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Fitness

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Ja es geht sich um das, was da zwischen den ganzen goldenen Armbändern in der Mitte baumelt. Jawbone nimmt den nächsten großen Schritt in Sachen Fitness Tracker Armbänder. Das neue Jawbone UP 2 ist die Weiterentwicklung des Jawbone UP 24 und orientiert sich im Design am großen Bruder, dem UP 3. Die wirklichen Entwicklungen liegen allerdings eher im Design als im Funktionsumfang. Ob sich das Jawbone UP 2 lohnt, das finden wir im Test heraus.
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Übersicht zum Jawbone UP 2

Das Jawbone UP 2 wird wie die Meisten Activity Tracker am Handgelenk getragen. Es kommt in den Farben Schwarz und Weiß daher und ist Kompatibel mit iOS und Android. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Design etwas eleganter geworden und setzt nun nicht mehr auf eine volle Ummantelung der Einzelteile in Gummi, sondern zeigt die Kontrolleinheit auf der Oberfläche ganz deutlich. Auch der Verschluss hat sich geändert. Statt der Feder ist nun ein Clip Mechanismus mit Metallschelle für die Befestigung am Handgelenk zuständig. Auf der Oberseite des Geräts sind LEDs eingelassen, welche den aktiven Modus anzeigen (Schlafmodus, Aktivität Modus, Benachrichtigungen). Die sind in ausgeschaltetem Zustand quasi nicht sichtbar wodurch das Hand seinen Stil behält und wenig „Geeky“ aussieht.

Der eingebaute Akku hält für bis zu 7 Tage durch bis er an die Laderstation muss. Das Gehäuse ist Wasserresistent und hält eine Regenschauer ab. Schwimmen gehen ist mit dem Band allerdings nicht zu empfehlen. Das Gehäuse ist außerdem komplett ohne Knöpfe gefertigt. Um das Gerät zu bedienen, muss es angertippt werden. Ein Display auf dem Armband, wie bei den Meisten FitBit Modellen, gibt es nicht. Ebenfalls nicht mit an Board sind neue Technologien wie die dauerhafte Pulsmessung. Um diese zu erhalten muss man sich das etwas teurere UP3 gönnen.

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Die App – Basic triffts

Vergleicht man die App des Up2 mit der des Vorgängers, so hat sich kaum etwas getan. Zwar zeigt die App noch immer die wesentlichen Informationen in sehr einfach zugänglicher Form an, jedoch bleibt der Kritikpunkt bestehen, den ich auch beim Vorgänger immer wieder angebracht hatte: Es fehlt etwas an Detail. Schritte und Schlaf werden angezeigt, und es lässt sich ein schneller Überblick darüber gewinnen, ob man nun komplett neben den gesetzten Zielen liegt, oder sich einigermaßen auf Kurs befindet. Auch das Tracken von Aktivitäten (Joggen) funktioniert okay. Die gewonnenen Daten sind aber auch hier eher ein Richtwert und feinere Analysen, z.B. der gelaufenen Intensität im Vergleich zu anderen Laufrunden, lassen sich beim besten Willen nicht damit machen. Dazu fehlt auch die Integration mit dem Computer oder eine Ausgabe als Excel Tabelle. Mag sein, dass die Masse dies allerdings auch gar nicht will.

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Die Ernährungsfunktion der App ist ebenfalls okay. Das Eintragen des Essens dauert halt etwas lange, dafür sind allerdings wichtige Produkte und ein paar gute Rezepte enthalten.

Wenig ernst zu nehmen ist jedoch noch immer die „Coaching“ Funktion. Automatisch generierte Tipps führen die vergangenen Daten zusammen, und erstellen daraus teils etwas haarstäubende Kausalitäten. Beispielsweise wird geschlussfolgert, dass die 350 extra gelaufenen Schritte des Tages darauf zurückzuführen seien, dass man an diesem Tag 30 Minuten länger geschlafen hat.

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Im Einsatz – Ein paar Abzüge in der B-Note, würde ich sagen.

Das Anlegen des Armbandes gestaltet sich ein bisschen schwerer, als zuerst gedacht. Es erfordert schon etwas Fingerspitzengefühl die Metallschelle ordentlich einzuharken. Hat man das erst mal raus, so geht es jedoch fix. Ein Nachteil zum Vorgänger ist allerdings die abstehende harte Kante der Metallschelle nach außen. Wenn man damit den ganzen Tag über den Tisch schleift kann das zu Kratzern führen oder einen Pullover, der zwischen Tisch und Arm liegt, auf Lange Sicht durchscheuern. Der Vorteil des Verschlusses ist die stufenlose Größenanpassung des Armbandes, Das war vorher nicht möglich. Ein weiteres Problem stellt der etwas lose Verschluss dar. Bleibt man mit diesem irgendwo hängen, so öffnet sich das Band von alleine. Es wird dann zwar noch von der zweiten Lasche gehalten und fällt nicht sofort zu Boden, jedoch ist es mit der Zeit schon ein unangenehmer Faktor.

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Ich persönlich hatte einige Probleme mit dem Synchronisieren der Daten. Zu Beginn ließen sich die Daten nur nach 2-3 Stunden Wartezeit übertragen. Das hat sich allerdings in der Zwischenzeit wieder normalisiert. Eventuell lag da ein Softwarefehler vor.

Ebenfalls etwas harkelig gestaltet sich die Bedienung am Band selbst. Der physikalische Knopf wurde beim UP2 entfernt. Grundsätzlich eine sehr gute Idee, da der Knopf beim Vorgänger nach einiger Zeit bei manchen Nutzern abgebrochen ist. Zum Umschalten der Funktionen des Bandes (Schlaf, Aktivität) muss man nun auf das Band tippen oder es berühren. Allerdings nimmt das Band diese Kommandos mal an, mal nicht. Das ist besonders dann etwas frustrierend, wenn man am Morgen versucht den Alarm zu deaktivieren. Per App können die Bandfunktionen nicht umgestellt werden. Also ist man aufs Tippen angewiesen. Gut gemeint, aber irgendwie nicht ganz konsequent umgesetzt.

