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In Ear

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Eine nervige Sache für alle Läufer sind zu schwere oder aus dem Ohr fallende Kopfhörer. Die Industrie hat diese Nische längst für sich erkannt und aktuell sprießen die Sport-In-Ear Kopfhörer nur so aus dem Boden.

Die JAM Transit Micro Sports Buds sind ein solches Paar Sport In-Ear Kopfhörer, die speziell für den Einsatz beim Workout designed wurden. Mit Bluetooth, Halterungen am Ohr und Kabelführung hinter dem Kopf gibt es kein Herausfallen und kein Verheddern der Kabel mehr, oder? Das zeigt der Test:
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Übersicht – Farbenfroh

Die JAM Transit Micro Sports Buds sind in Rot, Grün und Pink erhältlich. Jeweils die eher auffällige Variante dieser Farbe. Einen großen Pluspunkt bekommt die Verpackung! Die In-Ears sind in einer durchsichtigen Trinkflasche verpackt, die überraschend robust ist. Das ist mal sinnvoll genutztes Verpackungsplastik. Save the Forrest!

Die Ohrstecker sind im Carbon Design gefertigt und haben ein eher flaches Profil. Zwar ragen sie weit in den Gehörkanal herein, stehen jedoch nicht so weit aus dem Ohr ab, wie man das von anderen Kandidaten kennt. Zwischen den Ohren gibt es nur ein flaches, gössen verstellbares Verbindungskabel. Das ist sogar in der Nach reflektierend. Ein simples und gutes Sicherheitsfeature.

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Tragekomfort & Einsatz

Beim Joggen sitzen die In-Ears fest im Sattel. Ein großer Kritikpunkt sind immer die Eartips, welche entweder nur zu groß vorhanden sind, oder unbequem sitzen. Bei den Micro Sport buds liegen jedoch genügend und in unterschiedlicher Größe vorhandene Eartips bei, sodass der richtige Sitz gewährleistet wird.

Die Bluetooth Verbindung war bei meinem Lauf ebenfalls sehr zuverlässig und brach nicht ab. Nicht nur verrutschen die In-Ears kaum, auch ist die Isolierung vor Außengeräuschen gut. Der Läufer bekommt von der Außenwelt nicht viel mit. Vorbeifahrende Autos sind schon hörbar, jedoch ist die passive Abschirmung gut.

Die Akkulaufzeit ist mit 10 Stunden angegeben und im echten Leben hält der Akku etwa 8 Stunden durch.

Ein Nachteil ist die etwas schwache LED auf dem rechten Ohrstöpsel. Zwar mag ich wild herumblinkende LEDs auch nicht, jedoch übersieht man die der Micro Sport Buds schon recht leicht, was dazu führt, dass man sie nach dem Sport nicht ausschaltet und sie dann schnell leer sind.

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Klangqualität:

Die Klangqualität ist mittel bis gut, gemessen am Preis. Klangliche Wunder sind nicht zu erwarten, jedoch ist die Musikwiedergabe auf einem guten Niveau mit ausreichend Detial und relativ klarer Wiedergabe. Wer ausschließlich auf Klang wert legt, muss eventuell etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Micro Sport Buds sind vor Allem eine günstige Lösung, ins Bluetooth In-Ear Running Business einzusteigen.

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Price: EUR 48,99

2.0 von 5 Sternen (1 customer reviews)

11 used & new available from EUR 22,93

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NuForce ist ein US-amerikanischer Hersteller außergewöhnlicher Unterhaltungselektronik mit Sitz in Fremont in Kalifornien, der auch den In-Ear Kopfhörer NuForce Primo 8 entwickelt und hergestellt hat. Der Primo 8 ist mit einem preis um 300€ klar im Premium Segment zu finden. Ob er sich dort auch lohnt, finden wir im Test heraus.

 

NuForce Primo 8 – Design, Verarbeitung, Ausstattung

Design

Der Primo 8 hat ein geriffeltes Gehäusedesign und ein hochwertiges, proprietäres Kabeldesign, welches der „Highendigkeit“ entsprechend Rechnung trägt. Die blaumetallische Farbe des Gehäuses verleiht diesem modernen Design einen edlen Touch. Wer böses denkt könnte sagen, das Gehäuse sieht aus wie ein Mistkäfer. Habe ich das jetzt echt gesagt? Egal. Dass er zu den High End In-Ear Kopfhörern und nicht zu den 0815 Geräten gehört, ist auf Anhieb zu erkennen.

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Verarbeitung

Schon die Verpackung des Produktes lässt auf einen Premium In-Ear Kopfhörer schließen. Nicht nur das Kabel ist verstärkt, sondern auch die Kabelenden wurden gut verarbeitet. Ein Austauschen der Kabel ist aufgrund der robusten Mechanik möglich. Alle Übergänge, wie zwischen Kabel und Kopfhörer sowie Stecker und Fernbedienung, wurden verstärkt, wodurch ein Kabelbruch verhindert werden soll. Die gute Verarbeitung und Stabilität spiegelt sich auch beim Gehäuse wieder, welches im Innern mit einer Metallschicht versehen ist. Gleiches gilt auch für die integrierte Fernbedienung. Das Steuerungselement hat eine passende Größe und einen angenehmen Widerstand.

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Ausstattung

Beim Primo 8 handelt es sich um den ersten NuForce Kopfhörer, der in Kombination mit einer Linear-Phase-Frequenzweiche und acht miniaturisierte Balanced-Armature-Treiber ausgestattet ist. Diese sind so winzig, dass vier!! Treiber, zwei für den Bass, einer für die Mitten, einer für die Höhen, in das Gehäuse, je Seite eines, eingebracht werden können. Das ist schon außergewöhnlich genug. Dieses Dreiwegedesign ist einzigartig. Zugewiesen wird das Frequenzspektrum über einen Butterworthfilter.

Getragen wird der NuForce Primo 8 mit seinem Kabel hinter den Ohren. Dass er bequem am Ohr, auch nach längerem Tragen, sitzt, dafür sorgt eine Polsterung am Ende des Kabels.

Der In-Ear Kopfhörer hält sehr gut im Ohr und verrutscht nicht. Die Kabel, die über winzige Steckverbinder angeschlossen sind, bestehen aus einem Kern aus Kevlar-Seide, der mit sieben sternförmigen Silberdrähten eingefasst ist. Neun Stränge mit je sieben individuell isolierten OFC-Kupferdrähte bilden die nächste Schicht. Weiches und flexibles Polymer-Material ummantelt die drei Schichten nach außen. Dass die Verwendung als Headset möglich ist, dafür sorgt die, in das Kabel integrierte, Fernbedienung mit Geräuschisolierung und Mikrofon.

Der Lieferumfang des In-Ear Kopfhörers beinhaltet acht Paar diverse Ohrstöpsel aus Silikon, zwei Paar Comply Foam Tips, Kabelclip, Mikrofasertuch, Clip zum Kürzen des Kabels, Flugzeugadapter, 6,3 Millimeter Klinkenstecker-Adapter für die Stereoanlage, Mikrofon und Eintastenfernbedienung (am Kabel angebracht), Tragetasche zur Aufbewahrung und Reinigungsbürste.

