Tags Posts tagged mit "Lautsprecher"

Lautsprecher

0 3260

Das Edifier R1800BT ist ein aktives Bluetooth Lautsprechersystem, bestehend aus zwei Bassreflexlautsprechern und einer Gesamtleistung von 70 Watt RMS. Für einen guten Klang sorgen bei den R1800BT die hochwertigen Lautsprecherchassis und der digitale Class-D Verstärker, der im Hauptlautsprecher integriert ist. Die Lautsprecher können drahtlos per Bluetooth
oder per Cinchkabel beschallt werden. Es stehen insgesamt zwei Stereo Cinchanschlüsse zur Verfügung. Für etwa 170 € erhält der Kunde mit den Edifier R1800Bt ein solides Lautsprechersystem für Musik, Filme und spiele.

Design und Ausstattung

Das Design der Edifier R1800BT dürfte vielen modernen Nutzern zusagen. Die Lautsprecher sehen modern, aber nicht zu aufdringlich aus und können dadurch den Geschmack jüngerer und älterer Nutzer befriedigen. Das Gehäuse der Lautsprecher ist in mattem Schwarz gehalten, auf beiden Seiten sind jedoch Panels mit Klavierlackoptik angebracht, welche das Design auflockern. An der Frontseite der Lautsprecher sind Schutzgitter angebracht, welche die Treiber vor Staub und Druck schützen sollen. Wem die Optik mit den Schutzgittern zu nüchtern ist, der kann diese abnehmen, um eine etwas aggressivere Optik zu erhalten. Auf der Frontseite der Lautsprecher sind keine Regler angebracht, wodurch beide Lautsprecher identisch aussehen.

r1800t3-2_b4682215-cc5d-458b-a2cf-922b415afc62

Dies ist ein weiterer positiver Aspekt des Designs der Edifier R1800BT. Die Regler zur Regelung von Bass und Höhen befinden sich auf der Rückseite der rechten Hauptlautsprechers. An diesen Lautsprecher können auch die Cinchkabel angeschlossen werden, welche im Lieferumfang vorhanden sind. Eines der Cinchkabel hat auf der Anschlussseite einen 3,5 Klinke Stereoeingang, damit MP3-Player, Computer oder Notebooks angeschlossen werden können. Als weitere kabel sind ein Netzkabel und ein Lautsprecherkabel vorhanden, damit der passive Lautsprecher ein Signal erhält. Eine Fernbedienung ist ebenfalls vorhanden, um das Lautsprechersystem bequem vom Sessel oder vom Sofa aus steuern zu können. Insgesamt überzeugen Design und Ausstattung der Edifier R1800BT.

Alltagstauglichkeit

Die Edifier R1800BT können dank ihrer kompakten Maße von 22,4 x 15,4 x 25,4 cm am Computerschreibtisch, auf dem TV-Board oder in die Regale einer Schrankwand aufgestellt werden. Die nach vorne ausgerichteten Bassreflexrohre ermöglichen einen wandnahen Betrieb der Lautsprecher. Dank zwei Cinchanschlüssen können zwei analoge Quellen an das Soundsystem angeschlossen werden. Der Bluetooth Empfänger hat eine Reichweite von 8 Metern. Diese Reichweite ist selbst in größeren Wohnzimmern ausreichend, um Musik vom Smartphone oder Tablet an die R1800Bt zu senden. Erwähenswert ist, dass sich die Lautsprecher von selbst deaktivieren, wenn kein Signal anliegt und einen Verbrauch von 0,5 Watt im Standby haben. Wenn die Lautsprecher ein Signal erhalten, reaktiveren sie sich wieder von selbst. Die Edifier R1800Bt eignen sich für computerräume, Büros und Wohnzimmer, da sie kompakt sind und drahtlos mit der beiliegenden Fernbedienung gesteuert werden können.

r1800t3-3_7add6bd8-0d8e-4c21-8410-7fe420208904

Klangqualität

Die Klangqualität der Edifier R1800BT ist bei Musik, Filmen und Spielen als gut zu bewerten. Die Lautsprecher geben das Einspielmaterial detailliert und klar wieder und erreichen eine Basstiefe von etwa 45 hz. Diese Basstiefe ist bei den 11,6 cm großen Basslautsprechern vorbildlich. Der Frequenzbereich ist von Edifier mit 30 hz bis 20 000 hz angegeben, wobei unter 40 hz sogut wie kein Bass zu hören ist. Bässe und Höhen können auf der Rückseite des Hauptlautsprechers reguliert werden. Auf neutraler Stellung spielen die R1800BT etwas bassstark auf, was jungem Klangpublikum zusagen dürfte. Wer ein neutraleres Klangbild möchte, sollte den Bassregler ein wenig zurückregeln. Die mittleren und hohen Frequenzen können als neutral bewertet werden. Zusammengefasst kann das Edifier R1800BT einen guten Klang wiedergeben, der jedoch nicht so analytisch und detailliert ist wie bei Hifi-Anlagen im hohen dreistelligen Eurobereich. Dafür können sich die Lautsprecher mit dem Klang von günstigen Kompaktanlagen messen.

0 3031

Bluetooth Lautsprecher gibt es wie Sand am Meer. Wer sicher herausstechen will, der ist bei House of Marley meist richtig. Das Design der lautsprecher ist häufig ungewöhnlich und die Materialauswahl nachhaltig.

 

Übersicht über die Chant Granate

Der Chant ist so gebaut, dass man ihn am liebsten herum werfen möchte. Das Design erinnert stark an eine kleine Tonne oder eben eine Granate. Und ich verkneife mir hier jetzt jegliche dumme Vergleiche wie “klingt auch wie eine Granate”. Nur damit ihr es wisst.

Die Außenhaut ist mit Stoff bespannt. Nur das Oberteil aus Holz, Plastik und Gummi gefertigt. Oben sitzt der 2“ Lautsprecher hinter einem stabilen Lochgitter aus Metall.

71tByJTLnFL._SL1144_

Bluetooth ist wie gewohnt an Board und machte im Test auch keinerlei Probleme. Connecten geht schnell und die Verbindung ist konstant und hat gute Reichweite. Ein hilfreiches Feature ist in jedem Fall die eingebaute kleine Tasche, in der die Kabel verstaut werden können. USB und 3,5mm Klinkenkabel liegen bei.

Der enthaltene Akku fasst 1100mAh was für einige Stunden (ca. 6-8) auf normaler Lautstärke ausreicht. An der Unterseite gibt es außerdem eine Art Bassreflex Öffnung. Gibt diese dann dem Klang noch den extra Kick?.