Ein letzter Kritikpunkt ist das noch immer etwas schwach umgesetzte Aktivitätstracking. Gestikulieren, Hände Schütteln, Klatschen ect. wird ebenfalls als Schritt gewertet. Manchmal hat man so schon direkt nach dem Aufstehen aus dem Bett 250 Schritte auf dem Zähler, obwohl man gerade erst mit der Socke das erste Mal am Tag den Boden berührt hat. Fairerweise muss man hierzu sagen, dass es dieses Problem bisher noch bei Allen Trackern dieser Art gibt. Muss man eben nur wissen.

Aktueller Preis und mehr Infos zum Jawbone UP2

Jawbone 310004-001 UP2 Aktivitäts-/Schlaftracker-Armband schwarz

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2.5 von 5 Sternen (705 customer reviews)

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Test zum Jawbone UP 24 (wird wohl bald der Abverkauf beginnen, und ihr könnt euch ein Schnäppchen schnappen)

Bildmateial Copyright Jawbone

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Jawbone legt sein erfolgreiches fitnessarmband UP by Jawbone neu auf und erweitert die Funktionen um einige erfreuliche Neuerungen, die bisher eher Kritikpunkte beim ersten Test des Jawbone Up waren.

Das Neue UP heißt jetzt Jawbone UP 24 und bringt Bluetooth 4.0 eine überarbeitete App und ein leicht abgeändertes Design in das sportliche Fitnesstracker Armband. In diesem Test werde ich mich auf die Neuerungen und das Gesamtkonzept des Armbandes beschränken. Wer mehr über das Für und Wieder zu Fitnesstrackern, den Vergleich zu anderen Bändern oder der Preisfrage lesen möchte, der sollte sich unbedingt noch einmal unseren Test zum Jawbone Up durchlesen.

 

Äußerlichkeiten:

Die Oberflächenstruktur des Up hat sich leicht geändert. Statt des etwas statischeren Strichdesigns gibt es nun ein eher fließend organischer wirkendes Design mit geschwungeneren Linien. Auch die Farbauswahl wurde stark ran genommen und auf etwas erwachsenere Rot und Schwarz reduziert. Noch immer gibt es nur einen Knopf und zwei LEDs an der Unterseite, welche den aktuellen Status des Bandes anzeigen können.

Die eigentlich große Neuerung liegt im Inneren verborgen und hört auf den Namen Bluetooth 4.0. Damit bügelt Jawbone einen der großen Nachteile des UP aus. Die kabellose Synchronisierung war bisher nämlich nicht möglich und die Kompatibilität nur mit iOS Geräten gegeben. Jetzt können auch Android Nutzer in den Genuss kommen und dank direkter Synchronisation jederzeit auf dem aktuellen Stand sein. Bluetooth Integration hat jedoch auch den Nachteil, dass die Akkulaufzeit von zehn auf sieben Tage reduziert wird. Kein Dealbreaker aber ein Verlust.

 

Die App mit bewährten Features:

Die App wurde kaum verändert und ist in ihrem Look and Feel sehr ähnlich geblieben. Noch immer ist es die meiner Meinung nach schickste Lösung, jedoch reduziert sie die Informationen auf das wesentliche. Die neue UP24 App funktioniert erfreulicherweise auch mit den alten Bändern. Neuerungen sind die persönlichen Ziele, die Lebenslinie mit allen Aktivitäten auf einer Zeitleiste und die Team-Funktion mit der man sich gegenseitig motivieren und zusammenschließen kann.

Der intelligente Alarm in der Nacht kann außerdem nun um die Up Coffe iPhone-App erweitert werden, die einem anzeigt wieviel Koffein noch im Blut ist und wann man entsprechend genügend abgebaut hat. Ein sehr schönes Feature was allerdings über die Spielerei nicht hinauskommt.

 

Fazit:

Das Jawbone UP24 bringt einige gute Neuerungen und schließt damit die meisten Lücken zu anderen Angeboten der Konkurrenz. Noch immer ist es die teurere aber sehr stylishe Variante unter den Fitnesstracker Armbändern. Bluetooth 4.0 und einige kleine Erweiterungen der App machen das Up zu einem besseren Gesamtprodukt. Jedoch müssen größere Revolutionen wohl noch bis zur nächsten Produktversion verschoben werden. Da die Konkurrenz von FitBit, Nike und Co. jedoch auch nicht viel weiter ist, macht das UP24 eine gute Figur für alle die sich ihr erstes Fitnessarmband zulegen wollen.

Aktueller Preis und mehr Infos:

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Test: Withings Pulse Smart Tracker mit Aktivitätsverfolgung, Schlafanalyse und Herzfreuenz und App. Es ist schon erstaunlich, dass sich auf den neuen Markt für Fitnesstracker eine ganze Reihe neuer Unternehmen tummeln. Das Gute daran, die Auswahl für den Kunden ist groß und die Geräte setzen alle unterschiedliche Schwerpunkte. In diesem Test geht es um den Withings Pulse, der vor allem durch den ausgezeichneten Pedometer glänzt, allerdings bei der App (noch) nicht so viel hermacht.

 

Überblick

Der Withings Pulse ist ein sehr kleiner Pedometer / Aktivitätstracker mit optionaler Schlafanalyse und einzigartiger Herzfrequenzmessung. Die hat sonst bisher kein Aktivitätstracker. Zur Installation und zur Verfolgung der gesammelten Aktivitäten wird der Pulse mit der Withings Health Mate App synchronisiert. Die läuft auf allen iOS Geräten ab iPhone 3GS und höher sowie auf Android 2.3.3 oder höher und ist kostenlos. Synchronisiert wird per Bluetooth 4.0, kompatibel ist aber auch Bluetooth 2.0.

