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Gehäuse

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Heute stelle ich euch das Cooltek W2 im Test vor. Das Gehäuse von Cooltek ist allen Ernstes ein XL ATX Tower, der allerdings aussieht wie ein Micro ATX Gehäuse. Gelungen ist das durch die clevere Aufteilung des Gehäuses in zwei Teile, die ja gerade in Mode kommt.

 

Übersicht

Fangen wir mal außen an. Erhältlich ist das W2 in den Farben Schwarz und Weiß sowie mit und ohne Fenster. Für das optionale Fenster legt man außerdem nur einen kleinen Aufpreis oben drauf. Das Grundgerüst des W2 besteht aus einem robusten Stahl, der für hohe Stabilität sorgt. Die äußere Verkleidung ist hingegen aus Aluminium gefertigt. So wiegt das Gehäuse leer schon einmal 6,2KG und ist damit kein Leichtgewicht, allerdings auch nicht schwer.

Verbaut sind außerdem bereits 3 Lüfter. 2x 140mm an der Front und 1x120mm auf der Rückseite. Damit legt Cooltek noch mal einen Lüfter drauf. Zwei gehören ja mittlerweile schon oft zur Standardausstattung. Weitere Plätze gibt es noch für 2x 120mm Lüfter auf der Gehäuseunterseite.

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Schaut man sich das Gehäuse von der Rückseite an, so fällt außerdem die deutlich gedrungenere Bauweise, beispielsweise im Vergleich zum Fractal Design Node 804, auf. Der Teil für das Netzteil und die Laufwerke ist nur knapp halb so breit wie die Seite für Mainboard und Karten. In diesem Gehäuseteil können 3×3,5 Zoll Platten und 3×2,5Zoll Platten Platz finden. Das reicht schon für ordentliche Speicherkapazität, ist allerdings weit entfernt von einem Storage-Server Gehäuse. Außerdem kann an der Rückseite ein optisches 5,25 Zoll Laufwerk platziert werden, das dann auch nach hinten hin auf geht. Schlau gelöst, zumal optische Laufwerke ja nun wirklich kaum noch zum Einsatz kommen.

Slots für Karten stehen gleich 8 Stück zur Verfügung, wo wir wieder beim Thema XL ATX Gehäuse wären. Die Maximale Länge für Erweiterungskarten beträgt ebenfalls 320mm was den allermeisten Ansprüchen gerecht werden sollte.

Abschließend finden wir an der Frontseite noch zwei USB 3.0 Anschlüsse sowie Audio In und Out und die üblichen Schalter.

 

Bauen

Die Seitenteile liegen nicht direkt auf dem Gehäuse auf sondern sind mit einer Filzumrandung etwas abgekoppelt. Schrauben gibt es für die Seitenteile ebenfalls nicht. Hingegen wird per Klammer gesteckt. Das beschleunigt das Abnehmen.

Die werkzeuglose Montage setzt sich jedoch nicht fort. Bereits Innenraum ist wieder alles geschraubt. Das gilt auch für die Laufwerkplätze, die nicht so schön in einem einfach zugänglichen Festplattenkäfig angeordnet sind, sondern eher etwas umständlich beladen werden müssen.

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Durchbrüche für Kabelschächte sind hingegen wieder großflächig vorhanden. Gleiches gilt für Luftfilter. Mittlerweile Standard, jedoch immer wieder erfreulich.

Wem im Innenraum beim Einbau eines großen Lüfters zu wenig Platz ist, der kann außerdem auch die Lüfter auf der Unterseite und Rückseite nach Außen verlagern. Das könnte bei einigen Lüftern nötig sein.

Das Netzteil im rechten Abteil saugt übrigens seine Luft direkt von Außen ab. In sofern gibt es keine große Luftzirkulation im rechten Abteil.

 

Im Einsatz

Positiv beeindruckt hat mich definitiv die gute Vorausstattung der Lüfter und das hochwertige Design des Gehäuses. Die vielen Filz-Entkopplungen helfen der Lautstärke und die Lüfter schaufeln ordentlich Frischluft zu. Das macht sich dann auch bei der Kühlleistung und der Lautstärke bemerkbar, die trotz der Schmalen Abmessungen des Gehäuses, sehr gut ist.

Der Einbau könnte etwas einfacher funktionieren und auch die Möglichkeiten eine Wasserkühlung einzubauen sind begrenzt. Dafür schafft das W2 aber eben sehr viel Platz für Erweiterungskarten und füllt damit eine Lücke bei den kleinen Gehäusen.
Preislich kann sich das Gehäuse ebenfalls sehr sehen lassen.

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Wir haben heute ein Micro ATX Gehäuse im Test, das Node 804. Dieser kleine Cube ist ein Kühlwunder von Fractal Design.

Überblick

Es ist ganz klar ein größeres Micro ATX Gehäuse, das Node 804. Es geht schon ganz schön in die Breite was hauptsächlich an den zwei großen, von einander abgetrennten Innenräumen liegt.

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Die Formen sind geschwungen statt eckig wie es eher beim Cooltek C3 der Fall ist. Die Vorderseite ist mit einer Aluminiumplatte veredelt und hat an der Unterseite einen großen Lufteinlass. An der Seite dann ein großzügiges Plexiglas Fenster, das den Blick in den Innenraum frei gibt. Dafür muss man bei manch anderem Hersteller schon mal extra zahlen.

