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Jabra

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Das Jabra STEEL Bluetooth Mono-Headset ist ein extra für Handwerker entwickeltes Headset, das Staub, Wasser, Erde und allgemeinen Schmutzpartikeln standhält. Es ist darüber hinaus stoßfest und bietet  auch bei einem Fall aus hoher Höhe noch Widerstandsfähigkeit.

Design und Ausstattung

Im Design ist das Jabra Steel einfach gehalten. Es wirkt sogar ein wenig wie ein gut gemachtes Kinderspielzeug. Doch der erste Eindruck täuscht, denn die Konzeption des Head-Sets ist durchdacht. Im Fokus der Entwicklung stand die Robustheit des Geräts sowie dessen Funktionalität und hier überzeugt das Headset. Zumindest ist es nicht so klobig wie sein Vorgängermodel.
Das Headset ist darüber hinaus von einer festen, massiven und sehr dicken Plastikhülle umgeben. Die Ohrenbügel werden zwei unterschiedlichen Größen angeboten und mitgeliefert. Es kann an beiden Seiten des Kopfes getragen werden, je nach individueller Vorliebe. Außerdem ist es für ein Headset sehr leicht und nach einiger Zeit kann das tragen sogar vergessen werden.

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Funktionalität und Alltagstauglichkeit

Das Mono-Headset bietet die richtige Kombination aus telefonischer Erreichbarkeit und harter Arbeit. Denn die Arbeit muss nicht unterbrochen werden, wenn das Handy klingelt und der nächste Kunde in der Leitung wartet. Ausgestattet ist das Jabra Steel Headset mit einem ergonomischen Bügel, der komfortabel über dem Ohr sitzt. Es wurde speziell für jene Berufe konzipiert, die darauf angewiesen sind das Headset ganztägig zu tragen.
Ausgestattet ist das Headset mit extra großen Bedienungstasten, so dass es auch mit Handschuhen bedient werden kann. Auch bei Wasser und Staub muss sich der Träger nicht um eine Beschädigung sorgen, denn das Jabra Steel ist wasserabweisend wie vor Staub geschützt. Die Anrufannahme erfolgt über einen Sprachbefehl.
Der Batteriestand wird über das vernetzte Bluetooth-Gerät angezeigt. Eine eigene Batterieanzeige verfügt das Headset von Jabra Steel nicht. Das schränkt die Nutzung ein wenig ein. Aufladbar ist es hingegen einfach über USB.

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Ton- und Gesprächsqualität

Einschränkungen sind hinsichtlich der Tonübertragung vorzunehmen. Zuweilen ist die Übertragung sehr leise und kann auch kaum reguliert werden. Ist die Geräuschkulisse zu laut, wird an Übertragungsqualität eingebüßt. Für Vieltelefonierer während des Jobs ist es daher kein optimaler Begleiter, gerade in der lärmbelasteten Umgebung.
Auch zum Hören von Musik ist das Headset kein optimaler Begleiter. Die Musikübertragung hat nicht die gewünschte und benötigte Stärke, um sich gegen die Geräusche der Umgebung durchzusetzen.

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Spricht das nun gegen oder für das Headset? Nun ich muss sagen, dass es eben in nicht so stark geräuschbelasteter Umgebung gut funktioniert. Auf dem Bau würde allerdings wohl ohnehin nur ein beidseitiges Headset wirklich gut funktionieren, auch wenn das Steel völlig abschließen würde. Ein Ohr wäre dann weiterhin offen.
Ich denke man sollte sich daher nicht so große Gedanken über diesen Aspekt machen. Der Haupt Kaufgrund sollte die robuste Verarbeitung und Langlebigkeit des Gerätes sein.

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Während ich den Testbericht zum Jabra Vega schreibe, sitze ich im Cafe und höre Tupac bei einem Muffin und einem Flat White. Ich weiß, es ist Berlin, es sollte ein Chai Latte mit Bio Soja Milch sein. Plus Glutenfreier Cookie. Aber das ist ein anders Thema. Ich hab heute einen langen Tag in meinem Büro hinter mir und muss mal raus. Also ab ins Cafe und noch ein paar Stunden arbeiten. Das Problem an diesen Orten ist nicht der teure Kaffee und die Muffins, die eigentlich so gar nicht in meinen Speiseplan passen. Es ist die durchgehende Lautstärkenbelastung, die es schwierig macht sich zu konzentrieren. Perfektes Testterrain für den Jabra Vega. Der hat nämlich aktive Geräuschunterdrückung an Board. Sonst gibt es allerdings zum Preis von knapp 150€ keine weiteren Extras wie Bluetooth oder Gestensteuerung. Dafür aber eine oberklasse Verarbeitung. Hier ist also mein Erfahrungsbericht.

