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Headset

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Das Jabra STEEL Bluetooth Mono-Headset ist ein extra für Handwerker entwickeltes Headset, das Staub, Wasser, Erde und allgemeinen Schmutzpartikeln standhält. Es ist darüber hinaus stoßfest und bietet  auch bei einem Fall aus hoher Höhe noch Widerstandsfähigkeit.

Design und Ausstattung

Im Design ist das Jabra Steel einfach gehalten. Es wirkt sogar ein wenig wie ein gut gemachtes Kinderspielzeug. Doch der erste Eindruck täuscht, denn die Konzeption des Head-Sets ist durchdacht. Im Fokus der Entwicklung stand die Robustheit des Geräts sowie dessen Funktionalität und hier überzeugt das Headset. Zumindest ist es nicht so klobig wie sein Vorgängermodel.
Das Headset ist darüber hinaus von einer festen, massiven und sehr dicken Plastikhülle umgeben. Die Ohrenbügel werden zwei unterschiedlichen Größen angeboten und mitgeliefert. Es kann an beiden Seiten des Kopfes getragen werden, je nach individueller Vorliebe. Außerdem ist es für ein Headset sehr leicht und nach einiger Zeit kann das tragen sogar vergessen werden.

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Funktionalität und Alltagstauglichkeit

Das Mono-Headset bietet die richtige Kombination aus telefonischer Erreichbarkeit und harter Arbeit. Denn die Arbeit muss nicht unterbrochen werden, wenn das Handy klingelt und der nächste Kunde in der Leitung wartet. Ausgestattet ist das Jabra Steel Headset mit einem ergonomischen Bügel, der komfortabel über dem Ohr sitzt. Es wurde speziell für jene Berufe konzipiert, die darauf angewiesen sind das Headset ganztägig zu tragen.
Ausgestattet ist das Headset mit extra großen Bedienungstasten, so dass es auch mit Handschuhen bedient werden kann. Auch bei Wasser und Staub muss sich der Träger nicht um eine Beschädigung sorgen, denn das Jabra Steel ist wasserabweisend wie vor Staub geschützt. Die Anrufannahme erfolgt über einen Sprachbefehl.
Der Batteriestand wird über das vernetzte Bluetooth-Gerät angezeigt. Eine eigene Batterieanzeige verfügt das Headset von Jabra Steel nicht. Das schränkt die Nutzung ein wenig ein. Aufladbar ist es hingegen einfach über USB.

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Ton- und Gesprächsqualität

Einschränkungen sind hinsichtlich der Tonübertragung vorzunehmen. Zuweilen ist die Übertragung sehr leise und kann auch kaum reguliert werden. Ist die Geräuschkulisse zu laut, wird an Übertragungsqualität eingebüßt. Für Vieltelefonierer während des Jobs ist es daher kein optimaler Begleiter, gerade in der lärmbelasteten Umgebung.
Auch zum Hören von Musik ist das Headset kein optimaler Begleiter. Die Musikübertragung hat nicht die gewünschte und benötigte Stärke, um sich gegen die Geräusche der Umgebung durchzusetzen.

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Spricht das nun gegen oder für das Headset? Nun ich muss sagen, dass es eben in nicht so stark geräuschbelasteter Umgebung gut funktioniert. Auf dem Bau würde allerdings wohl ohnehin nur ein beidseitiges Headset wirklich gut funktionieren, auch wenn das Steel völlig abschließen würde. Ein Ohr wäre dann weiterhin offen.
Ich denke man sollte sich daher nicht so große Gedanken über diesen Aspekt machen. Der Haupt Kaufgrund sollte die robuste Verarbeitung und Langlebigkeit des Gerätes sein.

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Der V-Moda XS On-Ear Kopfhörer ist zu Gast im Test. Die kleinere Version des überragenden V-Moda M-100 (link zum Test) liegt preislich einen ganzen Hunderter unter dem großen Bruder und vereint super robustes Design mit hoher Sound Qualität. Wie er sich im Detail schlägt, das erfahrt ihr hier im Testbericht.

 

Überblick

Der V-Moda XS ist zuerst einmal im On-Ear Design ausgeführt. das bedeutet die Ohrmuscheln umschließen das Ohr nicht komplett wie es beim V-Moda M-100 der Fall ist, sondern liegen direkt auf dem Ohr auf. Zudem ist er ein ganzes Stück kleiner, allerdings keineswegs ein Kopfhörer für Kinder.

Dafür spricht auch das sehr robuste und industriell anmutende Design. Überwiegend Metallelemente wurden für die Konstruktion der abknickbaren Ohrmuscheln und Bügel verwendet. Sichtbare Schrauben und eine metallene Feder am Scharnier sind klare Akzente des Kopfhörers. Zudem ist V-Moda sehr stolz auf den extrem flexiblem Bügel der sich in der Mitte ohne Probleme um 360* verdrehen lässt und so auch höhen Belastungen standhält.

Der Käufer kann zwischen schwarzem und weißem Kopfhörer wählen wobei beide Versionen sehr gut gefallen. Besonders ins Auge fällt ebenfalls die sechseckige Form der Ohrmuscheln, sowie die großen Aluminiumplatten auf den Ohrmuscheln. Durch diesen Look fällt der V-Moda nicht nur auf sondern stellt auch eines klar: er ist kein typischer Beats Klon.

Ansonsten findet sich Ausstattung der Oberklasse beim V-Moda XS. Eine große Hardcase Tasche im passenden Design in dem der klappbare Kopfhörer gut Platz findet.

Das Kabel verdient ebenfalls Erwähnung denn es hat nicht nur eine 1-Knopf Fernbedienung dran sondern ebenfalls das SpeakEasy Mic welches für bessere Sprachqualität in lärmbelasteter Umgebung sorgen soll. Außerdem ist das mit Stoff ummantelte Kabel mit Kevlar verstärkt. Das spricht für sehr hohe Langlebigkeit.

Anschließen lässt sich das Kabel frei an eine der beiden Ohrmuscheln.

 

Tragekomfort und Einsatz unterwegs

Die verwendeten Ohrpads des V-Moda XS sind ebenso erstklassig wie die des M-100. Der Memory Schaumstoff passt sich sehr weich der Oberfläche des Ohres an und der Anpressdruck ist durch den sehr flexiblen Bügel nicht zu hoch. Es gibt allerdings auch Kandidaten, die weniger stark auf die Ohren Drücken.

Trotzdem gibt es in Sachen Tragekomfort von mir nichts zu bemängeln. Die XS machen sich gut auf langen Fahrten und zuhause beim Gaming oder Film schauen und sind dabei jederzeit bequem.

Eine schlechte Figur machen sie jedoch bei der Isolierung vor Außengeräuschen. Ebenso wie der Sennheiser Momentum On-Ear (Link zum Test) verfügen die V-Moda XS nur über eine niedrige passive Isolierungen vor Außengeräuschen. Sitzt man beispielsweise im Zug oder Bus gewinnt am Ende meist der Lautstärkenregler. Man dreht auf, da zu viele Außengeräusche rein kommen. Das belastet zusätzlich das Gehör und führt insgesamt nicht zu einem besseren Klangergebnis. Schon ein spürbares Manko.

