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FiiO

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Der FiiO X5 Second Generation ist ein mobil nutzbarer Audio Player für hochauflösende Musikformate. Hierzu gehren die Formate FLAC, ALAC, WAV und WMA. Genutzt werden kann er aber auch als digitaler und analoger Wandler am Computer. Im Vordergrund steht der Preis. Für knappe 400€ bekommt man beim FiiO X5 der zweiten Generation vor Allem Klang geboten. In Sachen Design, Bedienung und Ausstattung wurden manche Kompromisse eingegangen. Ob sich der FiiO X5 2nd Generation nun lohnt, das finden wir im Test heraus.

Kleiner, leichter & wissenswert

Der FiiO X5 II ist kleiner, leichter und leistungsfähiger als sein Vorgänger und bietet gegenüber diesem 40 Prozent mehr Akkukapazität, das Abspielen von nativem DSD64/128 und SACD ISÓs durch die neue DAC Architektur und den sehr guten Klirrfaktor von 0,000015 Prozent.

Zudem ist er um 15 Prozent leichter und um 12 Prozent kleiner als sein Vorgänger, was allerdings eher im direkten Vergleich auffällt. Noch immer ist der X5 kein Leichtgewicht und auch kein kleiner Spross. Er passt aber so gerade noch in die Hosentasche. Er bietet eine Unterstützung von Headsets nach dem CTIA Standard zu Fernbedienungen nach Pay, Pause, Skip usw. und ist zudem nutzbar als USB DAC.

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Bedienung & Display

Bedient wird der FiiO X5 über die neue Firmware. Die hat im Vergleich zum Vorgänger ein Facelift bekommen und sieht nun schon ein bisschen besser aus.
Die Menüführung ist simpel, fällt grundsätzlich leicht und kann mit den vier, symmetrisch angeordneten silbernen Tasten durchgeführt werden. Das mechanische Rad in der Mitte (es dreht sich mit) kontrolliert die Lautstärke oder die Bedienung in den Menüs. Der “OK-Knopf” in der Mitte des Drehrades lässt die abgespielten Musiktitel jederzeit pausieren und wieder fortsetzen.

Sollen kompliziertere Manöver, wie das Durchscrollen durch mehrere hunderte Titel, durgeführt werden, fallen erste Schwächen in der Bedienung auf.
Beschleunigtes Scrollen, beispielsweise wie bei iPods, gibt es nicht. Das kann dann bei langen Listen zum Geduldspiel werden.
Die Benennung von Titeln mit Metadaten ist ebenfalls erforderlich, sodass der Player diese ordentlich darstellen kann.
Zudem gibt es die gewohnten Menüs zum Hinzufügen von Titeln zu Playlists, Favorisierung ect. Ebenfalls an Board ist ein Equalizer sowie Einstellungen für alle relevanten Eigenschaften wie die Helligkeit und das Display Timeout. Die Helligkeit des Displays ist übrigens besser geworden und das Display lässt sich nun auch draußen gut ablesen. Direkter Sonnenschein benötigt jedoch noch immer Augenkneifen, um etwas erkennen zu können.

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Zum Display sei gesagt, dass es im Wesentlichen ausreicht. Die etwas niedrige Auflösung wurde auch in dieser Generation nicht erhöht, was bei näherem Hinsehen das Bild etwas körnig wirken lässt. Es ist jedoch klar, dass FiiO hier einfach keinen Wert auf blinken und Glitzer legt, sondern dem Käufer lieber einige Euro spart, oder diese in bessere Bausteine für den Klang investiert.
Der FiiO X5 II besitzt keinen internen Speicher sondern setzt auf die zwei Micro-SD-Karten-Slots. Diese sind an der Unterseite des Audioplayers angebracht und können 128GB karten empfangen.
Die Übertragung von neuer Musik empfehle ich per USB Kartenlesegerät. Über den X5 direkt kann es etwas länger dauern. Zudem ist er nur mit USB 2.0 ausgestattet.

Materialien

Rein optisch gesehen ist der FiiO X5 nicht der filigranste unter den erhältlichen Audioplayern. So ist er größer als normale Smartphones und passt gerade so in die Hostentasche. Auch das Gewicht ist höher als man es von anderen Audioplayern her kennt. Die Größe und das Gewicht lässt den Nutzer jedoch bewusst spüren, das beim Bau des FiiO X5 nur sehr werthaltige Materialien verbaut wurden und man somit etwas Werthaltiges in seinem Besitz hat. Anstelle von Plastik wird hochwertiges Aluminium verwendet, was den FiiO X5 widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse macht. Das gebürstete Aluminium auf der Rückseite des FiiO X5 lässt ihn zudem viel hochwertiger Aussehen.

Trotz des höheren Gewichtes ist er dennoch nicht zu schwer, um unterwegs oder auf Reisen zu einem „Klotz in der Tasche“ zu werden. Äußerlich gesehen ist er ein deutliches Upgrade zum X3 und wirkt elegant, wenn auch ein bisschen klobig.
Zum äußeren Schutz gehört ein Silikonüberzug zum Lieferumfang des FiiO X5. Dieser ist äußerst praktisch und kann sehr schnell aufgezogen und abgezogen werden.

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King of Klang?

Er beherrscht die gängigsten verlustfreien Hight Resulotions Formate wie DSD, APE, FLAC, ALAC, WMA und WAV und arbeitet bis 192 khz und 24 Bit und ermöglicht so auf dem Papier erst einmal Klangqualität vom Feinsten.
Zuerst: Wir sollten den X5 II nicht mit Kalibern wie den Astell & Kern Playern vergleichen. Er ist und bleibt ein Budget Player, allerdings einer am oberen Ende der Fahnenstange. Stattdessen möchte ich eher die Frage stellen: Ist Er der beste FiiO?

Im Vergleich zum X5 erste Generation kann ich nur kleine klangliche Unterschiede feststellen. Beide klingen sehr offen, haben gute Bühne und spielen detailreich und brillant auf. Die Tiefen sind dynamisch, haben gutes Detail und matschen nicht zusammen. Beide Player liefern ordentlich ab. Vor allem bei klassischer und akustischer Musik, in denen die Nuancen wirklich hörbar sind. Geht es besser? Klar, jedoch wird’s dann meist wesentlich teurer. Wer MP3 Player, Smartphone oder Einsteiger High-Res Player wie den X1 gewohnt ist, der wird erstaunt sein, guter Kopfhörer vorausgesetzt.