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Äußerlichkeiten

Der Jabra Vega verdient die Würdigung „hochwertig“. Der Kopfhörer ist aus wertigen Materialien gebaut. Bügel aus Aluminium, weiches Gummipolster am Kopfband, sehr große, aber nicht allzu dicke, ohrumschließende Ohrpolster. Zwar ist der Vega kaum klappbar (nur die Ohrmuscheln drehen sich ein), jedoch ist er dadurch nochmal stabiler, als es die Metallkonstruktion eh schon hergibt. Da wackelt nix.

Das Design des Vega gefällt mir sehr gut! Er ist groß, allerdings wohlgeformt. Die Kombination aus Schwarz und Grau ist nicht besonders auffällig, dafür ist es das rote stoffummantelte Kabel aber umso mehr. Der kleine Farbklecks, der mehr Style aus dem Kopfhörer raus holt. Sportlich schick fasst es wohl zusammen.
Trotz der etwas härteren Ohrpolster sitzt der Vega sehr angenehm auf dem Kopf und hat mir zu keiner Zeit Druckschmerz bereitet. Nach ein paar Minuten auf dem Kopf werden die Polster auch etwas weicher, auch wenn der Anpressdruck schon ein bisschen höher ist als bei weich sitzenden Kopfhörern. Auch nicht bei längeren Hörsessions. Das liegt einerseits an den sehr gut verarbeiteten Gelenken des Bügels, aber auch an dem geringen Gewicht.

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Das ANC

Um nutzbar zu sein, muss die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) für mich zwei wichtige Punkte erfüllen: Erstens, sie darf nicht durch fipsen oder Brummen auffallen. Zweitens, sie muss genug Abschirmung bieten, dass ich das Gefühl habe in meinem Tunnel von Ruhe zu sein, auch wenn es um mich herum laut ist.
Katze aus dem Sack: Das ANC vom Vega gehört klar zu den besseren und spielt auf Bose Niveau.

Die passive Geräuschisolierung des Kopfhörers ist zwar nur ganz okay, da kommt schon noch einiges durch. Das macht aber das ANC sehr gut wett. Schaltet man das ANC über den kleinen Schalter an der Außenseite des Kopfhörers ein, so filtert die Technik einen großen Teil der dauerhaften Geräusche heraus. Das gilt erstaunlicherweise auch für tiefere Töne. Fahren in Bus und Bahn, und das Sitzen im Geräuschbelasteten Cafe wird dadurch deutlich ruhiger! Zudem arbeitet das ANC sehr sauber. Selbst ohne aktive Musik ist kein Fipsen oder Brummen zu hören, wie das bei günstigeren Modellen öfters der Fall ist. Sehr gut!

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Aber Jabra: Wieso habt ihr denn ein Batteriefach, statt eines Akku in den Vega eingebaut? Ja genau, eine AAA Batterie versorgt den Vega mit Strom. Ausgetauscht wird die unter einer Klappe an der rechten Ohrmuschel. Das war in 2010 noch okay, ist aber heute wirklich nicht mehr Stand der Dinge. Die Batterie hält 30-35 Stunden Spielzeit durch. Das ist nicht die Welt. Wer den Vega will, sollte also über einen AAA Akku und Ladegerät verfügen. Sonst wird das mit den Batterien teuer. Ein Vorteil an der Konstruktion ist natürlich die Wechselbarkeit des Akku bzw. der Batterie. Nach zwei Jahren haben Akkus meist 50% ihrer Kapazität verloren. In gewöhnlichen Kopfhörern lassen sie sich fast nie austauschen. Also hat das so sein Für und Wieder.

