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Jawbone

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Ja es geht sich um das, was da zwischen den ganzen goldenen Armbändern in der Mitte baumelt. Jawbone nimmt den nächsten großen Schritt in Sachen Fitness Tracker Armbänder. Das neue Jawbone UP 2 ist die Weiterentwicklung des Jawbone UP 24 und orientiert sich im Design am großen Bruder, dem UP 3. Die wirklichen Entwicklungen liegen allerdings eher im Design als im Funktionsumfang. Ob sich das Jawbone UP 2 lohnt, das finden wir im Test heraus.
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Übersicht zum Jawbone UP 2

Das Jawbone UP 2 wird wie die Meisten Activity Tracker am Handgelenk getragen. Es kommt in den Farben Schwarz und Weiß daher und ist Kompatibel mit iOS und Android. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Design etwas eleganter geworden und setzt nun nicht mehr auf eine volle Ummantelung der Einzelteile in Gummi, sondern zeigt die Kontrolleinheit auf der Oberfläche ganz deutlich. Auch der Verschluss hat sich geändert. Statt der Feder ist nun ein Clip Mechanismus mit Metallschelle für die Befestigung am Handgelenk zuständig. Auf der Oberseite des Geräts sind LEDs eingelassen, welche den aktiven Modus anzeigen (Schlafmodus, Aktivität Modus, Benachrichtigungen). Die sind in ausgeschaltetem Zustand quasi nicht sichtbar wodurch das Hand seinen Stil behält und wenig „Geeky“ aussieht.

Der eingebaute Akku hält für bis zu 7 Tage durch bis er an die Laderstation muss. Das Gehäuse ist Wasserresistent und hält eine Regenschauer ab. Schwimmen gehen ist mit dem Band allerdings nicht zu empfehlen. Das Gehäuse ist außerdem komplett ohne Knöpfe gefertigt. Um das Gerät zu bedienen, muss es angertippt werden. Ein Display auf dem Armband, wie bei den Meisten FitBit Modellen, gibt es nicht. Ebenfalls nicht mit an Board sind neue Technologien wie die dauerhafte Pulsmessung. Um diese zu erhalten muss man sich das etwas teurere UP3 gönnen.

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Die App – Basic triffts

Vergleicht man die App des Up2 mit der des Vorgängers, so hat sich kaum etwas getan. Zwar zeigt die App noch immer die wesentlichen Informationen in sehr einfach zugänglicher Form an, jedoch bleibt der Kritikpunkt bestehen, den ich auch beim Vorgänger immer wieder angebracht hatte: Es fehlt etwas an Detail. Schritte und Schlaf werden angezeigt, und es lässt sich ein schneller Überblick darüber gewinnen, ob man nun komplett neben den gesetzten Zielen liegt, oder sich einigermaßen auf Kurs befindet. Auch das Tracken von Aktivitäten (Joggen) funktioniert okay. Die gewonnenen Daten sind aber auch hier eher ein Richtwert und feinere Analysen, z.B. der gelaufenen Intensität im Vergleich zu anderen Laufrunden, lassen sich beim besten Willen nicht damit machen. Dazu fehlt auch die Integration mit dem Computer oder eine Ausgabe als Excel Tabelle. Mag sein, dass die Masse dies allerdings auch gar nicht will.

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Die Ernährungsfunktion der App ist ebenfalls okay. Das Eintragen des Essens dauert halt etwas lange, dafür sind allerdings wichtige Produkte und ein paar gute Rezepte enthalten.

Wenig ernst zu nehmen ist jedoch noch immer die „Coaching“ Funktion. Automatisch generierte Tipps führen die vergangenen Daten zusammen, und erstellen daraus teils etwas haarstäubende Kausalitäten. Beispielsweise wird geschlussfolgert, dass die 350 extra gelaufenen Schritte des Tages darauf zurückzuführen seien, dass man an diesem Tag 30 Minuten länger geschlafen hat.

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Im Einsatz – Ein paar Abzüge in der B-Note, würde ich sagen.

Das Anlegen des Armbandes gestaltet sich ein bisschen schwerer, als zuerst gedacht. Es erfordert schon etwas Fingerspitzengefühl die Metallschelle ordentlich einzuharken. Hat man das erst mal raus, so geht es jedoch fix. Ein Nachteil zum Vorgänger ist allerdings die abstehende harte Kante der Metallschelle nach außen. Wenn man damit den ganzen Tag über den Tisch schleift kann das zu Kratzern führen oder einen Pullover, der zwischen Tisch und Arm liegt, auf Lange Sicht durchscheuern. Der Vorteil des Verschlusses ist die stufenlose Größenanpassung des Armbandes, Das war vorher nicht möglich. Ein weiteres Problem stellt der etwas lose Verschluss dar. Bleibt man mit diesem irgendwo hängen, so öffnet sich das Band von alleine. Es wird dann zwar noch von der zweiten Lasche gehalten und fällt nicht sofort zu Boden, jedoch ist es mit der Zeit schon ein unangenehmer Faktor.

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Ich persönlich hatte einige Probleme mit dem Synchronisieren der Daten. Zu Beginn ließen sich die Daten nur nach 2-3 Stunden Wartezeit übertragen. Das hat sich allerdings in der Zwischenzeit wieder normalisiert. Eventuell lag da ein Softwarefehler vor.