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NuForce Primo 8 – Tragekomfort

Der NuForce Primo 8 hat einen sehr guten Tragekomfort. Durch die zehn Paar, im Lieferumfang befindlichen, Ohrstöpsel in unterschiedlichen Größen und Formen findet man für sich das richtige Paar. Das gebogene Kabel bietet einen guten Halt und schmiegt sich angenehm um das Ohr. Die angenehme Haptik der Ohrenstöpsel schließt den Gehörgang ab, sodass man an den belebtesten Orten seine Musik hören kann. Die Außenhülle liegt sicher im Ohr. So bekommt man auch nach stundenlangem Tragen des Primo 8 keine Ohrenschmerzen. Für Flexibilität beim Tragen sorgt das 130 Zentimeter lange Kabel.

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NuForce Primo 8 – Klang

Die fortschrittlichen Technologien mit den hochauflösenden Mikrotreibern sorgen für einen detailgetreuen Klang mit definiertem Bass. Unabhängig vom Wiedergabegerät ermöglicht der Primo 8 einen Klang der Referenzklasse. Das Soundbild eignet sich für alle Musikrichtungen, vor Allem aber für´s Filigrane.

 

Höhen

Die Höhen sind mit den Mitten sehr angenehm und hören sich klar, ein wenig betont und sanft an. Die Höhen hören sich sehr natürlich an und können aus dem Klangbild klar herausgehört werden, ohne zu aggressiv zu wirken. Jedoch ist die Abstimmung der Höhen schon präsent, was mir persönlich gut gefällt. Manch einer wird das womöglich schon als überbetont empfinden, wenn die Lautstärke mal sehr hoch aufgezimmert wird.

 

Mitten

Besonders gut hören sich die Stimmen von Sängern und Sängerinnen, die detailliert und sehr präsent herauskommen, sowie die akustischen Instrumente an. Wenn man den NuForce Primo 8 bei musikalischen Stücken trägt, hat man das Gefühl, sich inmitten des Geschehens zu befinden. Das warme Klangbild begeistert besonders bei klassischer Musik. Eindeutig sind die Mitten das Highlight des Primo 8.a

 

Tiefen

Der Primo 8 gibt die Tiefen sehr klar wieder und ist nicht basslastig. Sogar die unglaublich tiefen Bässe kommen natürlich rüber. Andere Frequenzbereiche werden aber trotz der möglichen Tiefe der Bässe nicht in Mitleidenschaft gezogen. Entscheidend für eine gute Bassdarstellung ist der Seal. Mit dem richtigen Aufsatz und dem richtigen Sitz im Ohr hört sich die Bass Performance umwerfend an. Jedoch sind hier keine fetten Bässe zu erwarten. Hip Hop beispielsweise mag etwas flacher klingen, als auf dem heimischen Kopfhörer oder der Hi-Fi Anlage. Dafür ist die Definition in den Tiefen einfach der Hammer und sollte daher nicht mit der Anhebung dieser Frequenzen vertauscht werden.

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Da der korrekte Sitz des Kopfhörers im Gehörgang auch für die Bässe mit entscheidend ist, ist es notwendig, die richtigen Ohrstöpsel zu verwenden. Besonders die Variante „Memoryschaum“ sorgt für einen guten Halt im Ohr und blendet die Außenwelt nahezu komplett aus. Der Bass wurde durch das Dreiwegesystem mit den beiden Bass-Treibern sehr gut wiedergegeben. Die mittleren und höheren Töne komplettieren mit ihrer Klarheit das gesamte Klangbild.

Nuforce Primo 8 Kopfhörer Schwarz/blau

Price: EUR 429,99

4.5 von 5 Sternen (4 customer reviews)

1 used & new available from EUR 429,99

 

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Hier ist ein neues, cooles Produkt von Jabra, für alle meine Sportler. Diese In-Ear Bluetooth Kopfhörer sind nich nur ein, für den Gebrauch beim Sport ausgelegt. Sie beherbergen ebenfalls einen Herzfrequenzmesser zur Pulsmessung, während des Workout. Ohne Brustgurt, nur mit App. Ist einen Test wert!

Produktinformationen:

Übersicht

Mal äußerlich angefangen, sind die Sport Pulse ehr ein unscheinbares Headset. Während manche Sport In-Ear Kopfhörer schon mal aus sichtbar aus dem Ohr herausstehen, versenkt sich das Jabra Sport Pulse fast komplett im Ohr. Dadurch gibt es kaum Frankenstein-Look, was ein großer Kritikpunkt an dem sonst sehr guten Jaybird X2 Sport Headset war.

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Beim Design gibt es kaum Überraschungen. Die Ohrstöpsel sind schwarz, aufgrund der eingebauten Technik etwas größer und am Verbindungskabel baumelt die Kabelfernbedienung mit eingebautem Mikrofon.
Am Stöpsel selbst befinden sich zwei Stabilisierungselemente, welche die Stöpsel sehr gut im Ohr fixieren. Zum Einen ist das eine Gummilasche, die auch in verschiedenen Größen mitgeliefert wird. Zum Anderen ein gummierter Stift, der sich auf die Unterseite des Ohres legt. Der ist gummiert und rutscht dadurch kaum im Ohr herum. In diesem Stift ist außerdem der optische Pulsmesser eingelassen.
Wie immer ebenfalls dabei, sind verschiedene Aufsätze von L bis XS.
Ein besonderer Knopf ist der „Sport Button“ am linken Stöpsel. Der steuert Funktionen, wie die Ansage des aktuellen Workout-Status in der App, oder schaltet diese Ansagen aus.
Die Laufzeit des Akkus beträgt übrigens knappe 4 Stunden. Das ist nicht besonders viel, reicht aber für ein Workout aus.

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Wie trägt’s sich?

Vorweg seit gesagt: Die Ohrstöpsel nehmen schon ordentlich Platz im Ohr ein und liegen an einigen Stellen im Ohr auf. Der Sitz ist zwar dadurch hervorragend fest, jedoch drückt gerade die Seite des harten Plastik nach einiger Zeit unangenehm ins Ohr. Ob das ist, ist schwer abhängig von der Ohrform, muss also nicht bei Jedem so sein.
Die Silikonaufsätze sitzen hingegen sehr gut und sind angenehm geformt. Sie sind etwas rundlicher als der sonst übliche, spitzere Standard.
Das Kabel kann übrigens, auf der Rückseite des Kopfes, mit Hilfe von Kabelklammern, auf eine optimale Länge eingestellt werden. Dadurch schlägt das Kabel beim Laufen nicht in den Nacken.