 

Klang

Klanglich macht der V-Moda XS einiges an Punkten gut. Zwar ist er nicht ganz auf dem Level des M-100, der klanglich wirklich überragend gut war, macht jedoch bei allen Musikrichtungen eine sehr gute Figur. Kurzum: Er liefert das, wofür man zahlt.

Die Tiefen stehen im Vordergrund des Klangbildes, übertönen die sauberen Mitten nicht zu stark, sodass insgesamt ein sehr ausgewogenes Klangbild entsteht. Bässe werden überwiegend differenziert, warm und voluminös wiedergegeben. Die Mitten sind sehr klar, dynamisch und haben einiges an Detail zu bieten. Klarheit in den Höhen ist ebenfalls gut, jedoch nicht überragend. Während ich beim M-100 noch gesagt habe, dass ich ihn sogar als Backup zum Abmischen im Studio verwenden würde, hat der XS diese Einstufung nicht mehr verdient. Trotzdem ist die Höhenperformance richtig gut mit viel Detail und Klarheit. Der XS findet eben seine Limits in den teureren Konkurrenten und so soll es auch sein.

 

Fazit

Insgesamt ist der V-Moda XS ein sehr gut gelungener Kopfhörer. Das Design ist erstklassig, die Ausstattung Top und der Klang gemessen am Preis und der Ausstattung ebenfalls Oberklasse. Einizg die die geringe Isolierung vor Außengeräuschen ist zu bemängeln. Wem das nicht so wichtig ist, der sollte den V-Moda XS unbedingt in Betracht ziehen.
Wer sich farblich etwas mehr differenzieren will kann sich die Alternative von Sennheiser, den Momentum On-Ear anschauen. Der hat allerdings die gleichen Einschränkungen in Sachen Isolierung vor Außengeräuschen und ein überwiegend gutes Klangbild.

Am besten direkt beim deutschen Distributor Higoto kaufen:

Aktueller Preis und mehr Infos:

Copyright Bilder: V-Moda

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Test: V-Moda Crossfade M-100. Irgendwie hat es V-Moda noch nicht geschafft den deutschen Markt richtig zu erobern. Trotz gefierten Produkten in UK und USA sind die Kopfhörer von V-Moda bei uns bisher noch nicht wirklich bekannt. But thats all about tho change. Nein ich pimpe euer Ride nicht aber stelle euch dafür den echt empfehlenswerten V-Moda Crossfade M-100 vor.

 

Überblick

Der V-Moda Crossfade M-100 ist ein geschlossener Over-Ear Kopfhörer. Besonderheiten sind das sehr flache Design der Ohrmuscheln, der außerordentlich gute Faltmechanismus und die hochwertige Bauweise mit viel Metall und möglichst wenig Plastik.

Besonders zu bemerken sind die ausziehbaren Metallbügel mit massivem Metallscharnieren. Dank einer Feder klappen diese sehr gut auseinander. Die Ohrmuscheln sind um 90° schwenkbar. Trotz der Metallkonstruktion bleibt der V-Moda Crossfade M-100 mit einem Gewicht von knapp 280 Gramm recht leicht. Audiokabel sind austauschbar und lassen sich an beiden Seiten des Kopfhörers einstecken. Den M-100 gibt es in den Farben Schwarz und Weiß/Silber und „Shadow“.

 

Lieferumfang und Features

Dabei sind:

1x Audio Kabel mit Headset+ 1-Tasten-Fernbedienung

1x Audio Klinkenkabel (inkl. Adapter für zweiten Hörer)

1x Adapter kleine Klinke auf Große Klinke

1x Sehr feste und kleine Tasche mit Karabiner und Kabelhaltern

Beide Kabel sind stoffummantelt, verdrillen sich allerdings wenn man es drauf ankommen lässt. Das Audiokabel hat einen zweiten Anschluss für einen zweiten Kopfhörer. Das ist total genial und sollte bei jedem Kopfhörer dabei sein. Wie oft wollte schon bei mir jemand mithören und es ging nicht. Das Audiokabel mit Fernbedienung hat jedoch nur eine Start/Pause/Call Annahme Taste. Nix mit Lautstärke regeln.

Die Tasche ist genial denn sie ist erstens klein und hat zweitens eine harte Schale. Dem Kopfhörer wird also auch beim Einsatz „on the road“ als DJ nichts passieren. Zudem sind Halterungen für Kabel oder anderes Kleinzeug angebracht.

 

Verarbeitung und Tragekomfort

Die Verarbeitung ist ohne Einwand top. Es knarzt nichts und der V-Moda Crossfade M-100 fühlt sich durch und durch super stabil an. Der Bügel lässt sich sehr weit verbiegen,  weswegen ich den Crossface M-100 auch DJs empfehlen kann.

Der Klappmechanismus ist einer der besten, die ich bisher gesehen habe. Der Kopfhörer verringert seine Größe enorm und ist damit super transportabel.

Der Tragekomfort ist ebenfalls erstklassig. Die Ohrpolster sind weich und dick genug. Gleiches gilt für das Polster des Bügels. Die Ohren werden komplett umschlossen was den leichten Anpressdruck auf den Kopf gibt und nicht auf die Ohren drückt. Langes Tragen ist so bequemer möglich. Die sechseckige Form der Ohrmuschel verschenkt zudem keinen Platz. Die Crossfade M-100 sind außerdem im Profil sehr flach und stehen dadurch nur sehr wenig vom Kopf ab. Das ist wieder ein großes Plus im Look. Die M-100 sehen unauffällig aber frech, neu und robust aus.

Die Abschirmung vor Außengeräuschen ist gut. Außengeräusche werden genügend durch die Ohrmuscheln draußen gehalten, jedoch können das andere Kopfhörer wie der Sennheiser HD 25-1 II etwas besser. Der wurde auch genau für den Einsatz in Lärmbelasteter Umgebung gebaut. Die Performance des V-Moda Crossfade M-100 ist daher gut genug.

 

Klang

Die V-Moda Crossfade M-100 klingen eher neutral und ausgewogen. Klanglich sind sie ein Kopfhörer auf den man sich verlassen kann, der aber trotzdem noch jede Menge Spaß macht. Die Höhen sind klar, durchsichtig und verwischen erst bei feinen Details. Die Mitten sind sauber und ausgewogen, könnten aber für meine Geschmack noch einen Tick präsenter sein. Das sind aber alles Feinheiten, insgesamt klingt der M-100 wirklich sehr ausgewogen und ehrlich ohne den Spaß am Hören zu kurz kommen zu lassen.

Die Tiefen sind recht sauber und haben ordentlichen Tiefgang, übertönen aber die Mitten und Höhen zu keiner Zeit.

Der Crossfade M-100 klingt dem Sennheiser HD-25-1 II recht ähnlich, ist aber in den Höhen und Mitten ein bisschen weniger spitz und hell. Außerdem wirkt er im direkten Vergleich etwas weniger Analytisch.

