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Das Jabra STEEL Bluetooth Mono-Headset ist ein extra für Handwerker entwickeltes Headset, das Staub, Wasser, Erde und allgemeinen Schmutzpartikeln standhält. Es ist darüber hinaus stoßfest und bietet  auch bei einem Fall aus hoher Höhe noch Widerstandsfähigkeit.

Design und Ausstattung

Im Design ist das Jabra Steel einfach gehalten. Es wirkt sogar ein wenig wie ein gut gemachtes Kinderspielzeug. Doch der erste Eindruck täuscht, denn die Konzeption des Head-Sets ist durchdacht. Im Fokus der Entwicklung stand die Robustheit des Geräts sowie dessen Funktionalität und hier überzeugt das Headset. Zumindest ist es nicht so klobig wie sein Vorgängermodel.
Das Headset ist darüber hinaus von einer festen, massiven und sehr dicken Plastikhülle umgeben. Die Ohrenbügel werden zwei unterschiedlichen Größen angeboten und mitgeliefert. Es kann an beiden Seiten des Kopfes getragen werden, je nach individueller Vorliebe. Außerdem ist es für ein Headset sehr leicht und nach einiger Zeit kann das tragen sogar vergessen werden.

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Funktionalität und Alltagstauglichkeit

Das Mono-Headset bietet die richtige Kombination aus telefonischer Erreichbarkeit und harter Arbeit. Denn die Arbeit muss nicht unterbrochen werden, wenn das Handy klingelt und der nächste Kunde in der Leitung wartet. Ausgestattet ist das Jabra Steel Headset mit einem ergonomischen Bügel, der komfortabel über dem Ohr sitzt. Es wurde speziell für jene Berufe konzipiert, die darauf angewiesen sind das Headset ganztägig zu tragen.
Ausgestattet ist das Headset mit extra großen Bedienungstasten, so dass es auch mit Handschuhen bedient werden kann. Auch bei Wasser und Staub muss sich der Träger nicht um eine Beschädigung sorgen, denn das Jabra Steel ist wasserabweisend wie vor Staub geschützt. Die Anrufannahme erfolgt über einen Sprachbefehl.
Der Batteriestand wird über das vernetzte Bluetooth-Gerät angezeigt. Eine eigene Batterieanzeige verfügt das Headset von Jabra Steel nicht. Das schränkt die Nutzung ein wenig ein. Aufladbar ist es hingegen einfach über USB.

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Ton- und Gesprächsqualität

Einschränkungen sind hinsichtlich der Tonübertragung vorzunehmen. Zuweilen ist die Übertragung sehr leise und kann auch kaum reguliert werden. Ist die Geräuschkulisse zu laut, wird an Übertragungsqualität eingebüßt. Für Vieltelefonierer während des Jobs ist es daher kein optimaler Begleiter, gerade in der lärmbelasteten Umgebung.
Auch zum Hören von Musik ist das Headset kein optimaler Begleiter. Die Musikübertragung hat nicht die gewünschte und benötigte Stärke, um sich gegen die Geräusche der Umgebung durchzusetzen.

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Spricht das nun gegen oder für das Headset? Nun ich muss sagen, dass es eben in nicht so stark geräuschbelasteter Umgebung gut funktioniert. Auf dem Bau würde allerdings wohl ohnehin nur ein beidseitiges Headset wirklich gut funktionieren, auch wenn das Steel völlig abschließen würde. Ein Ohr wäre dann weiterhin offen.
Ich denke man sollte sich daher nicht so große Gedanken über diesen Aspekt machen. Der Haupt Kaufgrund sollte die robuste Verarbeitung und Langlebigkeit des Gerätes sein.

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Bluetooth Lautsprecher gibt es wie Sand am Meer. Wer sicher herausstechen will, der ist bei House of Marley meist richtig. Das Design der lautsprecher ist häufig ungewöhnlich und die Materialauswahl nachhaltig.

 

Übersicht über die Chant Granate

Der Chant ist so gebaut, dass man ihn am liebsten herum werfen möchte. Das Design erinnert stark an eine kleine Tonne oder eben eine Granate. Und ich verkneife mir hier jetzt jegliche dumme Vergleiche wie “klingt auch wie eine Granate”. Nur damit ihr es wisst.

Die Außenhaut ist mit Stoff bespannt. Nur das Oberteil aus Holz, Plastik und Gummi gefertigt. Oben sitzt der 2“ Lautsprecher hinter einem stabilen Lochgitter aus Metall.

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Bluetooth ist wie gewohnt an Board und machte im Test auch keinerlei Probleme. Connecten geht schnell und die Verbindung ist konstant und hat gute Reichweite. Ein hilfreiches Feature ist in jedem Fall die eingebaute kleine Tasche, in der die Kabel verstaut werden können. USB und 3,5mm Klinkenkabel liegen bei.

Der enthaltene Akku fasst 1100mAh was für einige Stunden (ca. 6-8) auf normaler Lautstärke ausreicht. An der Unterseite gibt es außerdem eine Art Bassreflex Öffnung. Gibt diese dann dem Klang noch den extra Kick?.

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Klang

Eine wichtige Disziplin legt der HOM Chant direkt mal mit Bravour ab. Die Lautstärke ist nicht nur ausreichend sondern recht hoch. Das gemütliche Picknick auf der Decke im Park kann so mit Musik einfach beschallt werden. Wie üblich nimmt die Klangqualität zu, sobald man den Chant in eine Ecke stellt, da die Tiefen sich etwas erhöhen. Das sei mal ein Tipp für Zuhause.