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Auf der Rückseite dann der für mich auffälligste Teil des Gehäuses. Zwei große 120mm Lüfter, nebeneinander angeordnet, schaffen es ordentlich Luft aus dem Gehäuse zu schieben Außerdem erinnert dieser Look einfach an Leistung und Kraft. Auf der letzten Seite dann die ganzen Bedienelemente, USB Anschlüsse und 3,5mm Klinkenanschlüsse. Da ist ja mittlerweile auch jedes Gehäuse gut ausgestattet. Besonders allerdings ist der Slot-In Laufwerk Schacht. Ganz im Apple Style kann dort bei Bedarf ein Schachtloses CD-Laufwerk eingebaut werden. Wird wohl seltener der Fall sein, aber gut, es ist da.

Seitenteile und Decke ist abnehmbar. Die besteht zudem nicht aus einer Aluminiumplatte sondern ist ein sehr engmaschigen Staubfilter, der die gesamte Oberseite überspannt. Warum das fällt auf wenn man ihn abnimmt.

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Innenraum

Das Gehäuse ist in der Mitte in zwei Teile Geteilt. Die eine Hälfte ist für das Mainboard und die andere für Netzteil und Laufwerke zuständig. Beide Teile haben an der Oberseite zwei Lüfterplätze, an denen sowohl Luftkühlung als auch Radiatoren für Wasserkühlung Platz finden können. Im Bereich des Mainboards hat sogar ein 280mm Radiator platz. Da könnte beispielsweise der Antec Kühler H2O 1250 ohne Problem platz finden.

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Die Front wird übrigens anders als alle anderen Teile von Plastikklemmen gehalten. Die sollte also nicht zu oft abgenommen werden. Hinter der Front befinden sich dann noch einmal 4 Lüfterplätze für 120mm Lüfter, also zwei für jede Seite des Gehäuses, inklusive Luftfilternetze. Angebracht ist davon bereits einer auf der Mainboard Seite, der für üblichen Gebrauch auch ausreichen sollte. An diese Stellen können ebenfalls zwei 240mm Radiatoren platz findne, wenn das den gewünscht ist. Fractal Design hat dafür ausreichend Platz gelassen im Innenraum des Gehäuses.

Weiter im Laufwerk Abteil gibt es zwei hängende Festplattenkäfige mit je vier Laufwerkplätzen. Die lassen sich mit Rändelschrauben ebenfalls entfernen unr herausziehen. Sehr einfach und modular. Entkopplungen sind ebenfalls vorhanden.

Im Mainboard Abteil gibt es einen großen Ausschnitt für die Montage des Micro ATX Boards und Platz für bis zu 5 Erweiterungskarten. Also wäre es sogar möglich eine Dual Slot Grafikkarte einzubauen. Für die Kabelstränge sind natürlich die üblichen Gummilippen vorgesehen. Der hässliche Kabelbaum kann damit gut in der Laufwerk Kammer verschwinden.

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Leistung

Wie gewohnt verhalten sich die Lüfter des Fractal Design Gehäuses recht ruhig. Erst wenn man die Drehzahl hochschraubt heben die Lüfter die Lautstärke deutlich an.

Jedoch sollte das meist nicht nötig sein. Durch das konsequente und durchdachte Design werden nur extreme Enthusiasten die Möglichkeiten des Gehäuses ausreizen und es an seine Grenzen bringen. Für die meisten ist es einfach ein sehr feines Gehäuse, welches durch den optimierten Luftstrom und eingebaute Lüfter bereits gute Ergebnisse erziehlt.

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Am meisten hervorheben sollte man allerdings die brachialen Kühloptionen, die das Gehäuse ermöglicht. An ziemlich jeder Stelle des Gehäuses lassen sich Lüfter oder sehr große Radiatoren befestigen. So wäre es gar möglich zwei große Radiatoren zu betreiben, einen für die Grafikkarte(n) und einen dediziert für die CPU. Damit ist es absolut Wasserkühlungstauglich. Ein Prädikat was man nicht jedem Micro ATX Gehäuse zusprechen kann.

Aktueller Preis und mehr Infos:

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Es ist mal wieder Gehäusezeit bei media-mixture. In diesem Test nehme ich mir das Cooltek C3 vor. Das ist ein Alu Mini-Tower ITX Gehäuse zum recht günstigen Preis um die 50€. Was man dafür geboten bekommt, das erfahrt ihr hier.

Überbick

Hohe qualität zum kleinen Preis will man bei Cooltek mit dem C3 bieten. Das Mini-ITX Gehäuse soll dabei nicht für den Hihg-End Einsatz konzepiert sein sondern eben ein gutes aber günstiges gehäuse darstellen.

Es wiegt 2,2KG, hat auf der Rückseite einen 120mm Lüfter vorinstalliert. Mit den Abmessungen von 211x356x287 (HxBx) ist es weniger kubisch und sondern eher ein hohes Rechteck. Trotz der eher handlichen Bauweise wurde nicht auf ausrechenden Platz für Laufwerke verzichtet. Eingebaut werden können 1x 3,5 Zoll, 2x 2,5 Zoll oder 2x 3,5 Zoll und 1x 2,5 Zoll. Hört sich nicht nach einem keinen Home-Server an, ist es auch definitiv nicht. Wer das anpeilt sollte sich mal den Test zum Fractal Design Array R2 ansehen. Stattdessen ist eben Platz für die nötigen Lautfwerke, mehr aber auch nicht.