Bei allen Musikrichtungen überzeugen die Klänge durch hohe Durchsichtigkeit und Klarheit. Dies gilt für Höhen und Mitten ebenso wie für die Tiefen. Der M-100 klingt etwas mittenlastiger und ist nicht so pfurztrocken im Bass wie der HD 25-1 II. Insgesamt wirklich ein erwachsenes und sehr gut klingendes Klangbild, allerdings (zum Glück) ohne Überbetonung im Bass.

 

Fazit

Der V-Moda Crossfade M-100 ist ein erstklassiger Kopfhörer für tägliches Hören, aber auch für den Einsatz als DJ. Er ist super robust verarbeitet, durch den sehr guten Faltmechanismus transportabel und hat einige praktische Features wie das Kabel zum Mithören für einen Zweiten oder die erstklassige Tasche.

Der Klang stimmt zudem und ist auf sehr hohem Niveau. Auf das eher neutral abgestimmte Klangbild kann man sich verlassen. Trotzdem klingt der V-Moda M-100 alles andere als langweilig sondern bleibt lebendig und hat satte Tiefen.

Für mich ist der Crossfade M-100 ein wirklich erstklassiger Kopfhörer und jeden Euro seines gehobenen Preises Wert.

Preis und Infos zum Crossfade M-100

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Sennheiser Momentum On-Ear im Test: Den Sennheiser Momentum gibt es schon eine Weile, noch relativ frisch ist jedoch die kleinere On-Ear Variante des Sennheiser Momentum, welche ich mir in diesem Test ansehe. Die liegt knapp 100€ unter dem Preis der Over-Ear Variante und ist kleiner.

 

Überblick

Der Sennheiser Momenum On-Ear Kopfhörer ist als geschlossener Kopfhörer gebaut. Das Design geht neue Wege mit einem wie ich finde sehr hochwertigen Look und überragend guter Verarbeitung. Der Bügel des Momentum besteht aus Leichtmetall und ist mit einem Alcantarastoff überzogen, der eher an raues Leder erinnert. Feine Details wie nieten im Bügel oder die sichtbaren Nähte des Alcantara-Überzuges runden das erstklassige Design ab.

Die Momentums gibt es in verschiedenen Farben, allesamt eher pastellähnliche Töne, die sich erstklassig mit dem industriellen Design des Kopfhörers vertragen. Besonders gefällt uns die Version mit schwarzem Grundton und Highlights in rot.

Zum Lieferumfang gehören:

  • Audio-Kopfhörer Kabel
  • Kopfhörerkabel mit Fernbedienung und Mikrofon für iOS
  • Erstklassige Tasche in hoher Qualität

 

Tragekomfort

Auf dem Kopf sitzt der Momentum super weich. Das ist vor allem den dicken und weichen Ohrpolstern zu verdanken, die zudem ebenfalls mit Alcantara überzogen sind. Das Material fühlt sich durch seine Struktur noch weicher an als Leder und die Haut schwitzt darunter nicht.

Die Isolierung vor Außengeräuschen ist jedoch nur mittel, da das Material nicht wie Leder abschließt. Für etwas Geräuschunterdrückung in Bus und Bahn reicht der On-Ear Momentum aus. Wer noch weniger Außengeräusche will, sollte sich die Over-Ear Variante des Momentum anschauen.

Die stufenlos verstellbaren Bügel lassen den Momentum auf jedem Kopf bequem platz finden. Zudem sind die Ohrmuscheln auf einem Gelenk aufgehängt und bewegen sich in alle Richtungen leicht mit. Der Anpressdruck ist nicht zu feste. Das geringe Gewicht des Kopfhörers trägt zudem zum Tragekomfort bei und verhindert das Abrutschen bei Kopfbewegungen.

 

Fernbedienung und Kabel

Wie schon erwähnt liegt ein Audiokabel ohne Fernbedienung sowie eines mit Fernbedienung und Headset bei. Beide Kabel verdrehen sich nicht, sind weich und nicht klebrig. Einstecken in die Hosentasche ist also kein Problem. Die Fernbedienung ist groß geraten und lässt sich sehr einfach bedienen.

Props auch noch an den Klinkenstecker. Der ist sehr klein, abgewinkelt und hat ebenfalls ein durchdachtes Design.

 

Klang

Klanglich geht der Sennheiser Momentum den Zeitgeist mit, verzichtet dabei aber nicht auf Sennheiser typische Klangelemente.

Die Tiefen sind satt ausgelegt und wummern mit ordentlichem Tiefgang. Von Sennheiser gab es in den Tiefen schon detailverliebter klingende Kopfhörer, jedoch ist die Performance noch besser als es bei so manchem anderen Kopfhörer dieser Preisklasse der fall ist. Das satte Bassfundament ist präsent, verbirgt aber andere Frequenzen noch nicht unter sich, wie das die Kollegen von Beats schon mal eher hinbekommen.

In den Höhen klingt der Momentum wesentlich weniger hell bzw. scharf als ich das von Sennheiser Kopfhörern gewohnt bin. Auch wenn mir dieser Charakter immer gut gefallen hat, so lässt es sich mit dem Momentum länger und angenehmer hören. Trotz dieser etwas anderen Abstimmung verzichten die Höhen nicht auf Details und bleiben recht klar.

In den Mitten ist der Momentum in den tieferen Mitten am präsentesten. Grundsätzlich gibt das Stimmen und verzerrten Gitarren einen etwas dunkleren Klang. Trotzdem bleiben die Mitten recht durchsichtig. Der Momentum ist also nicht etwa neutral abgestimmt sondern hat schon ein Klangbild, das in die Tiefen zieht und auf diesen einen Schwerpunkt setzt. Erfreulicherweise jedoch nicht so stark, dass das allgemeine Detailniveau zu sehr leidet.

Nur bei stark komprimiertem Rock gefällt mir diese klangliche Abstimmung nicht so gut, da sich die Musik dann zu sehr in den Tiefen und unteren Mitten abspielt. Generell passt die Abstimmung aber zu den meisten Musikrichtungen und wie schon gesagt zum aktuellen Zeitgeist.

 

Fazit

Der Sennheiser Momentum On-Ear sieht erstklassig aus, ist hervorragend verarbeitet und hat einen ebenso guten Lieferumfang. Der Sitz ist sehr gut, die Einstellungsmöglichkeiten hervorragend und auch der Tragekomfort auf hohem Niveau. Klanglich geht der Sennheiser Momentum den Zeitgeist mit und legt ein sattes Tiefenfundament in den Vordergrund. Erfreulich ist allerdings, dass darunter die Höhen und Mitten nicht zu sehr leiden und noch mit guter Detailwiedergabe glänzen können. Ein etwas ausgewogenerer Klang hätte es jedoch für mich schon sein können weswegen ein kleines Minus vor dem „Sehr Gut“ sein muss.