Insgesamt ist der Sound bei geringerer Lautstärke recht ausgewogen und nimmt bei höheren Lautstärken etwas ab. Zu Bemängeln ist, dass es am Chant selbst gar keine Lautstärkenregelung oder weitere Knöpfe gibt. Das macht die Bedienung sehr einfach, bedeutet aber dass die Regelung immer über das angeschlossene oder verbundene Gerät läuft.

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Ansonsten liefert der Chang gut ab. Die Tiefen sind wie zu erwarten mehr als ausreichend. Das gilt vor allem für das Hören in geschlossenen Räumen. Die Mitten sind klar und haben gutes Detail, die Höhen sind ausreichend und wie bei Marley gewohnt etwas spitzer abgestimmt. Das macht allerdings beim Einsatz auf der Wiese auch Sinn, da sich hier die schärferen Höhen etwas besser verteilen und streuen.

Marley EM-JA008-BK Chant BT Bluetooth Lautsprecher mehrfarbig

Price: EUR 47,19

4.4 von 5 Sternen (10 customer reviews)

15 used & new available from EUR 47,14

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Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als die großen Flatscreens gerade neu waren und es diese überteuerten Soundbars dazu gab?

Ja, das ist heute etwas anders. AUNA Zeigt mit der Areal Bar 350 2.0, das seine Soundbar mit solidem Klang schon für unter 100€ geht. Wer da noch nicht ausgestattet ist lieber günstig einkauft, der sollte aufpassen.

 

Übersicht – Metallisch schick

Minimalistisches Design, aber schön. Das sind die ersten Worte, die mir hier in den Kopf kommen. Die Areal Bar 350 hat eine Chrome Optik mit silbernem Lochgitter und Seitenteilen aus Hochglanz Plastik. In der Mitte gibt eine LCD Anzeige für die Signalquelle. Das ist in der 100€ Liga nicht unbedingt üblich. Auf der Oberseite dazu noch beleuchtete Touch-Bedienelemente. Das sieht erst einmal alles sehr gut aus und fühlt sich auch ziemlich gut an.
Zudem gibt es eine Fernbedienung, die zwar nur die üblichen kleinen Soft-Druck Tasten hat, allerdings für diese Preisklasse ebenfalls völlig in Ordnung geht. Interessant geht es auf der Rückseite weiter:

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Anschlüsse & Quellen – Ersetzt so manche Stereo Anlage komplett

Hier überrascht mich die Areal Bar 350 wirklich. An Board ist Bluetooth 3.0 für kabelloses Streaming, 3,5mm Audio In, ein digitaler koaxialer Eingang, ein digitaler optischer Eingang und ein Chinch Input. Als ob das noch nicht genug war, gibt es sogar noch einen USB Port an der Seite, der ebenfalls Medien abspielen kann. Und als ob das immer noch nicht genug wäre, gibt es auch noch einen UKW Tuner. Okay Auna diese Konnektivität ist ne Ansage und ersetzt so manche Stereo Anlage einfach mal komplett.
Außerdem auf der Rückseite versteckt ist die Bassreflexöffnung. Für das Anbringen an einer Wand stehen ebenfalls Bohrlöcher zur Verfügung.
Was nicht an Board ist, sind irgendwelche Decoder wie Dolby Digital oder andere Raumklang Erzeugenden DSP Algorithmen. Hier ist die Areal Bar 250 Basic.

 

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Klang – Multimedia

Unter den Klangmodi finden sich „Music“, „Normal“ und „News“. Zwischen diesen kann je nach Bedarf ausgesucht warden. Sie verändern den Klangcharakter etwas, allerdings machen sie keine extremen Unterschiede.

Wir müssen bei der Bewertung immer im Hinterkopf behalten, dass es sich hier um eine vollständige Soundbar mit Bluetooth für unter 100€ handelt. Für diesen Preis bekommt man für gewöhnlich selten einen mobilen Bluetooth Lautsprecher der Mittelklasse, geschweige denn eine Soundbar.

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So klingt die Areal Bar 350 angemessen wirklich angemessen gut. Sie leistet sich klanglich keine groben Schnitzer sondern klingt eher unaufgeregt aber eben stimmig. Man darf hier keine extrem detaillierte Wiedergabe oder gar Tiefbass Performance erhoffen. Dann ist man auf dem richtigen Pfad.

Die Höhen klingen klar und sind, passend zur Abstimmung, eher dezent platziert. Es gibt hier keine extrem lauten S- oder Zwischlaute. In den Mitten offenbart sich ein ausreichendes Detailniveau mit ebenfalls eher neutraler klanglicher Abstimmung. Alicia Keys hört sich etwas weniger ausdrucksvoll und ein wenig unaufgeregt an, aber in keinem Fall unhörbar oder unangenehm. Für hohen Musikgenuss ist die Areal Bar nicht ausgelegt. Das will aber wie gesagt auch zu diesem Preis niemand erwarten.

Die Tiefen sind ebenfalls als „ganz gut“ zu beschreiben. Es gibt durchaus schon einen Hauch von Fundament, was gerade die Filme voll genug wirken lässt, um ordentlich Spaß damit zu haben

Die Lautstärke ist gut und definitiv für Film und Musik ausreichend. Die Party wird man damit nicht beschallen.