Die Seitenteile sind übrigens schraubbar statt abziehbar, wie das sonst so üblich ist. Auch der Deckel kann abgeschraubt werden. Ebenfalls verfügbar ist ein Gehäuse mit Fenster. Wer was schönes im Inneren zu zeigen hat kann das also auch ohne Casemod machen.

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Außen

Äußerlich ist das Gehäuse wirklich sehr schlicht gehalten. An der Vorderseite gibt es nur eine große Aluminiumplatte, an der Seite immerhin Luftschlitze sowie die 2x USB 3,0 und Kopfhörer / Mikrofon Eingeänge. Der Power Schalter ist ebenfalls am Start, der jedoch ist etwas klein ausgefallen. Übersehen wird man ihn dank LED Beleuchtung aber trotzdem nicht.

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Auf der Rückseite dann schon etwas mehr gewohnte PC Gehäuse Optik. Unten begonnen ist Platz für ein Netzteil. Darüber dann direkt vier Schächte für Karten. Zwei Grafikkarten einbauen wäre theoretisch sogar möglich. Allerdings dürfen diese nur bis zu 26cm Lang sein aufgrund der Gehäuseabmessungen. Direkt darüber dann der große 120mm Lüfter, welcher die meiste Wärme aus dem Gehäuse heraus zieht. Der 120mm Lüfter ist auf einer Schiene in der Höhe verstellbar. Falls es Platzprobleme gibt, kann so die Ausrichtung etwas geändert werden.

Interessant ist auch die Unterseite. Nicht nur gibt es hier vier große Gummifüße, sondern auch einen weiteren ausgefrästen Bereich für Luftschlitze. Darüber angebraucht ist ein Staubfänger, der allerdings nicht wie sonst üblich aus einem schiebbaren Netz besteht. Stattdessen ist hier ein sehr feinmaschiges Gitter angeclipst, das abgezogen werden kann. Eine etwas günstigere Lösung, die aber ebenfalls gut funktioniert.

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Innenraum

Wenn die Hosen erst mal runter sind gibt das Cooltek C3 dann seine sparsamen Innereien frei. Im Innenraum ist nämlich graues Blech an der Tagesordnung. Ist das nun schlimm? Ich finde nicht. Zudem hinterlässt der Rahmen einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck und nichts klappert oder ist schlampig vernietet. Im Gegenteil. Für das Netzteil sind am Gehäuseboden zudem Gummistopfen vorgesehen, durch die dieses zusätzlich entkoppelt wird. Die Festplatten werden übrigens direkt neben das Netzteil angeschraubt an ein dafür vorgesehenes Blech.

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Eine Entkopplung ist für eine HDD jedoch nur 1x vorhanden. Einbauen von zwei HDDs sollte man also vermeiden. Ebenfalls gibt es keinen Platz für ein optisches Laufwerk. Aber sind wir mal ehrlich, wozu auch. Was ebenfalls auffällt ist, dass es keine Kabelschächte für Kabelmanagement gibt. Zwar wurde absolut ausreichender Platz gelassen um Kabel zu verlegen, Gummilippen oder Schächte sucht man jedoch vergblich.

Ebenfalls wird schnell klar, dass hier keine High-End Systeme platz finden werden. Eine Wasserkühlung ist ebenfalls nicht gut verbaubar wie andere große Komponenten. Einen klassischen Gaming PC wird man sich hier also lieber nicht ins Haus stellen.

Aktueller Preis und mehr Infos:

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Das Fractal Design Define R5 löst nun das überragend populäre Define R4 ab, welches wir ebenfalls in unserem Media-Mixture PC benutzt und schätzen gelernt haben. In diesem Test schauen wir uns mal an wie sich das R5 verbessert hat und ob Fractal Design weiterhin die Krone der noch bezahlbaren Gehäuse ist.

Überblick

Das Fractal Design Define R5 sorgt für interessantes Silent Computing welches durch strategisch platziertes, dichtes schallabsorbierendes Material erreicht wird und präsentiert sich dabei in einem beeindruckenden „skandinavisch inspiriertem“ Bau. Weiterhin wurde der Define R5 so mit Konfigurierbarkeit konzipiert, dass das Gehäuse Platz für bis zu 8 Festplatten und jede moderne Grafikkarte bietet. Die hohe Dichte des lärmmindernden Materials ist im ganzen ein Argument für maximale Schallabsorption. Auch der Luftstrom und die Kühlleistung wurden so konzipiert, dass eine Beeinträchtigung während des Gebrauchs nicht vorkommen kann. Der Define R5 ist des Weiteren mit neuen werkzeuglosen ModuVent ™ Lüftersteckplatzabdeckungen ausgestattet. Diese ermöglichen dem Benutzer, mehr Lüfter Slots zu installieren.

Außerdem wurden zwei Fractal Design Dynamic GP14 140mm Lüfter installiert. Diese wurden speziell entwickelt, um den höchsten Luftstrom unter Beibehaltung eines niedrigen Geräuschpegels zu ermöglichen. Die Aufrechterhaltung eines staubfreien Innenraums wird mit Hilfe von Staubfiltern gewährleistet. Die beiden Lufteinlässe vorne und hinten, sind leicht zugänglich und können vorne am Gehäuse abgedeckt werden. Die verbesserten neuen Konsolen bieten mit Hilfe des Festplattenkäfig-Systems, eine werkzeuglose Demontage und Montage. Der Festplattenkäfig kann dabei bis zu acht 3,5-Laufwerke erweitert werden und ist flexibler denn je, sodass der Nutzer das Design des Gehäuses nach seinen persönlichen Vorlieben gestalten kann.