Der Preis ist für diesen erstklassigen Kopfhörer absolut angemessen. Ich bin mal gespannt wie sich der große Bruder im Over-Ear Design schlägt und ob die 100€ Aufpreis dort gerechtfertigt sind.

 

Aktueller Preis und Infos zum Momentum

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Monster Inspiration im Test: In diesem Testbericht höre ich mir den Monster Inspiration an. Der höherpreisige Bruder des sehr guten Monster DNA soll noch einen drauf setzen können.

 

Überblick und Features
Der Monster Inspiration ist ein geschlossener Kopfhörer im Over-Ear Design, bedeutet das Ohr wird komplett vom Ohrpolster umschlossen. Zudem hat der Kopfhörer Active Noise Cancelling integriert. Ein Schalter auf der Ohrmuschel aktiviert die Funktion bei Bedarf. Diese aktive Geräuschunterdrückung wird von Pendlern und Vielfliegern sehr geschätzt, da sie Außengeräusche aktiv neutralisiert.


Passend zum Preis wurde auch das Design des Monster Inspiration gegenüber dem DNA aufgewertet. Alles bleibt aus Plastik, jedoch mit Metallblenden und glänzender Optik. Die eckigen Ohrmuscheln gefallen gut und passen in das eher industriell angehauchte Konzept. Verfügbar sind die Farben Titanium, Silver und White. Die Ohrmuscheln sind klappbar, die obere Bügelblende austauschbar, die Kabel ebenfalls austauschbar und an der linken Ohrmuschel eingesteckt.

Zum Lieferumfang gehören eine feste Ledertasche, Drei Kabel (nur Audio, Mit 1-Tasten Fernbedienung Mikrofon, Mit 3 Tasten Fernbedienung  (für iOS) und Mikrofon) und zwei Bügelblenden.

 

Tragekomfort und ANC

Der Bügel kann gerastert in der Größe verstellt werden. Die Ohrmuscheln sind mit einem Gelenk aufgehängt und bewegen sich entsprechend gut. Der Sitz auf dem Kopf ist gut. Das Polster des Bügels ist weich, gleiches gilt für die Ohrmuscheln. Allerdings drückt mein Ohr gegen die harte Innenseite der Ohrmuschel. Hier hätte das Polster dicker sein können, wird allerdings bei jedem anders sein.

Der Anpressdruck ist eher sachte wodurch auch längeres Tragen gut möglich ist und die Kiefermuskulatur nicht stark beansprucht wird.

ANC (Active Noise Cancelling) kann eingeschaltet werden, der Kopfhörer funktioniert aber auch ohne. Wie das klingt, dazu später mehr im Klang. Der Schalter an der rechten Seite ist billig verarbeitet. Eine grüne LED zeigt den aktiven Zustand an. Zwei Mikrofone an den Ohrmuscheln nehmen die Außengeräusche auf, verschieben deren Phasen und spielen sie wieder ein, sodass sich rauschende Geräusche z.B. bei Fluglärm auslöschen. Die Umsetzung funktioniert im Inspiration gut und sorgt für entspanntes Pendeln auf langen Strecken. Höherpreisige Kopfhörer können das allerdings noch besser und mit weniger Grundrauschen. Betrieben wird der Kopfhörer durch 2 AAA Batterien, die unter der rechten Ohrmuschel eingesteckt werden.

 

Verarbeitung

Die Veratbeitung des Monster Inspiration ist auf den ersten Blick sehr hochwertig, geht man näher ran nur noch Mittelklasse. Das liegt am vielen Plastik, das bei Bewegung zusätzlich etwas knarzt. Das Finish reicht einfach nicht bis ins letzte Detail was den hochwertigen Eindruck trübt. Für einen Kopfhörer über 200€ könnte man eigentlich etwas mehr erwarten, wäre da nicht das ANC Feature, was natürlich auch einige Kosten verursacht.

Zudem finde ich das Kabel etwas unpraktisch, da es so klebrig ist und sich schlecht in der Tasche verstauen lässt. Beim Rausholen oder Einstecken ist diese Gummierung etwas unpraktisch. Die Fernbedienung ist dafür gut verarbeitet und einfach zu bedienen.

 

Klang

Wichtigster Punkt. Der Monster Inspiration legt die Betonung sehr auf den Bass. Er kommt tief runter und das Volumen bläst einem selbst auf niedrigen Lautstärken sehr fett durchs Ohr. Wer also in seinem 3er BMW die Bassrolle ausm Baumarkt eingebaut hat und regelmäßig den Bassregler auf +5 dreht, wird beim Monster Inspiration glücklich.

Gehobenen Ansprüche an sauberen und klaren Klang wird der Inspiration jedoch nicht gerecht. Das gilt für die Tiefen ebenso wie für die Höhen und Mitten bei aktivem und inaktivem ANC. Die tiefen schwingen zu lang ab, weswegen Bässe zwar Volumen ohne Ende habt aber wenig definiert ist. Höhen und Mitten klingen okay aber eher flach und wenig brillant. Dadurch stechen beide Frequenzbereiche zwar auch nicht was sich angenehmer hört, jedoch liegen Details immer ein wenig wie im Nebel.

Mit oder ohne ANC klingt der Kopfhörer sehr ähnlich. Grundsätzlich würde ich aber empfehlen mit ANC zu hören, da der Klang dadurch etwas geschönter wirkt. Ähnlich wie mit Loudness überarbeitet.

 

Fazit
Der Monster Inspiration ist okay bis gut verarbeitet, schick designed, bietet ANC und einen guten Lieferumfang zum fairen Preis knapp über 200€. ANC ist wirklich praktisch und reduziert den Stress in Flugzeug und Bahn enorm. Klanglich ist der Inspiration jedoch nur für Bassliebhaber wirklich zu empfehlen. Die Tiefen sind satt und voluminös. Jedoch lässt der Klang an Detail vermissen und wirkt etwas undefiniert.

Wer auf ANC verzichten kann und auf das Monster Design steht, sollte sich den Test zum Monster DNA ansehen. Der klingt deutlich besser (wenn auch weniger krass im Bass) und ist knapp 100€ günstiger.

Aktueller Preis und Infos zum Monster Inspiration

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Pioneer Bass Head SE-MJ751i Kopfhörer / Headset im Test: Pioneer hat nicht nur hochwertiges aber teures DJ Equipment zu bieten. Auch günstige Kopfhörer Modelle gehören zum Lineup. In diesem Test schaue ich mir den günstigen Bass Head SE-MJ751i an, der mit Headset Funktion, zwei Treibern pro Seite und einem Bassregler ausgestattet ist.

 

Überblick und Features

Der Pioneer Bass Head SE-MJ751i ist ein geschlossener Kopfhörer / Headset. Die Farbgebung ist mir weiß und schwarz recht schick, die Verarbeitung mit überwiegend glänzendem Plastik eher durchschnittlich. Bei Bewegung knarzt der Kopfhörer etwas. Die Bügel können in der Größe verstellt werden, die Ohrmuscheln lassen sich seitlich leicht bewegen.