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Pulsmessung und App

Die Messung der Herzfrequenz ist in etwa so genau wie die, eines günstigen Brustgurtes. Keine 100% Genauigkeit, aber um 5 Schläge mehr oder weniger geht es sich beim Workout auch nicht. Der Linke Ohrstöpsel muss allerding zu Beginn fast immer neu ausgerichtet werden, um eine Messung zu ermöglichen. Fast nie sitzt der einfach richtig, sondern muss ein paar Grad nach Links oder Rechts geschoben werden. Das kann manchmal nervig sein.

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In der App wird die Messung direkt live angezeigt, aufgezeichnet und mit weiteren Daten gefüttert. Man kann Workouts einstellen, starten und Ziele vorgeben. Beispielsweise 10 Minuten High Intensity Workout in der Fettverbrennungszone oder das Erreichen von 7 km beim Joggen.

Dazu nutzt die App die Daten vom GPS, dem Accelerometer und natürlich die Zeit. Ebenfalls errechnet wird ein Kalorienverbrauch. Der ist im Verleich zu Fitness Trackern ohne Pulsmessung, logischerweise etwas genauer.
Dargestellt werden die ganzen Daten während des Workouts in einigen Zwischen- und Durchschnittswerten. Ebenfalls angezeigt wird die schon gelaufene Strecke auf einer Karte. Nach dem Workout gibt es dann eine Zusammenfassung mit Graphen und der Möglichkeit das Ergebnis direkt bei Social Media zu teilen. Für einen saftigen Ego Boost?

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Das Detaillevel der App ist durchaus gut. Gerade die detaillierten Graphen finde ich sinnvoll, da sich hier wirklich Analysen durchführen und werte vergleichen lassen. Hilfe bei der Auswertung bietet die App jedoch kaum. Automatisierte Berichte oder Vorschläge, wie ich mein Leistung steigern, fett abbauen oder mehr Kilometer schaffen kann, gibt es nicht.
Die Integration zu den üblichen Apps, Endemondo und Runkeeper, ist vorhanden.

Klang

Mindestens die Hälfte der Bewertung dieser In-Ear Kopfhörer, sollte der Klang ausmachen. Dieser ist bei den Sport Pulse überraschend gut! Der Klang ist neutral, klar, recht detailreich und nicht so Bassintensiv. Der Klangcharakter ist recht neutral, klingt allerdings nicht total natürlich.
In den Höhen liegt viel Brillanz, die den Klang hell und offen machen. Auch wenn die Höhen schon präsent im Klangbild liegen, so sind Sie nicht aufdringlich oder stechend.

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Die Mitten sind schön im oberen Spektrum betont, was eine präsente platzierung der Stimmen zur Folge hat. Diese Platzierung wirkt aber nicht unnatürlich, sondern eher ein bisschen hell und offen.
Die Tiefen sind neutral abgestimmt, haben ordentlichen Punch, reichen aber nicht ganz so tief hinunter, wie ich das bei anderen In-Ears schon gehört habe. Ich persönlich stehe nicht auf diese ganze Übertönung der Bässe, die seit dem Aufkommen von Beats irgendwie normal geworden ist. Daher finde ich diese saubere und neutale Wiedergabe der Bässe sehr gut. Manchen, werden die Sport Pulse aber gerade daher ein bisschen zu wenig „Wumms“ haben.

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RHA stellt außergewöhnliche In-Ear Kopfhörer her. Nicht umsonst hat die Firma damit großen Erfolg. Die Hörer sind qualitative sehr hochwertig verarbeitet, mit ziemlich uminium

lem ausgestattet, was man sich wünschen könnte und klingen richtig gut. Umso gespannter bin ich, euch hier jetzt den neuen RHA T20i bzw. T20 (der sich nur durch die Fernbedienung für iOS unterscheidet) im Test vorstellen zu dürfen. Soviel sei verraten: Sie haben enorm viel zu bieten!

 

Der RHA T20i in der Übersicht

Es gibt so über diese In-Ear Kopfhörer zu sagen, das ich kaum weiß wo ich anfangen soll. Äußerlich erinnern die Over-Ear geführten Ohrstöpsel an In-Ear Monitore. Das Gehäuse ist sehr aufwändig aus Rostfreiem Stahl gefertigt und hat spürbares Eigengewicht. Robust, edel und definitive ganz anders als gewöhnliche In-Ear Kopfhörer Modelle. Die über das Ohr geführten Kabel sind mit einer Metallspirale versehen und können so genickt werden, dass sie sich so ziemlich jeder Form des Ohres anpassen.

Die Kabel des T20i sind sehr dick geraten. Das gilt vor allem für das absteigende Kabel. Ebenfalls das Verbindungselement aus Rostfreiem Stahl  ist recht dick und die Kabellänge recht lang. Der 3.5mm Klinkenstecker ist da keine Ausnahme. Klar, auch hier Rostfreier Stahl, was sich sehr hochwertig anfühlt und es auch ist. Jedoch steht zusätzlich noch eine Feder ab, die den Stecker noch größer macht. Ich habe aber auch von meinem Kontakt bei RHA gehört, dass die Kunden genau dieses haptische Gefühl von „Was in der Hand“ lieben. Ist wohl Ansichtssache. Ich kann beide Standpunkte nachvollziehen.

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Am rechten Ohrstöpsel baumelt die, im Vergleich zum T10i, wesentlich unauffälligere Fernbedienung mit Mikrofon. Die Taten wurden stark verbessert und fühlen sich jetzt wesentlich wertiger an. Der Druckpunkt ist allerdings schwächer geworden, was mir nicht negativ auffällt. Die Fernbedienung wirkt wie aus einem Guss und ist etwas schlanker geworden.

Als sei das noch nicht genug, so sind auch wie beim T10 beim T20 wieder Audio Filter im Lieferumfang enthalten. Diese können auf den Ohrstöpsel Körper aufgeschraubt werden. Drei Paare sind dabei. Ein neutrales, eines das die Höhen etwas anhebt und eines für die Erhöhung der Tiefen. Die Anhebungen sind allerdings sehr sachte. Dadurch lässt sich der Klangcharakter tatsächlich noch leicht anpassen, was sehr hilfreich ist! Klangeindrücke sind nun mal Geschmacksache und kleine Änderungen können schon große Auswirkungen haben.

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Die Filter passen übrigens perfekt in das sonstige Design-Konzept. Auch sie sind aus Rostfreiem Stahl mit feinen Design Finessen auf der Oberseite. Selbst ein Dichtungsring ist dabei. Da passt einfach alles.

Um den Lieferumfang zu komplettieren ist eine Tasche, sowie ein Clip zur Befestigung n der Kleidung enthalten. Das Repertoire an Aufsätzen zählt ganze 10! Paare. 6x Silikon in verschiedensten Größen und doppelter Ausführung, 2x Doppel Silikon für tiefere Versenkung im Gehörkanal und 2x Memory Foam Aufsätze für maximalen Abschluss vor Außengeräuschen.

Hab ich nichts vergessen? Ach ja, drei Jahre Garantie gibt es oben drauf. Ich glaube das war es jetzt aber. Ja der erste Eindruck stimmt – Diese In-Ear Headphones haben EINIGES zu bieten!