Klang

Klanglich ist der Vega nur bei eingeschaltetem ANC ernst zu nehmen. Ist das ANC ausgeschalten, verliert er einen sehr großen Teil der Tiefen. Man sollte also sicher stellen, dass die Batterie voll ist, bevor man ihn mitnimmt.
Bei aktiviertem ANC gefällt mir der Klang dann aber ect gut! Das Klangbild ist vor Allem sehr ausgewogen. Die Tiefen sind satt, aber zu keiner Zeit übertrieben. Die Höhen sind zwar im leisen Raum ein bisschen hell, in Lärmbelasteten Umgebungen merkt man das aber nicht mehr. Stattdessen wird der Klang ein bisschen klarer und die Höhen verlieren nicht an Definition. Passt also zur Auslegung des Kopfhörers. Die Mitten sind neutral abgestimmt, klatschen einem also nicht so stark ins Gesicht, wie das bei anderen „modern“ abgestimmten Kopfhörern und Hi-Fi Lautsprechern gern mal der Fall ist.

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Wie gesagt, ein ausgewogenes, freundliches, warmes und wenig aufdringliches Klangbild.
Das Detailniveau der Wiedergabe und die Natürlichkeit in den Mitten könnte noch eine Spur höher sein. Beide sind absolut gut, kommt aber eben nicht ganz an die Brillanz und Feinheit anderer Kopfhörer ohne ANC in dieser Preisklasse heran. Gerade Enthusiasten klassischer Musik werden den Vega eventuell etwas flach finden, und zu ihrem Beyerdynamics auf dem Sofa zurücksehen. Kleiner Scherz.

Im direkten Vergleich mit „Dem unaussprechbaren“: Philips SHB9850NC (Link zum Test):
Der Philips ist vollgepackter mit Features, hat Bluetooth, Akku und Gestensteuerung an Board. Dafür ist der Jabra Vega viel, viel besser verarbeitet und sitzt angenehmer auf dem Kopf. Zudem hat er das bessere Design und das bessere ANC. Preislich liegen beide etwa gleich, was hier nur euch zugute kommt. Ihr könnt entscheiden worauf ihr mehr wert legt und entsprechend euch einen dieser beiden echt guten Kopfhörer holen.
So der Kaffee ist alle, der Muffin im Bauch. Zeit für ein Fazit und ein paar Sterne.

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Hier ist ein neues, cooles Produkt von Jabra, für alle meine Sportler. Diese In-Ear Bluetooth Kopfhörer sind nich nur ein, für den Gebrauch beim Sport ausgelegt. Sie beherbergen ebenfalls einen Herzfrequenzmesser zur Pulsmessung, während des Workout. Ohne Brustgurt, nur mit App. Ist einen Test wert!

Produktinformationen:

Übersicht

Mal äußerlich angefangen, sind die Sport Pulse ehr ein unscheinbares Headset. Während manche Sport In-Ear Kopfhörer schon mal aus sichtbar aus dem Ohr herausstehen, versenkt sich das Jabra Sport Pulse fast komplett im Ohr. Dadurch gibt es kaum Frankenstein-Look, was ein großer Kritikpunkt an dem sonst sehr guten Jaybird X2 Sport Headset war.

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Beim Design gibt es kaum Überraschungen. Die Ohrstöpsel sind schwarz, aufgrund der eingebauten Technik etwas größer und am Verbindungskabel baumelt die Kabelfernbedienung mit eingebautem Mikrofon.
Am Stöpsel selbst befinden sich zwei Stabilisierungselemente, welche die Stöpsel sehr gut im Ohr fixieren. Zum Einen ist das eine Gummilasche, die auch in verschiedenen Größen mitgeliefert wird. Zum Anderen ein gummierter Stift, der sich auf die Unterseite des Ohres legt. Der ist gummiert und rutscht dadurch kaum im Ohr herum. In diesem Stift ist außerdem der optische Pulsmesser eingelassen.
Wie immer ebenfalls dabei, sind verschiedene Aufsätze von L bis XS.
Ein besonderer Knopf ist der „Sport Button“ am linken Stöpsel. Der steuert Funktionen, wie die Ansage des aktuellen Workout-Status in der App, oder schaltet diese Ansagen aus.
Die Laufzeit des Akkus beträgt übrigens knappe 4 Stunden. Das ist nicht besonders viel, reicht aber für ein Workout aus.

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Wie trägt’s sich?

