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Audio Player

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Der FiiO X5 Second Generation ist ein mobil nutzbarer Audio Player für hochauflösende Musikformate. Hierzu gehren die Formate FLAC, ALAC, WAV und WMA. Genutzt werden kann er aber auch als digitaler und analoger Wandler am Computer. Im Vordergrund steht der Preis. Für knappe 400€ bekommt man beim FiiO X5 der zweiten Generation vor Allem Klang geboten. In Sachen Design, Bedienung und Ausstattung wurden manche Kompromisse eingegangen. Ob sich der FiiO X5 2nd Generation nun lohnt, das finden wir im Test heraus.

Kleiner, leichter & wissenswert

Der FiiO X5 II ist kleiner, leichter und leistungsfähiger als sein Vorgänger und bietet gegenüber diesem 40 Prozent mehr Akkukapazität, das Abspielen von nativem DSD64/128 und SACD ISÓs durch die neue DAC Architektur und den sehr guten Klirrfaktor von 0,000015 Prozent.

Zudem ist er um 15 Prozent leichter und um 12 Prozent kleiner als sein Vorgänger, was allerdings eher im direkten Vergleich auffällt. Noch immer ist der X5 kein Leichtgewicht und auch kein kleiner Spross. Er passt aber so gerade noch in die Hosentasche. Er bietet eine Unterstützung von Headsets nach dem CTIA Standard zu Fernbedienungen nach Pay, Pause, Skip usw. und ist zudem nutzbar als USB DAC.

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Bedienung & Display

Bedient wird der FiiO X5 über die neue Firmware. Die hat im Vergleich zum Vorgänger ein Facelift bekommen und sieht nun schon ein bisschen besser aus.
Die Menüführung ist simpel, fällt grundsätzlich leicht und kann mit den vier, symmetrisch angeordneten silbernen Tasten durchgeführt werden. Das mechanische Rad in der Mitte (es dreht sich mit) kontrolliert die Lautstärke oder die Bedienung in den Menüs. Der “OK-Knopf” in der Mitte des Drehrades lässt die abgespielten Musiktitel jederzeit pausieren und wieder fortsetzen.

Sollen kompliziertere Manöver, wie das Durchscrollen durch mehrere hunderte Titel, durgeführt werden, fallen erste Schwächen in der Bedienung auf.
Beschleunigtes Scrollen, beispielsweise wie bei iPods, gibt es nicht. Das kann dann bei langen Listen zum Geduldspiel werden.
Die Benennung von Titeln mit Metadaten ist ebenfalls erforderlich, sodass der Player diese ordentlich darstellen kann.
Zudem gibt es die gewohnten Menüs zum Hinzufügen von Titeln zu Playlists, Favorisierung ect. Ebenfalls an Board ist ein Equalizer sowie Einstellungen für alle relevanten Eigenschaften wie die Helligkeit und das Display Timeout. Die Helligkeit des Displays ist übrigens besser geworden und das Display lässt sich nun auch draußen gut ablesen. Direkter Sonnenschein benötigt jedoch noch immer Augenkneifen, um etwas erkennen zu können.

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Zum Display sei gesagt, dass es im Wesentlichen ausreicht. Die etwas niedrige Auflösung wurde auch in dieser Generation nicht erhöht, was bei näherem Hinsehen das Bild etwas körnig wirken lässt. Es ist jedoch klar, dass FiiO hier einfach keinen Wert auf blinken und Glitzer legt, sondern dem Käufer lieber einige Euro spart, oder diese in bessere Bausteine für den Klang investiert.
Der FiiO X5 II besitzt keinen internen Speicher sondern setzt auf die zwei Micro-SD-Karten-Slots. Diese sind an der Unterseite des Audioplayers angebracht und können 128GB karten empfangen.
Die Übertragung von neuer Musik empfehle ich per USB Kartenlesegerät. Über den X5 direkt kann es etwas länger dauern. Zudem ist er nur mit USB 2.0 ausgestattet.