Ein 1,2 Meter langes Kabel wird in die linke Ohrmuschel eingesteckt. Oben am Kabel baumelt eine Fernbedienung für Smartphones oder Computer mit eingebautem Mikrofon. Das ist praktisch und die Fernbedienung lässt sich sehr gut bedienen.

Das eigentliche Feature ist der Bassregler auf linken Seite. Die große Scheibe an der Ohrmuschel ist beweglich und hebt bzw. senkt die Basswiedergabe stufenlos. Tatsächlich ist dieses Feature ganz nett und ich habe es im Test öfter benutzt als ich vorher gedacht hatte. Die Bassanhebung wird dadurch möglich, dass Pioneer in den Bass Head SE-MJ751i zwei Treiber pro Seite verbaut hat. Einen für die Höhen und Mitten, den zweiten für Tiefen. Wie sich diese Zweiteilung klanglich auswirkt, dazu später mehr.

 

Tragekomfort und Außengeräusche

Hier kommt der Pioneer Bass Head SE-MJ751i etwas zu kurz. Auch wenn auf der Webseite noch mit weichen Ohrpolstern geworben wird, so entspricht das nicht der Realität. Der Schaumstoff unter den Ohrpolstern ist recht hart und gibt daher nur wenig nach. Mir drückt der Kopfhörer daher schon nach einer halben Stunde unangenehm aufs Ohr. Hier muss Pioneer noch nachbessern. Die Bügelpolsterung ist recht dünn, geht aber noch in Ordnung.

Einmal auf dem Kopf, sitzt der Bass Head SE-MJ751i sehr fest. Das Kunstleder hält sich gut am Kopf fest. Zudem ist der Kopfhörer recht leicht. Plastik ist zwar nicht so hochwertig aber eben leicht.

Die Isolierung vor Außengeräuschen ist eher durchschnittlich. Das liegt auch wieder an den harten Ohrpolstern, die Lücken zwischen Haut und Kunstlederbezug offen lassen. Perfekter Pendler ist der Bass Head SE-MJ751i also nicht.

 

Klang – Bass Head eben

Namensgebend liegt der Fokus auf dem Bass. Die tiefen sind für diese Preisklasse gut gelungen. Gerade das Volumen ist enorm und hüllt den Sound in satte Bässe ein. Der Detailgrad ist gut genug, tiefe Bässe werden etwas schwammig . Durch den bass Regler lässt sich jederzeit der Klang anpassen. Eine Anhebung im Bass verändert dabei Höhen und Mitten kaum. Das ist auf die zwei Treiber zurückzuführen.

Höhen und Mitten sind noch okay, wirken insgesamt aber eher etwas dumpf und nicht besonders detailreich. Gemessen am Preis geht das noch in Ordnung, steht aber hinter den sonst guten Tiefen etwas zurück. Gerade auf höheren Lautstärken werden dann obere Mitten und Höhen sehr hart und klingen unnatürlich, verzerren teilweise sogar etwas.

Insgesamt kann man dem Marketing des Bass Head SE-MJ751i keinen Vorwurf machen. Es werden klar Hörer adressiert, denen der Bass am wichtigsten ist. Wer allerdings teurere Kopfhörer gewohnt ist, wird die Höhen und Mitten des Bass Head SE-MJ751 wahrscheinlich als zu dumpf und unnatürlich wahrnehmen.

 

Fazit

Der Pioneer Bass Head SE-MJ751i ist ein guter Kopfhörer für Leute, denen der Bass am wichtigsten ist. In den Tiefen packt er sehr großes Volumen aus. Außerdem ist der Bass über den Bassregler stufenlos justierbar. Leider sind die Ohrpolster zu hart und die Höhen und Mitten etwas zu dumpf und unklar. Das Design kann überzeugen, die Verarbeitung ist eher mittelmäßig, das Headset sehr praktisch.

Für unempfindliche aber bassliebende Ohren auf kleinem Budget, ganz okay. Wer mehr klangliche Finesse möchte, sollte sich den preislich gleichen Sennheiser PX 200-IIi anschauen.

 Aktueller Preis und mehr Infos

Text: Tamay Jentjens, Christoph Schael

Bilder: Christoph Schael

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In diesem kurzen Test habe ich das Razer Kraken Pro Gaming Headset unter die Lupe genommen. Ein Gaming Headset sollte okay bis gut klingen, fürs Gaming und die Kommunikation optimiert sein und vor allem komfortabel sitzen

 

Überblick und Fast Facts

Das Razer Kraken Pro Gaming Headset ist ein Stereo Kopfhörer mit ausziehbarem Mikrofon. 40mm Große Treiber sorgen für den Sound. Das Mikrofon ist flexibel einstellbar und lässt sich in der linken Ohrmuschel verstauen. Im Lieferumfang enthalten ist ein Adapter- bzw. Verlängerungskabel, das den Combo Klinkenstecker für Headsets auf ein Stereo Mic und ein Stereo Audio Kabel umleitet. Anschluss an Desktop Computer und Laptops ist also ohne Aufwand möglich.

 

Style und Verarbeitung

Das Kraken Pro gibt es in Grün-Schwarz oder der Grün-Schwarz Kombination, die ich hier habe. Äußerlich gefällt mir das Kraken sehr gut. Die Farbkombination ist auffällig und das Headst selbst ist sehr groß und sticht entsprechend hervor. Wer also auf der nächsten Lan einen Akzent setzen will, das hier ist mal was Anderes.

Die Verarbeitungsqualität stimmt soweit. Die ausziehbaren Bügel sind gerastert und das flexible Mikrofon lässt sich einfach und stabil verbiegen. Etwas knarzt das Plastik allerdings bei Kopfbewegungen.

 

Tragekomfort

Die Ohrmuscheln sind in alle Richtungen flexibel. Das Headset ist im Over-Ear Design gebaut. Die Ohren werden komplett von dem Ohrpolster umschlossen. Das ist seinerseits aus Kunstleder und isoliert ein bisschen vor Außengeräuschen. Die Isolation können allerdings andere Headsets besser.

Lange Tragesessions sind mit dem Kraken Geschmacksache. Das Headset drückt nicht aufs Ohr, das ist schon mal sehr gut. Allerdings ist der Anpressdruck auf den Kopf aufgrund der enormen Größe schon deutlich spürbar. Mir drückt dadurch das Headset spürbar auf die Kiefermuskulatur, was mit der Zeit anstrengend wird. Dazu kommt das mittelhohe Gewicht, das auf den nur mittelmäßig gepolsterten Bügel drückt. Super bequem ist das Kraken Pro also nicht. Außer, einem macht der Druck auf die Kiefermuskulatur nichts aus. Wikinger vor.

Positiv zu bemerken ist noch die einseitige Kabelführung und das gut verarbeitete Kabel.

 

Klang

Klanglich erwarte ich von Gaming Headsets keine Wunder in Sachen Musikwiedergabe.

