß.

Aktueller Preis und mehr Infos

 

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