Der nur 8 Gramm leichte Tracker selbst ist sehr klein, aus Plastik mit Soft-Touch Überzug, hat einen Knopf zur Menünavigation und einen kleinen Touchscreen mit OLED-Display. Hinten am Pulse sitzt ein Sensor für die Herzfrequenzmessung. Zum Lieferumfang gehören ein Silikonclip mit Metallbügel, ein Armband aus Stoff für das Tragen des Pulse in der Nacht sowie ein Micro-USB zu USB Kabel.

Ein Akku versorg den Pulse bei durchschnittlicher Nutzung für zwei Wochen mit genügend Strom. Aufgeladen wird er Akku in wenigen Minuten per Micro-USB. Informationen zum aktuellen Preis findet Ihr hier: Withings Pulse günstig kaufen

 

 

Der Tracker

Der Mittelpunkt des Withings Pulse ist der Tracker selbst. Jawbone UP(Link zum Test) und auch Fitbit Flex (Link zum Test) haben kein Display weswegen die App Dreh- und Angelpunkt ist. Fitbit Zip (Link zum Test) und Fitbit One haben ein Display, der abgebildete Informationsgehalt ist aber deutlich niedriger.

Das Display des Withings Pulse ist wirklich großartig. Es ist recht groß, gut lesbar und in abgeschaltetem Zustand komplett unsichtbar, was dem Tracker einen hochwertigen Eindruck verleiht. Dargestellt werden alle erfassten Daten. Das sind gelaufene Schritte, überwundene Höhenmeter, gelaufene Strecke, verbrannte Kalorien, gemessene Herzfrequenz, Schlafzyklus, Uhrzeit und Ladestand. Per Swipe auf dem Touchscreen können außerdem alle Daten der letzten 10 Tage angezeigt werden. Die Darstellungen sind sehr einfach verständlich und mit kleinen Bildern illustriert.

Die Herzfrequenz wird durch Auflegen des Fingers auf den Sensor gemessen. Wichtig: Hier nicht zu feste drücken sonst funktioniert die Messung nicht. Zur richtigen Zeit kann die Herzfrequenzmessung durchaus Sinnvoll sein, beispielsweise beim Joggen als alternative zu Stoppuhruhr und Pulsschlag. Im täglichen Einsatz finde ich die Funktion jedoch wenig aussagekräftig. Somit wird sie für die Meisten eher ein Spielzeug sein.

Die gesammelten Daten sind zu 75-80% zutreffend. Damit liegt die Genauigkeit des Pulse im Durchschnitt aller aktuellen Fitnesstracker, die allesamt Richtwerte und keine medizinisch verwertbaren Daten liefern.

 

Die App

In der App laufen die gesammelten Daten zusammen und werden in großen Graphen und Tabellen dargestellt. Wie schon im Test zur Withings Smart Body Analyzer Körperfettwaage bemängelt, ist die zugehörige Withings Health Mate App für iOS und Android nicht der Hit. Die Funktionen und Abbildungen der Daten sind sehr rudimentär, Ziele sind schwer definierbar und es werden kaum Anweisungen zur Zielerreichung (z.B. Abnehmen) gegeben. Zudem fehlt die Möglichkeit zur manuellen Eingabe von Ernährung und sonstigen Aktivitäten wie Fitnessstudio, Schwimmen & Co.

Withings hat jedoch versprochen nachzubessern. Bald soll eine neue Version der App erscheinen und diese Funktionen implementiert werden. Trotzdem bleiben aktuell die Apps bzw. Dashboards von Jawbone Up und Fitbit Flex überlegen. Die momentan wichtige Botschaft ist: Withings Pulse eignet sich vor allem für Nutzer, die direkt auf dem Display alle Daten ablesen möchten und weniger an der App interessiert sind. Denn hier hat der Pulse ganz klar die Nase vorn.

 

Im alltäglichen Einsatz

Einige Ungereimtheiten fallen bei der täglichen Nutzung auf. Grundsätzlich empfehle ich den Pulse in der kleinen Tasche in der Hosentasche zu tragen. Dort ist er vollkommen unauffällig. Der mitgelieferte Clip ist auch eine Möglichkeit, jedoch schwer an der Kleidung zu befestigen. Der Clip selbst ist sehr hart und das Gummi zu klebrig. Wenn er einmal sitzt, dann bombenfest aber tägliches Abnehmen und Anclipen ist umständlich.

Das Stoffarmband ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Der Pulse wird in ein Netz eingespannt, das recht dünn ist und sich an den Kanten des Pulse nach einiger Zeit aufreiben wird bzw. nicht resistent gegen Stöße ist. Das Armband ist zudem zu groß um es den ganzen Tag zu tragen. In der Nacht ist das Band tragbar aber aufgrund seiner Größe deutlicher spürbar als die kleineren Armbänder. Von FitBit Flex oder Jawbone Up.

Im Gegenzug sind die Armbänder Flex und Up den ganzen Tag am Handgelenk präsent während der Pulse unsichtbar in der Tasche versteckt ist. Die ständige Präsenz des Armbandes erinnert häufiger daran, dass man einen Tracker trägt. Den Pulse habe ich häufig einfach in der Hosentasche vergessen und erst Abends wieder dran gedacht. Da ist das Eine nicht besser als das Andere sondern Geschmacksache.

 

Fazit

Der Withings Pulse ist ein großartiger Pedometer / Tracker mit eher durchschnittlicher App. Der große Touchscreen informiert auch ohne Smartphone oder Tablet jederzeit über alle erfassten Daten und gibt dadurch einen wesentlich schnelleren Überblick als die Aktivitätsarmbänder Jawbone Up und Fitbit Flex. Diese können allerdings mit viel besseren Apps und besserem Tragekomfort am Arm punkten. Beim Pulse geht das Konzept wegen des durchschnittlichen Clips und Armbandes nicht ganz bis zum Ende auf.