A1TE6Hb4AmL._SL1500_

Klang

Eine wichtige Disziplin legt der HOM Chant direkt mal mit Bravour ab. Die Lautstärke ist nicht nur ausreichend sondern recht hoch. Das gemütliche Picknick auf der Decke im Park kann so mit Musik einfach beschallt werden. Wie üblich nimmt die Klangqualität zu, sobald man den Chant in eine Ecke stellt, da die Tiefen sich etwas erhöhen. Das sei mal ein Tipp für Zuhause.

Insgesamt ist der Sound bei geringerer Lautstärke recht ausgewogen und nimmt bei höheren Lautstärken etwas ab. Zu Bemängeln ist, dass es am Chant selbst gar keine Lautstärkenregelung oder weitere Knöpfe gibt. Das macht die Bedienung sehr einfach, bedeutet aber dass die Regelung immer über das angeschlossene oder verbundene Gerät läuft.

91hgBGi-u8L._SL1500_

Ansonsten liefert der Chang gut ab. Die Tiefen sind wie zu erwarten mehr als ausreichend. Das gilt vor allem für das Hören in geschlossenen Räumen. Die Mitten sind klar und haben gutes Detail, die Höhen sind ausreichend und wie bei Marley gewohnt etwas spitzer abgestimmt. Das macht allerdings beim Einsatz auf der Wiese auch Sinn, da sich hier die schärferen Höhen etwas besser verteilen und streuen.

Marley EM-JA008-BK Chant BT Bluetooth Lautsprecher mehrfarbig

Price: EUR 47,19

4.4 von 5 Sternen (10 customer reviews)

15 used & new available from EUR 47,14

0 4139

Wavemaster hat seinen Cube Lautsprecher neu aufgelegt. Neben dem bereits hier getesteten Cube gibt es nun die Zwergen Version Cube mini. Günstiger, kleiner und ebenfalls Bluetooth an Board.
Schauen wir wie sich der neue Knirps schlägt.

A1FCsJu86cL._SL1500_

Design – It´s a WIN

„Kleiner Knubbel“ würde meine Mutter wohl sagen. Der Cube mini ist irgendwie suß. Es ist nicht nur die Größe, auch das Layout und Design versprüht Knuffigkeit. Die beiden Metallgitter, hinter denen die Lautsprecher verbaut sind, erinnern mich an die Punkte auf einem Marienkäfer. So rund und schnörkellos ist der Cube Mini. Vorne gibt es nur zwei Bedienelemente, nämlich Lautstärke und Quellenumschalter. Verfügbar sind hier Bluetooth, 3,5mm Klinke und Chinch. Der Cube Mini kann also auch als Media Center dienen. Fernseher dran anschließen, iPod auf die 3,5mm Klinke und Smartphone auf Bluetooth – und gut ist.
Die Verarbeitungsqualität der Lautsprecher ist tadellos und wirkt sehr hochwertig.

A1Gb32Y9vWL._SL1500_

Rückseite

Wie schon gesagt, Chinch, 3,5mm Klinke und Bluetooth sind die Eingänge. Das Netzteil des Cube ist im Inneren verbaut. Ein Power Schalter auf der Rückseite kappt die Verbindung komplett. Der Verstärker steckt im Rechten Lautsprecher, der linke wird mit einem sehr langen, aber ganz schön dünnen Lautsprecherkabel verbunden. Nicht fehlen darf auf die Klangeinstellung in Bass und höhen. Die ist stufenlos verstellbar mit den Drehreglern. Als Adapter liegt übrigens auch ein Chinch auf kleine Klinke bei. So kann auch eine zweite 3,5mm Klinken Quelle angeschlossen werden.

91C+2CO6mNL._SL1500_

 

Klang

Nun wir sprechen hier über ein Lautsprecher System für unter 100€ mit Bluetooth und einigen weiteren Extras. In sofern erwarte ich guten Klang, der aber nicht mit meinen Wohnzimmer Lautsprechern oder den Wavemeaster TWO Lautsprechern mithalten kann. In etwa das liefert der Cube 2 auch.

81bwSzPqFlL._SL1500_

Die Höhen klingen etwas zurückhaltend und sind im Klangbild etwas weniger präsent. Gerade Becken können dadurch nicht wirklich ihr volles Klangspektrum entfalten. Akustische Musik klingt etwas flacher und nicht so klar und brillant wir ich das schön fände. Das nachziehen beim Höhen-EQ hilft etwas ab, allerdings werden die Details dadurch nicht besser. Wen zu scharfe höhen sehr häufig stören, der kann damit eventuell gut etwas anfangen.
Die Mitten sind betont und lassen das Klangbild voll und warm klingen. Stimmen könnten noch etwas natürlicher wirken. Die oberen Mitten sind ein bisschen betont, nach unten hin flacht diese Betonung allerdings etwas ab.
Die tiefen haben wirklich guten Tiefgang und untermauern den Klang mit einem echt guten Bassfundament. Für diese Größe ist das nicht normal und klingt durchaus nach mehr. Allerdings gehen die starken Tiefen etwas zu Lasten des Detailgrades. Die Tiefen sind nicht matschig, aber auch nicht besonders straff. Zudem lässt sich auf höheren Lautstärken beim genaueren Hinhören schon mal ein bisschen Pumpen des Limiters wahrnehmen. Hier lässt sich also am Besten auf mittlerer Lautstärke hören.

Link Zum Test des Wavemaster TWO

0 10950

Moment, ist das ein Soundlink Mini? Nee aber ein gut inspirierter JAM Heavy Metal! Was kann der Voll-Aluminium Bluetooth Lautsprecher so? Nur gut aussehen und 1KG schwer sein, oder auch geil klingen?
IMG_8404IMG_8401

Heavy Metal!

Schwergewicht durch und durch! 1KG bringt der Jam Heavy Metal auf die Waage. Das ist für so nen eher kleinen Lautsprecher schon mal ne Ansage. Aber wie sagt die Mutter zu ihrem etwas zu dicken Kind? „Du das passt zu Dir!“.

Der Heavy Metal ist äußerlich ein kompromissloser Crash and Burn Lautsprecher. Das Teil kannst Du ohne Rücksicht auf die feine Technik umherwerfen, in jeden Dreck stellen und überall hin mitnehmen. Trotzdem sieht der Heavy Metal dabei nicht wie ein Outdoor Lautsprecher mit fetten Gummiteilen aus, sondern super klassisch elegant.

IMG_8398

Das ist so ein bisschen wie mit Pickup Trucks oder Geländewagen. Die sind eigentlich ein ziemlicher Knüppel von Auto, sehen aber fast immer sowohl in der Großstadt, als auch im Wald, richtg gut aus.

Das gehäuse ist aus dickem, durchgehenden, Aluminiumblock gefräst. Glaub mir, das hält einiges ab! Gebürstete Oberfläche, 6 unmissverständliche Tasten auf der Oberseite, zum Schutz der 2 Lautsprecher Lochblech, Status LED hinterm Lochblech und ein großer Gummi Standfuß auf der Unterseite. Das ist puristisch, stylisch, ohne Schnickschnack. Gefällt sehr gut.

