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Let’s Play

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Auna Mic-900B / Mic-900S USB Kondensatormikrofon im Test – Geeignet für Lets Play´s?

Das Auna Mic-900B, oder das baugleiche Mic-900S (was sich nur farblich unterscheidet) sind gerade sehr gefragte Kondensatormikrofone für alle die Lets Play´s aufnehmen, oder noch damit starten wollen. Warum? Das Mikrofon hat eine wesentlich bessere Sprachqualität als fast alle Headsets und einen USB Anschluss. Dadurch kann man eine Audioqualität wie die ganz großen YouTuber erreichen. Und das ohne sich durch den Jungle an Studio Mikrofonen, Aufnahmeprogrammen, Kabeln und Mischpulten zu wühlen. Wie das geht haben wir übrigens Hier erklärt, aber das ist ein anderes Thema.

Außerdem ist es mit knapp 80€ aktuell sehr günstig und darum auch für Einsteiger geeignet.

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Überblick Auna Mic-900B

Das Mic-900 ist ein USB Kondensatormikrofon. Als solches hat es eine sehr große Membran welche eine Nierencharakteristik besitzt. Das heißt es nimmt Schall am lautesten auf, wenn man frontal darauf spricht.

Durch die Großmembran hat man außerdem einen weiteren Vorteil.  Wenn man sehr nah ans Mikrofon heran geht (5-10cm Abstand), dann wirkt die Stimme wesentlich voller und voluminöser, da die Tiefen Töne natürlich leicht geboosted werden. Das klingt dann direkt viel professioneller.

Ebenfalls muss man sich durch das eingebaute USB Interface keine Gedanken mehr um Mischpult, externe Soundkarte oder Anschluss an den PC machen. USB Kabel rein, an den PC oder Laptop anschließen, fertig. Einfacher kann es nicht sein. Dass diese Lösung aber auch ihre Nachteile hat werden wir im Abschnitt zum Klang noch besprechen. Super easy ist es in jedem Fall.

Das Mikrofon wird von Macs und PCs ohne zusätzliche Installation von Software direkt als Mikrofon erkannt. Direkt loslegen garantiert.

 

Was ist dabei?

Das Mikrofon kommt in einer Schutztasche, dessen Funktion man nicht unterschätzen sollte. Großmembranmikrofone haben eine sehrm, sehr dünne Membran, die ebenfalls sehr groß ist. Das macht sie anfällig für alle Arten von Stößen, zu starken Luftbewegungen ect. Im Klartext: Sie kann schneller reißen als einem das lieb ist. So ganz so schlimm, dass man das Mikrofon nur mit Samthandschuhen anfassen müsste, ist es dann allerdings auch nicht. Man kann schon ganz normal damit umgehen, muss nur eben etwas vorsichtig sein.

Das gleiche gilt übrigens für das Besprechen. Wenn man zu nah ans Mikrofon heran geht, was man ja will um die Stimme schön voluminös zu machen, dann besteht die Gefahr, dass durch starke Luftstöße bei P-Lauten die Membran zu viel Druck abbekommt und ebenfalls reißt. Alternativ kann Spucke auf die Membran kommen, was ebenfalls nicht gut ist. Das lässt sich durch einen Poppschutz (die schwarzen runden Dinger vor dem Mikrofon) recht gut verhindern. Allerdings liefert Auna hier keinen mit und man muss sich extra einen kaufen. Kosten auch nicht die Welt, sollte man aber wissen.

Dabei ist eine Spinne. Die ist dafür da das Mikrofon freischwebend zu halten. Erreicht wird das durch eine Aufhängung des Mikrofons in Gummibändern. Bei der Spinne des Auna Mic-900 ist das auch ganz okay gelungen. Das Gummiband ist jedoch ein bisschen steif, jedoch reicht es aus um es freischwebend zu positionieren. Ein kleiner Konstruktionsfehler sind jedoch die Klammern, welche das Mikrofon einspannen. Die können durch ihre Ausführung auf dem Gestell aufliegen und somit das Mikro am freien Schweben hindern. So sollte man vor dem Loslegen immer mal prüfen ob die Klammern aufliegen. Das ist schon etwas nervig und hätte echt besser gelöst werden können.