Alltagstauglichkeit

Die robusten Metallfestplatteneinschübe ermöglichen eine unglaubliche Dämpfungsfunktionen für Festplatten und gleichzeitig eine bessere Luftzirkulation im Gehäuse. Das interessante „Quick Release System“, welches an einer Seite des Gehäuses befestigt ist, ermöglicht eine sichere Montage der linken Seitenwand und einen besseren und bequemeren Zugriff auf das gesamte System.

Die Drei-Gang-Lüftersteuerung ist passend in die Frontplatte integriert worden und enthält insgesamt bis zu 3 Lüfter. Das Laufwerk kann leicht wieder herausgenommen werden, um zusätzlichen Innenraum zu gewinnen. Außerdem können manche Bereiche geleert werden, damit eine erhöhte Luftzirkulation erreicht wird sowie Raum für die Wasserkühlungskomponente geschaffen werden kann.

Vergleich zum Vorgänger Define R4

Hier der Link zum Test des Define R4. Für den ersten Blick scheinen die beiden Modelle sich ziemlich ähnlich zu sein. So befinden sich etwa die Front-I / O-Ports in ihrem gewohnten Platz am oberen Rand und enthalten die gleiche Auswahl der zwei USB 2.0 Ports, zwei USB 3.0 Ports, Audio-Buchsen und Power- und Reset-Tasten.

Erst beim näheren Betrachten sind die Unterschiede deutlich zu erkennen. Ein kleines Ärgernis mit dem R4 war beispielsweise, dass seine LED-Leuchte etwas zu hell war. Beim Define R5 wurde die Leuchte tiefer versteckt, um die Beleuchtung weniger aufdringlich zu machen.

Neben den vier gepolsterten Füßen, welche das Gehäuse stützen, besitzt das neue Modell nun auch einen besseren Staubfilter. Dieser umfasst fast die gesamte Länge des Gehäuses, besitzt aber jetzt mehr Schienen zur besseren Befestigung. Sehr praktisch ist weiterhin: man braucht nur die Abdeckung zu öffnen und schon kann der Staubfilter direkt für eine Reinigung herausgezogen werden. Der Fractal Design Define R5 wurde im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell außerdem so entwickelt, dass die Arbeit mit dem PC ruhig gehalten werden kann.

Vorteile im Überblick

– preisgünstig
– Hervorragende Bauqualität
– Großtechnik innerhalb des Gestells
– Zwei dedizierte SSD Platzierungsmöglichkeiten
– Kann eine Vielzahl von Flüssigkeitskühlung mit ausreichend – Platz für bis zu 420 mm Heizkörper halten
– Klettbänder, um Kabel in Position halten zu können
– Die langen Grafikprozessoren und Netzteile passen leicht

Nachteile im Überblick 

– Belüftungsöffnungen der Abdeckungen könnten modularer sein
– Auch die Klettstreifen wurden etwas schlecht umgesetzt
– Wenn es zu einer HDD-Käfig Montage kommt, dann bietet der Define R5 auf dem Boden des Gehäuses leider nicht die beste Raumausnutzung
– Staubfilter in der Front werden möglicherweise nicht an ihren Plätzen bleiben
– Wie bei allen schallgedämpften Gehäusen ist auch der Define R5 nicht der leichteste

Fazit

Der Fractal Design Define R5 stellt die nächste Evolutionsstufe des weltberühmten Namens dieser Serie dar. Vollgepackt mit intelligent konzipierten und enthusiastisch orientierten Features, liefern der Fractal Design Define R5 eine Unterstützung mit leistungsstarken und expansiven Luft- und Flüssigkeitskühlern. Wir feiern es genauso wie das Define R4. Klar hat es seine Schwächen, jedoch ist es noch immer ein Knüller in der Preis-/Leistung und bietet sehr viele Oberklassefeatures.

Aktueller Preis und mehr Infos:

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In diesem Testbericht geht es um das Antec Nineteen Hundred, ein Full-Tower / Ultra Tower Gehäuse in der mittleren bis hohen Preisklasse, das eine sehr vorgefertigte aber etwas unflexible Lösung darstellt. Wie was wo das erfährst Du nun im Test.

Überblick

Der Full Towe Antec Nineteen Hundred ist ein Gehäuse aus der Gaming Serie von Antec. Entsprechend ist es etwas hübsch aufgemacht mit einer leicht aggressiven Kombination aus Schwarz und Rot oder giftigem Grün. Mit seinen Ausmaßen von 70cm Höhe fällt er groß aus, mit 23cm Breite dafür jedoch recht schlank. Das Gewicht ist mit 13KG Leergewicht vergleichsweise gering.