Wer also eher an einem Pedometer für die Hosentasche und der direkten Anzeige aller Daten auf dem Tracker interessiert ist, für den ist der Pulse derzeit der beste Aktivitätstracker. Die Pulsmessung ist nett, wird allerdings für die Meisten eher ein Spielzeig sein.

Zum Test des Jawbone UP

Zum Test des FitBit Flex

Zum Test des FitBit Zip

Aktueller Preis und mehr Infos zum Pulse

 

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Test: FitBit Flex. FitBit möchte nun mit dem FitBit Flex auch an dein Handgelenk. Wie sich FitBits neues Aktivitäts- und Schlafarmband / Fitnesstracker Armband im Vergleich gegen das Jawbone Up schägt und ob die Technik funktioniert, das erfahrt ihr hier im Test.

 

Einleitung und Fakten

Das FitBit Flex ist ein kabelloses Aktivitäts- und Schlafarmband, das die täglichen Bewegungen im Alltag oder beim Sport erfasst. Der Flex besteht aus einer Tracker-Einheit und einem Gummiarmband, in das der Tracker eingesteckt wird. Eine Akkulaufzeit von bis zu 5 Tagen und kabellose Synchronisation per Bluetooth 4.0 machen das FitBit Flex zum dauerhaften Begleiter am Handgelenk. Zu Funktionen, Dashboard und App später mehr. Verfügbar ist der Tracker in Schwarz und Blau. Das Armband gibt es in ein paar mehr Farben.

Lieferumfang:

Fitnesstracker Einheit

Großes und kleines Armband

USB-Dongle zur Übertragung der Daten zum Computer

USB Adapter zum Laden

Das Armband gefällt etwas besser als das des Jawbone Up. Es ist aus weniger klebrigem Gummi gemacht und lässt sich dadurch leichter unter Kleidung tragen. Auch ist die Unterseite weniger dick, was Tragen am Computer erleichtert. Trotzdem rutscht es nicht, da die Raster recht fein sind und das Armband entsprechend exakt auf die Größe des Handgelenkes eingestellt werden kann. Verarbeitet ist das Armband einen tick schlechter als das Jawbone Up. Aussehen tut es trotzdem gut und wirkt eher wie ein Fashion Accessoire als ein Geek-Gadget.

 

Einrichtung und Funktionen

Gestartet wird am Computer auf fitbit.com/start. Hier wird zuerst ein Account angelegt in dem Eure ganzen Daten gespeichert werden. Dass diese Daten bestimmt noch für andere Zwecke als nur für euren eigenen Gebrauch genutzt werden, sollte klar sein. Wichtig zu wissen: Pro Account kann nur ein Tracker mit dem Account verbunden werden. Hattet ihr zuvor beispielsweise einen Fitbit Zip, muss dieser durch den Flex ersetzt werden.

Nach Download der Software führt eine bebilderte Einleitung durch die ersten Schritte zur Einrichtung des neuen Fitbit Flex. Die Abfragen von Körperdaten erfolgen anhand einiger Menüs und ist einfach zu erledigen. Anschließend ist der Flex sofort einsetzbar.

Nutzbare Funktionen sind Schrittverfolgung, Schlafverfolgung, Weckfunktion, Ernährungsverfolgung und Kalorienverbrauchsberechnung, Streckenberechnung.

 

Im Einsatz

Erfassen von Schritten: Naja! Bei gemachten 75 wurden 120 berechnet. Entsprechend groß kann die Abweichung sein. Dies ist jedoch bei allen aktuellen Trackern der Fall. Immer hin werden nur wirkliche Schritte gemessen. Sitzt man faul am Schreibtisch, wird auch Tippen und Klatschen nicht als Schritt gewertet. Große Armbewegungen dafür schon. Es gilt also wie bei allen aktuellen Aktivitätstrackern: Die erfassten Daten sind ungefähre Richtwerte, keine medizinisch verwertbaren Daten.

Auf dem Tracker selbst sind die aktuellen Fortschritte nur über fünf LEDs abzulesen. Diese zeigen die Erreichung eines Tagesziels in Stufen von 20% an. Für genauere Informationen muss die App her. Dank Wireless Synchronisierung geht dies schnell. Das Jawbone Up muss zur Synchronisation umständlich abgenommen und in die Kopfhörerbuchse eingesteckt werden. Der Fitbit Zip und Withings Pulse zeigen auf einem Display direkt verbrannte Kalorien, Strecke, und Schritte an, können dafür aber nicht als Armband getragen werden.

Der eingebaute Vibrationsmotor ist ein großes Plus. Per App oder im online Dashboard kann ein Wecker gestellt werden, der den Träger recht sanft aber doch spürbar per Vibration aufweckt. Aktiviert wird diese Funktion zusammen mit dem Schlafmodus (mehrmaliges tippen auf den Flex). Im Schlafmodus erfasst der Tracker dann die Körperbewegungen und errechnet daraus ein Schlafprofil. Das Jawbone Up kann zudem den optimalen Zeitpunkt zum aufwecken ermitteln, ähnlich wie die iOS App Sleep Cycle. Diese Funktion hat der Flex nicht. Ebenfalls fehlt eine Funktion für sportliche Aktivitäten. Mit dem Jawbone Up lassen sich diese isoliert aufzeichnen und in einem separaten Graphen betrachten und auswerten. Für den Flex gibt es nur eine Gesamtauswertung in der sich die sportlichen Aktivitäten allerdings auch erkennen lassen.

Synchronisiert wird der Flex sobald er sich in 6m Abstand zum USB Dongle befindet. Alternativ können die Daten über die Fitbit App abgerufen werden. Hier ist allerdings die Kompatibilität zu beachten. Die App läuft nicht auf allen Geräten.