Die Spinne ist an die Standard Ständerhalterungen anschraubbar. Ein Ständer ist allerdings ebenfalls nicht enthalten. Den braucht man jedoch unbedingt, da führt kein Weg dran vorbei. Man kann das Mikrofon zwar in der Hand halten, jedoch führ das auch nur zur Aufnahme von mehr Störgeräuschen.

 

Klang & Aufnahmequalität

Insgesamt bin ich sehr positiv überrascht von der Klangperformance des Auna Mic-900B. Für ein USB Mikrofon unter 100€ erwarte ich eigentlich nur eine halbwegs rauschfreie, klare und gut verständliche Aufnahme. Und genau das liefert das Mikrofon auch.

Das Grundrauschen ist schon deutlich spürbar und liegt bei einem normalen Pegel, der für eine Stimmaufnahme ausreicht, bei etwa -30db. Hörbar, allerdings im richtigen Leben bei der Lets Play Aufnahme kaum wahrzunehmen weil der Spielesound ja noch immer wesentlich lauter ist.

Höhen und Mitten werden insgesamt gut aufgenommen und wirken klar und verständlich. Stimmen lassen sich dadurch ohne Probleme verstehen und auch ohne Nachbearbeiten der Audiospuren direkt nutzen.

Die Tiefen der Stimme werden schön angehoben sobald man näher an das Mikrofon kommt. Dadurch entsteht ein samtig weicher Klang, der sich professionell anhört.

Verglichen mit teureren Mikrofonen würde ich es logischerweise nicht für hochqualitative Stimmaufnahmen nutzen. Dafür ist die Sample Rate des Interfaces mit 16bit/48kHz schon etwas knapp. Auch die Höhen und Mitten verlieren im Direkten vergleich mit besserem Equipment hörbar an Detail und Klarheit. Dabei sprechen wir dann allerdings auch von einer Combo aus Interface und Mikrofon im Preisbereich um 300-400€. Eine ganz andere Liga also.

Für Lets Plays oder Podcasts eignet sich das Mikrofon vollkommen und bietet eine, dem preis angemessene, sehr gute Sprachqualität.

 

Fazit

Das Auna Mic-900B oder Mic-900B ist ein sehr gutes Mikrofon für Aufnahmen von Sprache bei Lets Play oder Podcast. Gerade für Einsteiger vereint es einen sehr günstigen Preis von knapp 80€ mit einer guten Aufnahmequalität und der Einfachheit eines USB Mikrofons. Ständer und Poppschutz muss man sich jedoch zwingend dazu kaufen. Dann allerdings ist es eines der günstigsten Lösungen für Anfänger und Fortgeschrittene für guten Klang auf schmalem Budget.

Das Auna Mic-900B Bei ElectronicStar:

Das Mic-900B im Bundle mit Stativ und Poppschutz unter 100€

Aktueller Preis und mehr Infos:

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In diesem Artikel geht es um das beste Mikrofon zum Let’s Play aufnehmen. Wie lässt sich eine sehr Audioqualität und eine schöne stimme erreichen ohne extrem viel Geld auf den Tisch zu legen?

Let’s Plays aufnehmen wie Gronkh, Unge, Dner & Co. ist gar nicht so kompliziert wie es die Meisten denken. Extrem teuer ist es ebenfalls nicht, jedenfalls nicht wenn man Einnahmen mit dem eigenen YouTube Kanal generiert oder Let’s Play einfach das größte Hobby sind. Manche geben halt 300€ für eine Eisenbahn aus, die die ganze Zeit nur im Kreis fährt. Andere bauen eine Community auf und leben ihr Hobby in Lets Plays.