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Es sind schon unterschiede zwischen erster und zweiter Generation da, jedoch sind diese wirklich sehr fein. Ein Beispiel ist, dass der X5 2nd Generation ein bisschen offener klingt und etwas mehr „Bühne“ hat. Wer die erste Generation sein Eigen nennt, muss wegen aufgrund des Klang jedoch nicht zur zweiten Generation wechseln.

Anders sieht es im Verglich zum X3 II aus. Der schneidet für seinen Preis ebenfalls sehr gut ab, hier kann der X5 II jedoch noch eine Schüppe drauf legen. Das Klangerlebnis ist doch leicht offener und definierter, gerade in den Details. Der X3 klingt hingegen ein kleines bisschen verschlossener und ein bisschen „mumpfiger“ in den Details. Dennoch ist die Performance immer wieder erstaunlich gut, selbst vom X3.

Klanglich ist der X5 II also jeden Euro wert. Die Klangperformance ist schon wirklich sehr gut. Wer total puristischer Audio-Enthusiast ist, wird sicherlich noch einige Haare in der Suppe finden. Für den Preis ist der X5 II jedoch wirklich gelungen.

Aktueller Preis und mehr Infos:

FiiO X5 II mobiler High Res Musik Player – USB DAC – DSD, WAV, FLAC, MP3

Price: EUR 399,00

4.5 von 5 Sternen (30 customer reviews)

1 used & new available from EUR 399,00

FiiO X1 Test (Link)
FiiO X3 II Test (Link)
FiiO X5 Test (Link)

Am besten beim deutschen Distributor NT Global kaufen im FiiO Shop.

Bildmaterial Copyright FiiO

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Es ist eine Weile her, seitdem der Fiio X1 herausgebracht wurde. Nun stellt der chinesische Hersteller den Fiio X3 II (zweite Generation) vor und möchte damit erneut den Markt für High-End Audio Player zum kleinen Preis aufmischen. Der Fiio X3 II hat sich dabei vor allem äußerlich verbessert und ebenfalls das mechanische Scroll Wheel von X1 und X5 spendiert bekommen.

In der ersten Übersicht fällt der FiiO X3 II direkt mal positiv auf. Der Player erinnert stark an das alte Design der ersten iPods und schaut sehr wertig aus. Das Gewicht von 135 Gramm und der eher kleine Gehäusekörper liegen sehr angenehm in der Hand. Das Gehäuse ist dieses mal nicht komplett aus titanfarbenem Aluminium, sondern hat einen glänzenden Plastikdeckel für schön viele Kratzer auf der Rückseite.

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Der Player ist mit Komponenten von Texas Instruments ausgestattet und spielt die folgenden Formate und Auflösungen ab:

-DSD64/128 (.iso & .dsf & dff)

-APE bis zu 24 Bit / 192kHz (schnell); bis zu 24 Bit / 96kHz (langsam)

-FLAC bis zu 24 / 192kHz in allen Komprimierungen

-ALAC bis zu 24 / 192kHz

-WAV bis zu 24 / 192kHz

-AIFF bis zu 24 / 192kHz

-WMA bis zu 24 / 192kHz

-ACC (Apple Format – iTunes)

-OGG

-MP3

-MP2

Das Spektrum deckt also die gängigen hochauflösenden und Lossless Formate ab. Wer seine hochauflösende Musik also unterwegs abspielen will, kann das mit dem X3 II endlich tun.

Musik und Strom kommt per USB auf den Player. Einen internen Speicher gibt es nicht. Stattdessen ist ein Micro-SD Kartenslot für bis zu 128GB Speicherkatten vorhanden. Ein 2600mAh starker Akku versorgt den Player für ca. 11 Stunden Strom mit einer Akkuladung. Ebenfalls möglich ist es den Player als asynchronen DAC per USB zu verwenden.

Der Lieferumfang enthält eine Silikonhülle (falls das mit den Kratzern eher unerwünscht ist) sowie Adapter, Displayfolien, Aufkleber und ein USB Kabel.

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Das 2 Zoll Display hat eine wieder mal atemberaubende hat Auflösung von 320×240 Pixeln, was halber VGA Auflösung entspricht. Ja man kann die Pixel schon deutlich erkennen, wenn man etwas näher ran geht. Die Farbwiedergabe und die Blickwinkel sind allemal ausreichend. In einem schönen Display liegt einfach nicht die Stärke des Fiio X3 II.

Bedient wird der Player wie schon gesagt hauptsächlich über das mechanische Scroll Wheel auf der Vorderseite. Daneben befinden sich noch vier Knöpfe, welche dieses Mal auch beschriftet sind (anders beim X5). Hiermit lassen sich die Track Auswahl, Menü und „Zurück“ abrufen. In der Mitte des Scroll Wheel ist dann noch der Enter Knopf welcher auch als Pause Knopf dient.

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Auf der Oberseite befinden sich 3,5mm Kopfhöreranschluss und Line-Out/Koaxial Kombination (Über Adapter).

Die linke Seite beherbergt Lautstärkenknöpfe und einen Power Button. Der schaltet was Gerät ein und dient im Standby zum Einschalten des Display und zum Reaktivieren der Knöpfe. Das Booten läuft dank schnellerem Prozessor übrigens etwas flotter ab als zuvor und fällt daher kaum noch negativ auf. Anders als zuvor lässt sich der Player im Standby allerdings über keine andere Taste mehr aufwecken als über den Power Button. Die Lautstärke Knöpfe wechseln im Standby Modus die Funktion auf Track Auswahl und schalten die Titel durch. Im Standby kann die Wiedergabe ganz normal weiter laufen, jedoch die Veränderung der Lautstärke oder das Stoppen des Players ist nicht über die anderen Tasten möglich. Das ist ein klares Manko. Schnell mal die Wiedergabe pausieren ist nicht drin und auch für das anpassen der Lautstärke muss der Player aus der Tasche geholt und entsperrt werden. Das ist nicht gut gelöst.

Gehen wir weiter zum der Benutzeroberfläche des X3II. Der Home Bildschirm schaltet zwischen „jetzt gespielt“, Track Auswahl in Alben, Interpreten, Genres, Favoriten und Playlists, einer Ordnerstruktur sowie Optionen für Wiedergabe und Playerkonfigruation durch.