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Tragekomfort und Einsatz

Die T20i tragen sich wirklich gut. Die Ohrstecker sitzen von alleine schon sehr gut im Ohr und stehen auch kaum aus diesem heraus. Ich würde sogar sagen, dass sie sehr gut aussehen. Man sieht sofort, dass der Träger es mit seiner Musik etwas ernster nimmt. Die Kabelführung über das Ohr ist zudem sehr bequem, da sie das Gewicht des Kabels auf das Ohr verteilt, statt den Stecker punktuell heraus zu ziehen.

Positiv anzumerken sind auch die niedrigen Kabelgeräusche. Reibung des Kabels an der Kleidung wird kaum hörbar übertragen. Das ist ein Schwachpunkt vieler anderer Modelle und stört den Hörgenuss.

Die Abschirmung vor Außengeräuschen ist durchschnittlich gut. Etwas Dämpfung ist da, super dicht machen die T20i aber auch nicht.

Insgesamt sind diese In-Ears super zum Reisen, Pendeln, Bus Bahn usw. geeignet. Joggen gehen wäre wohl auch noch drin, das ist aber eher nicht ihr Einsatzgebiet. Außerdem wäre das ein klarer Fall von „Perlen vor die Säue“.

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Klangeindruck: Wie klingt der T20i?

Ich muss zugeben, dass ich mich beim Schreiben dieses Artikels ganz schön von den T20i habe ablenken lassen. Das beschreibt auch den Klangcharakter dieser In-Ear Kopfhörer ganz treffend. Sie schaffen es den Zuhörer einfach in die Musik eintauchen zu lassen und ihn voll in den Bann der Klänge zu ziehen. Das hört sich jetzt gedichtet an, ist aber wirklich eine gute Art den Klang zu beschreiben.

Nicht ganz unverantwortlich dafür ist das Dual Coil Driver Design der Treiber RHA T20i. Auf einer Membran sind dabei zwei Spulen angebracht, die verschiedene Frequenzen ansprechen. Dadurch entsteht eine sehr hohe Klarheit und Trennung zwischen den einzelnen Frequenzen. Das hört sich extrem gut an.

Die Höhen sind etwas weniger präsent als der Rest der Frequenzen und sind auch etwas weniger brillant. Das Detail Level würde ich ebenfalls als mittel einstufen. Bei komprimierten Crash-Becken fangen die Höhen auch schon mal an zu schwimmen und matschen etwas. Das heißt aber nicht, dass sie schlecht klingen. Dieser Charakter passt sehr gut in das sonstige Klangbild der In-Ears. Ich will nur klarstellen, dass es sich hier nicht um Analytiker Kopfhörer handelt. Nur mit komprimiertem Rock tun sie sich etwas schwer. Dafür stellen sie andere Musikrichtungen extrem genial dar.

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Die Mitten sind wirklich sehr gut geraten. Sie haben leichte Betonung auf den oberen Mitten und wirken dadurch sehr offen und klar. Zudem ist das Detaillevel sehr hoch. Sie ziehen einen einfach in den Bann und Stimmen stehen wirklich sehr schön im Klangbild. Auch elektronische Gitarren haben einen dermaßen fetten und differenzierten Sound, dass sich schon mal die Haare aufstellen. Ich finde jedoch, dass sich die Mitten auf mittlerer Lautstärke am besten anhören. Auf hohen Lautstärken werden Zischlaute manchmal etwas stark betont. Das ist aber abhängig vom Musikstück.

Die Tiefen sind eine Wucht! Der Tiefgang und die Breite des Bass ist sehr gut! Auch matschen die Tiefen keinenfalls zusammen sondern sind sehr schön separiert. Das liegt wohl wieder am Dual Coil Driver, der diese Schwingungen einzeln besser darstellen kann. Der Attack ist ebenfalls sehr flott. Ich habe hier wirklich nichts zu bemängeln. Selbst wenn man sehr fette Bässe mag, gibt es ja noch den Filter dafür.

Test zum RHA T10i – Mit Audiofiltern

RHA T20i High Fidelity geräuschisolierende DualCoil™ In-Ear-Kopfhörer mit Fernbedienung und Mikrofon

Price: EUR 239,95

4.2 von 5 Sternen (35 customer reviews)

1 used & new available from EUR 239,95

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Es geht gerade einiges ab im Sportbereich. Nicht die Auswahl an Activity Trackern wird immer größer, auch In-Ear Kopfhörer mit Bluetooth werden beliebter und die Hersteller ziehen mit vielen Modellen nach.

In diesem Test stelle ich euch den Jaybird X2 In-Ear Kopfhörer vor. Ein Bluetooth In-Ear Kopfhörer ohne Schnickschnack. Es gibt Musik auf die Ohren und eine Headset Funktion. Das wars. Das ganze in speziell Schweiß und Wasserabweisendem, leichtem Gehäuse.

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Übersicht zum Jaybird X2

Die Jaybird X2 kommen in verschiedenen Farben und sind klar auf den Musikgenuss beim Laufen oder im Gym ausgelegt. Die Ohrstöpsel sind relativ groß, was am eingebauten Akku und der Elektronik liegt. Diese ist in den Stöpseln untergebracht, nicht wie sonst oft üblich in einem separaten Nackenband. Als einzige Verbindung zwischen den beiden Stöpseln gibt es ein dünnes, flaches Kabel. An diesem baumelt die ebenfalls sehr schlanke Fernbedienung. Das mit auffälligste Merkmal sind die sogenannten „Finnen“. Das sind flossenförmige Silikonteile, die in die Ohrmuschel gesteckt werden um den Stöpseln zusätzliche Stabilität zu geben. Das funktioniert übrigens sehr gut. Durch die Wabenform im Inneren passen sich die ohnehin weichen Silikonfinnen sehr gut dem Ohr an und drücken dadurch nicht. Ebenfalls weich sind die Silikonaufsätze. Trotz, dass es unterschiedliche Größen gibt, sind jedoch alle relativ groß. Das liegt an dem relativ großen Durchmesser der Plastikkappe des Treibers. Zu kleinen Ohren wird dieser Durchmesser daher nicht passen. Der Akku der Jaybird X2 soll 8 Stunden lang durchhalten, was wohl für eine knappe Sportwoche ausreichen sollte.

Die Jaybird X2 können dank der komplett verschiebbaren und abnehmbaren Finnen außerdem mit dem Kabel über das Ohr getragen werden. Ich habe das selbst ausprobiert, finde jedoch wegen der Größe der Ohrstöpsel die andere Variante angenehmer. Möglich ist es aber.

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Zubehör und Funktionen

Im Lieferumfang enthalten sind

  • Eine recht große Gummitasche
  • Ein extrem breites USB Kabel zum Aufladen des Akku
  • Drei verschiede Größen der Silikonfinnen
  • Drei verschiedene Größen der Silikonaufsätze
  • Drei Comply Schaumstoff Ear Tips Aufsätze
  • Drei Kabelclips

Das ist recht üppig. Die Comply Schaumstoff-Aufsätze sind dabei solche, die sehr fest und schalldicht abschließen. Allerdings verschmutzen diese auch recht schnell.