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Eine nervige Sache für alle Läufer sind zu schwere oder aus dem Ohr fallende Kopfhörer. Die Industrie hat diese Nische längst für sich erkannt und aktuell sprießen die Sport-In-Ear Kopfhörer nur so aus dem Boden.

Die JAM Transit Micro Sports Buds sind ein solches Paar Sport In-Ear Kopfhörer, die speziell für den Einsatz beim Workout designed wurden. Mit Bluetooth, Halterungen am Ohr und Kabelführung hinter dem Kopf gibt es kein Herausfallen und kein Verheddern der Kabel mehr, oder? Das zeigt der Test:
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Übersicht – Farbenfroh

Die JAM Transit Micro Sports Buds sind in Rot, Grün und Pink erhältlich. Jeweils die eher auffällige Variante dieser Farbe. Einen großen Pluspunkt bekommt die Verpackung! Die In-Ears sind in einer durchsichtigen Trinkflasche verpackt, die überraschend robust ist. Das ist mal sinnvoll genutztes Verpackungsplastik. Save the Forrest!

Die Ohrstecker sind im Carbon Design gefertigt und haben ein eher flaches Profil. Zwar ragen sie weit in den Gehörkanal herein, stehen jedoch nicht so weit aus dem Ohr ab, wie man das von anderen Kandidaten kennt. Zwischen den Ohren gibt es nur ein flaches, gössen verstellbares Verbindungskabel. Das ist sogar in der Nach reflektierend. Ein simples und gutes Sicherheitsfeature.

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Tragekomfort & Einsatz

Beim Joggen sitzen die In-Ears fest im Sattel. Ein großer Kritikpunkt sind immer die Eartips, welche entweder nur zu groß vorhanden sind, oder unbequem sitzen. Bei den Micro Sport buds liegen jedoch genügend und in unterschiedlicher Größe vorhandene Eartips bei, sodass der richtige Sitz gewährleistet wird.

Die Bluetooth Verbindung war bei meinem Lauf ebenfalls sehr zuverlässig und brach nicht ab. Nicht nur verrutschen die In-Ears kaum, auch ist die Isolierung vor Außengeräuschen gut. Der Läufer bekommt von der Außenwelt nicht viel mit. Vorbeifahrende Autos sind schon hörbar, jedoch ist die passive Abschirmung gut.

Die Akkulaufzeit ist mit 10 Stunden angegeben und im echten Leben hält der Akku etwa 8 Stunden durch.

Ein Nachteil ist die etwas schwache LED auf dem rechten Ohrstöpsel. Zwar mag ich wild herumblinkende LEDs auch nicht, jedoch übersieht man die der Micro Sport Buds schon recht leicht, was dazu führt, dass man sie nach dem Sport nicht ausschaltet und sie dann schnell leer sind.

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Klangqualität:

Die Klangqualität ist mittel bis gut, gemessen am Preis. Klangliche Wunder sind nicht zu erwarten, jedoch ist die Musikwiedergabe auf einem guten Niveau mit ausreichend Detial und relativ klarer Wiedergabe. Wer ausschließlich auf Klang wert legt, muss eventuell etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Micro Sport Buds sind vor Allem eine günstige Lösung, ins Bluetooth In-Ear Running Business einzusteigen.

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Price: EUR 48,99

2.0 von 5 Sternen (1 customer reviews)

11 used & new available from EUR 22,93

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Moment, ist das ein Soundlink Mini? Nee aber ein gut inspirierter JAM Heavy Metal! Was kann der Voll-Aluminium Bluetooth Lautsprecher so? Nur gut aussehen und 1KG schwer sein, oder auch geil klingen?
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Heavy Metal!

Schwergewicht durch und durch! 1KG bringt der Jam Heavy Metal auf die Waage. Das ist für so nen eher kleinen Lautsprecher schon mal ne Ansage. Aber wie sagt die Mutter zu ihrem etwas zu dicken Kind? „Du das passt zu Dir!“.

Der Heavy Metal ist äußerlich ein kompromissloser Crash and Burn Lautsprecher. Das Teil kannst Du ohne Rücksicht auf die feine Technik umherwerfen, in jeden Dreck stellen und überall hin mitnehmen. Trotzdem sieht der Heavy Metal dabei nicht wie ein Outdoor Lautsprecher mit fetten Gummiteilen aus, sondern super klassisch elegant.

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Das ist so ein bisschen wie mit Pickup Trucks oder Geländewagen. Die sind eigentlich ein ziemlicher Knüppel von Auto, sehen aber fast immer sowohl in der Großstadt, als auch im Wald, richtg gut aus.

Das gehäuse ist aus dickem, durchgehenden, Aluminiumblock gefräst. Glaub mir, das hält einiges ab! Gebürstete Oberfläche, 6 unmissverständliche Tasten auf der Oberseite, zum Schutz der 2 Lautsprecher Lochblech, Status LED hinterm Lochblech und ein großer Gummi Standfuß auf der Unterseite. Das ist puristisch, stylisch, ohne Schnickschnack. Gefällt sehr gut.

Der Akku hält gute 8 Stunden durch, AUX Anschluss und Mikrofon sind dan.

Müsste jetzt nur noch gut klingen, dann wärs ein Home-Run, oder?