Der Akku hält gute 8 Stunden durch, AUX Anschluss und Mikrofon sind dan.

Müsste jetzt nur noch gut klingen, dann wärs ein Home-Run, oder?

IMG_8400

 

Klang

Klanglich alles richtig gemacht JAM! Sehr detailvoll, sehr mächtige und pegelfeste Tiefen, hohe Lautstärke, ausgewogener Klang.

Die Höhen sind sehr crisp und ein bisschen betont. Das ist aber durchaus absicht, da man den Lautsprecher für gewöhnlich irgendwo im Raum stehen hat und daher nicht direkt davor sitzt. So verteilen sich die etwas schärferen Höhen easy im Raum und haben dadurch wieder einen normalen Pegel.

IMG_8402

Mitten sind ebenfalls gut. Stimmen klingen jetzt nicht so super hoch aufgelöst, ist aber alles voll in Ordnung. Die Betonung liegt, wie es sich für einen Heavy Metal gehört eher auf den unteren Mitten und den Tiefen. Die geben Musik ihre klangliche Breite und Tiefe.

Die Tiefen sind erstaunlich satt und haben ordentlich Power. Der Tiefgang ist auch wesentlich besser, als man das von diesem kleinen Teil erwarten würde. Rundum zufrieden. Zudem sind die Tiefen nicht einfach nur ein Matsch sondern kommen sehr klar raus. Werden sie zu tief und sollen zu laut werden, fängt das Gerät an die Tiefen abzuriegeln. Das klingt gerade bei tiefen Bassgitarren in Rock nicht mehr so gut. Das ist aber die Ausnahme! Etwas lautsprecherfreundlich gemischte Musik (Pop, Hip Hop, Elektronisches) klingt echt genial auf dem Heavy Metal!

IMG_8395

Brauchst Du Mehr Features? Creative Soundblaster ROAR TEST hier Auschecken!

Jam HX-P920-EU HEAVY METAL Bluetooth Lautsprecher silber

Price: EUR 87,68

4.3 von 5 Sternen (48 customer reviews)

21 used & new available from EUR 77,91

1 24860

Marshall Headphones macht nicht nur Kopfhörer. Auch eine Reihe an Bluetooth fähigen Lautsprechern steht im Sortiment des gebürtigen Verstärkerbauers zur Verfügung. In diesem Test schaue ich mir nun den kleinsten Spross an, den Marshall Kilburn mit eingebautem Akku. Den Lautsprecher gibt es im Tausch gegen 250€. Das ist Premium. Ob der Lautsprecher dies ebenfalls ist, finden wir im Test heraus.

IMG_20150829_122616 IMG_20150829_122625 IMG_20150829_122629

 

Übersicht

Wie man es von einem Marshall Verstärker erwartet, hat auch die kleine Box mit dem Namen Kilburn das typische Aussehen abbekommen. Die Vorderseite ist mit dem klassischen, schalldurchlässigen Stoff überzogen und in der Mitte thront das Marshall Logo in goldener Schrift. Das komplett Gehäuse ist mit Lederimitat überzogen, das sich sehr gut anfühlt. Auf der Oberseite dann die großen Drehregler mit Höhen und Tiefen Equalizer, ein paar LEDs und ein richtiger Power Schalter. Massiv und hochwertig! Die Rückseite ist unspektakulär. Ein Vorteil: Das Netzteil ist im Kilburn fest verbaut. Geladen werden kann der an der Unterseite eingebaute, und wechselbare, Akku allerdings nur wenn das Gerät eingeschaltet ist. Der Tragegriff lässt sich auch kein wenig lumpen. Goldene Metallschelle, roter Samtbezug auf der Unterseite. Mein lieber Scholli, das macht Eindruck.

Als Eingänge stehen Bluetooth und 3,5mm Klinkenkabel zur Verfügung. Pairing, Übertragung usw. funktioniert alles reibungslos. Der Eingebaute Akku soll bis zu 20 Stunden durchhalten. Auf die Waage bringt der Kilburn ganze 3 Kilo. Das trägt sich noch ganz okay, ist aber alles andere als leicht. Hier gibt es schon den ersten Hinweis darauf, dass der Kilburn vielleicht nicht ein ganz kompromissloser Mitnehm-Lautsprecher ist.

IMG_20150829_122651

 

Klang

Im Klang zeigt sich auch, dass der Kilburn eigentlich eher auf dem Schreibtisch Platz nehmen möchte, aber ab und zu auch nichts gegen ein bisschen Freiluft-Action hat.

Die Höhen sind sehr direktional, bedeutet das beste Klangergebniss gibt es wenn du direkt frontal vor dem Lautsprecher sitzt. Andere Outdoor Lautsprecher haben hier absichtlich etwas weniger direktional abgestimmte Höhen. Sonst sind die höhen aber recht klar und stellen rundum klanglich zufrieden. Sie sind wenig scharf und damit trotz des präsenten Klanges recht unaufdringlich.

IMG_20150829_122644

Die Mitten sind sehr voluminös und saftig. Das beschreibt es wohl am besten. Die Snare Klatscht saftig, Stimmen sind klar und eben mittenbetont. Hört sich schön an. Einziger Nachteil ist ein hörbares säuseln im Klang in den oberen Mitten. Kann stören, muss es aber nicht.

Die Tiefen sind die Wucht. Selbst in der neutralen Stellung des Bassreglers sind sie sehr fett und man ist überrascht, dass der kleine Fatz diese Bässe raus drückt. Auch der Tiefgang ist sehr gut für die Größe des Lautsprechers. Selbst tiefe Bässe werden noch dargestellt. Das Spiel hat jedoch ein jähes Ende, wenn der Lautsprecher wirklich laut aufgedreht wird. Zwar ist er schon sehr laut und noch immer sind die Tiefen voluminös, allerdings werden sie irgendwann limitiert und nur noch die Höhen werden lauter. Das Klangbild verzerrt dadurch nicht, jedoch verlieren die Tiefen deutlich an Detail.

Aktueller Preis und mehr Infos zum Kilburn:

Marshall Kilburn portabler Bluetooth Lautsprecher schwarz

Price: EUR 204,98

4.8 von 5 Sternen (270 customer reviews)

29 used & new available from EUR 184,74

2 7074

Studio Monitore haben bekanntlich eine sehr lange Lebensdauer auf dem Markt. Nicht wie bei Bluetooth Lautsprechern etwa, wo ein neues Modell alle drei Wochen auf den Markt kommt. Um so erfreulicher ist es, wenn ein Hersteller ein neues Modell auf den Markt bringt. So ist es nun kürzlich bei ESI geschehen. Der ESI uniK 05 und uniK 08 Studio Monitor wurde neu aufgelegt und heißt jetzt uniK 05 plus. Wir haben die 5 Zoll Variante hier getestet und ich will euch natürlich kein Wort davon vorenthalten.