Die Kabelclips sind für die straffe Anbringung des Kabels auf der Kopfrückseite da. Diese können das Kabel variabel verkürzen und verlängern. Dadurch sitzen sie bei jeder Kopfgröße straff am Hinterkopf.

Die Fernbedienung mit Mikrofon ist Standard. Ebenfalls immer häufiger gesehen, allerdings noch nicht Standard, sind die eingebauten Audioansagen. Beim Pairing ect. sagt eine Stimme diese Funktionen an. Das ist hilfreich, da wir keine LED oder ähnliches am Gerät selbst sehen können, sobald es einmal eingesteckt ist. Trotzdem ist eine im rechten In-Ear vorhanden.

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Im Einsatz

Beim Laufen, im Fitnesstudio und beim Rad fahren habe ich die Jaybird X2 ausprobiert. Egal in welchem Modi, sie haben mir dabei im Sitz sehr gut gefallen. Die Stöpsel sind trotz der eingebauten Elektronik wirklich sehr leicht und fallen daher kaum beim Tragen auf. Die Finnen sitzen sehr fest und das Kabel wackelt ebenfalls nach richtiger Einstellung nicht mehr herum. Wegen der schweiß- und wasserabweisenden Konstruktion brauche ich mir um Laufen im Regen oder die schlechte Behandlung der In-Ears ebenfalls keine Gedanken machen.
Erstaunlich gut funktionierte die Bluetooth Verbindung. Mit anderen Bluetooth Kopfhörern habe ich häufiger mal Probleme bei der Signalstärke. Wenn das Smartphone beispielsweise mal im Rucksack untergebracht wird, bricht die Verbindung schon einmal leichter ab. Bei den Jaybird X2 konnte ich selbst in großer Entfernung zum Bluetooth Transmitter keinen Abriss des Signals feststellen. Der hier eingebaute SignalPlus Empfänger ist wirklich gut. Das ist ein großer Pluspunkt.

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Klang des Jaybird X2 Wireless

Die Soundqualität der X2 soll laut Hersteller das schlagende Argument bei diesen In-Ears sein. Nunja ich bin davon nur so halb überzeugt.

Die Jaybird X2 klingen tatsächlich im Durschnitt sehr gut. Sie haben wohldefinierte, satte Tiefen, klingen offen und detailvoll und bringen ausreichen Lautstärke ans Ohr.

Sie haben jedoch eine sehr deutliche Erhöhung in den Zischlauten, was auf die Dauer für mich etwas anstrengend zum Hören ist. Becken, oder Percussions im allgemeinen, werden sehr hörbar übertönt. So ein bisschen als sei ein dauerhafter Hiss im Klangbild eingebaut. Mein Gehör ermüdet durch die sehr scharfen Zischlaute spürbar schneller, auch wenn sie etwas mehr anpeitschen.

Das ist aber klanglich auch der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen kann. Sonst klingen die Jaybird X2 wirklich sehr ausgewogen und detailvoll. Diesen Klangcharakter sollte man also mögen oder wenigstens nicht direkt meiden wollen, um mit den X2 glücklich zu werden.

Aktueller Preis und mehr Infos zum Jaybird X2:

Jaybird X2-M hochwertiger kabelloser Ohrhörer mit Schaumstoff Ohrpolster schwarz

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Testbericht RHA T10 i – In-Ear Kopfhörer

Der RHA T 10 i

Der schottische Hersteller RHA hat mit seinem Modell RHA T 10 i ein neues Spitzengerät herausgebracht. Der Kopfhörer verfügt über einen guten, individuell angepassten Klang. Er ist farbig markiert, wobei die Farbe Rot für rechts und Blau für links steht. Dabei versteht sich der RHA T 10 als reiner In-Ear-Kopfhörer, der allerdings noch über eine Reihe von Besonderheiten verfügt. So liefert der Hersteller zusätzlich noch ein ganzes Sortiment an In-Ear-Buds mit.

Der Kopfhörer ist sehr solide gefertigt, beginnend beim Edelstahlgehäuse über dicke Kabel bis zum Stecker. Die ebenfalls vorhandene Fernbedienung ist mit allen Applegeräten kompatibel.

Tragekomfort
Der T 10 lässt sich sehr angenehm tragen, wobei das Einsetzen aber etwas mehr Geduld fordert, als bei anderen In-Ear Kopfhörern. Ist er jedoch einmal eingesetzt, ist er wirklich bequem und die kühlen Metallteile haben sich schon nach wenigen Sekunden an die Körpertemperatur des Trägers angepasst. Geräusche, die durch Reibung des Kabels an Kleidern oder Körper entstehen können, können auch hier nicht ganz ausgeschaltet werden. Das Kabel zwischen dem Klinkenstecker und dem Verteiler ist dick genug, sodass es nicht verheddert. Zahlreiche In-Ear-Buds tragen dazu bei, dass für jedes Ohr der richtige Aufsatz vorhanden ist.
Klang
Der Kopfhörer bietet einen ausgeglichen Klang, ohne dass der Bass vernachlässigt wird. Durch den T10 i wird schon ein breites Frequenzspektrum von 16 Hz bis 22 KHz abgegolten. Er verfügt daher über einen sehr markanten Bass bei dennoch hohen Frequenzen. Filter sind bereits vorinstalliert und zusätzlich werden zwei Filterpaare zum Wechseln mitgeliefert. Die bereits fertig eingebauten Referenz-Filter gewährleisten einen sehr ausgewogenen Klang, bestehend aus satten Bässen, sauberen Höhen und einer klaren Mitte, sodass bei Musikstücken alle Bereiche gut zu hören sind.
Filter

Das mitgelieferte Filterpaar, welches in Kupferfarbe gehalten ist, sorgt für mehr Höhe und das Paar in Schwarz für mehr Tiefe. Das kupferfarbene Filterpaar eignet sich durch die Hervorhebung der höheren Frequenzen besonders für a cappella, Jazz oder akustische Musik. Das schwarze Filterpaar, das die Bässe hervorhebt, empfiehlt sich für Hip-Hop oder Heavy Metal.

Allerdings sind die Filter nicht dazu gemacht, ständig gewechselt zu werden. Der Nutzer sollte sich alle Filter anhören und dann eine Entscheidung für denjenigen treffen, der ihm am ehesten zusagt. Der Filter für die Höhen besteht aus einem Kupferröhrchen und der Filter für die Bässe enthält einen schaumartigen Einsatz.