Vorweg seit gesagt: Die Ohrstöpsel nehmen schon ordentlich Platz im Ohr ein und liegen an einigen Stellen im Ohr auf. Der Sitz ist zwar dadurch hervorragend fest, jedoch drückt gerade die Seite des harten Plastik nach einiger Zeit unangenehm ins Ohr. Ob das ist, ist schwer abhängig von der Ohrform, muss also nicht bei Jedem so sein.
Die Silikonaufsätze sitzen hingegen sehr gut und sind angenehm geformt. Sie sind etwas rundlicher als der sonst übliche, spitzere Standard.
Das Kabel kann übrigens, auf der Rückseite des Kopfes, mit Hilfe von Kabelklammern, auf eine optimale Länge eingestellt werden. Dadurch schlägt das Kabel beim Laufen nicht in den Nacken.

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Pulsmessung und App

Die Messung der Herzfrequenz ist in etwa so genau wie die, eines günstigen Brustgurtes. Keine 100% Genauigkeit, aber um 5 Schläge mehr oder weniger geht es sich beim Workout auch nicht. Der Linke Ohrstöpsel muss allerding zu Beginn fast immer neu ausgerichtet werden, um eine Messung zu ermöglichen. Fast nie sitzt der einfach richtig, sondern muss ein paar Grad nach Links oder Rechts geschoben werden. Das kann manchmal nervig sein.

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In der App wird die Messung direkt live angezeigt, aufgezeichnet und mit weiteren Daten gefüttert. Man kann Workouts einstellen, starten und Ziele vorgeben. Beispielsweise 10 Minuten High Intensity Workout in der Fettverbrennungszone oder das Erreichen von 7 km beim Joggen.

Dazu nutzt die App die Daten vom GPS, dem Accelerometer und natürlich die Zeit. Ebenfalls errechnet wird ein Kalorienverbrauch. Der ist im Verleich zu Fitness Trackern ohne Pulsmessung, logischerweise etwas genauer.
Dargestellt werden die ganzen Daten während des Workouts in einigen Zwischen- und Durchschnittswerten. Ebenfalls angezeigt wird die schon gelaufene Strecke auf einer Karte. Nach dem Workout gibt es dann eine Zusammenfassung mit Graphen und der Möglichkeit das Ergebnis direkt bei Social Media zu teilen. Für einen saftigen Ego Boost?

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Das Detaillevel der App ist durchaus gut. Gerade die detaillierten Graphen finde ich sinnvoll, da sich hier wirklich Analysen durchführen und werte vergleichen lassen. Hilfe bei der Auswertung bietet die App jedoch kaum. Automatisierte Berichte oder Vorschläge, wie ich mein Leistung steigern, fett abbauen oder mehr Kilometer schaffen kann, gibt es nicht.
Die Integration zu den üblichen Apps, Endemondo und Runkeeper, ist vorhanden.

Klang

Mindestens die Hälfte der Bewertung dieser In-Ear Kopfhörer, sollte der Klang ausmachen. Dieser ist bei den Sport Pulse überraschend gut! Der Klang ist neutral, klar, recht detailreich und nicht so Bassintensiv. Der Klangcharakter ist recht neutral, klingt allerdings nicht total natürlich.
In den Höhen liegt viel Brillanz, die den Klang hell und offen machen. Auch wenn die Höhen schon präsent im Klangbild liegen, so sind Sie nicht aufdringlich oder stechend.

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Die Mitten sind schön im oberen Spektrum betont, was eine präsente platzierung der Stimmen zur Folge hat. Diese Platzierung wirkt aber nicht unnatürlich, sondern eher ein bisschen hell und offen.
Die Tiefen sind neutral abgestimmt, haben ordentlichen Punch, reichen aber nicht ganz so tief hinunter, wie ich das bei anderen In-Ears schon gehört habe. Ich persönlich stehe nicht auf diese ganze Übertönung der Bässe, die seit dem Aufkommen von Beats irgendwie normal geworden ist. Daher finde ich diese saubere und neutale Wiedergabe der Bässe sehr gut. Manchen, werden die Sport Pulse aber gerade daher ein bisschen zu wenig „Wumms“ haben.

FRISCH UND HEISS

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Das Edifier R1800BT ist ein aktives Bluetooth Lautsprechersystem, bestehend aus zwei Bassreflexlautsprechern und einer Gesamtleistung von 70 Watt RMS. Für einen guten Klang sorgen...