Der Monitor ist in der Einsteigerklasse platziert, hat aber trotzdem den, sonst in günstigen Modellen durchaus seltenen, Bändchenhochtöner an Board. Preislich liegt der uniK 05 plus bei etwa 220€ pro Stück. Damit muss er sich schon den Vergleich mit dem ADAM F5 vergleichen lassen. Vorab muss ich sagen, dass ich den ADAM F5 nur auf einer Messe gehört habe, entsprechend keinen qualifizierten Vergleich abgeben kann. Stattdessen vergleiche ich den Monitor mit diesen ähnlichen Modellen aus der Einsteigerklasse: Tannoy Reveal 502 und Monkey Banana Turbo 5, die beide preislich etwas niedriger liegen.


IMG_3787

Überblick

Der ESI uniK 05 Plus ist ein aktiver Nahfeld Studio Monitor mit 5 Zoll Kevlar Tief-Mitteltöner und einem Bändchenhochtöner, dessen Größe hier nicht wirklich etwas zur Sache tut. In der Leistung bringt der Lautsprecher 60 Watt, gleichmäßig auf zwei getrennte Endstufen aufgeteilt.

Der Körper des Monitors ist nicht besonders groß und vor allem nicht besonders hoch. Auf der Vorderseite gibt es mattes Plastik mit abgeschrägten Ecken. Das Plastik fühlt sich durch eine Beschichtung sehr hochwertig und weich an. Leider lässt sich die Beschichtung oberflächlich sehr schnell verkratzen. Einmal mit einem spitzen Gegenstand vorbei gegangen und schon ist ein Kratzer drin. Naja immerhin kein Klavierlack. Der Hochtöner ist mit einem beleuchteten ESI Logo ausgestattet, das Standby oder Betrieb farblich signalisiert. Zusammen mit dem orangenen Kevlar Tief-Mitteltöner sieht das zugegeben sehr schick aus. Die Farbkombination stimmt. Der Hochtöner ist übrigens gleich zweifach, durch ein Gitter und ein sehr feines Netz, vor Dreck und Feuchtigkeit geschützt.

IMG_3794

 

Rückseite, Anschlüsse und Funktionen

Die Asstattung hat sich im Vergleich zum Vorgänger, dem unik 05, deutlich verbessert. Standen zuvor nahezu keine Anpassungsmöglichkeiten des Lautsprechers auf den Raum zur Verfügung, so gibt es jetzt gleich vier Stellschrauben und zwei Knöpfe.

Höhen und Tiefen können um +5 bis -5 angepasst werden. Der Gain lässt sich um +14 bis-14 einstellen. Zudem gibt es eine Character Stellschraube. Diese reguliert den Klangcharacter auf fünf Stufen von „Smooth“ bis „Bright“. Diese Einstellung hat eine Anhebung bzw. Abseknung der über das gesamte abgebildete Sprektrum ab ca. 50Hz, um bis zu +6 bzw. -6db, zur Folge.

Außerdem gibt es einen Ground Lift Schalter, der die Signal Masse von der Erde trennt und einen Standby Schalter. Mit Abtrennung von der Erde kann in manchen Fällen ein Brummstörgeräusch unterdrückt werden. Das wird allerdings wohl in den wenigsten Fällen vorkommen. Der Standby Schalter regelt dann noch die automatische Standby Schaltung der Monitore. Nach einigen Minuten ohne Signal schalten sich diese in den Ruhezustand.

Als Eingang steht XLR und TRS zur Verfügung. Das ist Standard und reicht aus. Unter der Sicherung des Power Schalter versteckt sich außerdem noch eine Ersatzsicherung, sollte die reguläre mal durchbrennen.

Die Bassreflex-Austrittsöffnung ist wie auch beim unik 05 Vorgänger wieder an der Oberseite platziert.

Hier hat sich ESI wohl die Kritik des Vorgängers zu Herzen genommen und einiges an Extras in den Monitor eingebaut. Ich weiß nicht wie sehr sich diese dann im Preis bemerkbar machen. Der Grund für diesen Einwand ist, dass ich glaube die meisten Leute werden nur etwa die Hälfte dieser Einstellungsmöglichkeiten jemals verwenden. Aber gut sie sind da. Schön.

IMG_3799

IMG_3800

 

Klang

Die Erwartungen stehen hoch. Der ESI unik 05 hat durchweg ziemlich gute Reviews erhalten und wurde wegen seines Hochtöners und der Mitten gefeiert. Die Tiefen waren jedoch ein Manko.

Mich persönlich hat der uniK 05 plus klanglich als Studio Monitor nicht vollständig zufrieden gestellt. Dem zugrunde liegt vor allem die noch immer etwas wenig straffe Tiefenwiedergabe, sowie ein Hang zur leicht nasalen Wiedergabe, und einem hörbaren Klangcharakter in manchen Frequenzen. Das nehme ich jetzt jedoch noch mal genauer auseinander. Trotzdem ist der uniK 05 plus ein guter Monitor, mit dem ich sehr gern gehört habe. Allerdings schätze ich an Monitoren eben auch die messerscharfe Darstellung, was manch Anderer wiederum gar nicht gut findet.

Immer dabei gesagt sei, dass ich mich hier auf meinen geschulten, aber immer noch persönlichen Klangeindruck stütze. Der hat sich in der Vergangenheit schon sehr oft als objektiv herausgestellt, jedoch gibt es immer Hörer, die einen anderen Klangeindruck vom gleichen Gerät haben.

IMG_3793

Fangen wir bei den Höhen an. Generell hat der uniK 05 plus, wenig überraschend, die typische Höhencharakteristik eines Bändchenhochtöners. Die Höhen sind scharf und haben einen sehr schnellen Attack. Das führt, auch beim unik05 plus zu einer schnelleren Ermüdung des Gehörs, jedoch auch zu einer generell sehr differenzierten Wiedergabe. Auch wenn es ESI geschafft hat den Höchtönern ein bisschen die Härte zu nehmen, ist das etwas auf Kosten der Details gegangen. Feine Anschläge auf Becken beispielsweise werden zwar schon deutlich differenziert dargestellt, jedoch könnte die Auflösung und das Detail noch einen Tick besser sein. Es scheint einfach als läge ein leichter Schleier über diesen Frequenzen, der sie ein bisschen in den Hintergrund fallen lässt. Die Höhen stellen einfach nicht so knallhart Fehler und kleine Feinheiten dar, was für mich eigentlich den Reiz an einem Bändchenhöchtöner ausmacht. Zudem klingt auch der Tweeter der Tannoy Reveal 502 für mich noch durchsichtiger als der des uniK 05 plus, auch wenn er etwas weniger Schärfe hat.