Fazit
Der T 10 i ist einer der besten In-Ear-Kopfhörer, der derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Er besitzt einen klaren Sound, bei dem weder Bässe, noch die Höhen zu kurz kommen. Noch dazu ist er sehr angenehm zu tragen. Wer seinen akustischen Geschmack lieber auf Höhe oder Tiefe legen möchte, kann durch die mitgelieferten Filter seinen Frequenzbereich individuell einstellen. Hinzu kommen ein hoher Tragekomfort, ein ansprechendes Design sowie eine hochwertige Verarbeitung. Allerdings liegt die unverbindliche Preisempfehlung für den RHA T 10 i bei stolzen 179,00 Euro, wobei allerdings der Hersteller RHA aus Glasgow drei Jahre Garantie gewährt.

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In diesem Testbericht, die A-JAYS Five In-Ear Headphones vom schwedischen Hersteller JAYS. Deren Produkte hatten wir bereits im Test und speziell das einzigartige Design konnte überzeugen. Bei den A-JAYS Five ist der Fokus ebenfalls auf dem Design gelandet. Außerdem sind die Modelle mit Fernbedienungen für alle gängigen Smartphone Typen iOS, Android und Windows Phone ausgestattet.

 

Überblick

Die A-JAYS Five In-Ear Headphones gibt es in schwarz und weiß. Wir haben hier das weiße iOS Modell im Test, welches wie die anderen auch in einer runden Plastikdose daherkommt, die gleichzeitig als Aufbewahrungsbox dient. Im Inneren sind die A-JAYS Five aufgerollt, was in Anbetracht des dicken, flachen Kabels auch durchaus Sinn macht. Dieses neigt nämlich dazu sich selbst in aufgerolltem Zustand zu verknoten. Während die kleine Plastikdose auch wirklich sehr schick ausschaut, ist sie nicht unbedingt besonders platzsparend beim Transport der A-JAYS. Weiterhin im Lieferumfang enthalten sind 10 Silikon Aufsätze von klein bis groß und ein Kabel Clip.

Die In-Ears

Das Design und die Verarbeitungsqualität der In-Ears ist hervorragend. Die Ohrstöpsel selbst sind in einer etwas geschwungenen Form ausgeführt, die den Tragekomfort begünstigen soll und außerdem sehr edel aussehen. Die Aufnahme der Silikonaufsätze ist aus Aluminium gefertigt. Die breiten Flachleiterkabel gehen ohne Spalt flüssig in die Ohrstöpsel über.

Die breiten Flachleiterkabel selbst sind jedoch eine Geschmacksfrage. Sie können sich kaum verdrehen und sind relativ schwer. Daher müssen sie beim tragen immer in die richtige Position gebracht werden. Dafür sind sie jedoch mehr Design-Accessoire inklusive Kabel als nur plumper Kopfhörer. Wem dies ein wichtiger Punkt ist, der fällt mit den JAYS sicher auf. Zum Joggen oder Bewegen im Fitnessstudio sind sie jedoch nicht geeignet, da das Schwingen der schwereren Kabel sich einfach nicht gut anfühlt. Allerdings sind die JAYS dafür einfach auch nicht gemacht.

Interessanterweise unterscheiden sich die Fernbedienungen leicht voneinander. Wenn auch alle im 3-Button Design mit einem qualitativ sehr guten Mikrofon ausgestattet sind, unterscheidet sich die Form. In einer sehr subtilen Art gleicht sich die Fernbedienung  dem Design des Betriebssystems an. Die Windows Remote gleicht beispielsweise eher den eckigen Nokia Smartphones während die Android Remote an das einfach gehaltene, geschwungene Design des Samsung Galaxy erinnert. Hier wird wieder einmal klar: Die A-JAYS Five sind ein Styler!

Im Ohr sitzen die A-JAYS Five definitiv besser als die A-JAYS Four. Diese konnten mit ihren scharfen Kanten noch ins Ohr drücken und dadurch unangenehm sitzen. Das Problem wurde bei den Five mit dem längeren Steg und der ergonomischeren Form gelöst. Trotzdem leiden die A-JAYS Five noch unter dem hohen Gewicht der Kabel. Ähnlich wie die Four sitzen sie nicht so super fest im Ohr, da sie regelmäßig durch leichten Zug herausgezogen werden können. Das passiert vor allem bei Bewegungen durch Reibung an der Kleidung ect. Sie plumpsen auch nicht ständig raus, der Sitz ist einfach nicht so sicher wie das bei anderen In-Ears der Fall ist.

 

Klang

Den Klang der A-JAYS Five kann ich als gut definiert, eher neutral und mit Tendenz zum kühlen beschreiben. Die Tiefen klingen sehr definiert, haben Punch und sind straffer als bei den A-JAYS Four noch der Fall. Höhen und Mitten haben sich ebenfalls verbessert und sind etwas heller, brillanter und detaillierter. Insgesamt sind sie verglichen mit In-Ears, die den Fokus nur auf den Klang legen, mittelmäßig gut. Es gibt schon noch Potential in den Frequenzen und gerade in den Mitten könnte es noch etwas mehr Definition geben. Stimmen klingen leicht sumpfig und könnten etwas mehr Klarheit vertragen. Trotzdem macht es viel Spaß mit den A-JAYS Five zu hören und sie sind ein gut klingender Kandidat.

 

Fazit

Wenn der Fokus der A-JAYS Five auch klar auf dem erstklassigen, einzigartigen und erwachsenen Design der In-Ear Kopfhörer liegt, so haben sie auch klanglich viel zu bieten, stecken jedoch hier und da in Feinheiten etwas im Vergleich mit anderen, nicht so schicken, In-Ears zurück. Die Verarbeitungsqualität und die Fernbedienung gehören dafür zu den besten auf dem Markt. Eines ist sicher: Wer die A-JAYS Five hat, fällt auf.

Aktueller Preis und Mehr Infos:

Fotos: Copyright A-JAYS

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Test: House of Marley Legend In-Ear Kopfhörer / Headset. Die von Bob Marley inspirierten Kopfhörer von House of Marley ziehen einige Aufmerksamkeit auf sich. Letztlich hatten wir schon den Positive Vibration Kopfhörer im Test. Der konnte mit eigenwilligem Sound und gutem Style zu überzeugen. Das teurere In-Ear Modell House of Marley Legend steht dem in besonderem Design und Sound in nichts nach.

 

Überblick und Features

Die House of Marley Legend Ohrkanalhörer / Headset sind im typischen Design der HOM Kollektion gefertigt. Die typischen Raggae Farben Grün, Gelb, Rot sind dezent in das Stoffkabel eingewoben. Die Stöpsel selbst haben eine Hülle aus Aluminium. Hinten aufgeklebt ist eine kleine Echtholzplatte. Die Nutzung umweltfreundlicher Materialien gehört bei House of Marley zum Konzept.

Die Fernbedienung zur Steuerung von iPod, iPad, iPhone und Co. dient gleichzeitig als Kabeltrenner. Drin eingebaut ist ein Mikrofon, die Knöpfe sind schon größ und haben ein ordentliches Feedback.