Frontseitig gefällt das rote Gitter sowie die große Frontplatte mit dem dezenten Antec Logo. Zwar ist die Front weitgehend aus Plastik, jedoch ist dieses recht robust ausgeführt und damit in Ordnung. Auch der Plastikdeckel des Gehäuses fällt erst auf den zweiten Blick als solcher auf. Gesamt hat das Gehäuse einen windschnittigen Look und strahlt Power aus. Das Gehäuse ist in zwei große Teile unterteilt. Oben ist ein vollwertiges Big-Tower Gehäuse, das unten um ein Kellerteil erweitert wird, in dem mehr Festplattenplätze sowie ein zweiter Netzteilplatz zur Verfügung steht. Auf der linken Seite befindet sich ein Plexiglas Fenster in der Seitenklappe. Die Seitenklappen lassen sich per Schrauben werkzeuglos öffnen. Die Seitenklappen des Kellerteils fallen durch Druckknöpfe auf der Rückseite auf. Eine sehr schöne Lösung, die durch Metallscharniere ebenfalls langlebig sein sollte.

Für einen sicheren und schwingungsarmen Stand sorgen vier dicke und weiche Gummifüße auf der Gehäuseunterseite.

Die Anschlüsse auf der Vorderseite sind standard. Headphone, Microphone 4x USB 3.0, 2x USB 2.0 ein großer Power Schalter und ein Reset Knopf. Die beiden Knöpfe finde ich persönlich nicht praktisch, da sie etwas schwer zu drücken sind. Ein kleines Manko.

 

Innere Werte

Gehen wir also etwas mehr ins Detail des Nineteen Hundret und schauen ins den Innenraum genauer an. Im oberen Teil finden wir zunächst einmal den typischen Tower Aufbau mit massig Platz. Der Gehäusekäfig ist aus stabilem Metall gebaut, das einen robusten Eindruck macht.  Knapp 33cm Diagonale zwischen Erweiterungssteckplätzen und Festplattenkästen können auch große Grafikkarten aufnehmen. Dazu und für andere Karten stehen 9 Erweiterungsplätze zur Verfügung. Die Rückplatte bietet einen sehr großen Ausschnitt für die Montage großer Lüfter auf der Rückseite des Mainboards.  Durch das große Platzangebot ist auch das Verbauen von 240mm Lüftern oder einer Wasserkühlung gut möglich. Der Wärmetauscher kann dann oben im Gehäuse angebracht werden und die warme Luft direkt nach oben raus pusten. Drei Laufwerkplätze für CD brenner und Co. stehen oben zur Verfügung. Alle haben einen Clipverschluss, der auch werkzeugfreie Montage ermöglicht.  Gleich darunter befinden sich sechs Festplatteneinschübe für 3,5 zoll oder 2,5 zoll Festplatten. Im Kellerteil des Gehäuses sind ebenfalls noch einmal sechs dieser Einschübe vorhanden. Alle Einschübe seitlich angebracht und die Schlitten gesteckt. Montiert werden muss die Platte allerdings trotzdem mit Schrauben, die Gummi gelagert sind und daher Vibrationen mildern. Zwei weitere feste 2,5 zoll Steckplätze sind für die standard SSDs geeignet, die ohnehin nie aus dem System entfernt werden. Wenn es eines gibt was das Antec Nineteen Hundred kann, dann ist es wohl Festplatten schlucken.

Mit acht 120mm Lüfterplätzen ist das Nineteen Hundred ebenfalls gut belüftet. Sechs davon sind bereits werkseitig mit hochwertigen FDB-Lager Lüftern ausgestattet, die eine gute Laufruhe versprechen. Frontseitig wird mit drei Lüftern eingesaugt,  oben mit zwei und hinten mit drei Lüftern rausgeschoben. Alle sind per Lüfter Steuerung regelbar, allerdings sind die Schalter dafür nur für die drei hinteren Lüfter auf der Rückseite des Gehäuses zugänglich. Die kleinen Steuerschalter der vorderen Lüfter baumeln im Gehäuse herum und zum Verstellen muss man das Seitenteil abnehmen. Lüfter Filter sind verbaut, jedoch nicht einfach zugänglich. außer beim unteren Netzteillüfter-Filter müssen immer erst einige schrauben gelöst werden bis man die Filter erreichen kann.

Ebenfalls nicht ganz bis zu Ende gedacht ist die Platzierung der Netzteile. Möglich ist hier das Verbauen von zwei Netzteilen was grundsätzlich klasse ist. Jedoch ist es nicht möglich im unteren Teil des gehäuses ein Netzteil im größeren Formfaktor einzubauen, die bekanntlich leitsungsstärker sind. Ebenalls liegen keine Verlängerungskabel für bei, welche die Kabel nach oben hin verlängern würden. Mit dem unteren Netzteil das Mainboard zu erreichen sollte unmöglich sein ohne Verlängerung. Man sollte sich hier also gut Überlegen ob und wie man den unteren Platz für das Netzteil nutzen kann.

Die üblichen Gummilippen zum Durchführen der Kabel auf der Gehäuserückseite sind vorhanden und gut platziert.

Eine Schalldämmung in form von Dämmmatten ist nicht vorhanden.

 

Verarbeitung und Lieferumfang

Die Verarbeitung ist so mittelmäßig bis gut. Wie bereits gesagt ist der Rahmen aus Metall gemacht was sich auch gut anfühlt und fest ist. Es hat eine etwas niedrigere Wandstärke als bei Panzergehäusen wie dem Fractal Design Define R4 aber ist dadurch auch wesentlich leichter bei der enormen Größe. Die Festplattenboxen und Rahmen sind dafür komplett aus Plastik gemacht.  Das spart auch Gewicht, vermittelt jedoch einen anderen Eindruck als Metall. Zudem sind die Festplattenkästen total invariabel, da fest im Gehäuse vernietet. Zusammen mit den nicht leicht zugänglichen Lüfter Filtern macht das Gehäuse hier in seiner Preisklasse einen etwas schwächeren Eindruck.