Materialien

Rein optisch gesehen ist der FiiO X5 nicht der filigranste unter den erhältlichen Audioplayern. So ist er größer als normale Smartphones und passt gerade so in die Hostentasche. Auch das Gewicht ist höher als man es von anderen Audioplayern her kennt. Die Größe und das Gewicht lässt den Nutzer jedoch bewusst spüren, das beim Bau des FiiO X5 nur sehr werthaltige Materialien verbaut wurden und man somit etwas Werthaltiges in seinem Besitz hat. Anstelle von Plastik wird hochwertiges Aluminium verwendet, was den FiiO X5 widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse macht. Das gebürstete Aluminium auf der Rückseite des FiiO X5 lässt ihn zudem viel hochwertiger Aussehen.

Trotz des höheren Gewichtes ist er dennoch nicht zu schwer, um unterwegs oder auf Reisen zu einem „Klotz in der Tasche“ zu werden. Äußerlich gesehen ist er ein deutliches Upgrade zum X3 und wirkt elegant, wenn auch ein bisschen klobig.
Zum äußeren Schutz gehört ein Silikonüberzug zum Lieferumfang des FiiO X5. Dieser ist äußerst praktisch und kann sehr schnell aufgezogen und abgezogen werden.

FiiO X5II_a

 

King of Klang?

Er beherrscht die gängigsten verlustfreien Hight Resulotions Formate wie DSD, APE, FLAC, ALAC, WMA und WAV und arbeitet bis 192 khz und 24 Bit und ermöglicht so auf dem Papier erst einmal Klangqualität vom Feinsten.
Zuerst: Wir sollten den X5 II nicht mit Kalibern wie den Astell & Kern Playern vergleichen. Er ist und bleibt ein Budget Player, allerdings einer am oberen Ende der Fahnenstange. Stattdessen möchte ich eher die Frage stellen: Ist Er der beste FiiO?

Im Vergleich zum X5 erste Generation kann ich nur kleine klangliche Unterschiede feststellen. Beide klingen sehr offen, haben gute Bühne und spielen detailreich und brillant auf. Die Tiefen sind dynamisch, haben gutes Detail und matschen nicht zusammen. Beide Player liefern ordentlich ab. Vor allem bei klassischer und akustischer Musik, in denen die Nuancen wirklich hörbar sind. Geht es besser? Klar, jedoch wird’s dann meist wesentlich teurer. Wer MP3 Player, Smartphone oder Einsteiger High-Res Player wie den X1 gewohnt ist, der wird erstaunt sein, guter Kopfhörer vorausgesetzt.

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Es sind schon unterschiede zwischen erster und zweiter Generation da, jedoch sind diese wirklich sehr fein. Ein Beispiel ist, dass der X5 2nd Generation ein bisschen offener klingt und etwas mehr „Bühne“ hat. Wer die erste Generation sein Eigen nennt, muss wegen aufgrund des Klang jedoch nicht zur zweiten Generation wechseln.

Anders sieht es im Verglich zum X3 II aus. Der schneidet für seinen Preis ebenfalls sehr gut ab, hier kann der X5 II jedoch noch eine Schüppe drauf legen. Das Klangerlebnis ist doch leicht offener und definierter, gerade in den Details. Der X3 klingt hingegen ein kleines bisschen verschlossener und ein bisschen „mumpfiger“ in den Details. Dennoch ist die Performance immer wieder erstaunlich gut, selbst vom X3.

Klanglich ist der X5 II also jeden Euro wert. Die Klangperformance ist schon wirklich sehr gut. Wer total puristischer Audio-Enthusiast ist, wird sicherlich noch einige Haare in der Suppe finden. Für den Preis ist der X5 II jedoch wirklich gelungen.

Aktueller Preis und mehr Infos:

FiiO X5 II mobiler High Res Musik Player – USB DAC – DSD, WAV, FLAC, MP3

Price: EUR 399,00

4.5 von 5 Sternen (30 customer reviews)

1 used & new available from EUR 399,00

FiiO X1 Test (Link)
FiiO X3 II Test (Link)
FiiO X5 Test (Link)

Am besten beim deutschen Distributor NT Global kaufen im FiiO Shop.

Bildmaterial Copyright FiiO

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In diesem Test schaue ich mir den iBasso DX50 an. Der Lossless High-Res Audio Player ist ein neuer Spross der chinesischen Marke iBasso und positioniert sich im voller werdenden Markt der günstigen hochauflösenden Audio Player preislich mit knapp 300€ (Stand 06/14) über dem FiiO X3 (200€) und unter dem FiiO X5 (400€). Was er kann und wo seine Stärken liegen, das zeige ich euch im Testbericht / Review.