Im Lieferumfang enthalten sind fünf Paare der Aufsätze aus Silikon für mittelgroße bis sehr große Ohren. Für kleine Ohrkanäle eignen sich die Legend nicht besonders. Ebenfalls dabei ist ein Adapter fürs Flugzeug und eine kleine Tasche aus Leder. Die Ausstattung und der Look gehen in Richtung Oberklasse. 

 

Tragekomfort und Materialien

Die Verarbeitung der Legend ist auf hohem Niveau. Die Kabelaufnahmen sind groß und flexibel, das Aluminiumgehäuse wirkt wertig. Das stoffummantelte Kabel macht einen robusten Eindruck, knickt und verdreht sich jedoch schnell. Besonders lobenswert ist der abgewinkelte Klinkenstecker. Der ist sehr klein und nimmt kaum Platz ein.

Die Legend sitzen sehr bequem im Ohr. Die Aufsätze sind allesamt aus dünnem Silikon und erzeugen dadurch entsprechend geringen Gegendruck im Ohr. Zudem sind sie nicht glatt sondern haben eine raue Textur, die sich natürlicher anfühlt. Da die Legend mit Kabel ein Fliegengewicht von13 Gram auf die Waage bringen, sitzen zudem sehr leicht im Ohr. Einzig für die Nutzung im Bett eignen sie sich nicht. Die Stöpsel stehen knapp 7mm aus dem Ohr heraus. Das sieht noch okay aus, anlehnen lässt es sich damit aber nicht mehr.

Etwas negativ sind die lauten Kabelgeräusche. Das Kabel wurde hier nicht ausreichend vom Stöpsel entkoppelt und überträgt bei Reibung an der Kleidung recht laute Geräusche. Die Isolierung vor Außengeräuschen hingegen ist gut. Quälgeister in der Bahn können den Legend Besitzer nicht stören. Außer sie schmieren ihm Eis ins Gesicht.

 

Klang

Die House of Marley Legend klingen besonders. Das Klangbild ist nicht linear und neutral sondern setzt schon deutliche Akzente, die aber ein stimmiges Klangbild ergeben.

Auffällig ist die leicht gedämpfte Wiedergebe von unteren Höhen und oberen Mitten. Gerade Kicks und Snare Drums wirken dadurch etwas unnatürlich und matschig. Positiv ist aber, dass dadurch Stimmen in den Vordergrund gestellt werden. Die Texte lassen sich sehr gut verstehen und heben sich etwas von der Musik ab. Grundsätzlich profitiert ältere Musik wie Bob Dylan oder auch sein Namensvetter Marley davon. Neuere Musik eher nicht.

Die oberen Tiefen werden etwas gedämpft wiedergegeben, alles darunter breitet sich allerdings als sattes Tiefenfundament aus und lässt die Musik warm wirken. Wenn Basslastige Musik anliegt, kommen die Legend auch weit runter und klingen voluminös. Trotzdem sind die Tiefen eher neutral im Klangbild angelegt und dominieren nicht.

Das Detailniveau gut, kann aber nicht ganz mit den super neutralen und glasklaren Phonak Audéo PFE 121 mithalten. Die haben dafür allerdings ein bisschen weniger Tiefgang , spitzere Höhen und sehen nicht halb so cool aus.

Mir gefällt das Klangbild der House of Marley durchaus, trotz seiner klaren klanglichen Akzente. Auch wenn das Klischee sich bestätigt, passt der Klang am besten zu Hip-Hop, Dancehall, Raggae und älteren Aufnahmen von Dylan und Co, in denen noch der Sänger im Vordergrund steht. Für Pop Klassik, Electro, House und Co. passt die Klangcharakteristik jedoch nicht ganz so gut.

 

Fazit
Die House of Marley Legend In-Ear Kopfhörer / Headset sind stimmig. Das Design vermittelt einen Lifestyle, die verwendeten Materialien und die Ausstattung passen dazu. Tragekomfort und Isolierung sind Premium, wobei nur die Kabelgeräusche stören.

Der Klang ist nicht ausgewogen sondern setzt Akzente. Stimmen werden hervorgeholt und ein sattes aber dezentes Bassfundament macht auch bei tiefenlastiger Musik spaß. Am besten klingen sie bei Ragge, Dancehall, Hip-Hop und Co, andere Musik klingt mitunter ein wenig dumpf im Übergang von Mitten zu Höhen. Preislich hätten die Legend 20-30€ niedriger liegen können.

Wer ausgewogenere und klarer klingende In-Ears sucht, kann sich die Phonak Audéo PFE 121 oder Audéo PFE 132 mal anschauen. Die sind günstiger, sehen aber weniger cool aus.

Aktueller Preis und mehr Infos zu den Legend

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Viel Gutes gab es in letzter Zeit über die HiFiMAN RE-400 zu hören. „Audiophile Klangqualität für unter 100€“ In diesem Test werde ich selbst die Probe aufs Exempel machen und die RE-400 Ohrkanalhörer genau unter die Lupe nehmen.

 

Überblick

Die HiFiMAN RE-400 sind recht kleine Ohrkanalhörer mit einem Gehäuse aus Metall. Das sieht beim glänzenden Endstück auch gut aus. Der Rest der In-Ear Kopfhörer kann den ersten Eindruck aber nicht halten. Das Kabel ist teils mit Stoff ummantelt, allerdings von schlechter Qualität und verdreht sich schnell. An den Aufsätzen sind teils Schnittkanten aus der Produktion zu erkennen. Kabel und Stecker wirken ebenfalls billig. Vier Paar Aufsätze aus Silikon sind im Lieferumfang enthalten. Eine Tasche fehlt.

 

Tragekomfort

Mittelgroße und große Ohren muss man haben. Die Austrittsöffnung der RE-400 hat einen recht großen Durchmesser. Wer sehr kleine Ohrkanalhörer braucht sollte sich mal den Test zu den Altec Lansing Bliss Platinum ansehen. Die richtige Ohrform vorausgesetzt, sitzen die RE-400 recht gut in Position. Sie stehen nur wenig aus dem Ohr heraus was einerseits der Optik zugute kommt und für Seitenschläfer bequemer im Bett hören lässt. Durch die breite Austrittsöffnung fühlen die Ohrhörer sich allerdings recht hart im Ohr an.

Vier Paar Aufsätze decken die Spanne mittelgroß bis groß ab. Drei von vier Aufsätzen haben doppelte Lamellen. Beim Einstecken entsteht dadurch leichter ein unangenehmer Unterdruck im Gehörgang. Der Schutz vor Außengeräuschen ist ausreichend. Kabelgeräusche (Reiben von Kleidung, Haut ect. am Kabel) werden sehr laut übertragen und stören entsprechend. Das Kabel scheint hier nicht ausreichend entkoppelt zu sein.

 

Klang

Die Mitten um den Bereich 1kHz bis 4kHz sind deutlich präsenter abgestimmt als der Rest. Das Klingt ein bisschen nach alten Zeiten und Schallplatte. Das Detaillevel liegt schon sehr hoch und wenig Verzerrungen oder Überzeichnungen sind erkennbar. Bob Dylan und generell ältere Musikstücke hören dadurch genau so an wie damals. Das Weckt Nostalgie, hat mit einem ausgewogenen Klangbild allerdings wenig zu tun.