Der Wiedergabebildschirm zeigt dabei das Cover sowie die üblichen Informationen zum gespielten Musikstück, der Lautstärke ect. an. Außerdem kann der gespielte Track über die Menü Taste zu den Favoriten oder einer Playlist hinzugefügt werden, bzw. die Wiedergabe auf Shuffle ect. umgestellt werden.

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In den Optionen lässt sich recht fein und differenziert einstellen, was der Player leisten soll, welche Maximalwerte (z.b. Lautstärke) vorgegeben sind oder ob die Wiedergabe „Gapless“ von Statten gehen soll. Ebenfalls enthalten ist ein recht fein konfigurierbarer Equalizer, der tatsächlich sehr sinnvoll sein kann.

Durchlanges Drücken auf den Zurück Knopf kehrt der Player immer wieder zum Home Bildschirm zurück. Die Track Auswahl funktioniert ganz okay, es dauert allerdings immer einen Bildschirm länger um Anwählen des einzelnen Liedes, da der X3 II die Metadaten der Musik etwa umständlich darstellt und selbst bei Vorhandensein nur eines Tracks in einer gewissen Kategorie eine nochmalige Bestätigung zum Abspielen des selbigen benötigt. Das ist weit entfernt von der einfachen Benutzeroberfläche der iPod Classic.

Trotzdem ist die Übersicht im Menü okay und sehr grobe Schnitzer erlaubt sich die Software dieses Mal nicht mehr. Allerdings ist das Design stellenweise immer noch ein wenig klotzig und dem Design wurde einfach nicht so viel Liebe zugewendet.

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Die Klangqualität des Fiio X3 II ist definitiv ein ganzes Stück besser als die von gewöhnlichen MP3 Playern. Der Player reproduziert die Lossless Files mit den hochwertigen Audio Komponenten deutlich besser und mit mehr Details. Allerdings muss auch hier wieder der Preis im Auge behalten werden. Teurere Player schneiden klanglich besser ab. Trotzdem sollte der Performance Sprung gegenüber MP3 Playern oder sogar Smartphones schon die meisten Bedürfnisse nach besserem Klang befriedigen. Hier noch ein paar Eingenheiten im Klangbilded des X3 II.

Grundsätzlich ist das Klangbild des Fiio X3 II durch warmen und detailvollen Klang mit einer herausragenden Mittenwiedergabe gekennzeichnet.

Die Höhen sind sehr gut abgestimmt und bieten Brillanz, und sind beim Durchören durch verschiedene Tracks nie als spitz oder aufdringlich aufgefallen. Allerdings sind sie schon betont abgestimmt können daher bei Kopfhörern, die in den Höhen ohnehin recht präsent aufspielen, etwas überbetont wirken. Hier hilft der Equalizer dann aber in gewissem Maße ab. Das Detaillevel der Höhen ist gut, könnte allerdings noch einen tick höher sein. Sehr feine Klänge von Becken beispielsweise spielen nicht so glasklar auf, wie das bei einem teuren Interface der Fall wäre.

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Die Mitten hingegen haben diese Limitation in den Details nicht. Sie spielen sehr überraschend detailvoll, klar und lebendig auf.

In den Tiefen ziehen sich eher in die tieferen Töne hinein und wärmen den Klang dadurch etwas auf. Hier ist auch wieder die Auslegung des Players als schönklingendes Gerät zu bemerken. Der X3 2 hat schon eine hörbare Klangfärbung und ist kein Analytiker in seiner Wiedergabe. Das ist aber auch so gewollt.

Die Ortung verschiedener Instrumente und Elemente im Raum ist durchaus gelungen und Differenzierung gut ist möglich.

Insgesamt muss man schon sagen, dass der X3 2 Eine tolle Wiedergabequalität hat. Klar geht es noch besser, jedoch dann auch Preislich meist etwas steiler nach oben. Das ist immer Vorteil der Fiio Modelle.

Aktueller Preis und mehr Infos zum FiiO X3 2:

FiiO X3 II mobiler HighRes Player 192K/24B USB DAC

Price: EUR 239,00

4.5 von 5 Sternen (65 customer reviews)

1 used & new available from EUR 239,00

FiiO X1 Test

FiiO X5 Test

Am besten beim deutschen Distributor NT Global kaufen im FiiO Shop.

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In diesem Testbericht schaue ich mit den FiiO X1 High-Res Musklplayer genau an. Bereits im Test hatten wir die FiiO Modelle X3 und X5 welche mit sehr guter Ausstattung zum kleinen Preis daherkamen. Meist konnten die FiiO Player vor allem durch sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Außerdem konnten sie einige Punkte bei den Audio Enthusiasten auf kleinem Budget machen.

Der FiiO X1 schlägt nun die bereits günstigen FiiO X3 und FiiO X5 noch einmal im Preis und wird in Deutschland für unter 100€ angeboten. Was er dafür kann und ob er sich gegenüber einem iPod Classic wirklich lohnt, das finden wir im Test heraus.

Überblick

Äußerlich gleicht der FiiO X1 ein bisschen der eben angesprochenen Ikone, dem iPod Classic. Die Außenhaut ist aus silbernem, gebürstetem Aluminium gefertigt und wirkt alles andere als billig! Auch alles andere als billig ist die Haptik. Der X1 liegt sicher in der Hand und fühlt sich wertig an. Zudem wiegt er mit einem Gewicht von knapp 100 Gramm fast gar nichts.  In seinen Abmessungen ist er ebenfalls der kleinste High-Res Player den ich bisher hatte. Die Höhe beträgt knapp unter 10cm und der X1 ist nur 1,4cm dick. Das nenne ich mal handlich. Hier sollte es keine Probleme geben, den Player in der Tasche zu verstauen.

Beim Player lässt sich sogar die Farbe des Gehäuses wählen. Neben Silber gibt es noch Gold. Eventuell passend zum neuen iPhone?

Die Ausstattung verdient ansonsten das Prädikat „Budget“. Es gibt keinen on-board Speicher sondern nur einen Micro-SD Kartenslot für maximal 128GB Speicherkarten. Das sollte allerdings auch mehr als genug sein. Der Akku ist mit einer Kapazität von 1700 mAh sehr üppig bemessen und hält 10 Stunden Musikplayback stand. Aufladen lässt er sich in 2-3 Stunden.