 

App und online Dashboard
Als einziger Aktivitätstracker kombiniert FitBit mit allen seinen Trackern ein online Dashboard mit einer App. Auf beiden Geräten kann das Gerät synchronisiert werden, die gesammelten Daten eingesehen und zusätzliche Daten eingegeben werden.

Ein kritikpunkt am FitBit Zip war das kantige und statische Design des online Dasbhoards. FitBit hat hier nachgebessert und das neue Dasboard ist ansprechend und freundlich geworden. Große Widgets mit Flash Animationen informieren schnell und übersichtlich über  Tagesdaten und die Zielerreichung. Auf Klick öffnen sich Detailansichten mit Graphen welche die Daten aus den letzten Tagen und Wochen wiedergeben. Auch Tagesziele lassen sich schnell definieren.

Im Tab „Aufzeichnen“ werden dauerhafte Zielsetzung und manuelle Eingaben von anderen Aktivitäten wie Essen, Herz, Blutdruck und Co verwaltet. Ebenfalls bietet der Menüpunkt detailreichere Ansichten. Das Layout des Tabs „Aufzeichnen“ hat sich jedoch nicht verändert und erinnert noch immer ein wenig an die statische FDDB.

Was die App angeht, so benötigt diese mal ein Update. Zwar lassen sich die meisten Funktionen bedienen und auch manuell Daten hinzufügen. Jedoch wirkt die App durch viel Text sowie wenig Farbe und Animationen noch immer ein wenig unansprechend. Das komplett auf die App ausgelegte Jawbone UP hat die wesentlich schickere App, kann dafür aber den Funktionsumfang des online Dasboards nicht abbilden.

Fitbit hat die Nase vorn wenn es um Komplexität der Dateneingabe und Darstellung am Computer geht. Zudem ist das FitBit Flex günstiger als das Up.

 

Fazit

FitBit Flex ist ein sehr gutes Aktivitäts- und Schlafarmband geworden. Die gesammelten Daten sind nicht medizinisch genau, reichen aber für einen guten Überblick aus. Das Armband ist gut verarbeitet und sieht schick aus, der Tracker hat eine ausreichende Akkulaufzeit.

Vergleichen mit den Jawbone Up hat der FitBit Flex zwei Funktionen weniger und die App des Up sieht besser aus. Dafür kann die App des Flex mehr Daten aufnehmen und wiedergeben. Zudem ist man nicht auf das Smartphone beschränkt sondern kann auch mit dem online Dashboard arbeiten. Zudem sitzt das Flex sicherer am Handgelenk, hat ein angenehmeres Gummi und zeigt die Erreichung des Tagesziels mit 5 LEDs an. Up und Flex unterscheiden sich also in einigen Punkten. Ihr habt die Wahl.

Der Preis von unter 100€ für das Flex ist absolut gerechtfertigt und macht das Flex zu einem tollen Produkt für alle die mehr über täglichen Aktivitäten und den Schlaf erfahren wollen.

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In diesem Testbericht checke ich die Withings Smart Body Analyzer WS-50 Waage mit WiFi, Bluetooth und App für iOS und Android. Was Sie so alles kann und ob es sich lohnt, einiges an Geld dafür auszugeben, erfahrt Ihr im Test.

 

Überblick und Fast Facts

Der Withings Smart Body Analyzer ist eine Körperfettwaage wie es sie zu Hauf gibt. Gespickt mit mehr Technik und der App als Analyse- und Trackingtool, hebt sich der Smart Body Analyzer allerdings von herkömmlichen Körperfettwaagen in Richtung Luxus ab. Neben Gewicht und Körperfett wird auch die Herzfrequenz und die Luftqualität in CO2 Gehalt sowie Raumtemperatur gemessen.

Betrieben wird die Waage durch 4 AAA Batterien, die im Lieferumfang enthalten sind. Die zugehörige App ist kostenlos in Playstore und Appstore verfügbar. Außerdem liegen Teppichfüße für die Verwendung auf Teppichböden oder Läufern bei.

Äußerlich wirkt die Waage sehr edel und unscheinbar. Die durchgängige Glasplatte hat keine sichtbaren Elektroden auf der Oberfläche. Stattdessen sind die Stromleiter in die Glasplatte eingelassen. Auch das Display mit Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 128×64 Pixeln ist unter dem Glas eingelassen. Es informiert direkt beim Wiegen über alle gemessenen Daten. Der Äußere Eindruck überzeugt.

 

Funktionen und Einsatz

Gemessen werden zum einen die vitalen Werte Gewicht, Köpertet und Herzfrequenz und zum anderen die Luftqualität in Raumtemperatur und CO2 Gehalt.

Die vitalen Werte werden ermittelt und auf dem großen Display angezeigt. Bei der Gewichtsmessung weist die Waage durch Pfeile auf den korrekten Stand hin. Das Körperfett wird durch den bioelektrischen Wiederstand ermittelt, prozentual angezeigt und es gibt Modi für Athleten und Nichtathleten.

Im Test stellten sich die Werte für Gewicht als durchaus valide heraus. Körperfett schwankte jedoch in der Genauigkeit um 1% und die Herzfrequenz ebenfalls um einige Schläge. Entsprechend sind diese Daten eher Tendenzen als medizinisch genaue Werte.

Der CO2 Gehalt und die Temperatur werden jede Halbe Stunde automatisch durch einen Sensor auf der Unterseite der Waage gemessen. Angezeigt wird der CO2 Gehalt in einem kleinen Graphen. Typischerweise wird die Luftqualität im Schlafzimmer über Nacht wesentlich schlechter, was die Waage auch merkt. So wird zum häufigeren Lüften angeregt. Seltsamerweise funktioniert die Messung des CO2 Gehaltes bei unserem Testgerät nach einem Update der Waage nicht mehr. Neustart der Waage half dem aber ab.

Familienfreundlich ist der Withings Smart Body Analyzer ebenfalls. Bis zu 8 Personen werden durch ihre vitalen Daten automatisch erkannt und entsprechend in der App einem eigenen Profil zugeordnet. Die Übertragung aller Daten aufs Smartphone erfolgt wahlweise über Bluetooth oder über WiFi.