Der Lieferumfang besteht aus drei Lüfteradaptern, Montagematerial und den üblichen Schrauben. Wie schon erwähnt wird für jedes Netzeil welches im unteren Gehäuseteil platziert werden soll eine Reihe an Verlängerungskabeln nötig. Die sind nicht mitgeliefert.

 

Im Einsatz

Beim Einbau von Komponenten kann ich kaum etwas bemängeln. Hier ist das Meiste gut zugänglich und einfach montiert.

Die Laufruhe der Lüfter ist ebenfalls vorbildlich. Im Vergleich mit anderen Standard Gehäuselüftern legt das Nineteen Hundred hier eine gute Performance hin. Das Austauschen der Lüfter sollte für die Meisten hier nicht nötig sein. In geschlossenem Zustand mach das Nineteen Hundred zudem nicht besonders großen Lärm. Ein Flüster-Gehäuse ist es ebenfalls nicht, jedoch wird das wohl bei der Verwendung von 12 Festplatten auch niemand erwarten.

 

Fazit

Für wen ist das Antec Nineteen Hundred nun geeignet? Für Gamer oder Casemodder? Für Home Server freaks? Nun es fällt etwas schwer die genaue Zielgruppe fest zu machen. Einerseits ist das Gehäuse als Gamer Kasten positioniert, dann jedoch durch den enormen Platz an Festplatteneinschüben, die nicht herausgenommen werden können nur solchen Leuten vorbehalten, die den enormen Platz auch wirklich mit 3,5mm Festplatten befüllen wollen. Der zusätzliche Netzteilplatz kann dabei den Bedarf für eine redundante Stromversorgung decken, jedoch muss man sich selbst um Verlängerungskabel kümmern. Wenn man mit seinen Überlegungen schon soweit ist sich eine redundante Stromversorgung zu leisten, dann wird man eventuell wiederrum durch das Plastik abgeschreckt sein. Da jedoch keine „tragenden“ Teile aus dem ungeliebten Material bestehen kann ich hier entwarnen und es Leuten zum Anschauen empfehlen, die wirklich den Platz an Platten und eine redundante Stromversorgung im Gamer Kostüm haben wollen.

Aktueller Preis und mehr Infos: 

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In diesem ersten Test stelle ich euch die erste Komponente des Media-Mixture PCs vor. Unser Gehäuse ist das Fractal Design Define R4 . Ein wahrer Panzerschrank in Sachen PC Cases für runde 88€. Nicht das billigste Case für einen günstigen Computer, doch hier lohnen sich ein paar Euro mehr. Warum zeige ich euch in diesem Testbericht. Wichtig ist es für uns, dass ein Case den Rechner gut runter kühlen kann und durch Dämmung und gute Lüfter nicht zu laut wird.

 

Überblick

Das Fractal Design Define R4 ist ein großer ATX Tower. Ein Leergewicht von 12.3 kg trägt sich zwar nicht so leicht zur LAN Party, dafür hat das Define R4 aber auch jede Menge an Komfortfeatures und sinnvollen Eigenschaften. Unser R4 hat die Farbe Black Pearl. Verfügbar sind ebenfalls ein weißer und ein titanium Farbton.

Oben begonnen hat das Case eine Reihe von Anschlüssen und den Power-Button mit blauer LED sowie eine Reset-Taste zu bieten. Die Anschlüsse sind zwei kleine Klinken für Kopfhörer und Mikrofon sowie 2x USB 2.0 und 2x USB 3.0. Ich werde nur einmal in diesem Test meckern aber die USB Ports sind wirklich billig ins Gehäuse rein geklatscht. Die Kanten stehen über, und es gibt keine Blende.

Eine magnetisch schließende Klappe mit integrierter Dämmmatte gibt bei Bedarf zwei Slots für Optische Laufwerke frei. Die große Klappe ist aus Plastik, macht aber trotzdem einen sehr soliden Eindruck.

Der Rest ist aus massivem und sehr stabilem Metall gefertigt. Das ganze Gehäuse steht auf vier großen Gummifüßen, die Vibrationen mindern. Die Seitenteile sind mit zwei von Hand lösbaren Schrauben befestigt und lassen sich sehr leicht abnehmen. Super robust, super Qualität, super langlebig.

 

Bei Bedarf gut belüftet

Bis zu acht140mm große Lüfter kann das Fractal Design Define R4 aufnehmen. Die vier Luft ziehenden Lüfter auf der Vorderseite und unter dem Gehäuse sind mit einem herausnehmbaren Staubfilter ausgestattet. Luft raus saugende Lüfter können 2x auf der Oberseite, 1x auf der linken Seite und 1x hinten im Gehäuse angebracht werden. Zur Schallisolation sind die nicht benötigten Lüftergitter mit dickem Dämmmaterial verschlossen. Beide Seitenteile sind zusätzlich innen mit einer Dämmmatte verkleidet.

Von vorn zieht das Define R4 Luft durch zwei große Lüfterschlitze an den Seiten. Direkt hinter der Frontklappe kann per Clip-Verschluss eine Plastikblende abgenommen werden. Dahinter sitzt ein Lüfterkasten, der zwei 140mm Lüfter ohne jegliches Einschrauben fasst. Einer ist schon vorinstalliert und übrigens sehr leise. Direkt hinter diesem Lüfterkasten befinden sich alle Festplatteneinschübe. Der zweite Vorinstallierte Lüfter befindet sich hinten im Gehäuse und transportiert die warme Luft der CPU ab.