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Klang

Klanglich alles richtig gemacht JAM! Sehr detailvoll, sehr mächtige und pegelfeste Tiefen, hohe Lautstärke, ausgewogener Klang.

Die Höhen sind sehr crisp und ein bisschen betont. Das ist aber durchaus absicht, da man den Lautsprecher für gewöhnlich irgendwo im Raum stehen hat und daher nicht direkt davor sitzt. So verteilen sich die etwas schärferen Höhen easy im Raum und haben dadurch wieder einen normalen Pegel.

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Mitten sind ebenfalls gut. Stimmen klingen jetzt nicht so super hoch aufgelöst, ist aber alles voll in Ordnung. Die Betonung liegt, wie es sich für einen Heavy Metal gehört eher auf den unteren Mitten und den Tiefen. Die geben Musik ihre klangliche Breite und Tiefe.

Die Tiefen sind erstaunlich satt und haben ordentlich Power. Der Tiefgang ist auch wesentlich besser, als man das von diesem kleinen Teil erwarten würde. Rundum zufrieden. Zudem sind die Tiefen nicht einfach nur ein Matsch sondern kommen sehr klar raus. Werden sie zu tief und sollen zu laut werden, fängt das Gerät an die Tiefen abzuriegeln. Das klingt gerade bei tiefen Bassgitarren in Rock nicht mehr so gut. Das ist aber die Ausnahme! Etwas lautsprecherfreundlich gemischte Musik (Pop, Hip Hop, Elektronisches) klingt echt genial auf dem Heavy Metal!

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Price: EUR 87,68

4.3 von 5 Sternen (48 customer reviews)

21 used & new available from EUR 77,91

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Das ist eine Harte Nuss! Der JAM Transit City, heute hier im Test, nimmt den Mund ganz schön voll. Over-Ear Kopfhörer Design, Bluetooth UND aktive Geräuschunterdrückung (Active Noise Canceling ANC) zu einem Preis von unter 150€. Das ist Oberklasse Ausstattung, die ich in dieser Preisklasse noch nie angetroffen habe. Selbst Günstige Wireless Modelle wie der Teufel Airy oder der Urbanears Plattan ADV Wireless liegen um 150€, ohne ANC. Ist der JAM Transit City Wireless also ein Preisbrecher oder wurde hier eventuell an einigen Stellen zu viel gespart? Das finden wir in diesem Testbericht heraus.

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Test Übersicht

Der Kopfhörer sieht schwerer aus, als er das ist. Er ist sehr leicht, was an der Materialverwendung liegt. Hier ist alles aus Plastik und Gummi. Einzig die Scharniere sind Metallverstärkt. Alles fasst sich etwas wenig wertig an und wirkt einfach nicht ganz bis zum Ende ausgereift. Das glänzende Plastik auf der Außenseite ist noch ganz schick, wird aber sicher Kratzer anziehen.

Eher schlechter Geschmack sind die, in mattem Industrieplastik eingelassenen, Seitenteile inklusive des Bedienelementes an der Seite. Lautstärke und Track Auswahl lassen sich über die Knöpfe bedienen, deren Druckpunkt allerdings um einiges zu hart ist. Man drück sich den Kopfhörer schon ein ganzes Stück ans Ohr heran, um mal lauter zu machen. Gar nicht in den sonstigen Design-Stil passen die Knöpfe für Bluetooth Pairing und ANC. Denen fehlt zudem jegliche Beschriftung oder Kennzeichnung, die auf ihre Funktion schließen lässt. Immerhin leuchten sie in verschiedenen Farben auf. Darüber hinweg gesehen ist er aber von der puren Form her recht stimmig.

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Tragekomfort, ANC, Bluetooth

Der Bügel ist nur leicht gepolstert, erfüllt aber seine Funktion ganz okay. Ohrmuscheln können geklappt werden, sodass der Kopfhörer kleiner wird und in die mitgelieferte Tragetasche passt. Angeschlossen werden kann übrigens auch ein 3,5mm Klinkenkabel für direktes Hören. Der Akku im Gerät selbst soll 12 Stunden durhalten. Das würde ich mal unter Einsatz von Bluetooth und ANC auf ca. 6-8 Stunden herunterkorrigieren. Immer noch okay.

Die Ohrpolster sind zwar ausreichend weich und sitzen ganz angenehm, allerdings fehlt es ihnen etwas an Durchmesser. Dadurch drückt die unterliegende Plastikplatte ein bisschen gegen mein Ohr. Das stört nicht sofort, kann bei längeren Hörsessions jedoch auffällig werden.

Die passive Isolierung vor Außengeräuschen ist ausreichend, allerdings nicht besonders hoch.

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Die aktive Geräuschunterdrückung hat so ihre Macken. Zuerst einmal ändert sie den Klang des Kopfhörers kein bisschen, was selbst teurere Modelle oft nicht hin bekommen. Dafür ein Pluspunkt. Abzug gibt es aber für die deutlich hörbaren Fragmente bei der Audioübertragung (leises Pipsen) und das deutlich hörbare Rauschen in der Stille. Beides fällt nicht mehr auf sobald einmal Musik läuft. Es verrät aber, dass hier ein günstiges Modul zum Einsatz kommt. Die Leistung ist ebenfalls eher mittelmäßig. Einige Störgeräusche werden ganz gut herausgefiltert beispielsweise das laute Surren eines Laptop Lüfters. Sind die Geräusche jedoch lauter oder undifferenzierter, kommt der ANC Chip schnell an seine Grenzen. Meilen ist es ebenfalls entfernt von der überragenden Leistung des Philips Fidelio NC-1.