 

App und Verwertung der Daten

Die erste Konfiguration der Waage und die durchgehende Auswertung und Aufzeichnung der gemessenen Daten erfolgt über die kostenlose Withings App. Die Konfiguration geht recht leicht von der Hand und die App enthält eine kurze Anleitung zur Nutzung der wichtigsten Funktionen.

Die App selbst ist recht übersichtlich gehalten. Das Dasboard informiert über Eckdaten und führt bei Anklicken zu detaillierten Graphen, welche die Entwicklung und Zielerreichung für Gewicht und Fett anzeigt. Dabei werden sowohl die Einzelnen Messwerte als ein durchschnittlicher Trend angezeigt. Ebenfalls kann ein Zielgewicht und ein Normalbereich angezeigt werden. Die Herzfrequenz und Luftqualität haben keine definierbaren Ziele. Zudem gibt es die Withings „Blume“ welche die Vier Bereiche Gewicht, Aktivität, Schlaf und Herz zusammenfasst und deren Erreichung in Prozent angibt. Die Blume ist allerdings recht ungenau und man weiß nicht was nun Auswirkungen auf die Erreichung bzw. Nichterreichung hat.

Aktivitäten und Schlaf werden allerdings nicht von der Waage gemessen und müssen so entweder manuell eingetragen oder über andere Apps eingespielt werden. Bewegungsdaten können aus RunKeeper eingespielt werden, ein Schlaftracking benötigt allerdings weitere Produkte von Withings (Achtung Crosspromo).

Im Menü lassen sich Benutzer erstellen und auswählen sowie Ergebnisse per Email versenden oder auf Facebook teilen und alle Einstellungen vornehmen.Etwas negativ fallen einige Übersetzungsfehler auf. Hier muss noch nachgebessert werden.

Insgesamt zeichnet die App alle gemessenen Daten komfortabel und übersichtlich auf. Selbstgesetzte Ziele lassen sich so verfolgen. Tipps dazu, wie die Ziele erreicht werden könnten, gibt es jedoch keine. Wer eine Übersicht über alle Aktivitäten möchte, benötigt einen Fitnesstracker wie den Withings Pulse oder das Jawbone UP. Die können wiederum kein Gewicht, Fett oder Luftqualität messen. Insofern muss man sich klar darüber sein, dass der Withings Smart Body Analyzer kein personal Coach ist. Eine Kombination aus beiden Trackern wäre also die umfassendste Variante.

 

Fazit

An Ende des Tages ist der Withings Smart Body Analyzer für mich eine Preisfrage. Aktuell (Stand 07/13) Kostet die Waage 150€. Das ist eine Menge Geld zumal gewöhnliche Körperfettwaagen knapp 30€ kosten. Der Smart Body Analyzer jedoch fügt viele bequeme und verschönernde Elemente hinzu. Die Aufzeichnung und Verfolgung per App, ein großes Display, bis zu 8 Benutzer, Herzfrequenzmessung und Analyse der Luftqualität sind allesamt sehr bequeme Features. Das Design der Waage ist ebenso erstklassig und die Bedienung dank App sehr einfach. Tipps zur Verbesserung der Werte gibt allerdings weder die App noch die Waage ab. Zudem sind die Abweichungen in Körperfett und Herzschlag teilweise zu groß um genaue Werte zu liefern. Die App kann auch noch etwas mehr Feinschliff vertragen und hat ab und an einige Übersetzungsfehler.

Der Withings Smart Body Analyzer ist eine Luxuswaage. Man muss also für sich überlegen ob der hohe Preis die bequemen Funktionen rechtfertigt. Für mich hätte die App noch etwas mehr Feinschliff vertragen können. Dazu wären eine  Erweiterung um Empfehlungen zur Zielerreichung und ein Ernährungstracking wünschenswert gewesen.

Update: 

Food Tracking ist ab sofort über die Integration von MyFitnessPal möglich. Die von uns bemängelte App wird gerade laut Withings überarbeitet und soll in der nächsten Generation Tipps und ein besseres Dashboard bekommen. Auch die holprige Übersetzung wird gerade überarbeitet. Das lässt doch hoffen!

Aktueller Preis und mehr Infos

Text: Tamay Jentjens, Christoph Schael

Bilder: Christoph Schael

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bekannt durch seine Bluetooth Lautsprecher, hat was neues: UP by Jawbone, ein Armband und eine App für iPhone und Android. Das Armband ist vollgestopft mit Technologie und kann Schlaf- Bewegungs- und Essverhalten verfolgen. „Lerne dich selbst besser kennen“ ist der Slogan des UP.  Und Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Ich habe das UP Armband einige Zeit getestet und mit anderen Fitness Trackern verglichen.

 

Auf den ersten Blick:

Das Up by Jawbone, ein Armband, das ich den ganzen Tag mit mir herum tragen soll muss selbstverständlich gut aussehen und den Alltag überstehen.

Das UP ist in drei größen (S, M, L) und verschiedensten, eher neutralen Farben, erhältlich. Auffallende Merkmale sind das dezente Zickzack-Muster und die silbernen Elemente an den beiden Enden des UP. Ein Knopf und ein unter einer Kappe verborgener Klinkenstecker sind alle Bedien- und Anschlusselemente, die das UP braucht. Durch das minimalistische und kleine Design ist das UP Armband sehr leicht. Gerade einmal 19-22 Gramm bringt das Armband, abhängig von der Größe auf die Waage.

Nicht alle Smartphones sind kompatibel. iOS 5 oder Android Ice Cream Sandwich oder höher sind erforderlich.