Ebenfalls etwas harkelig gestaltet sich die Bedienung am Band selbst. Der physikalische Knopf wurde beim UP2 entfernt. Grundsätzlich eine sehr gute Idee, da der Knopf beim Vorgänger nach einiger Zeit bei manchen Nutzern abgebrochen ist. Zum Umschalten der Funktionen des Bandes (Schlaf, Aktivität) muss man nun auf das Band tippen oder es berühren. Allerdings nimmt das Band diese Kommandos mal an, mal nicht. Das ist besonders dann etwas frustrierend, wenn man am Morgen versucht den Alarm zu deaktivieren. Per App können die Bandfunktionen nicht umgestellt werden. Also ist man aufs Tippen angewiesen. Gut gemeint, aber irgendwie nicht ganz konsequent umgesetzt.

Ein letzter Kritikpunkt ist das noch immer etwas schwach umgesetzte Aktivitätstracking. Gestikulieren, Hände Schütteln, Klatschen ect. wird ebenfalls als Schritt gewertet. Manchmal hat man so schon direkt nach dem Aufstehen aus dem Bett 250 Schritte auf dem Zähler, obwohl man gerade erst mit der Socke das erste Mal am Tag den Boden berührt hat. Fairerweise muss man hierzu sagen, dass es dieses Problem bisher noch bei Allen Trackern dieser Art gibt. Muss man eben nur wissen.

Aktueller Preis und mehr Infos zum Jawbone UP2

Jawbone 310004-001 UP2 Aktivitäts-/Schlaftracker-Armband schwarz

Price: EUR 29,99

2.5 von 5 Sternen (705 customer reviews)

22 used & new available from EUR 25,00

Test zum Jawbone UP 24 (wird wohl bald der Abverkauf beginnen, und ihr könnt euch ein Schnäppchen schnappen)

Bildmateial Copyright Jawbone

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Jawbone legt sein erfolgreiches fitnessarmband UP by Jawbone neu auf und erweitert die Funktionen um einige erfreuliche Neuerungen, die bisher eher Kritikpunkte beim ersten Test des Jawbone Up waren.

Das Neue UP heißt jetzt Jawbone UP 24 und bringt Bluetooth 4.0 eine überarbeitete App und ein leicht abgeändertes Design in das sportliche Fitnesstracker Armband. In diesem Test werde ich mich auf die Neuerungen und das Gesamtkonzept des Armbandes beschränken. Wer mehr über das Für und Wieder zu Fitnesstrackern, den Vergleich zu anderen Bändern oder der Preisfrage lesen möchte, der sollte sich unbedingt noch einmal unseren Test zum Jawbone Up durchlesen.

 

Äußerlichkeiten:

Die Oberflächenstruktur des Up hat sich leicht geändert. Statt des etwas statischeren Strichdesigns gibt es nun ein eher fließend organischer wirkendes Design mit geschwungeneren Linien. Auch die Farbauswahl wurde stark ran genommen und auf etwas erwachsenere Rot und Schwarz reduziert. Noch immer gibt es nur einen Knopf und zwei LEDs an der Unterseite, welche den aktuellen Status des Bandes anzeigen können.

Die eigentlich große Neuerung liegt im Inneren verborgen und hört auf den Namen Bluetooth 4.0. Damit bügelt Jawbone einen der großen Nachteile des UP aus. Die kabellose Synchronisierung war bisher nämlich nicht möglich und die Kompatibilität nur mit iOS Geräten gegeben. Jetzt können auch Android Nutzer in den Genuss kommen und dank direkter Synchronisation jederzeit auf dem aktuellen Stand sein. Bluetooth Integration hat jedoch auch den Nachteil, dass die Akkulaufzeit von zehn auf sieben Tage reduziert wird. Kein Dealbreaker aber ein Verlust.

 

Die App mit bewährten Features:

Die App wurde kaum verändert und ist in ihrem Look and Feel sehr ähnlich geblieben. Noch immer ist es die meiner Meinung nach schickste Lösung, jedoch reduziert sie die Informationen auf das wesentliche. Die neue UP24 App funktioniert erfreulicherweise auch mit den alten Bändern. Neuerungen sind die persönlichen Ziele, die Lebenslinie mit allen Aktivitäten auf einer Zeitleiste und die Team-Funktion mit der man sich gegenseitig motivieren und zusammenschließen kann.

Der intelligente Alarm in der Nacht kann außerdem nun um die Up Coffe iPhone-App erweitert werden, die einem anzeigt wieviel Koffein noch im Blut ist und wann man entsprechend genügend abgebaut hat. Ein sehr schönes Feature was allerdings über die Spielerei nicht hinauskommt.

 

Fazit:

Das Jawbone UP24 bringt einige gute Neuerungen und schließt damit die meisten Lücken zu anderen Angeboten der Konkurrenz. Noch immer ist es die teurere aber sehr stylishe Variante unter den Fitnesstracker Armbändern. Bluetooth 4.0 und einige kleine Erweiterungen der App machen das Up zu einem besseren Gesamtprodukt. Jedoch müssen größere Revolutionen wohl noch bis zur nächsten Produktversion verschoben werden. Da die Konkurrenz von FitBit, Nike und Co. jedoch auch nicht viel weiter ist, macht das UP24 eine gute Figur für alle die sich ihr erstes Fitnessarmband zulegen wollen.

Aktueller Preis und mehr Infos:

FRISCH UND HEISS

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