Bluetooth ist okay. Hier gibt es nichts zu bemängeln, jedoch auch nichts zu preisen. Die Verbindung ist stabil, der Empfänger jedoch nicht überempfindlich und sollte sich daher in Nähe des Smartphone befinden.

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Klangqualität

Hier setzt sich das mittelmäßige Bild fort. Ich weiß nicht wer diesen Kopfhörer abgestimmt hat, jedoch scheint die Person nicht viel von Musik verstanden zu haben. Oder er wurde absichtlich für Bassverrückte Kids abgestimmt.

In der Standardeinstellung sind die Tiefen deutlich überhöht, was natürlich zu knüppelnden Bässen führt und gerade bei Hip Hop erst mal Eindruck schindet. Allerdings ist der Detailgrad in den Tiefen eher niedriger. Gerade bei Rock fällt das stark auf. Fett aber nicht besonders detailreich.

Die Mitten stehen im Klangbild deutlich hörbar zurück. Ihnen fehlt ebenfalls etwas Detail und sie klingen nasal.

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Die Höhen stehen interessanterweise auch sehr betont im Klangbild, kommen aber durch die Fetten Tiefen noch recht ausgeglichen rüber. Ticks und Percussions sind schon deutlich hörbar, wirken aber nicht spitz.

Nicht so gut kommt der Kopfhörer mit hoch komprimierter Musik klar. Einfacher mit Electro und Hip Hop. Er neigt dazu die anspruchsvolle und komprimierte Musik zu verwischen, und gerade in den Tiefen alles in einem Matschigen Brummen untergehen zu lassen.

Hier mal der Screenshot meiner Equalizer Einstellung des Kopfhörers. Mit dieser recht simplen Kalibrierung konnte ich schon einiges mehr an Klangqualität heraus holen. Daher auch der Einwand zur Abstimmung am Anfang.

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Es scheint als sei die Auslegung aber eben bewusst auf die Bassintensiven Hörer zugeschnitten, die es mit den Details in der Musik nicht so ernst nehmen.

Zum Test des Plattan ADV Wireless (Hat mehr style, klingt etwas besser, kein ANC)

Zum Test des Teufel Airy (Kein Styler, aber klangstark, kein ANC)

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Marshall Headphones macht nicht nur Kopfhörer. Auch eine Reihe an Bluetooth fähigen Lautsprechern steht im Sortiment des gebürtigen Verstärkerbauers zur Verfügung. In diesem Test schaue ich mir nun den kleinsten Spross an, den Marshall Kilburn mit eingebautem Akku. Den Lautsprecher gibt es im Tausch gegen 250€. Das ist Premium. Ob der Lautsprecher dies ebenfalls ist, finden wir im Test heraus.

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Übersicht

Wie man es von einem Marshall Verstärker erwartet, hat auch die kleine Box mit dem Namen Kilburn das typische Aussehen abbekommen. Die Vorderseite ist mit dem klassischen, schalldurchlässigen Stoff überzogen und in der Mitte thront das Marshall Logo in goldener Schrift. Das komplett Gehäuse ist mit Lederimitat überzogen, das sich sehr gut anfühlt. Auf der Oberseite dann die großen Drehregler mit Höhen und Tiefen Equalizer, ein paar LEDs und ein richtiger Power Schalter. Massiv und hochwertig! Die Rückseite ist unspektakulär. Ein Vorteil: Das Netzteil ist im Kilburn fest verbaut. Geladen werden kann der an der Unterseite eingebaute, und wechselbare, Akku allerdings nur wenn das Gerät eingeschaltet ist. Der Tragegriff lässt sich auch kein wenig lumpen. Goldene Metallschelle, roter Samtbezug auf der Unterseite. Mein lieber Scholli, das macht Eindruck.

Als Eingänge stehen Bluetooth und 3,5mm Klinkenkabel zur Verfügung. Pairing, Übertragung usw. funktioniert alles reibungslos. Der Eingebaute Akku soll bis zu 20 Stunden durchhalten. Auf die Waage bringt der Kilburn ganze 3 Kilo. Das trägt sich noch ganz okay, ist aber alles andere als leicht. Hier gibt es schon den ersten Hinweis darauf, dass der Kilburn vielleicht nicht ein ganz kompromissloser Mitnehm-Lautsprecher ist.

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Klang

Im Klang zeigt sich auch, dass der Kilburn eigentlich eher auf dem Schreibtisch Platz nehmen möchte, aber ab und zu auch nichts gegen ein bisschen Freiluft-Action hat.

Die Höhen sind sehr direktional, bedeutet das beste Klangergebniss gibt es wenn du direkt frontal vor dem Lautsprecher sitzt. Andere Outdoor Lautsprecher haben hier absichtlich etwas weniger direktional abgestimmte Höhen. Sonst sind die höhen aber recht klar und stellen rundum klanglich zufrieden. Sie sind wenig scharf und damit trotz des präsenten Klanges recht unaufdringlich.