Trotzdem spielt der FiiO X1 die gewohnten hochauflösenden und verlustfreien Formate: AAC, FLAC, APE, ALAC, WMA und WAV. MP3 funktioniert natürlich auch.

Display und Anschlüsse

Die Anzeige übernimmt ein 2.0 Zoll TFT LCD Farbdisplay mit einer Auflösung von, man halte sich fest, 320×240 Pixeln. Ja das ist leider nicht ganz Retina Niveau und um ehrlich zu sein sogar nur halbe VGA Auflösung. Das sieht auch entsprechend matschig und körnig aus. Navigieren und konfigurieren lässt sich der X1 natürlich damit gut genug, jedoch sollte man nicht allzu viel Wert auf die Anzeige der Album Cover legen.

Die Anschlüsse wurden ebenfalls auf das Minimum reduziert. Sonst gibt es bei den FiiO Playern digitale Ausgänge oder Coax-Out. Der X1 führt einen 3,5mm Kopfhörerausgang und einen 3,5mm Line-Out Anschluss, um damit den internen Verstärker zu umgehen. Damit lässt er sich noch gut für die Anlage zuhause verwenden, zeigt aber gleichzeitig klar seine Ausrichtung. Hier wurde überall gespart um diesen niedrigen Preis für einen High-Res Player möglich zu machen. Mir solls recht sein, solange es beim Klang und der Bedienung keine zu großen Abstriche gibt.

 

Bedienung

Kommen wir zuerst zur physischen Bedienung: Der X1 hat, genau wie der X5, ein haptisches Scrollwheel (der schwarze große Ring). Das ist deutlich kleiner ausgefallen als beim X5 und ebenfalls etwas rutschiger. Bewegt man es umher, lässt sich damit durch die Menüs navigieren. Der große Button in der Mitte führ zu den üblichen Eingaben.

Zudem gibt es die 4, dieses Mal sogar beschrifteten Knöpfe an der Seite des Scrollwheels welche zusätzliche Funktionen wie Track vor/ Track zurück übernehmen. Auch wenn die Funktion dieser Knöpfe im Gegensatz zum X5 nun etwas logischer ist, erschließt sich diese Anordnung der Knöpfe noch nicht ganz intuitiv.

Auf der linken Seite des Gerätes finden sich Powerschalter und Lautstärkenregler, für leichtes Einstellen ohne auf das Display schauen zu müssen.

Das User-Interface ist ähnlich wie das des X5. Es gibt ein paar Einstellungsmöglichkeiten weniger, dafür aber die Möglichkeit die Farbe des UI einzustellen. Noch immer wirkt das UI etwas unbeholfen und man mag einige Designentscheidungen nicht ganz nachvollziehen. Musik lässt sich in den Listen recht gut auswählen und verwalten. Speziell oder besonders einfach ist es jedoch nicht. Aber damit kann man gut leben.

 

Klang

Wie erwartet enttäuscht der FiiO X1 im Klang nicht. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der X1 die üblichen Musikplayer wie einen iPod Classic oder auch die meisten Sony Modelle mit MP3 Fähigkeiten übertrifft. Die High-Res Files, gepaart mit dem recht guten DAC und Amp, ermöglichen dem Player einige der feineren Details in der Musik darzustellen. Diese größere Klarheit, das größere Volumen und die Geräusche beim Abschwingen, oder die Differenziertheit der Instrumente bei stark gemischten Stücken. Das alles kann der FiiO X1 darstellen und dem Hörer zeigen, solange dieser gute Kopfhörer verwendet.

Klar ist jedoch auch, dass der X1 seine Grenzen hat und sich, im Vergleich zum X3 beispielsweise, weniger lebendig anhört und auch in Sachen Klarheit zurücksteckt. Das bedeutet im Klartext: wer sich den X3 oder einen teureren Player leisten kann und will, der sollte dies tun. Der X1 ist klanglich eben das, wofür man bezahlt hat. Jedoch ist das schon eine ganze Menge!

 

Fazit

Der FiiO X1 erfüllt in etwa die Erwartungen, die ich vor meinem Test hatte. Die Haptik ist sehr gut, das Gerät sehr klein, leicht und handlich, und der Akku liefert lange Spielzeiten. Das Display und das Scrollwheel sind „So Naja“ aber erfüllen ihre Aufgabe. Der Fokus liegt auf dem Klang und der ist wirklich recht gut gelungen. Die Lossless Files hören sich bei entsprechenden Kopfhörern einfach viel besser an und geben klangliche Sphären frei, die bei MP3 Playern sonst verborgen bleiben.

Wer das Geld für einen X3 oder einen anderen, besseren Player hat, der solle sich einen solchen gönnen. Der X1 hat ganz klar seine Einschränkungen. Jedoch ist er ein toller Player für unter 100€ und wird sicherlich die Enthusiasten auf kleinem Budget sehr glücklich machen können.

Am besten beim Deutschen Distributor NT-Global holen im FiiO Shop

Aktueller Preis und mehr Infos:

FiiO X1 | portabler High Definition Audio Player |192KHz/24Bit | silber

Price: EUR 97,90

4.3 von 5 Sternen (277 customer reviews)

3 used & new available from EUR 85,00

 

Bildmaterial Copyright FiiO

Update aus den Kommentaren:

Hier noch ein paar mehr Infos, die sich aus den Kommentaren ergeben haben:

Welches Betriebssystem? Der X1 arbeitet grundsätzlich mit allen Systemen zusammen, da die Musik einfach nur per USB auf die MicroSD Karte geladen, und in Ordnerstrukturen verwaltet wird.

Wie lange lädt der FiiO X1 an verschiedenen Netzteilen? Pauschal kann man nichts zu der Ladezeit sagen. Jeder Laptop hat eine andere Ausgangsleistung(Stromstärke) an den USB-Ports. Das sieht man immer in den Spezifikationen des Netzteils oder des USB-Ports. Manchmal sind das 0,5A (Ampere), häufiger 1A und selten 2A. Der FiiO X1 lässt bis zu 2A Stromstärke zu und kann damit in 2-3 Stunden aufladen.

Funktionieren MP3 Tags? MP3 Tags funktionieren üblicherweise bei den FiiO X Modellen gut. Allerdings müssen sie richtig gesetzt sein. Sonst verstehts der Player nicht.

Funktionieren Cover? Die eingebetteten Cover werden angezeigt, manchmal funktioniert das jedoch auch nicht. Hier ist die Software teils etwas schwach.