 

Überblick

Der iBasso DX50 High-End Portable High Definition Audio Player ist ein High-Res lossless Audio Player, der regulären MP3 Playern iPod und Co. vor allem mit enorm besserer Klangqualität gegenübersteht. Was High-End Herzen höher schlagen lässt ist die Möglichkeit des iBasso DX50 lossless Files wie FLAC oder WAV bei 192kHz und 24Bit Auflösung wiederzugeben. Für die D/A Wandlung sorgt der aus dem FiiO X3 bekannte und Wolfson WM 8740 Chip. Das alles im handlichen Format für die Hosentasche. Dazu kommt ein hochwertiger Amp, der auch Kopfhörer mit hohem Wiederstand antreiben kann.

In Abgrenzung zum günstigeren FiiO X3 legt der iBasso DX50 jedoch klanglich noch mal einen drauf und punktet darüber hinaus vor allem mit edlerem Design, auswelchselbarem Akku und einem Touch-Screen Display.

Der Lieferumfang ist gut ausgestattet

  • USB-Kabel (Micro USB zum Datentransfer)
  • Koaxial Kabel (Für Koax-Out)
  • Silikon-Hülle
  • Zwei Bildschirmschutzfolien

Im iBasso DX50 integriert sind 8GB Speicher für Musikdateien. Erweiterbar ist dieser Speicher über eine Micro-SD karte mit aktuell bis 64GB zusätzlichem Speicher. Da lassen sich schon einige FLAC Alben drauf ablegen. 

 

Äußerlichkeiten

Wie schon gesagt, der iBasso DX50 ist eher der styler. Das Design ist eine Mischung aus kantigen Ecken und geraden Linien. Das Gehäuse fällt durch seine großen Aluminiumflächen auf und macht dadurch haptisch einen sehr guten Eindruck. Zudem ist der Player vergleichsweise flach und sehr leicht. In die Hosentasche passt er gerade noch. Die Bedienelemente sind sehr übersichtlich und aufgeräumt angeordnet. Dadurch, dass der Touch-Screen viele Bedienungen abbilden kann sind nur wenig Knöpfe erforderlich. Die großen drei Tasten in der Mitte sind Play-Control, rechts gibt es zwei Knöpfe für die Lautstärkenregelung, links einen Power- und einen Hold-Schalter. Die Knöpfe für die Lautstärke frühen sich ein bisschen zu leicht an, sonst machen die Bedienelemente aber einen stabilen Eindruck.

Auf der Oberseite befinden sich Einschub für Micro-SD Karte, Micro USB Anschluss und der Coaxial Out. Auf der Unterseite befinden sich Line-Out und Headphone-Out, beide als 3,5mm Klinke ausgeführt. Ebenfalls angebracht ist ein Schiebe Regler mit drei Stufen für den Gain des Amps. Der ist so hart gerastert dass versehentliches Umschalten sehr unwahrscheinlich ist.

Äußerlich gibt es für mich wirklich nur zwei Kleinigkeiten zu Kritisieren. Zum Einen ist das Spaltmaß der Aluminiumplatte auf der Rückseite etwas zu groß geraten. Zum Anderen hätte ich mir den Headphone-Out auf der Oberseite statt auf der Unterseite gewünscht. Beides ist natürlich Konstruktionsbedingt und nicht wirklich störend. Dass ich nur diese beiden Dinge kritisiere zeugt schon vom sehr hohen Niveau des iBasso DX50.

 

Display und Bedienung

Das Display ist das Herzstück der Bedienung beim DX50, da es sich hier um einen Touch-Screen handelt. Die Auflösung des Displays ist mit 320×240 Pixeln auf 2,4 Zoll Bildschirmdiagonale eher niedrig und das Bild und vor allem die Albumcover sind entsprechend etwas körnig. Auch ist die Bildwiederholungsrate oder die Frequenz der eingebauten LED etwas niedrig, so das das Bild bei sehr genauem Hinsehen oder schnellerem Schwenken des Displays etwas zu flimmern scheint. Das ist nicht wirklich störend und wird manchen eventuell gar nicht auffallen. Trotzdem ist es da.