Ich selbst bin großer Fan, speziell von Minecraft Let’s Play und feiere die Stimmqualität mancher YouTuber. Wie die das hinbekommen? So gehts:

 

Das beste Mikrofon für Let’s Play

Alles startet mit einem guten Großmembranmikrofon. Ich empfehle hier das Rode NT-1A.

Warum Großmembranmikrofon? Wie der Name schon sagt haben diese Mikrofone eine sehr große Membran welche die Lufstschwingungen eurer Stimme aufnimmt und in elektrische Signale umwandelt, die wiederrum euer Computer am Ende lesen kann. Diese große Membran hat einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber den kleineren Membranen: Den Nahbesprechungseffekt:

Was ist der Nahbesprechungseffekt? Wenn man nah an das Mikrofon heran geht, das heißt so im Abstand von 5-10cm, werden die tiefen Töne in der Stimme wesentlich lauter aufgenommen als das normal der fall ist. Dadurch klingt die Stimme sehr satt und voluminös. Habt Ihr euch mal gefragt wie Gronkh es schafft manchmal so dunkel zu klingen wenn er leise irgendwas ins Mikrofon haucht? Er geht einfach ganz ganz nah an sein Großmembranmikrofon heran und erhöht damit den Nahbesprechungseffekt noch einmal. So kann das Großmembranmikrofon richtig geile Soundeffekte erzeugen, z.B. in Horrorspielen. Das ist mit einem normalen Headset oder Gesangsmikrofon nicht möglich.

Gibts auch nen Nachteil? Ja sogar gleich zwei. Zuerst sind Großmembranmikrofone recht empfindlich. Daher muss man sie mit einem Poppschutz zusammen benutzen wenn man nah davor spricht. Der Poppschutz ist ein Stoffnetz welches Spucke und zu schnelle Luftstöße aus dem Mund etwas abbremst. Denn die dürfen nicht auf die Membran kommen sonst reißt die recht schnell durch.

Außerdem braucht ein Großmembranmikrofon Phantomspeisung und hat einen XLR Anschluss. Phantomspeisung bedeutet einfach nur, dass das Mischpult oder die Soundkarte an die man das Mikrofon anschließt es ebenfalls mit Strom versorgt. Einfach beim Kauf von einem Mischpult mal drauf achten, das wird immer mit angegeben wenn es das hat. Der XLR Anschluss ist einfach ein Stecker wie jeder andere auch. Allerdings könnt ihr ihn nicht direkt an den Computer oder Laptop anschließen sondern braucht eben eine externe Soundkarte oder ein Mischpult dafür. Einen adapter zu verwenden funktioniert ebenfalls nicht. Dazu mehr im Artikel um das beste Mischpult und Soundkarte für Let’s Play.

 

Warum das Rode NT-1A?

Das Rode NT-1A ist das beste Mikrofon für Let’s Play im Preis-/Leistung Verhältnis. Es ist zuerst einmal ein Großmembranmikrofon und wird von vielen Profis sogar in Tonstudios eingesetzt. Ein bekannter Toningenieur von mir verwendet es zum Beispiel nicht nur für Sprachaufnahmen sondern auch um Akustikgitarren aufzunehmen.

Was er ebenfalls sagte und ich auch beim Testen bestätigen konnte ist, dass das Mikrofon Feinheiten in den Stimmen exzellent aufzeichnet. Zudem ist der Bass in der Nahbesprechung sehr gut ausgeprägt. Dadurch wirkt die Stimme sehr warum und weich zugleich. Klar gibt es besser klingende Mikrofone, jedoch ist das NT-1A für seinen Preis von knapp 169€ wirklich das beste Gesamtpaket was es gibt. Falls ihr wollt, dass ich ebenfalls günstiger Mikrofone vorstelle, schreibt es mir in die Kommentare.