Lässt sich der X1 mit iTunes verwenden? Mit iTunes arbeitet der X1 nicht zusammen und das wird wohl auch nie der Fall sein. iTunes ist ein sehr geschlossenes System. Klar gibt es Workarounds oder die Möglichkeit, die Titel aus iTunes über die Ordnerstruktur direkt auf den Player zu ziehen. Eine direkte Einbindung gibt es aber nicht.

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Kurztest zum FiiO E11K Kilimanjaro 2: In diesem Test werfe ich einen ausführlichen aber kurzen Blick auf den FiiO E11K, den Nachfolger des FiiO E11. Dieser portable Kopfhörer Verstärker gibt mehr Pegel auf die Headphones zum kleinen Preis. Was wir dafür erwarten können erfahrt Ihr hier.

 

Überblick

Äußerlich beim FiiO E11K keine großen Überraschungen. Das klassische gebürstete Aluminiumdesign der Außenhülle setzt sich auch beim E11K fort. Klassisch unauffällig sind die Linien. Auf der Unterseite und der Oberseite sind die Ecken etwas abgeflacht was ganz gut zu dem erhobenen und großen Lautstärkenregler des E11K passt.

Auf der Unterseite finden sich die Anschlüsse für Line IN sowie Headphone Out und ein Micro-USB zum Aufladen des E11K. Außerdem ist eine Status-LED angebracht, welche den Ladezustand des 1400mAh Akkus verrät. Der Akku braucht knappe 4h zum Aufladen und spielt dann bis zu 16h Musik ab.

Auf der Oberseite befinden sich dann zum einen der sehr große Lautstärkenregler ( groß ist in diesem Fall gut) und je ein Schieberegler zum Bass-Gain sowie overall Gain. Insgesamt oder der E11K recht klein geraten und mutet robust an. Ein gutes Paket was auch leichter mal noch in die Tasche passt als die größeren, aber auch technisch aufwendigeren Geräte von FiiO. Der Äußere Eindruck stimmt soweit.

Der Lieferumfang ist wie bei FiiO Üblich mit einigen Extras gespickt.

  • 3,5mm Klinkemkabel, sehr kurz, abgewinkelt
  • Micro USB auf USB Kabel zum Laden
  • Zwei Gummibänder um den E11K hinter einen Player zu schnallen
  • 6 Gumminoppen, aufklebbar als Abstandshalter 

Klang

In der Anwendung überzeugt uns der FiiO E11K ebenfalls. Er ist kein klangwunder, bietet aber eine gute Performance, die dem preis gegenüber angemessen erscheint. Nicht vergessen, dieser Verstärker kostet nur knappe 60€ und ist damit ein Budget Gadget. Der Verstärker des E11K kann allerdings immer nur so gut sein wie die Quelle, die er verstärkt. Daher ist es hier wichtig keine Qualitätssprünge zu erwarten wenn man mit einem schlechten Smartphone abspielt. Bekommt der E11K jedoch ordentlichen Klang geliefert, ist er nicht das schwächste Glied der Kette sondern verstärkt den Sound auf einem guten Niveau.

Ausgelegt ist der E11K auf Kopfhörer von 16-150 Ohm, kann jedoch auch noch gut einen Sennheiser mit 300 Ohm befeuern. Es lohnt sich den Verstärker mit den eigenen Headphones zu testen. Mit gefiel der Sound mit einigen Kopfhörern wie dem Sennheiser HD 25 I II Besser als mit einem günstigeren Modell von mir. Das liegt daran, dass der E11K auch eigene Akzente setzt, die wiederrum den Gesamtklang beeinflussen.

 

Fazit

Der FiiO E11K ist ein gelungenes Upgrade zum E11. Wer noch keinen hat und einen günstigen Verstärker mit ordentlich Power, langer Akkulaufzeit und gutem Klang haben möchte, der bekommt beim E11K genau das. Wunder sollte man jedoch nicht erwarten, gegenüber teureren Modellen muss der E11K zurückstecken. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt aber.

Der FiiO E11K beim deutschen Distributor: 

Aktueller Preis und mehr Infos:

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In diesem Kurztest meine Damen und Herren präsentiere ich Ihnen den FiiO E10K, das Upgrade des – man ahnt es schon- FiiO E10. Hierbei handelt es sich um einen portablen USB DAC Kopfhörer Verstärker. Wir haben also Soundkarte und Verstärker hier in einem formschönen und sehr kleinen Gerät. Was es für die knapp 80€ zu hören gibt, das zeigt nun der Test.

 

Überblick

Der FiiO E10K Olympus 2 kombiniert einen DAC – Digital-Audio-Converter mit einem Verstärker für den Desktop. Das bedeutet Der E10K übernimmt in der eigenen Hardware das Decodern und Umsetzen der Musik. Der Vorteil an einer solchen externen Lösung ist meist ein hochwertigerer Klang als es die eingebauten Soundkarten von Laptops beispielsweise meist bieten. Der eingebaute Umsetzer im FiiO E10K kommt von von Texas Instruments und hört auf den Namen PCM5102.

Das äußerliche Design ist wie von FiiO gewohnt eher minimalistisch ausgelegt, allerdings zeitlos schlicht. Gebürstetes schwarzes Aluminium bildet die Außenhaut. Neben einer hohen Robustheit macht das Gehäuse dadurch auch optisch was her und wirkt im Wesentlichen hochwertig.

Auf der Vorderseite thront der große analoge Lautstärkenregler der eine feine Justierung ermöglicht. In einer kleinen Vertiefung eingelassen befindet sich der 3,5mm Klinkenanschluss sowie ein Bass-Boost-Schalter, der bei Bedarf die Tiefen um +3db anhebt.

Auf der Rückseite finden sich ein Coaxial Out, ein Micro USB Anschluss für die Stromversorgung sowie ein Line-Out in 3,5mm Klinke und ein Gain Regler. Die Stromversorgung erfolgt komplett über USB. Auf diesem Weg kommen ebenfalls die Musikdaten zum E10K.

Im Lieferumfang enthalten sind 6 Gumminoppen zum Aufkleben sowie ein Micro-USB auf USB Kabel.