Das ist zum Teil schon Präferenz, würde mich aber beim abhören einfach ein bisschen beeinträchtigen, da ich womöglich versuchen würde mehr Klarheit in den Mix zu bringen.

IMG_3791

Die Mitten sind auf manchen Frequenzen sehr gut, können gerade bei tieferen Stimmen und elektronischer Musik von Synthies überzeugen. Jedoch finden sie ihre Grenzen in Klängen vom Klavier und von Soul Stimmen. Hört man sich einen Alicia Keys Track in voller Pracht an, fällt einem schnell auf, dass die teils zarten Anschläge des Flügels irgendwie nicht so differenziert und klar rüber kommen wie das der Fall sein sollte. Hier fehlt einfach ein bisschen Detail. Die Soul Stimmen und das Klavier hören sich einfach ein bisschen nasal an. Das liegt an der Unterbetonung der höheren Mitten und aber auch an der einfach etwas weniger differenzierten Darstellung. Claps und Snare Drum klatschen einem ebenfalls nicht so trocken ins Gesicht wie ich das bevorzuge sondern stehen etwas zurück und wirken etwas platt. Ebenfalls schafft die uniK 05 plus Box es nicht so gut Rauschen und Fehler in der Aufnahme zu entlarven. Mein Test Track hierzu ist immer „Incubus – Blood on The Ground“. Zu Beginn der Aufnahme ist die Stimme des Sängers extrem trocken gemischt und das Mikrofon rauscht deutlich hörbar in der Aufnahme. Gute Monitore werfen einem diese Schwachstelle direkt ins Gesicht. Hi-Fi Lautsprecher hingegen verschlucken sie wohlwollend. Die unik 05 plus tun ebenfalls eher letzteres und stellen die Schwachstelle wenig hörbar dar. Ähnliches galt für die Monkey Banana Gibbon 5, die allerdings klanglich viel mehr in den Hi-Fi Bereich gehen, als die uniK 05 plus.

E-Gitarren hingegen gefallen mir wieder etwas besser, auch wenn sie ab einem gewissen Kompressionsgrad anfangen zu verschwimmen. Das würde ich aber eher auf die Preisklasse schieben.

Die Tiefen sind durchaus voluminös und bringen Bassgitarren und auch die Bass Drum noch bis zu einem ausreichenden Grad rüber. Wirkliche Tiefbass ist natürlich nicht drin, was auch nicht verwundert. Bei 65-70 Herz kommt der Lautsprecher auf Touren und sendet verwertbare Pegel aus. Allerdings kommen hörbare Senken irgendwo bei 120Hz und 170 Hz vor. Das lässt sich auch in der Wiedergabe etwas hören, da die Tiefen in den unteren Frequenzen etwas unbeständig sind. Das fällt in der Realität allerdings nicht so sehr auf. Schön auffälliger ist der etwas wenig knackige Bass. Die Tiefen kommen nicht mit besonders viel Druck raus sondern sind eher etwas sanft. Auch das hört sich ganz schön an, hilft mir aber im einschätzen der Bass Drum nicht besonders weiter. Klar ist das Kritik auf höherem Niveau, jedoch konnte der Reveal 502 hier noch differenziertere Tiefen darstellen. Allerdings war der Tiefgang etwas weniger breit und warm als bei dieser Box.

Die Stereo Ortung ist hervorragend. Ein Wirbel über ein Schlagzeug ist eine wahre Freude im Ohr. Hier wird jede Positionierung deutlich herausgestellt. Sehr gut! Das Grundrauschen der Lautsprecher ist unter zu bewerten. Wer sehr empfindlich ist wird bei totaler Stille das weiße Rauschen feststellen. Sobald man jedoch auf normaler Lautstärke abhört, wird es die Wiedergabe nicht beeinträchtigen. In der Lautstärke können die uniK 05 plus ebenfalls voll punkten. Selbst hohen Pegeln halten sie sehr gut stand und lautes Hören ist kein Problem. Allerdings sollte man sie auch immer mit mindestens mit einer mittelhohen Lautstärke betreiben. Auf niedrigen Lautstärken entfalten sie ihr volles Potential noch nicht.

Test zum Tannoy Reveal 502 Studio Monitor

Test zum Monkey Banana Gibbon 5 Studio Monitor

Aktueller Preis und mehr Infos zum ESI uniK 05 Plus:

1 3058

EDIFIERs Bric Connect Bluetooth Lautsprecher muss sich heute im Test behaupten. Und vorab gesagt, das Gerät hat mich schwer überrascht. EDIFIER hat ja als Marke in Deutschland noch immer den Status der Underdog. Die Firma produziert Lautsprecher,  die immer irgend ein Design Feature haben und meist einen echt guten Klang haben. Preislich bleiben sie trotzdem recht fair. Gleiches gilt für den Bric Connect, der aktuell so um die 90€ zu haben ist.

Der Bric Connect unterscheidet sich allerdings von den üblichen Bluetooth Lautsprechern Geräten, da hier kein Akku verbaut ist. Es gibt als Alternative allerdings ein Fach für 6 AA-Akkus oder Batterien. Aber seid so nett zur Umwelt und nehmt Akkus. Save the forrest und so…

IMG_3737

Überblick

Der Bric Connect ist ein etwas größerer Bluetooth Lautsprecher. Er ist etwa doppelt so lang wie ein Bose Soundlink Mini und ebenfalls doppelt so tief. Zum Mitnehmen eignet er sich trotzdem noch gut. Passt allerdings besser in die Sporttasche als in den Rucksack.

Als Farben gibt es Weiß und Schwarz. Das Design ist stimmig und passt in die aktuelle Zeit mit den rundlichen Formen. Abgesehen vom Schutzgrill auf der Vorderseite ist alles raues Plastik. Zusammen mit dem sehr leichten Gewicht von gerade einmal 1kg wirkt es nicht billig aber nun auch nicht herausragend hochwertig. Aber hey wenn dafür der Klang stimmt. Die Knöpfe sind aber sonst erstklassig verarbeitet und drücken sich sehr gut. Eine Status-LED zeigt auch den Betrieb an.

Auf der Unterseite dann wie gesagt das Batteriefach und ein Einschub für eine Fernbedienung. Vielen Dank dafür, so muss die nicht irgendwo herum fliegen. Die Fernbedienung kann alle Funktionen über Bluetooth steuern. Auf der Rückseite dann noch Stromanschluss für das externe Netzteil und ein Klinkenanschluss. Kabel ist im Lieferumfang dabei.