Ein leichtes Manko des Mikrofones ist, dass es ebenfalls recht leise aufnimmt und somit ein entsprechend gutes Mischpult oder Soundkarte braucht, die einen ausreichend lauten Verstärker drin hat. Dazu zeige ich euch aber ebenfalls in weiteren Artikeln welche Mischpulte und Soundkarten hier gut geeignet sind.

 

Brauche ich Zubehör?

Das Mikrofon selbst kannst man nicht etwa in der Hand halten oder einfach auf den Tisch stellen. Es benötigt eine Halterung, Poppschutz und einen Mikrofonständer. Die passende Halterung nennt sich „Spinne“ und ist bereits im Bundle, das es für 20€ mehr gibt enthalten. In der Spinne hängt das Mikrofon freischwebend an Gummibändern und kann somit weniger Vibrationen von außen, beispielsweise vom Tisch aufnehmen auf dem es steht. Ebenfalls dabei ist der benötigte Poppschutz der vor das Mikrofon gebaut wird. So müsst ihr keine Angst mehr haben die empfindliche Membran zu zerstören und könnt schön voluminöse Aufnahmen machen.

Ebenfalls sollte man sich einen Mikrofonständer zulegen. Zu Beginn reicht dazu ein einfacher Mikrofonständer. Die gibt es bereits für 15€ und sie stehen anders als die Tischständer auf dem Boden statt auf eurem Schreibtisch. So wird das Mikrofon nicht von den Vibrationen auf dem Tisch beeinflusst sondern steht sicher auf dem Boden.

 

Fazit

Dies war der erste Artikel aus der Reihe über das Let’s Play Equipment. Hierzu folgen weitere Artikel in unterschiedlichen Preisklassen.

Das Rode NT-1A ist in jedem Fall das beste Mikrofon für Let’s Play im professionellen und Amateurbereich. Wer wirklich großartigen Klang haben will und sein Hobby oder Beruf Let’s Play wirklich liebt, der wird um das Rode NT-1A nicht herumkommen. Es ist preislich nicht ganz billig, hält jedoch ein Leben lang und ihr müsst euch nie wieder ein Mikrofon zulegen, egal ob ihr mal eure Gitarre aufnehmen wollt für die spätere Musikkarriere. Oder Twitch Streams, Podcasts usw. Das Rode NT-A1 ist eine sehr gute Investition. Darauf gibt es von Rode auch 10 Jahre Garantie.


Bildmaterial Copyright Rode

Bildcredit: Lego Photo mureut – minecraft lego 21115

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Let’s Plays sind mittlerweile aus vielen Abo-Listen auf YouTube gar nicht mehr wegzudenken. Minecraft, Bioshock Infinite, Sim City usw. Nicht zuletzt die „Stars“ der Szene wie Gronkh und Sarazar oder Pietsmiet & Co. bewegen mehr Leute, selbst LPs aufzunehmen. Eine der großen Startschwierigkeiten ist immer die Frage nach dem Wie. Was braucht man zum Aufnehmen seiner Spiele, wie viel Geld muss man locker machen und was ist das beste Equipment?

Ich stelle hier einmal drei Möglichkeiten zum Aufnehmen von Let’s Play Videos vor, die drei unterschiedliche Budgets und Ansprüche an „Professionalität“ und Qualität der Videos wiederspiegeln. Videoschnittprogramm vorausgesetzt.

 

1. Low Budget Gamer und starker Computer

Der Platzhirsch für den Einstieg ins Let’s Play bleibt das Programm Fraps für 30€. Das wird einfach installiert und zeichnet auf was auf dem Bildschirm passiert. Am Ende erhält man eine Videodatei, die bei richtiger Einstellung auch gleich die Audiospur des Spielesounds enthält.

Um die eigene Stimme ebenfalls aufzunehmen bedarf es natürlich einem Mikrofon und einer Aufnahmesoftware. Fraps kann diese zweite Audiospur nicht gleichzeitig mit aufnehmen. Als Aufnahmesoftware kann das kostenlose Audacity dienen. Das verbraucht nicht viel Performance, ist kostenlos und erstellt eine Audiospur für den Kommentar.