 

Das Armband:

Der Look and Feel des Bandes ist hervorragend. Das verwendete Gummi ist hoch flexibel und widerstandsfähig. Zum Aufziehen wird das Band einfach ein Stück weit gebogen und klappt sich um das Handgelenk. Durch das eher raue Gummi bleibt UP auch beim Sport und bei Bewegung jederzeit an gleicher Stelle und wackelt nicht herum. Ein Nachteil dieser rauen Gummierung stellt sich allerdings beim Überziehen von Jacken und Pullovern heraus. Das Band bleibt gern an den Stoffen hängen. Auf der Oberseite wäre wohl glattes Gummi das bessere Material gewesen.

Sonst gibt es aber nichts zu meckern. Das Band sitzt erstklassig, ist sehr klein und sieht überhaupt nicht nach Nerd-Gadget aus sondern hat einen modischen Look. Immerhin ist hier ein vollständiger Computer mit Bewegungssensoren, Batterie und Vibrationsmotor verbaut. Die Batterie des Armbandes hält bis zu 10 Tage durch und lädt in 80 Minuten per mitgeliefertem USB-Adapter auf. Regenschauer und Schweiß kann dem wasserabweisenden Armband ebenfalls nichts anhaben.

 

Funktionen:

Das UP Armband soll den ganzen Tag und die Nacht über getragen werden. Es ist der passive Beobachter und gibt kein direktes Feedback z.B. durch ein Display am Band. Die Auswertungen und Einstellungen erfolgen fast ausschließlich über die App auf dem Smartphone. Der FitBit Zip beispielsweise hat ein Display, verbindet über Bluetooth zum Smartphone, geht dafür aber nicht als Fashion Accessoire durch.

Überblick über die Armband-Funktionen des Up by Jawbone:

  • Beobachtung von Aktivitäten den ganzen Tag über
  • Beobachtung von Schlafverhalten in der Nacht
  • Warnung bei Inaktivität (Alarm nach einigen Minuten)
  • Smart Alarm (Intelligenter Wecker mit Vibrationsalarm)
  • Managerschlaf Wecker (Weckt per Vibrationsalarm nach 26,5 Minuten)

Besonders interessant finde ich das Schlaftracking. Hier kann per App ein Wecker gestellt werden, der anhand des Schlafzyklus den optimalen Weckzeitpunkt auswählt und dann per Vibrationsalarm aufweckt. Der einzige Knopf am UP schaltet zwischen den Modi Tag, Nacht und „Stoppuhr“ also sportlicher Aktivität um.

Zudem gibt es noch eine Reihe von Funktionen und Eingaben, die nur über die App erfolgen.

  • Beobachten des Trink- und Essverhaltens
  • Beobachten der Stimmung
  • Aufzeichnen von sonstigen Aktivitäten (Fitnessstudio, Schwimmen …)

 

Die App:

Herzstück und Schaltzentrale ist der Up-Feed auf dem Smartphone. Übersichtlichkeit und Einfachheit sind die Prämissen bei der Entwicklung gewesen. Große Anzeigen, viele Bilder und wenig Text geben alle erfassten Aktivitäten in wenigen Menüs wieder. Verglichen mit der FitBit Plattform ist die Jawbone Lösung also wesentlich einfacher zu handhaben, bereitet die Infos aber weniger detailreich auf.

Synchronisiert wird das UP über den Klinkenstecker. Aufstecken auf das Smartphone genügt und alle Daten werden heruntergeladen bzw. neue Einstellungen auf das Band übernommen. Die Hauptinformationen, Schlaf, Schritte und Essen, werden auf der Feed-Hauptseite angezeigt und per Klick auf die Kategorie in mehr Details erläutert.

Der Schrittzähler zeigt Aktivitäten im Graph an, berechnet verbrannte Kalorien, gelaufene Kilometer, aktive zeit usw. Bei aktiviertem „Stoppuhr“ Modus wird eine Aktivitätsphase, beispielsweise Joggen, separat betrachtet und bekommt eine eigene Auswertung. Die ausgewerteten Daten für eine lange Joggingrunde waren okay, Bei 7 km gelaufener Strecke hat das UP knapp 8 km berechnet, Das ist als Abweichung ganz okay.

Der Schlafmodus wird per Knopfdruck am Band aktiviert zeichnet in der Nacht die Bewegungen auf. Daraus wird die Dauer der Tiefschlafphase, Einschlafzeit usw. errechnet. Ein Mini-Schlaflabor, ähnlich vieler Apps für Smartphones.

Essen und Trinken wird in einem Menü mit großen vielen großen Bildern von Standard Gerichten aufgezeichnet. Ist etwas spezielles nicht dabei, kann in der Datenbank per Text gesucht werden. Sogar ein Barcode Scanner ist implementiert und findet so exakte Infos von Lebensmitteln in wenigen Sekunden. Menge und Uhrzeit werden ebenfalls abgefragt. Am Ende entsteht eine gute Übersicht über die aufgenommenen Kalorien. Gegenübergestellt mit dem Tagesverbrauch lässt sich einfach ein Überblick über Essgewohnheiten und Potentiale zum Abnehmen gewinnen.

Unter iOS können Daten anderer Firness-Apps importiert werden. Ein bekanntes, kompatibles Beispiel ist die App RunKeeper. Per Facebook und Co. können der Feed oder einzelne Aktivitäten mit Freunden geteilt und kommentiert werden.

 

Fazit:

Das UP by Jawbone Armband ist ein alltagstaugliches Fashion-Armband mit eingebautem Computer zur Überwachung und Aufzeichnungen der Aktivitäten. Die Bedienung und Synchronisation sind einfach, der Akku hält 10 Tage durch und das Band sitzt bequem genug um es Tag und Nacht zu tragen. Gerade der intelligente Wecker und die Stoppuhr Funktion sind nützliche Neuerungen.