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Die Mitten sind sehr voluminös und saftig. Das beschreibt es wohl am besten. Die Snare Klatscht saftig, Stimmen sind klar und eben mittenbetont. Hört sich schön an. Einziger Nachteil ist ein hörbares säuseln im Klang in den oberen Mitten. Kann stören, muss es aber nicht.

Die Tiefen sind die Wucht. Selbst in der neutralen Stellung des Bassreglers sind sie sehr fett und man ist überrascht, dass der kleine Fatz diese Bässe raus drückt. Auch der Tiefgang ist sehr gut für die Größe des Lautsprechers. Selbst tiefe Bässe werden noch dargestellt. Das Spiel hat jedoch ein jähes Ende, wenn der Lautsprecher wirklich laut aufgedreht wird. Zwar ist er schon sehr laut und noch immer sind die Tiefen voluminös, allerdings werden sie irgendwann limitiert und nur noch die Höhen werden lauter. Das Klangbild verzerrt dadurch nicht, jedoch verlieren die Tiefen deutlich an Detail.

Aktueller Preis und mehr Infos zum Kilburn:

Marshall Kilburn portabler Bluetooth Lautsprecher schwarz

Price: EUR 204,98

4.8 von 5 Sternen (270 customer reviews)

29 used & new available from EUR 184,74

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EDIFIERs Bric Connect Bluetooth Lautsprecher muss sich heute im Test behaupten. Und vorab gesagt, das Gerät hat mich schwer überrascht. EDIFIER hat ja als Marke in Deutschland noch immer den Status der Underdog. Die Firma produziert Lautsprecher,  die immer irgend ein Design Feature haben und meist einen echt guten Klang haben. Preislich bleiben sie trotzdem recht fair. Gleiches gilt für den Bric Connect, der aktuell so um die 90€ zu haben ist.

Der Bric Connect unterscheidet sich allerdings von den üblichen Bluetooth Lautsprechern Geräten, da hier kein Akku verbaut ist. Es gibt als Alternative allerdings ein Fach für 6 AA-Akkus oder Batterien. Aber seid so nett zur Umwelt und nehmt Akkus. Save the forrest und so…

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Überblick

Der Bric Connect ist ein etwas größerer Bluetooth Lautsprecher. Er ist etwa doppelt so lang wie ein Bose Soundlink Mini und ebenfalls doppelt so tief. Zum Mitnehmen eignet er sich trotzdem noch gut. Passt allerdings besser in die Sporttasche als in den Rucksack.

Als Farben gibt es Weiß und Schwarz. Das Design ist stimmig und passt in die aktuelle Zeit mit den rundlichen Formen. Abgesehen vom Schutzgrill auf der Vorderseite ist alles raues Plastik. Zusammen mit dem sehr leichten Gewicht von gerade einmal 1kg wirkt es nicht billig aber nun auch nicht herausragend hochwertig. Aber hey wenn dafür der Klang stimmt. Die Knöpfe sind aber sonst erstklassig verarbeitet und drücken sich sehr gut. Eine Status-LED zeigt auch den Betrieb an.

Auf der Unterseite dann wie gesagt das Batteriefach und ein Einschub für eine Fernbedienung. Vielen Dank dafür, so muss die nicht irgendwo herum fliegen. Die Fernbedienung kann alle Funktionen über Bluetooth steuern. Auf der Rückseite dann noch Stromanschluss für das externe Netzteil und ein Klinkenanschluss. Kabel ist im Lieferumfang dabei.

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Sonst gibt es keine weiteren erwähnenswerten Features. Die Ausstattung ist vollständig und wird durch die Fernbedienung noch ein bisschen ergänzt.

In Chrome Plastik an der Seite versprechen auffällige Bassreflex Trichter viel Klangvolumen. Bei dem noch eher kleinen Gehäuse und den nicht besonders großen verbauten Lautsprechern ist man gespannt was denn so raus kommt, wenn man den Bric Connect zum ersten Mal einschaltet. Allerdings haben auch andere Hersteller in der Vergangenheit schon bewiesen, dass es kein großes Gehäuse oder Lautsprecher braucht um ordentlich Tiefgang zu erzeugen. Ein Beispiel sei hier der etwas teurere Geek-Lautsprecher Creative SoundBlaster Roar.

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Klang

„Verdammt, der is gut!“ entweicht es mir nach dem ersten abgespielten Test-Musikstück. Tatsächlich überrascht der Bric Connect mit sehr voluminösem, klarem, lautem und schönen Klang. Hier die Details:

Die Höhen sind recht betont ins Klangbild gestellt und schon recht klar. Die Details reichen natürlich nicht an dedizierte Hochtöner heran, sind aber trotzdem gut. Die Höhen stehen dazu zwar deutlich im Klangbild, wirken aber noch so gerade nicht nervig wie das beim Klangholz „Get Together“ von House of Marley eher der Fall ist.

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Die Mitten sind betont in den oberen Mitten. Das unterstützt den hellen und klaren Klangeindruck. Hier und da kommen die Mitten mal ein bisschen ins Schwächeln und bilden nicht alle Details ab, für einen portablen Lautsprecher ist die Performance aber wirklich gut! Stimmen und Instrumente klingen weitgehend natürlich, dynamisch und offen.