Fraps und Audacity sind also eigentlich die einfachste Möglichkeit sofort mit dem Capturen anzufangen. Allerdings hat diese Kombination so ihr Tücken.

Die Qualität der aufgenommenen Videodatei hängt vor allem von der Leistung des PCs ab. Fraps zieht dem System sehr viel Performance ab, da es in Echtzeit neben dem Spiel laufend aufnehmen muss. Ist euer Rechner also mit dem Computerspiel schon ausgelastet, so wird er mit Fraps überfordert sein und muss die Grafikqualität und Auflösung heruntersetzen. Auch brauchen die Fraps Videos sehr viel Platz auf der Festplatte. Weiterhin kann es bei schwächeren Rechnern zu Ruckeln kommen, gerade bei ebenfalls hardwarehungrigen Spielen wie dem neuen Crysis 3. Ihr braucht also schon einen starken Rechner um mit Fraps ordentlich aufnehmen zu können. Zusätzlich muss das Video am Ende der Aufnahme geschnitten und der aufgenommene Kommentar an das Video und den Spiel Ton synchronisiert werden. Einiges an Nachbearbeitung also bis zum Upload auf YouTube.


Die Tonqualität hängt vom verwendeten Mikrofon und der Soundkarte ab. Da wir aber hier über den Low-Budget Bereich reden, sollte ein normales Gamer Headset ausreichen. Die Stimme wird sich damit natürlich nicht sonderlich laut, voluminös oder klar anhören.

Gesamtkosten: Günstig, nur 30€ für Fraps

Bildqualität: Hoch bis niedrig, je nach Power der Hardware

Tonqualität: Mittel bis niedrig, da einfaches Headset Mikrofon benutzt wird.

 

2. Middle Budget: Soundpaket für gute Hardware, Videopaket für schlechte Hardware

Hier müsst ihr euch zwischen Soundpaket und Videopaket entscheiden.

Soundpaket:

Ist euer PC leitsungstechnisch vorn dabei und kann Fraps und Spiele gleichzeitig berechnen, sollte man sich über eine bessere Sprachqualität Gedanken machen. Der aufgenommene Kommentar macht einen Großteil des Let’s Play aus und sollte voluminös, laut und klar klingen. Headset Mikrofone sind dafür meist ungeeignet. Anders sieht es mit Großmembran Mikrofonen aus. Diese gibt es mittlerweile schon günstig unter 100€ zu kaufen.

Großmembran Mikrofone haben den Vorteil, dass sie meist insgesamt besser klingen und vom Nahbesprechungseffekt profitieren. Ist man nah am Mikrofok, wird die Stimme automatisch viel voluminöser aufgenommen, da die tiefen Töne stärker betont werden als es bei kleinen Mikrofonen der Fall ist.

Bei Großmembranmikrofonen mit USB-Anschluss wie dem ICON U1 oder dem Samson G-Track USB ist ein Audio-Interface direkt in das Mikrofon integriert und es wird nichts weiter zum Aufnehmen benötigt (Preise nach den Links). Dazu empfiehlt sich auch ein Pop Filter (Killer / Schutz). Der Filter wird einfach vor das Mikrofon gestellt und verhindert, dass P- und T-Laute das Mikrofon zum Übersteuern bringen. Einen Mikrofonständer gibt es ebenfalls bereits unter 20€, ein kleiner Ständer für den Anfang liegt aber meist schon dem Lieferumfang bei.