 

Innenraum – viel Platz

Jede Menge Platz für Festplatten ist vorhanden. Im 3,5 Zoll Format kann das Fractal Design 8 Festplatten aufnehmen. Die weißen Einschübe sind mit Klammern im Festplattenkasten befestigt und können so super einfach ohne Schrauben ein- und ausgebaut werden. Zudem sind die Platten auf Gummi gelagert. Für einen optimierten Luftstrom kann der obere Festplattenkasten ausgeschraubt werden. Das schafft auch Platz für sehr lange Grafikkarten. Auf der Rückseite der Platte, welche das Mainboard hälft, sind noch einmal zwei SSD Festplatten anschraubbar. Das reicht dann selbst für die Verwendung als Server-Gehäuse.

Alle benötigten Schrauben für den Einbau des Mainboards, Netzteils, Laufwerken und weiterer Lüfter liegen in mehrfacher Ausführung dem Lieferumfang bei. Die Mainboard-Platte sitzt sehr fest und hat eine Aussparung für die Montage von CPU Lüftern. Fünf Gummilamellen ermöglichen das Verstecken der meisten Kabel auf der Rückseite der Mainboard-Platte. Das optimiert den Luftstrom und räumt das Gehäuse auf. Das Netzteil wird unten befestigt und sorgt damit für einen Abtransport der Luft aus der Grafikkarte. Es ist ebenfalls auf Gummifüßen gelagert und wird durch eine Schaumstofflippe vom Gehäuse entkoppelt. Es sind eben die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Auf der Rückseite wurde auch jeder Zentimeter für Lüfterschlitze verwendet. Alle Kartenblenden sind per Hand abnehmbar. Insgesamt gibt es 7 Kartenslots.

Der Innenraum bietet also für einen Mid-Tower ein sehr großes Aufrüstpotential, viel Platz für das Verstauen von Kabeln, viel Platz auch für große Grafikkarten und Mainboards und hinterlässt einen super soliden Gesamteindruck.

 

Fazit

Klar, ein günstigeres Gehäuse hatte es auch getan. Viel wichtiger als 20€ zu sparen ist es uns jedoch, dass ein Gehäuse den Einbau erleichtert, lange hält und die Komponenten zuverlässig schützt.Die Hardware ändern sich regelmäßig. Jedoch wird der ATX Standard wohl noch eine Weile aktuell bleiben.

Das Fractal Design Define R4 ist ein super robuster Panzerkasten, der sehr variabel ist, auf bedarf bis zu acht 140mm Lüfter fassen kann und enorm viel Platz bietet. Die Positionierung der Festplatten, Einbau der Lüfter und Integration von Staubfiltern ist intelligent und die Einschübe sind sehr praktisch. Zudem wurde auf Schallisolierung und Kabelmanagement Wert gelegt. Die beiden vorinstallierten Lüfter sind sehr leise und sorgen für gute Lüftung. Das Define R4 ist bei dieser Leistung ein wirklich sehr gutes Angebot.

Aktueller Preis und mehr Infos

 

Mehr zum Media-Mixture PC

Teil1: Startschuss

Teil2: Das Gehäuse: Fractal Design Define R2

Teil3: Coming soon.

Copyright erstes Bild: Fractal Design

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Das Fractal Design Array R2 ist ein min ITX Gehäuse, welches sich hervorragend für kleine Server oder selbstgebautes NAS System eignet. Im Test überprüfen wir die Praxistauglichkeit dieses Cases zum Preis von 150€ inklusive Netzteil.


 

Das Case:

Beginnen wir mit den Äußerlichkeiten. Das Fractal Design Array R2 ist aus schwarzem, gebürstetem Aluminium gefertigt, steht auf Gummifüßen und beinhaltet von Haus aus ein 300 Watt SFX Netzteil in kleinem Formfaktor. Insgesamt bleibt die Designlinie sehr dezent, abgesehen von einer blauen Power-LED am Ein-/Ausschalter gibt es keine Knöpfe, Lichter oder gar Anschlüsse auf der Vorderseite. Ebenso gibt es keinen Schacht für ein optisches Laufwerk. Aber sind wir mal ehrlich, wer braucht das heute noch dauerhaft, abgesehen vom Media-PC im Wohnzimmer?

Ohnehin gibt bereits der Name des Cases einen Hinweis auf das Einsatzgebiet als kleiner Server oder NAS System.

Die Spezifikationen reihen sich in dieses Bild ein:

  • Formfaktor:                   mITX (170×170 mm), mDTX (203×170 mm)
  • Netzteil:                         300 Watt SFX mit Lüfter
  • Abmessungen:             200 x 250 x 350 mm
  • Gewicht:                        4.1 kg (inklusive Netzteil)
  • Laufwerkschächte:      6x 3,5 Zoll, 1x 2,5 Zoll
  • Kühler max. Höhe:       90 mm
  • Karte max. Länge:        140mm

Gleich sechs 3.5 Zoll Festplatten finden im Case Platz und sorgen für die Möglichkeit enormer Speicherkapazität des Systems. Zusätzlich kann eine kleinere SSD für schnelle Zugriffe eingebaut werden. Große Grafikkarten bis zu einer Länge von 140 mm finden ebenfalls dank zweier Slotblenden auf der Rückseite platz.