 

Klang

Im Hinterkopf sollte man hier den niedrigen Preis von unter 80€ behalten. Die Erwartungshaltung sollte also sein: Über dem Klang eines Notebooks, unter dem Klang eines ernstzunehmenden DACs in der Preisklasse 100€ aufwärts. Und dieses liefert der FiiO E10K auch. Der Klang ist hörbar besser als der eines MacBook und spielt feiner, klarer und definierter auf. Zudem zeichnet der E10K etwas warm in den Tiefen und Mitten was für ein angenehmes Hören zuhause durchaus zuträglich sein kann. Hier ist es natürlich wieder eine Geschmacksfrage, die auch vom verwendeten Equipment abhängig ist.

Zusätzlich gibt durch die erhöhte Leistung des Verstärkers weniger Pumpen auf hohen Lautstärken oder mit hochohmigen Kopfhörern.

 

Fazit

Der FiiO E10K hält was er verspricht. Ein robustes und schickes Design trifft auf eine gute DAC-Verstärker Kombination, die einen besseren Klang erzeugt als das die meisten Laptopsoundkarten schaffen. Wer also zum günstigen Preis einen kleinen DAC für seinen Kopfhörer sucht, wird mit dem E10K seine Freude haben.

Der FiiO E10K wird voraussichtlich im Oktober 2014 in Detuschland verfügbar sein.

Link zum deutschen Distributor des FiiO E10K

Link zum „alten“ Fiio E10

Bildmaterial Copyright FiiO

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Der FiiO X5 ist das Upgrade zum FiiO X3, den wir vor einiger Zeit hier schon recht ordentlich gefeiert haben. Lossless Audio Player zu güntigen Preisen gibt es mittlerweile allerdings schon ein paar mehr und auch FiiO erweitert sein Lineup mit dem X5 nun um einen höherwertigeren Audio Player. Im Test zeige ich euch was der X5 kann und ob ihr ihn euch holen solltet.

 

Überblick

Der FiiO X5 ist ein portabler Audio Player für gängige Lossless Formate wie WAV oder FLAC (Mp3 und co werden auch gespielt). Die maximale Auflösung des Players geht bis zu 192K/24Bit und ist damit nicht nur studiotauglich sondern eben auch für die High-End Audio Liebhaber unter uns geeignet, die sich bei 320K Mp3 über die niedrige Qualität aufregen. Neben der schieren Auflösung wurden hochqualitative Komponenten vom DAC mit Preamp eingebaut. Der DAC kommt von TI (PCM1792A). Ein Dual Core Prozessor soll außerdem die etwas niedrige Performance vom FiiO X3 verbessern.

Der FiiO X5 ist ein recht großer Player und legt in Gewicht (200g) und Abmessungen noch mal eins auf den X3 drauf. In die Hosentasche stecken wird damit schon schwer. Zu groß um ihn mitzunehmen ist er aber auf keinen Fall. Auf den ersten Blick wirkt der Player sehr aufgeräumt und robust. Das glossy Display passt sehr schön zum matten schwarzen Aluminium des Gehäuses. Einzig die gebürstete Rückseite fällt ein bisschen aus dem Muster.

Das Herzstück des Players ist ein recht, mechanisches großes Scroll-Wheel mit noppiger Oberfläche. Darum herum angeordnet sind vier Knöpfe ohne Beschriftung und ein Knopf in der Mitte. Das Scroll-Wheel fühlt sich leider beim Benutzen nicht ganz so hochwertig an wie der Rest des Players. Es ist ein wenig wabbelig und ich frage mich ob es sich auf lange Dauer abnutzen wird. Auf der Rechten Seite befinden sich zwei Knöpfe für die Lautstärkenregelung. Die lässt sich nämlich nicht über das Scroll-Wheel einstellen.

Einen internen Speicher gibt es nicht, dafür aber zwei Micro-SD Karten Slots die aktuell bis zu 2x128GB unterstützen und noch bis zu 2x512GB unterstützen werden, sobald das verfügbar ist.

Als Anschlüsse stehen auf der Oberseite stehen Kopfhörer Ausgang (3,5mm Klinke), Line-Out und Koaxial Out socket zur Verfügung.

Neben der Nutzung als mobilen Audio Player kann der X5 auch als standalone DAC genutzt werden. Ein entsprechendes Kabel liegt im Lieferumfang bei. So lassen sich die hochwertigen Komponenten auch für das Abspielen von Dateien vom Computer direkt nutzen. Gute Idee, ist die Frage ob man das in der Relaität wirklich macht.

Der Akku hält bis zu 12 Stunden durch und lädt bedingt durch die Kapazität von 3700mAh schon eine Weile bis er voll ist.

 

 

Bedienung und Menü

FiiO Verspricht ein wesentlich verbessertes UI und Menüführung durch das Scroll-Wheel und einiger Updates gegenüber dem Fiio X3 der schon ein bisschen kompliziert zu bedienen war.

Das Display hat eine Auflösung von 400×360 Pixeln und ist damit nicht besonders hochauflösend aber absolut ausreichend. Etwas störend finde ich persönlich die dicken schwarzen Ränder an der Seite. Hier hätte ich ein 16:9 Display erwartet, stattdessen ist nur ein 4:3 Display drin.

Die Navigation erfolgt halb intuitiv und halb kompliziert. Hier hat man nur halb aus den Fehlern des X3 gelernt. Der Startbildschirm navigiert durch die Hauptfunktionen wie Playback, Favoriten, Einstellungen usw. Das Scroll-Wheel lässt die einzelnen Punkte auswählen. Mit einem klick auf den Mittleren Button gehts dann z.B. in die Listenansicht der Musikstücke. Geordnet werden kann nach Artisten, Musikstücken, alle Songs oder Genre. Playback erfolgt ebenfalls durch Druck auf den mittleren Button. Soweit alles noch intuitiv. Das Display zeigt Track, Artist, Nummer, Playbackzeit usw. an. Auch das Cover wird dargestellt soweit in das File eingebunden.

Danach wird’s jedoch kompliziert bzw. unübersichtlich. Die unteren beiden Knöpfe sind für vor oder zurück in den Menüs oder den Tracks gedacht. Eine einfache Beschriftung oder Pfeile sind nicht angebracht, sollten aber da sein. Die oberen beiden Knöpfe haben verschiedene Funktionen. Während des Playback kann durch den linken oberen Knopf ein zweites Menü geöffnet werden in dem sich der Track favorisieren lässt, zu Playlist hinzufügen lässt ect. Der rechte obere Knopf öffnet die Playlist in der ich mich gerade befinde, beispielsweise mein Album das abgespielt wird. Ebenfalls bringt geht’s bei langem Drücken zum Startbildschirm zurück. Das ist alles nicht mehr so intuitiv und sollte daher wenigstens beschriftet werden.