Das Kraken Pro hat allerdings einen sehr sehr basslastigen Klang, der sich schon kaum noch fürs Musikhören eignet. Die Tiefen sind zwar sehr Druckvoll und kesseln nur so rein, objektiv betrachtet sind sie allerdings völlig übertrieben. Hinzu kommen die sehr schwachen Mitten und Höhen. Beide Frequenzbereiche werden vom Kraken Pro nur sehr dumpf und sehr detailarm wiedergegeben. Das macht dann jedem, der ein bisschen was von Sound versteht, keinen Spaß mehr.

Entsprechend verhält es sich auch mit der Eignung für eSports. Durch die dumpfen Höhen und Mitten sind Schritte bei Counterstrike und Co. zu leise und werden später erkannt, als das mit detailreichen Kopfhörern möglich sit. Eine Granate hingegen hört sich an, als ginge eine Atombombe hoch.

Wer also auf Action Game Sound steht und ne Runde Battlefield oder ähnliches zum Spaß zockt, der kann sich in dem knalligen Sound mit den fetten Bässen eventuell wiederfinden.

Was das Mikrofon angeht, so liefert dieses nur durchschnittliche Qualität. Das Mikro ist leise und benötigt eine entsprechend gute Soundkarte, Mikrofonboost und Lautstärke auf maximal um im TS und Ventrilo gut hörbar zu sein.

 

 

Fazit

Das Razer Kraken Pro Gaming Headset ist nicht etwa super teuer, sondern liegt eher im oberen Mittelfeld. Wenn ich auch keinen top Klang erwarte, so ist der Sound aber viel zu basslastig und zu dumpf in Höhen und Mitten, um sich für eSports oder Musik zu eignen. Wer knalligen Gaming Sound für seine Action Games mag, kann sich die Bässe nur so um die Ohren knallen lassen.

Die Verarbeitung und der Style sind sehr gut. Der Tragekomfort ist durch den hohen Druck auf die Kiefermuskulatur eine Geschmacksache. Das Mikrofon ist zu leise und qualitativ nur durchschnitt. Insgesamt hätte es für mich etwas mehr Sound fürs Geld sein können. Da sollte noch nachgebessert werden um den Preis zu rechtfertigen.

Aktueller Preis und mehr Infos

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Testbericht Bowers & Wilkins P3

Bowers & Wilkins sind länger im Geschäft für Lautsprecher aktiv als so mancher überhaupt Musik hört. Erst vor wenigen Jahren jedoch wurde die Produktpalette um Kopfhörer und Headsets erweitert. Der B&W P3, den ich hier im Test habe, befindet sich noch unter der 200€ Marke und stellt sich damit einem breiten Konkurrenzfeld aus hochwertigen, aber noch bezahlbaren Kopfhörern. Er hebt sich durch einige besondere Merkmale stark von der Konkurrenz ab.

 

Außen:

Beim ersten Hinsehen wirkt der Bowers & Wilkins P3 wie ein geschrumpfter B&W P5. Dieser Eindruck verflüchtigt sich allerdings bei näherer Betrachtung. Der P3 hat ein in sich stimmiges Design das im Vergleich zum P5 leichter, kleiner und sportlich jünger geworden ist.
Bekannte Designelemente sind übernommen worden. Die geschwungenen Metallstreben als Aufnahmen der Ohrmuscheln sind weniger dick aber genauso steif. Die Ohrmuscheln lassen sich nun nach oben einklappen und verkleinern den Kopfhörer zum Mitnehmen enorm. Der vergrößerebare Bügel lässt sich butterweich ausziehen und ist gleichzeitig trotz der geringen breite sehr stabil. Auch die durchgehend flachen Ohrpolster sind übernommen worden. Der Lederbezug wurde gegen nicht weniger wertig wirkenden Stoff ausgetauscht. Die Ohrpolster lassen sich wieder magnetisch abnehmen und darunter sitzt die gewohnte Kabelaufnahme. Austauschen leicht gemacht.

Wir haben die schwarze Variante des P3 von B&W bekommen, ebenfalls erhältlich sind ein Blau und Weiß. Alle drei Designs sehen meiner Meinung nach sehr gut aus. Der P3 ist sportlich schlank im vergleich zum noch edleren P5. Er ist dadurch noch mehr Fashion- und Lifesyle-Accesoire geworden. Die silbern glänzenden Metallelemente komplementieren das edle schwarz sehr gut. Und: Kein Hochglanzplastik!

 

Tragekomfort und Lieferumfang:

Durch die schlankere Linie ist der P3 nicht besonders weich gepolstert, lässt sich aber im Alltag bequem tragen. Der Stoffbezug auf Ohrpolster und Bügel lässt den Kopfhörer aber mehr rutschen als das bei Leder und Kunstleder der Fall ist. Entsprechend sitzt der P3 schon straff genug, besonders feste allerdings auch nicht und kann ab und an ein bisschen verrutschen.
Die Isolierung vor Außengeräuschen ist trotz vollflacher Ohrpolstern nicht besonders gut. Der Stoffbezug lässt doch mehr Geräusche durch als Leder. Bei lauterem Hören fällt das nicht mehr ins Gewicht, die bevorzugte Umgebung des P3 werden Bus und Bahn nicht werden.

 

Die Kabelführung ist zweiseitig. Das ist grundsätzlich eher nervig als praktisch. Das hochwertige Kabel lässt sich aber nicht so einfach verdrehen sondern behält seine Form. Daher sehe ich die zweiseitige Kabelführung hier nicht als Problem an. Am linken Kabel ist die iPhone Fernbedienung mit Mikrofon angebracht. Ein weiteres Kabel ohne Fernbedienung liegt dem Lieferumfang ebenfalls bei. Die Sprachqualität des Mikros ist gut und die Bedienung auch ohne Hinsehen intuitiv.
Zum Schutz des Headsets dient das Hartschalen-Case. Das passt zur Linie und schützt den eingeklappten Kopfhörer vor Quetschungen in der Tasche. Durch die leichtere Bauweise ist er dafür eventuell anfälliger als der solidere P5.

 

Klang:

Der Bowers & Wilkins P3 hat einen deutlichen Klangcharakter. Die Engländer stimmen ihre Lautsprecher und Kopfhörer meist sehr voluminös und warm ab. Sie Fokussieren den Bassbereich, allerdings mit ganz anderem Detailniveau und Klangfarbe als beispielsweise die Beats.

Im Vordergrund steht der Tiefenbereich, der sehr voluminös und warm ist. Gleichzeitig bilden die Tiefen detailreich und präzise ab. Bassgitarren und Anschläge sind nicht matschig sondern straff und impulstreu. Ebenso voluminös ist der Übergang von Tiefen zu Mitten bis zum mittleren Mittenbereich. Soul-Stimmen und Gitarren kommen satt und kräftig an. Von einem linearen Klangbild ausgehend ist von dort aus alles nach oben hin jedoch irgendwie zurückhaltend abgestimmt. Gerade obere Mitten und untere Höhen fallen im Pegel verglichen mit Tiefen und unteren Mitten etwas ab. Gleichzeitig bleiben sie jedoch sehr detailreich und sind zu keiner Zeit künstlich.