Die Tiefen haben eine Betonung in den mittleren bis tieferen Tiefen. Das bedeutet der Bric Connect ist bemüht eher noch voluminöse tiefere Bässe darzustellen, und vernachlässigt dabei etwas das Volumen in den oberen Tiefen. Im Klartext: Die Bassgirarre brummt ganz ordentlich in den Tiefen mit, den fette Anschlag der Bass Drum wird allerdings etwas zurück gestellt. Das ist ein Tradeoff, den man in diesen Abmessungen nun mal eingehen muss. Ich finde er gelingt dem Bric Connect sehr gut. Das Volumen der Tiefen ist dadurch wuchtig und man erwartet eher schon einen kleinen Subwoofer statt diese kleine Box wenn man damit hört. Das gilt übrigens auch für elektronische Musik, deren Bassfundament wirklich gut abgebildet wird. Klar, wirklichen Tiefbass gibt es auch hier nicht. Jedoch kommt der Bric Connect für seine Bauweise und Komponenten schon echt weit runter.

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Das beste: Die Box ist auch in der Lautstärke sehr gut abgestimmt. Selbst auf höheren, raumfüllenden Lautstärken kann der Lautsprecher noch ohne großes Verzerren abspielen. Bei voller Leistung geht es dann etwas bergab.

Die Abstimmung ist ganz klar Hi-Fi und hat schon etwas Charakter. Am besten hören sich Popmusik und Rockige Stücke. Der Anwendungsbereich ist aber sehr breit. Auch Filme machen mit dem Bric Connect Spaß.

Aktueller Preis und mehr Infos zum Bric Connect:

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Die Kopfhörer von Urban Ears sind vor allem ein Hingucker und werden gerade hier in Berlin von super vielen Leuten getragen. Der erste Grund ist, dass sie schön günstig sind. Der zweite Grund, dass sie einen gewissen Style Faktor haben. Eigentlich eine sehr gute Kombination.

Diese verschiebt sich mit der neusten Evolutionsstufe – dem Urban Ears Plattan DV Wireless – ein stück weiter in Richtung Hochwertig. We gut das klappt und wie gut sich der neue Plattan mit Bluetooth im Alltag macht, das finden wir hier heraus.

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In Kurz ist der Plattan ADV Wireless ein sehr flacher und leichter 4.0 Bluetooth Kopfhörer mit abnehmbaren Polstern und einem sehr innovativen Touch-Gesten Bedienkonzept.

Nunja zuerst einmal hat sich zum Plattan ADV äußerlich fast nichts geändert. Das Kabel ist weg. Man hat scheinbar noch genug Platz gefunden, die etwas aufwändigere Technik mit Akku und Bluetooth Transmitter in den, noch immer sehr flachen, Ohrmuscheln unter zu bekommen.

Der Bügel hat sich ein bisschen weiter verbessern. Noch immer gibt es das umklappbare Stoffpolster, das auch gewaschen werden kann. Allerdings wird das jetzt magnetisch am Kopfhörer befestigt und nicht wie zuvor per Klettband angebracht.

In der rechten Ohrmuschel gibt es eine sehr dezent platzierte LED. Die blinkt auch bei Aktivität des Kopfhörers nicht wild und in Blau rum sondern pulsiert alle 10sekunden mal mit einem aufglimmenden Licht. Der Geek-Faktor ist damit sehr niedrig.

An der Unterseite der Ohrmuscheln ist ein Power-Schalter sowie ein Mikrofon für die Freisprechfunktion angebracht. Auf der anderen Seite befindet sich ein 3,5mm Klinkenanschluss für einen weitern Kopfhörer oder ein Kabel. Das ist richtig: Der Plattan ADV Wireless lässt sich nicht nur auch ohne Akku nutzen (kein Kabel dabei) sondern auch mit einem zweiten Kopfhörer zusammen verwenden. Optimal, wenn beispielsweise mit einem Freund zusammen in der Bahn einen Film geschaut werden soll.

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Das spannendste ist sicherlich die neue Bedienung mit Touch-Gesten. Auf der Rechten Seite des Kopfhörers befindet sich unauffällig hinter der Plastikkappe ein Touch-Bedienfeld. Bei Berührung können durch Wischen alle Funktionen des Kopfhörers bedient werden. Nach Oben/Unten wischen bedient die Lautstärke. Nach Rechts/Links wischen dann die Track Auswahl. Einmal in der Mitte Tippen und das Bluetooth-Signal stoppt die Wiedergabe bzw. nimmt einen Anruf entgegen. Das wars auch schon.

Wie bedient sich das Ganze? Nun ganz okay trifft es wohl. Die Touch Gesten müssen schon großflächig und langsam ausgeführt werden, damit sie richtig erkannt werden. Die Genauigkeit ist Meilen von einem modernen Touchscreen entfernt. Es gehört ein bisschen Übung dazu und klappt nicht immer perfekt. Insgesamt aber ausreichend um damit gut zu Bedienen.

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Zwei Vorteile sehe ich bei diesem Bedienkonzept: 1. Style-Faktor. Der ist dem Plattan Käufer ja ohnehin wichtig. Die Bedienelemente sind dezenter als bei allen Kopfhörern, die ich bisher kenne, versteckt. Zu viele Tasten am Kopfhörer wirkt gleich etwas nerdig. 2. Der Bedienkomfort. Man muss tatsächlich nicht mehr den Kopfhörer nach der passenden Taste absuchen sondern kann ohne großes Suchen die Bedienung vornehmen. Und es ist auch einfach irgendwie cool und neu, das darf nicht vergessen werden.