Gesamtkosten: Mittel bis günstig, 70-140€ für das Mikrofon, Pop Schutz, Ständer

Bildqualität: Hoch bis niedrig, je nach Power der Hardware

Tonqualität: Mittel bis hoch

 

 

Videopaket:

Sollte man mit dem Sound schon zufrieden sein oder der Rechner für Fraps zu schwach sein, kann eine externe Capture Box oder interne Aufnahmekarte den Job machen. AVerMedia war hier lange die erste Wahl für PC, Xbox und Playstation 3 Spieler. Die interne Aufnahmekarte Live Gamer HD war dabei die letzte Evolutionsstufe nach der externen Game Capture HD und der Game Broadcaster HD von AVerMedia. Alle Aufnahmekarten und Boxen hatten wir übrigens auch bei uns im Test.

Gerade frisch auf dem Markt ist nun die vielversprechende AVerMedia Live Gamer Portable. Durch diesen Rekorder kann ein HDMI-Signal durchgeschleift und dabei aufgenommen werden. Die gleiche Funktion hat übrigens die interne Live Gamer HD Capture Karte. Beide können außerdem direkt den Spielesound und den Audiokommentar mit aufzeichnen. Beide Files sind jedoch nicht gemischt sondern werden separat aufgenommen. Das Video neu rendern muss man also am Ende der Aufnahme trotzdem. Per Record-Button kann aber die Aufnahme sofort gestartet und gestoppt werden. Jede Folge lässt sich dadurch also immerhin direkt bei der Aufnahme in ihrer Länge definieren.

Alternativen zu AVerMedia Lösungen sind die Hauppauge HD PVR 2 Gaming Edition und die Elgato Game Capture HD, welche grundsätzlich die gleiche oder ähnliche Funktionen bieten.


Gesamtkosten: Mittel, 140-200€ für die Aufnahmekarte.

Bildqualität: Hoch und unabhängig von der Hardware

Tonqualität: Mittel bis niedrig, da einfaches Headset Mikrofon benutzt wird.

 

3. High-Budget, die Bequemste Lösung

Darf es noch etwas mehr sein? Wer wirklich höchste Qualität für seine Aufnahmen garantieren möchte sollte sich ein gutes Sound- und Videopaket zulegen. Kombiniert mit einem Audiomixer kann sogar ohne Videoschneiden und neu rendern am Ende der Aufnahme das fertige Video sofort auf Youtube hochgeladen werden.

Dazu benötigt man

Ich erkläre zuerst die Audiokette. Das Mikrofon wird per XLR-Kabel direkt an das Mischpult angeschlossen und dort verstärkt. Daher loht es sich durchaus auch ein ordentliches Mischpult mit guten Preamps gegenüber dem günstigen Behringer auszuwählen. Das Mikro kann per Mischpult ebenfalls eingepegelt werden. Der Spiele-Sound wird auf den zweiten Kanal des Mischpultes gelegt, eingepegelt und mit dem Mikrofon (Kommentar) im Mischpult zusammengemischt. Der Ausgang des Mischpultes geht dann direkt in die Aufnahmekarte oder Rekording Box.

Ist alles richtig eingepegelt, so wird zum Audiosignal der Kommentar im Mischpult automatisch hinzu gemischt. Die Aufnahmebox nimmt dann das gemischte Signal direkt auf und fügt es zum Video hinzu. Am Ende entsteht das fertige Video, das direkt auf YouTube hochgeladen werden kann. Das ist der bequemste Weg Let’s Plays aufzunehmen, allerdings auch der teuerste. Dafür bleibt die maximale Performance des Rechners erhalten (kein Fraps) und eine sehr hohe Audioqualität erreicht. Wie gesagt, das Mischpult ist in diesem Beispiel das schwächste Glied in der Kette und sollte auch hochwertig sein.

Gesamtkosten: Hoch, 180 + 100 + 150 + 20 = 450€

Bildqualität: Hoch und unabhängig von der Hardware

Tonqualität: Sehr hoch bei hochwertigem Mixer

Besonderheit: Videos sofort bereit für den Upload auf YouTube

 

Die hier dargestellten Kombinationen sind kein Dogma. Die Komponenten können ausgetauscht werden, je nachdem welche Anforderungen man an die Qualität und das Budget stellt.

FRISCH UND HEISS

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