Das Resultat ist ein sehr unaufdringlicher, detailreicher Klangcharakter mit deutlichen Akzenten in den Tiefen unteren Mitten. Als Liebhaber von linearem Klang gefällt mir die Abstimmung des B&W P3 nicht so gut wie die des P5. Auch der setzt schon Akzente in Mitten und Tiefen, ist aber insgesamt ein wenig klarer abgestimmt. Ein Teil meines Geschmacks ist in dieser Bewertung also mit drin, keine Frage. Trotzdem sind obere Mitten und Höhen auch ganz objektiv gesehen zu wenig präsent für ein optimal ausgewogenes Klangbild.


Fazit:

Design und Verarbeitung sind Top, da gibt es gar nichts zu beanstanden. Der B&W P3 entwickelt das Design des P5 zu einem sportlichen und jüngeren Look weiter, behält aber klassisches und nobles Understatement im Design. Die Qualität der verwendeten Materialien und die Verarbeitung ist erste Klasse.

Nicht ganz optimaler Tragekomfort und geringere Isolation vor Außengeräuschen machen den Bowers & Wilkins P3 nur bedingt tauglich für Pendler. Klanglich ist er detailreich, sehr mitten- und tiefenbetont und mir in den Höhen und oberen Mitten etwas zu wenig präsent. Der Klangcharakter ist starke Geschmacksache. Daher auch wieder hier meine Empfehlung: Mal probehören!

Preis: Ca. 199€ (Stand 06/12)

Aktueller Preis und Mehr Infos:

 

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In diesem Review / Test schaue ich mir einen der neuen Monster Kopfhörer / Headset an, den Monster DNA. Monster ist für seine Kooperation mit den Monster Beats by Dr. Dre bekannt und haben die Flachleiter Kabel geliefert. Der ein oder andere Vergleich zum vorherigen Kabelkunden Beats sei aufgrund der Vorgeschichte gestattet. Speziell, da Monster trotz Gemeinsamkeiten einen anderen Weg in Sachen Optik und Klang geht. 

 

Äußeres:

Der Monster DNA kommt in einer Packung, die ich auch einem 250€ teuren Kopfhörer zugetraut hätte. Drin sind der Kopfhörer, Stofftasche, Reinigungstuch und gleich zwei Kabel. Beides die Monster typischen hochwertigen Flachleiter, eines mit Fernbedienung und Mikrofon, das andere ohne. Die Kabel können Rechts oder Links am Kopfhörer eingesteckt werden. Flexible und einseitige Kabelführung.

Soviel Subjektivität muss sein, das DNA sieht einfach klasse aus! Nicht mal unbedingt in dem von mir getesteten Weiß/Hellgrau. Die anderen Farbkombis Schwarz/Dunkelgrau, Blau/Hellgrau und Weiß/Türkis sind dafür richtig genial und einzigartig.

Wenn auch aus dem immer gleichen Hochglanz-Plastik gefertigt, hebt sich das Design von den Beats ab. Abgerundete Dreiecke und schräge Brüche sehen sehr dynamisch und neu aus. Plastik hin oder her, knarzten oder quietschen tut nichts, Spaltmaße sind eng und Fertigungskanten nicht vorhanden. Monster hat sehr gut arbeiten lassen und ist optisch absolut stimmig.

Zusammengeklappt verkleinert der DNA sich knapp um die Hälfte. Scharniere und Bügel sind an den Aufnahmen mit Metall verstärkt. Definitiv besserer Klappmechanismus als beispielsweise beim halb so teuren Noontec Zoro HD in ähnlicher Optik.

 

Tragekomfort und Kinderfilter:

Mit Kinderfiter meine ich Isolation vor Außengeräuschen. Die ist beim DNA durch geschlossenes Design und Kunstleder Ohrpads gut und hält nervige Geräusche im Zug, Bus usw. draußen.

Das Gewicht niedrig, der Anpressdruck auf die Ohren mittel, sodass ein angenehmes Tragen auf den Ohren möglich ist. Da der Ring der Ohrpolster allerdings nicht besonders breit ist, drückt bei meinem Ohr eine kleine Stelle aufs Plastik. Das ist natürlich individuell unterschiedlich, kann durch den dünnen Ring allerdings leichter mal passieren.

Sonst sind die Polster sehr weich und geben der Ohrform nach. Ein wenig dicker hätten sie aber sein können um auch bei langen Hörsessions noch sehr bequem zu sitzen. Trotz geringer Polsterung des Kopfhörerbügels sitzt der bequem auf dem Kopf. Gerastert größenverstellbar ist der Bügel selbstverständlich auch.

 

Klang: Zwischen Spaß und Anspruch

Durch ziemlich alle Genres hindurch klingt der Monster DNA sehr gut, besonders bei Elektronischer Musik, Pop und Hip-Hop.

Wo Beats Kopfhörer den Bassbereich knüppelhart übertönen, ist der DNA  viel ausgewogener und abgestimmt. Bässe kommen fett aber nicht übertrieben rüber, Mitten sind warm und breit, Höhen sehr klar bis in höchste Töne. Trotzdem wirken die Höhen nicht aufdringlich oder ermüden das Gehör bei langen Hörsessions. Studio Kopfhörer im ähnlichen Preissegment wie der Sennheiser HD 25-II oder Beyerdynamic DT 660 sind in den Höhen und Mitten noch klarer und detailreicher, spielen aber spitzer, ermüden das Gehör schneller und kommen so nicht an den enormen Hörspaß des Monster DNA heran.

Sogar Bob Dylan spielt noch ziemlich saftig auf und die Akustikgitarre summt schön breit. Das Klangbild ist räumlich übrigens weder besonders breit noch eng. Irgendwo in der guten Mitte. Mir persönlich mutend der Kopfhörer die Klicks und Snaredrum Sounds ein wenig zu stark. Rock und Alternative sind dadurch nicht 100% optimal, da mir etwas der harte Snare-Anschlag fehlt. Das ist aber Geschmacksache und sollte selbst ausprobiert werden. Kann man ja alles bei Amazon innerhalb von 2 Wochen wieder zurückschicken.

Also kurzum das Hören mit dem Monster DNA macht richtig Laune, da er super zwischen detailreich-anspruchsvollem und blasslastig-spaßigem Klang abgestimmt ist.

 

Fazit:

Der Monster DNA ist überraschend gut klingender Kopfhörer mit viel Zubehör und frischer Optik. Klanglich setzt er Akzente in Klarheit, Ausgewogenheit und der genau richtigen Mischung aus Pegel, Druck und Detailreichtum im Bass. Er klingt richtig satt, warm und trotzdem klar in fast allen Musikrichtungen. Kurz gesagt das Hören mit dem DNA macht richtig viel Spaß.

Preislich liegt der DNA mit knapp 170€ günstig, da er wesentlich teurere Konkurrenten in Optik und Klang hinter sich lässt. Von mir eine klare Empfehlung, unbedingt mal bestellen und anhören.