Davon abgesehen ist der Touch-Screen allerdings eine große Überraschung. Die Genauigkeit und das Ansprechverhalten sind auf iPhone Niveau. Die Menüs schalten sehr schnell um und ich habe mich nur sehr selten verklickt. Zudem ist die Menüführung sehr intuitiv und gut auf den Touchscreen abgestimmt mit großen Buttons. Nur der „Zurück“ Button oben rechts in der Ecke könnte etwas größer sein, lässt sich aber trotzdem sehr gut bedienen.

Etwas befremdlich ist zu Beginn, dass der DX50 sich zwar auch bei abgeschaltetem Display (während es im Standby ist beispielsweise) bedienen, jedoch leuchtet das Display nicht automatisch auf sobald man eine Eingabe tätigt. Im Menü lässt sich dies ebenfalls nicht ändern. Jedoch braucht es glücklicherweise keine zwei Klicks um den Player zu bedienen wie beim FiiO X3 oder X5 der Fall.

Der Prozessor schafft nicht nur eine sehr gute Performance beim Touchscreen und der Menünavigierung. Auch das Booten des DX50 geht mit knapp 4 Sekunden recht Zackig. Auch das Umschalten von Songs dauert mit knapp 1 Sekunde nicht zu lange. Die Annahme des Pause befehls dauert allerdings auch eine knappe Sekunde bis er angenommen wurde. Das ist ein bisschen befremdlich. Zur Lautstärkenregelung stehen 255 Stufen zur Verfügung, sehr feine Regulierung also möglich. Im Menü gibt es zwar nicht allzu viel einzustellen, die wichtigen Funktionen wie Playmote (shuffle, repeat…) oder einen graphischen Equalizer gibt es, Einstellungen zur Display Helligkeit oder Standby Zeit und ähnliches ist allerdings nicht möglich.

Insgesamt bin ich mit der Bedienung des iBasso DX50 allerdings sehr zufrieden. Der Touchscreen ist sehr gut gelöst und die Bedienung macht Spaß.

 

Klang

Klanglich finde ich den iBasso DX50 qualitativ sehr ähnlich wie den FiiO X3, jedoch im direkten iBasso DX50 vs. FiiO X3 Vergleich klanglich eher heller und dynamischer abgestimmt. Der FiiO X3 legt die Akzente eher auf die warmen Mitten und saftigen Tiefen. Der iBasso DX50 klingt hingegen etwas offener, heller und dynamischer. Die Höhen haben gutes Detail und Definition. Die Mitten stehen unaufdringlich und hell im Klangbild. Die Tiefen sind eher neutral abgestimmt und färben das Klangbild nicht oder erwärmen es. Ich finde gerade das Thriller von Michal Jackson klingt hier sehr schön, während Hip-Hop beispielsweise etwas mehr von satten Tiefen und einer Anhebung in den unteren Tiefen profitieren würde. Wer darauf mehr steht ist beim FiiO X3 etwas besser aufgehoben.

Insgesamt ist das Klangbild deutlich besser als bei vergleichbaren MP3 Playern, steht allerdings aufgrund des Preises des Players hinter Profi Playern noch etwas zurück. Die Definition und das Detaillevel haben ihre Grenzen gegenüber wesentlich teureren Modellen.

 

Fazit

Der iBasso DX50 hat mich wirklich überzeugen können. Klar hat er ein paar kleine Schwächen. Seine Stärken wiegen jedoch viel stärker. High-Res 192kHz, 24Bit, ein Touch-Screen mit sehr guter Bedienung, einfache Menüführung ohne Schnick-Schnack, guter offener heller und dynamischer Klang, und ein sehr guter Gehäuse. Da kann ich Limitationen im Display mit niedriger Auflösung und ein paar andere Kleinigkeiten sehr gut verkraften. Man muss das Gerät hier wieder als Gesamtpaket betrachten und im Gesamtpaket ist es ein hervorragender Player für den niedrigen Preis. Wem der Touch-Screen und das elegantere Auftreten egal ist, kann sich den FiiO X3 mal alternativ ansehen. Für mich ist der iBasso DX50 ein sehr guter portabler Loosless Player für seine sehr erschwingliche Preisklasse.

In Deutschland vertrieben von NT-Global Distribution. 

Aktueller Preis und mehr Infos:

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