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Hier ist der Plattan ADV Wireless ein echter Plattan. Klanglich ist er sehr mittenlastig und warm abgestimmt. Der Detailreichtum ist durchaus ausreichend, gewinnt aber keine Preise und ist definitiv nicht Oberklasse. Er ist insgesamt ein Casual-Hörer. Für Leute, die nicht so extrem viel Wert auf den Klang legen, jedoch schon den Unterschied zwischen einem 20€ Headset und diesem Kopfhörer feststellen können.

Die Tiefen sind wohlbetont, gehen nicht unfassbar weit runter, bilden aber ein sehr schönes Fundament ab. Die Mitten sind wie gesagt im Vordergrund, übertönen jetzt aber nicht alles Andere. Die Höhen sind recht klar, verschwinden aber im Vergleich zu den Mitten etwas im Hintergrund. Das gilt vor allem für Klänge von Schlagzeugen. Deren Spitzen werden schon deutlich in den Hintergrund verschoben. Das ist fürs lange- und Nebenbei hören auch ganz gut. So ist die Wiedergabe recht wenig aufdringlich.

Die Differenzierung von Klängen könnte ebenfalls leicht besser sein, matschig klingt er aber auch nicht.

Die Sprachqualität des Mikrofons ist eigentlich ganz gut, jedoch nimmt es sehr viele Nebengeräusche auf. Das liegt teilweise daran, dass es einfach zu weit vom Mund weg platziert ist, teils sicherlich auch am Mikrofon selbst.

Aktueller Preis und mehr Infos:
Teufel Airy Test – Gute, besser klingende alternative in ähnlicher Preisklasse, allerdings wesentlich weniger stylisch und Nerdiger.

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In diesem Testbericht nehme ich mit euch den House of Marley Get Together unter die Lupe. Ich weiß, ich weiß, es ist ein weiterer Bluetooth Lautsprecher und wenn wir mal ehrlich sind, gibt es davon mittlerweile so viele verschiedene Modelle die irgendwo doch alle das gleiche sind. Etwa so wie Variationen von Last Christmas an Weihnachten.

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Der HoM Get Together ist allerdings durch seine Bauweise etwas undterschiedlich. Er ist nämlich ein Klangholz. Das Gehäuse hat zwei Holzpanele, die einen sehr wertigen und hippen Eindruck hinterlassen. Der Rest des Gehäuses ist mit einem Stoffbezug bespannt. Plastik? Fehlanzeige. Obwohl stimmt nicht ganz, im Inneren besteht der Get Together aus Plastik. Aber hey von außen sieht er schick aus. Und er ist auch schick schwer. 2,7KG bringt die Box auf die Waage. Das sind immerhin 2 Wasserflaschen, jedoch geht das Gewicht eben für die Holzoptik schon klar.

Ein 1800mAh Akku befeuert die vier Lautsprecher. Das sind zwei Hochtöner und zwei Tiefmitteltöner. 8 Stunden Spielzeit hält der Lautsprecher damit durch, was viel ist. Auf der Rückseite gibt es weiterhin die üblichen Anschlüsse für Strom (ein externes Netzteil ist dabei), USB (zum Laden), 3.5mm Klinke (für Musik) und eine LED, die niedrige Batterie anzeigt. Das ist nützlich. Auf der Oberseite dann noch die Plastikknöpfe, die aber schön unter dem Stoffbezug versteckt sind.

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Äußerlich präsentiert sich der Lautsprecher einwandfrei. Auch die Bluetooth Übertragung funktioniert tadellos für mich. Wie siehts mit dem Klang aus?

Klanglich ist der HoM Get Together auf hohe Lautstärken und Rock, Raggae, Pop Musik ausgelegt. Die Hohen sind recht spitz was sich bei frontalem Hören unangenehm anhört, von der Seite oder auf der Wiese hingegen schon besser verteilt und dadurch eher klar wirkt. Detail ist viel vorhanden und Klarheit sehr gegeben. Gleiches gilt für die Mitten, die sehr ausgewogen und gut abgestimmt sind. Die Tiefen reichen leider nur bis zur Kickdrum eines Schlagzeugs runter. Daher kommt Rock eben noch mit gutem Punch, Electro oder HipHop verlieren jedoch die tragenden Tiefen.

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Was den Lautsprecher aber ausmacht ist die hohe Lautstärke auf der man ihn fahren kann. Richtig laut verzerrt die Box trotzdem kaum und kann dadurch auch noch auf der Wiese richtig lauten Dampf machen. Umso weiter man sie jedoch von der Wand wegrückt, oder gar im Freien benutzt, umso schwächer werden die Tiefen. Klanglich ist sie also für Bassliebhaber nicht so geeignet. Wer eher auf Lautstärke wert legt ist schon besser beraten.

Allerdings soll auch gesagt sein, dass in den Tiefen besser klingende Alternativen, wie z.B. der Bose SoundLink Mini, schon gern mal deutlich teurer sind als die knapp 160€ des Get Together. Und der SoundLink ist bei weitem nicht so laut.

Aktueller Preis und mehr Infos zum Get Together:

FRISCH UND HEISS

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Das Edifier R1800BT ist ein aktives Bluetooth Lautsprechersystem, bestehend aus zwei Bassreflexlautsprechern und einer Gesamtleistung von 70 Watt RMS. Für einen guten Klang sorgen...