Preis: Knapp 170€ (Stand 06/13)

Monster DNA Webseite:

Aktueller Preis und Mehr Infos:

 

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In diesem Test nehme ich den Philips Fidelio M1 Kopfhörer / Headset genauer unter die Lupe. Gute Voraussetzungen ringt er mit. Der Preis ist attraktiv und die On-Ear Headphones wurden bereits von einigen Kollegen in Reviews und Testberichten gelobt. Philips selbst kann auf eine lange Historie von Kopfhörern zurückblicken. Der Fidelio kommt mit einem sehr interessanten Klangbild, das allerdings nicht für jede Musikrichtung optimal abgestimmt ist.

 

 

Überblick:

Der Philips Fidelio M1 ist in einem industriell schlichten Design gefertigt, das neben gutem Aussehen auch Langlebigkeit und Qualität verspricht. Wir haben hier die weiße Version, Schwarz ist auch erhältlich und wirkt mitunter klassischer und unauffälliger.

Tatsächlich ist der Kopfhörer enorm gut verarbeitet. Kunstleder mit auffälligen Nähten kleiden den Bügel und die Ohrpolster. Der Unterschied zu echtem Leder ist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Die Ohrmuscheln sitzen in stabilen Aluminiumringen und lassen sich seitlich einklappen. Dadurch wird das Verstauen in der mitgelieferten Stofftasche mit Raulederimitat leichter. Größentechnisch ist der Fidelio wesentlich kleiner und leichter als beispielsweise die Beats by Dr.Dre-Reihe, allerdings nicht so handlich weil klappbar wie die Bowers&Wilkins P3.

Die Scharniere zum Bügel sind aus Alu. Der Bügel ist größenverstellbar und passt auch auf größere Kopfe. Die beiden Metallstangen sind ebenfalls aus gebogenem Aluminium. Einzig die Aufnahme der Ohrmuschel ist aus Plastik, das sollte aber keine Schwachstelle darstellen. Design und langlebige Verarbeitung stimmen. Hier knarzt nichts, wackelt nichts. Top!

Das mit Stoff ummantelte Kabel wird einseitig geführt, ist allerdings nur wenige Zentimeter lang. Mitgeliefert ist die passende „Verlängerung“, die aufgesteckt wird und ein Mikrofon sowie eine Taste eingearbeitet hat. Lautstärkenregler gibt’s nicht. Der dicke Plastikbommel über dem Mikrofon stört die sonst sehr klassische Optik. Es wäre wesentlich sinnvoller gewesen das Kabel direkt in die linke Ohrmuschel einstecken zu können, wie ja bei vielen Kopfhörern schon standard.

 

Tragekomfort und Isolierung:

Beim ersten Aufsetzen fällt er direkt auf, der große Vorteil der flachen On-Ear Ohrmuschel. Das vollflächige Ohrpolster liegt sehr weich auf dem Ohr und drückt nicht. Der Anpressdruck des Kopfhörers verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Fläche statt wie bei „gewöhnlichen“ Kopfhörern nur außen auf dem Ohr aufzuliegen. Zudem sind die Ohrpolster weich, geben nach und passen sich der Ohrform an.

Trotzdem ist der Anpressdruck hoch. Der Fidelio M1 rutscht kaum und hat eine richtig gute Isolierung vor Außengeräuschen. Lange Hörsessions im Zug, Bus oder Auto lassen sich entspannt ertragen. Nervige Quälgeister (Kinder) bleiben draußen.

Die Steckverbindung der Kabel baumelt allerdings beim Laufen rum. Das ist nicht sehr störend aber merkbar. Einen Sinn in dieser Konstruktion sehe ich wirklich nicht. Schwer ist das Kabel trotz der dicken Steckverbindung jedoch nicht.

 

Klang: Stimmgewaltig

Mit einem Satz beschrieben: Der Fidelio M1 stellt Stimmen in den Mittelpunkt und unterlegt sie mit einem satten und warmen Bassfundament. Er ist kein Analytiker sondern will die Musik verschönern.

Die mittleren Mitten sind in Klangbild am präsentesten. Stimmen, die in diesen Frequenzbereichen liegen werden hervorgehoben und klingen richtig voluminös. Es macht riesen Spaß auf dem Fidelio M1 seinem voll präsenten Lieblingssänger zuzuhören.

Alles im Übergang von oberen Mitten bis höhen verliert nicht etwa an Klarheit oder Brillanz, ist aber weniger laut abgestimmt und steht dadurch im Klangbild etwas hinter dem Mittenbereich zurück.

Die Tiefen bilden das breite Fundament für satte Bassgitarren oder Akustikbässe, welche den starken Mittenbereich tragen. Die Bässe schwingen allerdings immer etwas nach. Dadurch kommen gerade Bass Drums ohne viel Kick rüber sondern verschwimmen im gebrummel der Bassgirarren.

Dieses Klangbild funktioniert bei Pop, Rock, Oldies usw. sehr gut, Justin Timberlake, Bob Dylan und Incubus machen großen Spaß. Kritisch wird es jedoch ab Indie Bands und steigert sich bei Electro bis Drum & Bass. Wenn der Gesang an Wichtigkeit verliert und Synthesizern in höheren Tönen die Musik tragen, treten gerade diese beim Fidelio zu sehr in den Hintergrund und die Musik wirkt dumpfer als sie ist. Electro, Deephouse und Drum&Bass, die sich außerdem sehr durch Basslines und schnelle Passagen definieren, wirken in den Tiefen durch das Nachschwingen zu undefiniert.

Die Wiedergabequalität bewegt sich also zwischen „außergewöhnlich“ und „ganz gut“. Schlecht klingt der Fidelio nie! Ein wahrer Könner ist er meiner Meinung nach aber ebe in den beschriebenen Musikrichtungen. Es sei auch hier noch einmal gesagt: Klangeindrücke sind subjektiv, hört euch den Kopfhörer am besten immer selbst an.

 

Fazit:

Der Philips Fidelio M1 hat mir sehr gut gefallen. Er ist mit viel Aluminium top verarbeitet, hat ein klasse Design und ist trotzdem leicht. Er ist kein Allrounder im Klang. Pop, Rock und Oldies meistert der Fidelio M1 außergewöhnlich und verschönert den Klang von Stimmen enorm. Musikrichtungen, deren Inhalt nicht im Gesang sondern in vielen Klängen und Bass-Lines liegt, profitieren allerdings nicht von dieser Abstimmung und klingen entsprechend weniger definiert und leicht schwammig im Bass. Das baumelnde Kabel gibt ebenfalls einen kleinen Abzug.

Trotzdem bekommt der Fidelio M1 von mir ein „Sehr Gut“ mit kleinem Minus. Der Preis stimmt und er klingt außergewöhnlich wenn man nicht jede Musikrichtung hört und auf die „neueren“ verzichten kann. Und ich denke das trifft auf viele Leute zu.

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Preis und weitere Infos:

FRISCH UND HEISS

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