Beim Navigieren durch die Menüs ist der Prozessor des X5 schnell genug. Beim kalten Laden von Tracks, die nicht als nächstes in der Playlist dran sind, vergehen allerdings 2-3 Sekunden für ein FLAC File. Das ist schon einiges. Ist der Player aus, so braucht er außerdem knapp 5 Sekunden zum startbildschirm. Ein anderer Schnitzer ist die Unmöglichkeit die Lautstärke zu regeln wenn das Display aus ist. Das war beim X3 schon der Fall. Das bedeutet zuerst muss einmal auf den Lautstärkenknopf gedrückt werden, damit das Display einschaltet, und erst anschließend beim zweiten Drücken nimmt der X5 auch den Befehl für die Lautstärkenregelung an. Beim FiiO X3 habe ich das noch verziehen, beim X5 finde ich es allerdings nicht mehr ganz angemessen.

Sehr genau einstellen lässt sich die klangliche Wiedergabe über einen grafischen 10Band EQ. 120 Lautstärkenstufen ermöglichen außerdem ein sehr präzises Einstellen der Lautstärke. Super schnelles Erhöhen geht jedoch durch die eingeschränkte Bedienfähigkeit der beiden Lautstäken-Tasten nicht.

 

Klang

Neben der Bedienung noch immer der wichtigste Punkt am FiiO X5 ist der Klang. Es ist gut hier zu sehen, dass FiiO die Produkte konstant weiterentwickelt und gegenüber dem X3 einiges mehr an Klanglicher Leistung rausgeholt hat.

Ich finde den Klang des X5 zuerst einmal natürlich sehr hochwertig und hochauflösend durch die pure Tatsache dass er Lossless Files auf hohen Auflösungen wiedergeben kann. Geht man etwas mehr ins Detail so würde ich den Klang des X5 als etwas verträglicher, doch sehr brillant und klar und eher dunkel in der Tonalität beschreiben. Ähnlich wie der X3 auch fühlt sich der Klang etwas nostalgischer an und hat eben einen gewissen Charme dadurch, der allerdings nicht ganz 100% linear und neutral ist. Das muss nicht schlecht sein, ich zum Beispiel finde dass der Klang weniger ermüdend und eben charaktervoll ist. Nur in den ganz feinen Details könnte die Wiedergabequalität noch höher sein. Gleiches gilt für die hohen Lautstärken bzw. Wiedergabe mit hochohmigen Kopfhörern. Hier haben andere Lossless Player schon noch ein wenig höheres Detaillevel, kosten jedoch meist auch deutlich mehr, wie z.B. der Astell & Kern 100 Mk2, den ich solang noch jedem auf höherem Budget ans Herz legen kann bis ich den iBasso DX90 auch mal im Vergleich gehört habe. Klanglich positioniert sich der X5 in jedem Fall vor dem X3 und knapp noch hinter den AK Modellen.

 

 

Fazit

Nun es fällt mir mal wieder nicht leicht alle diese oben genannten Aspekte in eine Endnote zu quetschen, da der FiiO X5 nun wirklich eine ganze Menge an Aspekten aufweist. Letztendlich lande ich bei einem „Gut“. Die Soundqualität in Relation zum Preis ist definitiv sehr gut. Der FiiO X5 klingt brillant, klar allerdings eher unaufdringlich und ein wenig nostalgisch im Charakter. Ein brutaler Analytiker ist er nicht. Einige Schnitzer in der Menüführung, der CPU Performance und der Bedienung finde ich jedoch wirklich unnötig. Schaut euch mal auf Youtube ein paar Videos zur Menüführung an. Wenn euch diese Einschränkungen nicht stören dann holt euch den X5.

Bilder copyright FiiO – FiiO bei HiFi Passion

Aktueller Preis und mehr Infos 

FIIO X5 High Resolution Musik Player

Price: EUR 200,00

4.1 von 5 Sternen (17 customer reviews)

1 used & new available from EUR 200,00

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FiiO X3 im Test: FiiO steigt ein und präsentiert den FiiO X3, der alle gängigen Lossless Files abspielt und trotzdem weniger als 200€ kostet. 24 Bit und 192 kHz in der Hosentasche, jederzeit dabei. Das ging bisher nur mit teuren High-End Playern. In diesem Test schaue ich mir an, was der FiiO X3 so drauf hat und ob er wirklich ein Schnäppchen für Audiophile ist.

 

Überblick und Facts

Der FiiO X3 ist ein tragbarer Musikplayer, der hochauflösende Musik (Hi Res) bis zu 24Bit und 192kHz abspielen kann. Ein 2,4 Zoll großes TFT-Farbdisplay navigiert durch die Musik und zeigt Cover an. Die gängigsten Lossless-Formate werden unterstützt und auf 8GB internem Speicher abgelegt. Erweitert werden kann mit Micro-SD Karten bis zu 64 GB.

Unterstützte Audioformate sind WAV, APE, FLAC, MP3, WMA, OGG, ALAC (M4), ACC, AMR

Ein 3000 mAh starker Akku versorgt den Player mit genügend Saft für 13 Stunden Playback. Die Digital / Analog Wandlung erfolgt über einen hochwertigen Wolfson WM8740 Chip. Der FiiO X3 ist erstaunlich anschlussfreudig mit einem 3,5mm Kopfhörerausgang, einem 3,5mm Line-Out und einem digitalen Koaxialausgang. Für einen Player dieser Preisklasse bietet der X3 hier enorm viel und lässt sich so auch als Abspielgerät für High-End Anlagen einsetzen.

Lieferumfang:

  • FiiO X3 Musik Player
  • Schutzhülle aus weißem Gummi
  • Micro-USB Kabel (USB 2.0)
  • Adapter von 3,5mm auf Coax (Female)
  • Zwei Schutzfolien für das Display

 

Verarbeitung und Design

Der Fokus beim FiiO X3 lag definitiv auf den inneren Werten. Nicht dass er von außen schlecht aussehen würde, lediglich kommt er nicht an den sehr durchgestylten Standard der MP3 Player von Apple, Samsung und Sony heran. Das komplette Gehäuse besteht aus Plastik, lediglich eine Aluminiumblende umrandet die Knöpfe an der Vorderseite. Das Plastik ist jedoch sinnvollerweise rau und bietet Kratzern weniger Angriffsfläche. Wer mag schützt den X3 ohnehin mit der Gummihülle. Mit einem Gewicht von 125 Gramm ist der X3 recht leicht. Auch die Größe geht in Ordnung. Das passt noch so in die Hosentasche.