IMG_3740

Sonst gibt es keine weiteren erwähnenswerten Features. Die Ausstattung ist vollständig und wird durch die Fernbedienung noch ein bisschen ergänzt.

In Chrome Plastik an der Seite versprechen auffällige Bassreflex Trichter viel Klangvolumen. Bei dem noch eher kleinen Gehäuse und den nicht besonders großen verbauten Lautsprechern ist man gespannt was denn so raus kommt, wenn man den Bric Connect zum ersten Mal einschaltet. Allerdings haben auch andere Hersteller in der Vergangenheit schon bewiesen, dass es kein großes Gehäuse oder Lautsprecher braucht um ordentlich Tiefgang zu erzeugen. Ein Beispiel sei hier der etwas teurere Geek-Lautsprecher Creative SoundBlaster Roar.

IMG_3738

Klang

„Verdammt, der is gut!“ entweicht es mir nach dem ersten abgespielten Test-Musikstück. Tatsächlich überrascht der Bric Connect mit sehr voluminösem, klarem, lautem und schönen Klang. Hier die Details:

Die Höhen sind recht betont ins Klangbild gestellt und schon recht klar. Die Details reichen natürlich nicht an dedizierte Hochtöner heran, sind aber trotzdem gut. Die Höhen stehen dazu zwar deutlich im Klangbild, wirken aber noch so gerade nicht nervig wie das beim Klangholz „Get Together“ von House of Marley eher der Fall ist.

IMG_3739

Die Mitten sind betont in den oberen Mitten. Das unterstützt den hellen und klaren Klangeindruck. Hier und da kommen die Mitten mal ein bisschen ins Schwächeln und bilden nicht alle Details ab, für einen portablen Lautsprecher ist die Performance aber wirklich gut! Stimmen und Instrumente klingen weitgehend natürlich, dynamisch und offen.

Die Tiefen haben eine Betonung in den mittleren bis tieferen Tiefen. Das bedeutet der Bric Connect ist bemüht eher noch voluminöse tiefere Bässe darzustellen, und vernachlässigt dabei etwas das Volumen in den oberen Tiefen. Im Klartext: Die Bassgirarre brummt ganz ordentlich in den Tiefen mit, den fette Anschlag der Bass Drum wird allerdings etwas zurück gestellt. Das ist ein Tradeoff, den man in diesen Abmessungen nun mal eingehen muss. Ich finde er gelingt dem Bric Connect sehr gut. Das Volumen der Tiefen ist dadurch wuchtig und man erwartet eher schon einen kleinen Subwoofer statt diese kleine Box wenn man damit hört. Das gilt übrigens auch für elektronische Musik, deren Bassfundament wirklich gut abgebildet wird. Klar, wirklichen Tiefbass gibt es auch hier nicht. Jedoch kommt der Bric Connect für seine Bauweise und Komponenten schon echt weit runter.

IMG_3736

Das beste: Die Box ist auch in der Lautstärke sehr gut abgestimmt. Selbst auf höheren, raumfüllenden Lautstärken kann der Lautsprecher noch ohne großes Verzerren abspielen. Bei voller Leistung geht es dann etwas bergab.

Die Abstimmung ist ganz klar Hi-Fi und hat schon etwas Charakter. Am besten hören sich Popmusik und Rockige Stücke. Der Anwendungsbereich ist aber sehr breit. Auch Filme machen mit dem Bric Connect Spaß.

Aktueller Preis und mehr Infos zum Bric Connect:

0 2409

In diesem Test schaue ich mir das Bayan Audio Soundbook X3 an. Das ist die größte Version der portablen Lautsprecherserie von Bayan Audio und halt damit nicht nur durch seine Größe sondern auch durch die Ausstattung Kurs auf die großen Mobilen Lautsprecher wie z.B. die große Jawbone Big Jambox oder den Teufel Boomster in der 300€ kategorie. Wie er sich so schlägt, das finden wir im Test heraus.

 

Äußerlichkeiten

Vom Aussehen erinnert mich der Bayan Audio Soundbook X3 an den Bose Soundlink Bluetooth speaker III welcher ebenfalls in der gleichen Preisklasse liegt und einen ziemlich überragenden Sound für seine Größe bietet. Bayan Audio legt sich also mit den großen Marken an, das ist gut.

Direkt beim Auspacken fällt hier die Auslegung auf Portabilität auf. Während der Soundlink eher so der Heimlautsprecher fürs Regal ist, hat der Bayan Audio Soundbook X3 eine art Stofftasche im sich herum, die gleichzeitig als Standfuß dient. Zudem ist das Gehäuse des Lautsprechers recht flach und dafür jedoch hoch.

Stellt man das Soundbook X3 auf, so steht es leicht abgeschrägt um auch auf dem Tisch noch einen einigermaßen guten Abstrahlwinkel zu haben. Auffallend ist dabei gleich das hohe Gewicht. Trotz, dass das X3 Soundbook gar nicht mal so riesig ist und weniger klotzig wirkt als die Big Jambox von Jawbone, ist es schwer! 1,4kg bringt der Lautsprecher auf die Wage und ist damit ganze 200g schwerer als die Big Jambox.

Sehr gefällt der Style des Lautsprechers. Sowohl das Cover als auch die Box selbst sind sehr hochwertig verarbeitet. Das aus Nylon bestehende Cover ist farblich passend gestaltet und mit sehr schönen orangenen Nähten verziert was ihm eine zugleich sportliche als auch hochwertige und moderne Anmutung gibt. Das Cover setzt sich ebenfalls auf der Rückseite fort und umrandet dort die wichtigen Teile der Box.

Zusammengefasst ist der Bayan Audio Soundbook X3 ein sehr schick und sportlich designter Lautsprecher mit dem man überall gut aussieht.

 

Alltagstauglichkeit, Anschlüsse und Bedienung

Auf der Vorderseite gibt es ein einfaches LED Display welches durch das Lochblech des Lautsprechers hindurchscheint und so ebenfalls vor Kratzern sicher ist. Es zeigt allerdings nur die essentiellen Informationen an. Woher kommt der Sound, wie geht es der Batterie usw.

Auf der Rückseite gibt es den großen Auslass für den die passive 3Zoll Membran sowie die übrigen Anschlüsse, die rest stylisch im Apple look nebeneinander angeordnet sind. Vorhanden sind ein Stromanschluss für das Netzteil zum Aufladen, einen Aux-In und Line-Out für 3,5mm Klinke und eine USB-Buchse zum Aufladen kleinerer Geräte wie Smartphones. Der Aux-In ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit Musik auf den Lautsprecher zu bringen. Verfügbar sind ebenfalls Bluettoth 4.0 mit aptX und NFC zum einfachen Pairing. Ebenfalls integriert ist ein UKW Empfänger für Radio.