Funktionsumfang und Design der App sind weniger auf Fitnesstracking bis ins kleinste Detail ausgelegt sondern informieren unkompliziert über das „Geht’s mir gut im Alltag?“ und „Was verbrauchen meine Aktivitäten, was esse ich im Verhältnis dazu?“. Das reicht für alle Hobbysportler völlig aus und ist bequem und unkompliziert. Ein gelungener Einstieg Jawbones in die Welt der Fitnesstracker. Ich kann das UP bestens empfehlen.

UP by Jawbone Webseite:

Preis, verschiedene Größen und mehr Infos:

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FitBit Zip Activity tracker – Schrittzähler mit Bluetooth 4.0

FitBit ist eine Produktfamilie, die helfen soll fit zu bleiben, aktiv zu sein und die eigenen Fortschritte im Sport und im Alltag aufzuzeichnen.

Der FitBit Zip ist das Einsteigermodell, greift aber ebenfalls auf die extensive Online-Plattform zu um die Ergebnisse zu synchronisieren.

 

Überblick – Tamagochi?

Der eigentliche Activity Tracker oder Schrittzähler ist das kleine grüne Plastik Ei (übrigens in vielen weiteren Farben erhältlich) Um das sich die grüne Gummihülle mit Clip stülpen lässt. Mit Hülle erinnert der FitBit Zip an ein kleines Tamagochi von früher. Das kleine Display zeigt alle Basics an.

Er ist sehr leicht, klein und der Clip sitzt fest an der Kleidung. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist die Batterie und ein kleiner USB Dongle. Per Dongle wird mit dem Rechner synchronisiert. Alternativ können die Daten auch per Tablet und Smartphone abgerufen werden. Das können allerdings nur Geräte mit Bluetooth 4.0, aktuell iPhone ab 4S und Samsung Galaxy ab S3 und Note 2.

 

 

Bedienung und Funktion – Mehr als Schritte zählen

Vor der ersten Benutzung muss eine erste Synchronisierung erfolgen. Ihr legt online ein Profil an, gebt Alter, Gewicht und Größe ein und könnt loslegen.

Der Fitbit Zip ist als dauerhafter Begleiter konzipiert. Er zählt alle Schritte am Tag und errechnet anhand der Daten des Profiles die täglich gelaufene Strecke und den Kalorienverbrauch. Auch der Leerverbrauch ohne Bewegung wird als Mittelwert mit in den Tagesverbrauch einberechnet.

Das praktische dabei ist, dass Uhrzeit, Schritte, gelaufene Strecke und Kalorienverbrauch direkt live auf dem Display des FitBit Zip angezeigt werden. Man ist jederzeit darüber informiert wie aktiv der eigene Tag bisher bereits war und es vielleicht sinnvoll wäre noch eine Aktivität einzubauen um etwas mehr Energie zu verbrennen.

Die Navigation auf dem Display erfolgt durch leichtes tippen oder stoßen auf den Screen oder auf die Seite des Trackers.

 

Online-Plattform (oder identische App)

Sind die ersten Aktivitäten erst einmal aufgezeichnet wird am Rechner oder Mobilgerät der Fortschritt synchronisiert. FitBit nutzt dazu das gleiche sogenannte Dashboard für alle Produkte. Im Dashboard könnt ihr die eigenen Tages-, Wochen- und Monats- und Jahreswerte auf verschiedenen Graphen einsehen, vergleichen und manuell erweitern. Grundsätzlich ist die Plattform recht übersichtlich und sehr flexibel nach den eigenen Wünschen gestaltbar.

Es reicht alleine schon die gewonnenen Tagesdaten noch einmal genau anzusehen, Kalorienwerte zu vergleichen und Strecken zu sehen um sich ein gutes Bild seiner Tagesaktivitäten zu verschaffen.

Zusätzlich können manuell Ziele und weitere Werte eingetragen werden. So lassen sich Ziele für Strecken, Kalorienverbräuche und für Tage, Wochen und Monate festlegen. Werden diese erreicht vergibt das Dashboard kleine Awards, was weiter motiviert. Auch Aktivitäten wie eine Stunde im Fitnessstudio oder Schwimmen, die der FitBit Zip nicht erfassen kann, können nachgetragen werden.

Speziell zur Gewichtsreduktion ist auch ein Ernährungsplaner eingebaut in den alle gegessenen Mahlzeiten eingetragen werden. Die hinterlegte Datenbank kennt Kalorien und Nährwerte von vielen Mahlzeiten und Snacks und berechnet daraufhin die aufgenommenen Kalorien . Definiert man zusätzlich noch ein Gewichtsziel und gibt an wie schnell oder langsam man abnehmen muss, so zeigt das Dashboard an wie viele Kalorien man noch essen darf um in einem gewissen Kaloriendefizit zur Fettverbrennung zu bleiben.

Umso mehr Daten man angibt (Gewicht, Blutdruck, Schlaf, Herz, Blutzucker) umso genauer kann man mit dem FitBit Dashboard seine Aktivitäten und Kalorienverbräuche planen und aufzeichnen. Ein Muss zur Benutzung ist das allerdings nicht.

 

Fazit:

Einige Tage mit dem FitBit Zip haben mich überzeugt. Das Gerät zeichnet zuverlässig auf, die Synchronisierung funktioniert reibungslos und die Online Plattform ist einfach verständlich und flexibel für extensive oder simple Anwendung.

Es macht Spaß sich Ziele zu setzen und zu erreichen oder einfach nur sich über einen erfolgreichen Jogging Tag mit tausenden von Schritten und jeder Menge verbrannten Kalorien zu freuen. FitBit Zip motiviert und ist als Komplettpaket für knapp 60€ ein preislich gutes Angebot.

Wer den Schlaf ebenfalls mit tracken möchte, für den empfiehlt sich der FitBit The One

 

Plus:

  • Bedienung einfach
  • Display mit wichtigsten Anzeigen
  • Lieferumfang komplett
  • Online Plattform extensiv der simpel nutzbar
Minus:
Preis ca. 60€ (Stand 04/13)

 

 

FRISCH UND HEISS

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