 

Funktionen und Features

Ein Player für hochauflösende Musik sollte entsprechend fein justierbar sein. Der X3 hat 60 Lautstärkenstufen und kann per Equalizer weiter angepasst werden: Bassboost +/- 10 dB, Trebleboost +/- 10 dB, Gainswitch +6 dB, Links/Rechts Kanalgleichlauf 5dB. Der Gainswitch ermöglicht auch sehr hochohmige Kopfhörer noch mit genügend Power zu versorgen. Mit einer sehr geringen Ausgangsimpedanz von 0,3 Ohm und einem sehr lauten Verstärker wird jeder Kopfhörer ausreichend angetrieben.

Wer häufig Live-Aufnahmen hört, wird sich über die optionale Gapless-Funktion freuen, die Titel ohne Unterbrechung ineinander laufen lässt.

Sonstige Features wie die Wiedergabemodi: Zufall, Wiederholen, Song wiederholen usw. stehen auch zur Verfügung und werden oben im Display angezeigt. Auf der rechten Seite befindet sich eine großer Hold Schalter zum sperren der Tasten.

 

Bedienung

Die Bedienung funktioniert nach kurzer Zeit recht intuitiv. Das Layout der schräg angeordneten Knöpfe lässt sich durch die Vertiefungen auch ohne Hinsehen in der Hosentasche bedienen. Lediglich die Pause Taste findet man teils nicht auf Anhieb.

Die Menüs sind sehr rudimentär und in einseitigen Listen gehalten. Musik gelangt durch simples Drag & Drop in Ordnerstruktur auf den Player. Zur Navigation durch die Musik kann entweder die Ordnerstruktur angezeigt oder aber eine interne Sortierungen benutzt werden. Zur Verfügung stehen Kategorien (Album, Genre, Künstler), alle Titel in einer Liste oder eine selektierte Titel in einer Favoritenliste. Die Sortierung in Kategorien funktioniert nur wenn die Songs auch entsprechende Metadaten haben. Wird ein Titel abgespielt, kann dieser über die Songinfo (Langes Drücken der Menü-/ Zurück Taste) zu den Favoriten hinzu gefügt werden. In der Songinfo kann auch für jedes Lied der EQ separat definiert werden.

Playlists gibt es keine, dafür muss die Ordnerstruktur ausreichen. Deutsche Sprachausgabe ist übrigens enthalten, die Bedienungsanleitung als PDF gibt es nur in Englisch.

 

Benutzung im Alltag

Der X3 ist nicht der schnellste. Einerseits aufgrund der großen Files, andererseits aber auch wegen eines etwas langsamen Prozessors. Ist der Player ausgeschaltet dauert es knapp 3-4 Sekunden bis das System bereit ist.

Sobald das Display abgeschaltet wurde, benötigt es einen Tastendruck um das Display einzuschalten. Möchte man also die Musik pausieren, so muss die Pause Taste 2x gedrückt werden. Gleiches gilt für die anderen Funktionen. Das ist etwas nervig.

Soll das nächste Lied abgespielt werden, so benötigt der X3 knapp 1-2 Sekunden um den nächsten Track zu starten. Schneller Trackwechsel gehört nicht zu den Stärken des X3, wirklich störend wird dies nur bei der Tracksuche in Alben. Dafür muss dann wieder die Songliste im Menü ran.

Das Display ist insgesamt eher Mittelklasse. Die mit 240x 320px geringe Auflösung sieht man dem Display auch an und alles wirkt etwas körnig. Das triste Menü wird durch die wenig satten Farben ebenfalls nicht gerade zum Hingucker.

Aufgeladen und Daten übertragen wird über den Micro-USB Port. Der X3 unterstützt zwar USB 3.0, hat aber nur eine Micro-USB 2.0 Buchse. Folglich muss man sich mit der USB 2.0 Geschwindigkeit zufrieden geben. Bei 24 / 192 FLAC Files mit 6000 kbps, die ja gern mal für 4 Minuten über 200 MB groß werden, dauert die Übertragung eines Albums dann etwas länger.

Auskunft über Ladestand des Akkus, Wiedergabemodus, Lautstärke usw. gibt eine Leiste mit kleinen Symbolen.

 

Klang

Der hochwertige A-/D Wandler macht einen sehr guten Job. Der FiiO X3 klingt sehr neutral und färbt die Frequenzbereiche nicht durch Eigenklang. Alleine der Kontrast von 320er MP3s zu FLAC Aufnahmen ist wie Tag und Nacht, gute Kopfhörer Vorausgesetzt. Der gewonnene Detailgrad ist enorm. Sämtliche Instrumente werden durchsichtig bis in feine Details. Besonders klassische Musik großer Ensembles wird durch die Lossless Files in eine ganz andere Dimension gehoben. Wer das schon zuhause von der CD kennt, kann sich mit dem Fiio X3 jetzt diesen Klang sehr günstig zum Mitnehmen holen.

 

Fazit

Der FiiO X3 ist ein hervorragender Musikplayer geworden. Er spielt die gängigen Lossless Formate bis zu 24Bit 192 kHz ab und hebt damit die Musikqualität auf ein vielfach höheres Niveau als es bei MP3 Playern der Fall ist. Der gute Verstärker hat genug Power für Kopfhörer mit hoher Impedanz und ist fein justierbar. Kleine Schwächen des X3 liegen im pixeligen Display, tristen Menüs, durchschnittlichem Design und etwas langsamen Prozessor.

Alle diese werden jedoch vollständig vom unschlagbar günstigen Preis unter 200€ wett gemacht. So günstig gab es Lossless zum Mitnehmen noch nie. Der Klang steht beim X3 an aller erster Stelle. Für Musikliebhaber auf kleinem Budget eine absolute Kaufempfehlung.

FiiO bei HiFi-Passion: http://www.hifi-passion.de/FiiO/

Aktueller Preis und mehr Infos

Deutscher Distributor: www.nt-global.com

FRISCH UND HEISS

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