Die gesamte Bedienung erfolgt über fünf Knöpfe auf der Oberseite des Geräts. Die sind soweit selbsterklärend und funktionieren genau wie das Pairing mit mobilen Geräten einwandfrei.

Der Akku des Sounbook ist zu dem üppig genug bemessen um 9 Stunden durchzuhalten. Das ist natürlich abhängig von der Lautstärke welche die Lautsprecher innerhalb des Soundbook ertönen lassen sollen. 9 Stunden sind aber ein guter Mittelwert.

Insgesamt würde ich dem Soundbook dadurch eine wirklich gute Alltagstauglichkeit verordnen. Klar er ist recht groß, jedoch schlau gebaut und wirkt sehr robust.

 

Klang

Die Klangerzeuger im Bayan Audio Soundbook X3 werden von 20 Watt Leistung befeuert. 4 Stück sind vorhanden die jeweils einen 1,5 Zoll Durchmesser haben.

Akustische Musik klingt mit diesen Lautsprechern wirklich sehr gut. Die Höhen haben sehr klar, haben hohes Detail und wirken nicht künstlich. Die Mitten sind recht präsent und könnten wirklich etwas weniger stark abgemischt sein. Stimmen hören sich dadurch leicht übermäßig fett und etwas nasal an.

Leider kann die Tiefenperformance nicht mit dem ansonsten guten Klang mithalten. Bässe sind wirklich schwach vertreten und der Tiefgang ist wirklich nicht gut. Elektronischer Musik beispielsweise fehlt einfach der Punch. Wenn wir das mal mit dem Creative Soundblaster Roar vergleichen, der einen dezidierten Subwoofer in ähnlich kleinem Gehäuse hat, verliert das Soundbook X3 klar. Ebenfalls besser schlägt sich der preislich gleich gelegene Bose Konkurrent.

 

Fazit

Design und Features sind sehr gut ausgeführt, da habe ich wirklich nichts zu bemängeln. Das Soundbook X3 ist wirklich sehr sexy und lässt sich sehr gut mitnehmen, trotz seines hohen Gewichtes von 1,4 kg. Die Soundqualität ist allerdings nicht ganz so befriedigend. Während sich Akustische Stücke noch gut hören lassen, da die Höhen und Mitten gut gelungen sind, kommen die Tiefen wirklich etwas zu kurz. Wer auf gute Tiefenperformance verzichten kann, dem wird der Bayan Audio Soundbook X3 sehr gut gefallen. Für den hohen Preis von 250-300€ muss allerdings auch das Gesamtpaket stimmen.

Aktueller Preis und mehr Infos:

Copyright Bilder: Bayan Audio

0 3390

Es heißt jede Mode kommt irgendwann wieder, so nun auch analoge Stereosysteme, wie sie dem einen oder anderen vielleicht noch aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekannt sein könnten. Der Cube von Wavemaster folgt diesem neuen Trend und verspricht modernen, klaren Klang in klassischem Gewand.

Überblick

Das Wavemaster Cube 2.0 Lautsprechersystem kommt in schlichtem Anthrazit daher, die Bedienelemente an der Front beschränken sich auf den Lautstärkenregler und einen Schalter für die Kanalwahl am rechten Lautsprecher. Der Lieferumfang ist karg aber ausreichend, neben den beiden Boxen wird lediglich das Handbuch, ein 3,5mm-Stereokabel, ein Klinke-Chinch-Adapter sowie ein Lautsprecher-Kabel mitgeliefert. Zum Glück verzichtet Wavemaster auf Styropor als Füllmittel, so dass der Teppich sauber und der Haussegen ungestört bleibt. Die beiden Boxen wirken massiv und solide verarbeitet, die Oberfläche macht einen sauberen Eindruck und lediglich die Kanten lassen befürchten, dass nicht alles so massiv sein könnte wie es scheint. Ein besonderes Schmankerl stellt die Möglichkeit dar, ein Handy, Tablett oder MP3 Player per Bluetooth anzubinden.

Technische Features

In jeder Box kommen ein Hochtöner sowie ein Tief-/Mitteltöner zum Einsatz, letztgenannte besitzen eine Impedanz von sechs Ohm, die Hochtöner eine von acht Ohm. Auf der Rückseite befindet sich die Bassreflexöffnung, die Eingänge für die jeweiligen Zuleitungen sowie der Hauptschalter. Auf den Hauptschalter hätte Wavemaster theoretisch auch komplett verzichten können, denn die Boxen besitzen eine interessante Energiesparfunktion: Empfängt die Master-Box für eine gewisse Zeit kein Signal schaltet sich die Elektronik ab, und natürlich bei einem erneuten Signal wieder ein.

Klang

Kommen wir zum wichtigsten bei einem Boxensystem, wie klingt der Cube?
Wie bei jedem Boxensystem müssen wir uns zunächst einen optimalen Standort suchen, leere, hallende Räume ruinieren auch den Sound des besten Systems. Auf Grund der Rückwärtigen Bassreflexöffnung sollte man mindestens 15 cm Abstand zur Wand oder einer anderen reflektierenden Oberfläche einhalten um die Klangqualität nicht zu beeinflussen.
Wenn man die oben genannten Punkte berücksichtigt erhält man einen „ehrlichen“ Sound, eben so wie man es von einem System dieser Größe erwarten kann.

Der Bass ist sehr gut präsent, der Tief- und Mittelbass erscheint knackig und klar, gerade männliche Stimmen werden sehr gut und natürlich wiedergegeben. Der Mitteltonbereich ist weich ohne wie bei Konkurrenzprodukten quasi zu verschwimmen. Die Wiedergabe von weiblichen Stimmen liegt genau in diesem Tonbereich und erfolgt ebenfalls klar und natürlich wenn auch nicht ganz so gut wie oben im Tieftonbereich.

Der Hochtonbereich ist der Punkt für den das menschliche Gehör gebaut ist und wo es seine höchste Empfindlichkeit besitzt, deshalb werden Schwächen in diesem Bereich schnell und deutlich auffällig. Hier findet sich auch die einzige echte Schwäche dieses Boxensystems, allerdings nichts was so gravierend wäre, dass der Klanggenuss deutlich geschädigt würde. In den mittleren Höhen spielt der Wavemaster Cube wieder voll im oberen Bereich mit, nichts klingt spitz oder blechern, der komplette Klangbereich wird warm und satt vermittelt. Die oberen Höhen kommen sehr spitz rüber, was jedoch den momentanen Mainstream bedient und sich, sofern nicht gewünscht problemlos wegregeln lässt.

Alles in allem passt das komplette Klangbild, natürlich ist der Cube keine High-End Party Anlage, sondern ein guter Allrounder.