Im Lieferumfang sind alle benötigten Einzelteile enthalten:

  • Montageschrauben für Mainboard und alle Festplatten
  • Kaltgerätekabel
  • aufklebbare Kabelklemme

Insgesamt wirkt das Gehäuse von Außen durchdacht, schlich, sehr robust und wertig verarbeitet. Durch den Verzicht auf ein optisches Laufwerk bleibt es außerdem, trotz der vielen Laufwerkschächte, eher kompakt.

 

Einbau und Lüftung:

Geöffnet wird das Fractal Design Array R2 über sechs Schrauben an der Oberseite. Ist die Aluminiumplatte mit angeklebter Dämmmatte abgeschraubt, so gibt sie den Blick ins Innere frei.

Der große Laufwerkschacht sitzt direkt hinter dem 140mm großen Hauptlüfter, der durch die großen Öffnungen an der Vorderseite viel frische Luft ansaugt. Die Festplatten werden vertikal eingebaut und sind auf Gummi gelagert um Vibrationen abzuschwächen. Zum Einbau der Festplatten müssen vier Schrauben gelöst werden, die den Festplattenkasten von oben halten. Das Gewicht aller Festplatten wird an jeder Seite von einer Halterung mit nur zwei kleinen Schrauben gehalten. Im Test ist zwar nichts passiert, jedoch hätte man die Aufhängung, auf der immerhin das von Gewicht sechs schweren Festplatten lastet, etwas stabiler gestalten können. Alleine schon für ein sicheres Gefühl in der Magengrube.

Zum Einbau des ITX Mainboards empfiehlt es sich die untere Platte des Gehäuses zu lösen. Acht Schrauben später kann der Einbau dann bequem erfolgen. Zum Anschließen der Kabel sollte das Netzteil ebenfalls gelöst werden.

Insgesamt geht der Einbau gut von der Hand und abgesehen vom Festplattenkasten ist das Aluminium Gehäuse sehr wertig verarbeitet.

 

 

In der Praxis:

Sind alle Komponenten einmal eingebaut, ist so ziemlich jede Lücke im Case gefüllt und der Platz optimal genutzt. Durch den großen Gehäuselüfter bleiben vor allem die Festplatten durchgehend gut gekühlt. CPU und Grafikkarte sollten jedoch mit Bedacht ausgewählt werden. Hinten im Gehäuse ist nur noch wenig Platz vorhanden, was den Luftstrom abschwächt. Gerade Gaming Grafikkarten und CPUs mit hoher Leistung werden hier zu viel Wärme produzieren. Optimal geeignet wäre beispielsweise ein Intel Atom Prozessor, sowie eine Onboard Grafikkarte. Wird das Array R2 lediglich als NAS genutzt, muss es ohnehin nur Zugriffe abwickeln und benötigt nicht die enorm hohe Rechenleistung eines Gaming PCs. Als Server eignet sich das Array R2 ebenfalls, jedoch eher für Aufgaben mit mittlerer Rechenlast.

Neben der Wärmeentwicklung spielt auch die Geräuschentwicklung eine große Rolle. Das Array R2 bleibt im Betrieb durchgehend auf einem angenehmen Lautstärkenlevel von 45 – 50 db(A). Die zahlreichen Entkopplungen und die Dämmmatte tragen dazu bei.

Einige kritische Stimmen bemängeln die ganze Schrauberei beim Einbauen. Es wäre zu umständlich eine Festplatte auszutauschen und das System müsste dabei jedes Mal heruntergefahren werden. Meiner Meinung nach ist das jedoch überzogene Kritik. Der Einsatzbereich des Array R2 ist nun einmal der Homeserver oder ein NAS System und keine professionelle Storage Lösung, bei der alle Festplatten redundant laufen und so gleich im Live-Betrieb ausgetauscht werden können. Ich denke wer diesen Anspruch an sein Storage hat, wird ohnehin nicht zu einer selbst gebauten, optisch ansprechenden und kleinen Lösung wie dem Fractal Design Array R2 greifen.

 

Fazit:

Das Fractal Design Array R2 ist speziell für den Einsatz als NAS mit enormer Speicherkapazität bei kleinem Formfaktor konzipiert. Gleich sieben Festplatten können eingebaut werden, welche durch den großen 140mm Lüfter und das intelligente Gehäusedesign mit vielen Luftschlitzen gut gekühlt werden. Trotzdem bleibt das minimalistische Aluminium Gehäuse optisch sehr ansprechend und auch von innen hochwertig und robust verarbeitet. Die Geräuschentwicklung bleibt mit knapp 45 – 50 db(A) Auf Top-Niveau. Einzig die Aufhängung des Festplattenschachtes hätte stabiler ausgeführt werden können.

Einen Gaming PC mit enormer Wärmeentwicklung wird dieses Case nicht beherbergen können. Aufgaben eines kleinen Homeservers mit Intel Atom Plattform sind jedoch locker drin.

 

Plus:

  • Aluminium Gehäuse
  • Design und Verarbeitung
  • Einbau von sieben Festplatten möglich
  • kleiner Formfaktor
  • 140mm Lüfter
  • geringe Geräuschentwicklung

 

Minus:

  • Aufhängung des Festplattenkasten
  • keine enorm hohe Rechenleistung möglich

 

Preis und Infos:

 

FRISCH UND HEISS

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