Der Klangcharakter passt leider schlecht zu aktueller Musik und bleibt hinter meinen Erwartungen zurück. Mitten und Höhen klingen etwas zu blechern, flach und wie schon gesagt im Bereich 1-4kHz überbetont. Ein breites Klangbild wird nicht erzeugt und die starken Mitten wirken unausgewogen und ermüden das Gehör schneller. Die Tiefen hingegen klingen sehr sauber, ausgewogen und trocken. Das Detaillevel ist hoch, es fehlt allerdings ein wenig an Volumen.

Per se schlecht klingende Treiber kann man den RE-400 also nicht vorwerfen und Nostalgiker werden den Klang eventuell mögen.  Trotzdem ist diese Abstimmung weit von ausgewogen oder warm entfernt.

 

Fazit:

Die RE-400 klingen keinesfalls schlecht. Nach vielen guten Kritiken in der Vergangenheit habe ich aber mehr erwartet. Klanglich werden sie einige Liebhaber unter Nostalgikern finden, denn sie klingen ein bisschen wie früher. Objektiv betrachtet ist das Klangbild jedoch etwas unausgewogen und übertönt die Mitten um 1-4kHz. Auch Design und Verarbeitung wirken eher billig als hochwertig und der Lieferumfang ist beschränkt.

Eine bessere Alternative sind die Phonak Audéo PFE 112. Zum gleichen Preis haben die wirklich audiophile Qualität, sind besser verarbeitet und kommen mit größerem Lieferumfang. Insgesamt daher nur Gut -. Nostalgiker können ruhig mal probehören.

Aktueller Preis und mehr Infos:

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Im diesem Test geht es um die a-JAYS Four oder a-JAYS vier, wie sie für den deutschen Raum heißen. Diese In-Ear Kopfhörer /Headset mit iPhone Fernbedienung sind beim Verkaufspreis von knapp 60€ noch erschwinglich. JAYS ist dazu mal wieder eine frische Marke, die im Design neue Akzente setzt.

 

Eindruck:

Ein Pluspunkt für die Verpackung der a-JAYS Four. Drinnen sind die Ohrhörer und gleich fünf Paar Aufsätze in so ziemlich allen Größen. Das Material ist Silikon.

Besonderes Designmerkmal sind die sehr kleinen Ohrhörer und die vergleichsweise breiten Flachleiterkabel. Ich habe da schon viele negative Kommentare zum optischen Eindruck gelesen. Mir gefällt das Design aber gut weil es neu und frisch ist. Entsprechenden Mut mal was neues zu tragen sollte man haben, was gibt’s schlimmeres als Einheitsbrei.

Optisch ist die Verarbeitungsqualität gut. Ein paar Plastikränder und Gummiüberstände aus der Fertigung gehen für die Preisklasse in Ordnung. Farblich sind Weiß und Schwarz erhältlich. Hier nur der Hinweis: Weiße Ohrstöpsel werden schnell schmutzig.

 

Tragekomfort und Bedienung:

Zur Bedienung gibt es nicht viel zu sagen. Die Fernbedienung tut ihren Dienst und ist dank verschieden geformter Knöpfe auch ohne Hinsehen einfach zu bedienen. Mikro geht in Ordnung, lediglich der Klinkenstecker kann etwas zu wackelig in der Buchse sitzen. Das ist aber abhängig vom Player. Mein alter iPod ist wackelig, das Smartphone hingegen passt gut.

Der Tragekomfort hängt stark von der eigenen Ohrform ab. Die Ohrhörer sind sehr kurz  und können entsprechend nicht tief im Ohr versinken. Zudem sind die Kanten an der Unterseite hart und können auf die Haut drücken. Ich muss die a-JAYS Four beispielsweise etwas schräg ins Ohr stecken, damit die Plastikkante nicht auf mein Ohr drückt. Dadurch hängen aber auch die Kabel nicht mehr ganz gerade herunter was den optischen Eindruck etwas trübt. Passt also nicht jedem, darum probetragen. Zurückschicken geht immer.

Sitzen die a-JAYS Four richtig ist die Isolierung vor Außengeräuschen sehr gut. Da kommt kaum noch etwas durch.

Übrigens: Professionelle, zuverlässige Netzwerk und Ethernet Produkte sowie Zweidraht Netzwerk und VDSL / VDSL2 Lösungen gibt es bei www.JMB-Systems.de

 

Klang:

Die a-JAYS four klingen richtig gut bei House, Electro und Hip-Hop und allgemein elektronischer Musik. Alle anderen Musikrichtungen klingen, gemessen an der Preisklasse, auch noch gut.

Das liegt am Klangcharakter. Der ist bei diesen Ohrhörern tiefen- und mittenlastig. Tiefen sind sehr satt, breit und warm, trotzdem aber noch nicht übertrieben. Andere Ohrhörer schaffen mehr Detail in den Bässen, trotzdem gefallen mir die Tiefen in ihrer Abstimmung wirklich gut. Ähnlich verhält es sich in den Mitten. Diese sind sehr zentral im Klangbild und gehen nicht in den satten Tiefen unter. Daher auch die Präferenz für elektronische Musik, hier liegen deren Akzente.

Im Übergang von oberen Mitten in die Höhen und aufwärts sind die a-JAYS vier dann weniger detailreich und Anschläge auf Snaredrums wirken matschig. Rock, Pop und Akustik klingen entsprechend weniger gut auf den a-JAYS vier.

Mir gefällt der Klangcharakter wirklich gut obwohl er weit von linear entfernt ist. Aber das Hören mit den satten Bässen und breiten und starken Mitten macht bei elektronischer Musik mit saftigen Synthesizer Klängen einfach richtig viel Spaß!

 

Fazit: Not Everybody’s Darling

Die a-JAYS Four bringen ein auffälliges Design auf die Straße, dem nicht jeder gewachsen ist. Gleiches gilt für die Form der Ohrhörer, deren Kanten abhängig von der Ohrform drücken können.

Klanglich machen elektronische Musik und Hip-Hop, durch fette aber nicht übertriebene Bässe und starke Mitten, enorm Spaß und klingen für die Preisklasse um 60€ richtig gut. Etwas matschig und mit weniger Detial in den Höhen erklingen allerdings Rock, Pop und Klassik. Bei solcher Musik sind die filigranen Phonak Audéo PFE 112 eher meine Empfehlung.

Kaufen? Preis: Ca 60€ (Stand 06/13)

Aktueller Preis und mehr Infos:

 

FRISCH UND HEISS

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Das Edifier R1800BT ist ein aktives Bluetooth Lautsprechersystem, bestehend aus zwei Bassreflexlautsprechern und einer Gesamtleistung von 70 Watt RMS. Für einen guten Klang sorgen...