Fazit

Der Wavemaster Cube hält was er verspricht, ein gutes analoges Soundsystem für einen fairen Preis, das sich sauber in jedes Arbeits- oder Wohnzimmer einfügt. Ein besonderes Highlight und der einzige Punkt der bestätigt, dass man es hier mit einem Produkt des Jahres 2014 zu tun hat ist die gut integrierte Bluetooth-Konnektivität.
Für wen ist das System also geeignet? Eigentlich für jeden, sofern man mehr Wert auf sauberen Sound und eine klare Wiedergabe statt auf extreme Lautstärke und Bassdröhnen legt.

In diesem Zusammenhang übrigens auch zu empfehlen: Das leicht teurere Wavemaster TWO System

Aktueller Preis und mehr Infos:

 

0 3462

In diesem Testbericht geht es um den EDIFIER Studio 1280t, ein Lautsprechersystem mit State-of-the-Art Design das verspricht großen Hörgenuss verspricht. Auch preislich kann sich dieses Modell durchaus sehen lassen. Vom Hersteller Edifier entworfen und auf den Markt gebracht, beinhaltet das Lautsprechersystem nicht nur ein stylishes Design, sondern auch eine kompakte Größe bei einem Gewicht von weniger als 5kg. Der Hersteller ist seit 1966 am Markt aktiv und hat ein großes Wissen über Lautsprecher angesammelt. Seit vielen Jahren gehört das Unternehmen zu den führenden am Markt und hat bereits einige Preise und Auszeichnungen für seine Produkte erhalten, häufig designbezogen.

Design und Features

Aus MDF-Holz gefertigt und mit leicht abgerundeter Form passt das Lautsprechersystem EDIFIER Studio 1280t in viele Räume. Ganz egal, ob auf dem Schreibtisch oder im Regel – optisch sind diese Modelle immer ein Eyecatcher. Um dem Stereo-System den bestmöglichen Klang zu entlocken, setzt der Hersteller wie immer nicht nur auf Design, sondern auf Qualität der Audiokomponenten. Dank dem verwendeten MDF wird der Durchtrittsschall im Vergleich zu anderen Materialien deutlich besser gedämpft. Das System bietet eine passende Haptik und Optik.

Mit den nötigen Kabeln, die im Lieferumfang enthalten sind, kann das EDIFIER Studio 1280t sofort in Betrieb genommen werden. Das im Frontbereich angebrachte Lautsprecherpaar wird durch das ebenfalls im vorderen Bereich befindliche Bassreflexrohr ergänzt. Entfernt man die Front, kann man die saubere Verarbeitung deutlich erkennen.

Dank der Infrarot-Fernbedinung kann man die Lautstärke von überall aus steuern, und seinen Lieblingssong auch richtig laut hören. So entsteht ein hoher Bedienkomfort. Auch eine Stumm-Schaltung ist aus der Ferne möglich. Eine echten Standby-Modus gibt es jedoch nicht. Leicht zu bedienen, befinden sich drei Knöpfe auf der Fernbedienung: Laut, Leise und Stumm. Sollen Bass und Höhe verstellt werden kann man dies direkt an den Boxen vornehmen. Die Regler dafür sind seitlich eingelassen und lassen sich stufenlos verstellen. So kann das Klangbild individuell eingestellt und angepasst werden. Bis zu zwei Audiogeräte können an das Lautsprechersystem EDIFIER Studio 1280t angeschlossen werden. Wechseln zwischen Computer und Fernsehen wird so ohne großes Gefummel auf der Rückseite möglich.

Mit dem fest angebrachten Netzkabel auf der Rückseite und dem Ein-/Ausschalter ist das System kinderleicht zu bedienen. Mitgelieferte Kabel werden mit dem Klemmschlüssel ebenfalls schnell und sicher angebracht.

EDIFIER Studio 1280t – Ton und Klang 

Im Mitteltonbereich kann das kompakte Lausprechersystem auf der ganzen Linie überzeugen. Der Schallwandler ist gut, sodass der Gesamteindruck ein durchaus positives Ergebnis zeigt. Ganz egal, ob Pop, Techno, Heavy Metal oder die aktuellen Charts – mit dem Lautsprechersystem EDIFIER Studio 1280t klingen die gewöhnlichen Musikrichtungen allesamt ausgewogen und gut. Aufgrund der Bauart lassen sich jedoch keine tiefen Bässe erzeugen. Ab 60Hz aufwärts bieten die Lautsprecher eine saubere Wiedergabe der Tiefen. Darunter lässt sich logischerweise nicht viel erwarten. Das Aktiv-Lautsprechersystem bietet mit seinen zwei Stereo Cinch-Buchsen insgesamt satte 42 Watt Ausgangsleistung.

Obwohl die Lautsprecher relativ klein sind, können sie ordentliche Pegel verkraften. Je basslastiger die Musik ist, desto mehr Spaß machen die Lautsprecher. Die Tiefen stehen im Vordergrund und machen am meisten Spaß am System. Dreht man die Lautstärke auf, ändert sich nur wenig am Klang. Erst dann, wenn das System wirklich 100% gibt und voll aufdreht, wird die Luft knapp.

Fazit: Viel Musik für wenig Geld

Nun stellt sich die Frage, ob das Lautsprechersystem EDIFIER Studio 1280t zum Musikhören taugt und seinen Preis wert ist. Im Vergleich zu anderen Lautsprechersystemen liegt dieses weit unter Preis und hält das, was es verspricht – gute Leistung bis zum Anschlag. Dabei bleibt das Lautsprechersystem unter der magischen Grenze von 100€. Das ganze ist hochwertig verarbeitet und besticht gleichzeitig durch das schlichte aber stylishe Design. Das platzsparende Modell ist dadurch tatsächlich sehr beliebt geworden. Im Lieferumfang ist alles was man braucht enthalten, sodass das Lautsprechersytem schnell angeschlossen und sofort einsatzbereit ist.

Wer auch auf kleinem Platz nicht auf Musik verzichten möchte, ist mit dem Lautsprechersystem EDIFIER Studio 1280t gut beraten. Ganz egal, ob im Bücherregal, im Büro oder wo immer man auf Lautstärke nicht verzichten möchte, sind die kleinen Platzsparer von großer Wirkung. Obwohl sich diese Zwerge als sehr groß beweisen, können physikalische Gesetze auch hier nicht überschritten werden. Ebenfalls gibt es natürlich Einschränkungen in der Klangperformance im Vergleich zu teureren Lautsprechern.

Aktueller Preis und Mehr Infos:

Copyright Bilder: EDIFIER

FRISCH UND HEISS

0 3260
Das Edifier R1800BT ist ein aktives Bluetooth Lautsprechersystem, bestehend aus zwei Bassreflexlautsprechern und einer Gesamtleistung von 70 Watt RMS. Für einen guten Klang sorgen...