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SSD

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Vielen Menschen kennen folgendes Szenario: Man hat seine gesamten Daten auf einer Festplatte unterwegs dabei, um möglichst mobil zu sein. Doch dann, nach einer kurzen Unaufmerksamkeit, geschieht das Fatale. Die extere Festplatte fällt aus der Tasche, nach dem Anstecken am PC wird die Horrorvorstellung Realität: Die Festplatte/SSD ist kaputt, und damit sind alle Daten verloren gegangen. Die Firma „Freecom“ hat ein Produkt entwickelt, mit dem so etwas der Vergangenheit angehören soll.

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Produktbeschreibung – One Tough Son of a …

Dieses neue Produkt heißt „ToughDrive“. Es ist eine externe SSD-Festplatte mit 256GB Speicher, an einem Computer kann man sie mit einer „USB 3.0 bzw. USB2.0″ anschließen. Doch die eigentliche Besonderheit kommt erst noch. Der Hersteller verspricht, dass das Produkt Stöße und Stürze aus bis zu 2 Metern Höhe ohne Schaden übersteht. Zu verdanken ist dieses Feature dem Anti-Shock-Mechanismus und dem stoß dämpfenden Silikongehäuse.

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Eindruck & Technik

Auf dem ersten Blick wirkt die „ToughDrive SSD“ sehr gut verarbeitet. Es sind keine Materialfehler zu entdecken, das verarbeitete Material sieht robust und schick aus.
Die Verbindung war sehr schnell eingerichtet, das Austauschen der Daten funktionierte ebenso flüssig und ohne Probleme.
Unsere gemessene durchschnittliche Leserate betrug 300 MB pro Sekunde, die Schreibrate liegt bei 400 MB pro Sekunde. Im Lieferumfang ist eine spezielle Software enthalten, mit welcher sich das Produkt schnell im Mac-Format HFS+ einrichten lässt. Leider funktionierte die zweite Software, eigentlich gedacht für das Löschen der Daten, nicht.
Das mitgelieferte USB Kabel ist leider etwas kurz, sodass die SSD immer direkt neben dem Empfängergerät stehen muss. Dafür ist es aber auch immer am ToughDrive fest installiert und kann gar nicht verloren gehen. Ein Kompromiss mit dem man gut leben kann.

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Die gemessenen Lese- und Schreibraten sind abschließend sehr gut. Keine Superstar Werte, aber sie sollten selbst für professionelle Anwendungen, wie das schnelle Kopieren der geschossenen RAW Files oder das Übertragen von Videomaterial in 4K, absolut ausreichen.
Wer diese Transfers häufig durchführt, aber nicht auf Kapazitäten im Terabyte Bereich angewiesen ist, für den ist das ToughDrive durchaus den Blick wert!

FREECOM ToughDrive mini SSD 256GB USB3.0

Price: EUR 160,89

5.0 von 5 Sternen (1 customer reviews)

5 used & new available from EUR 160,89

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Wir mögen Crucial SSDs. Sie sind preislich sehr günstig, bieten aber durchaus sehr gute Leistungen. Das neuste Modell aus der Budget Serie, die BX200 mi 960GB stellt sich in diesem Test ebenfalls gut dar und kostet nur knapp unter 300€. Allerdings hat dieser günstige Preis einen Preis. Der kommt in Form einer Achilles Ferse ab 12GB Übertragenem Datenvolumen. Ob das trotzdem etwas für euch ist, das zeigt der Test:

Übersicht

Die Crucial BX200 SSD ist eine 2,5Zoll SSD Platte, welche die neue 3-Bit Technik verwendet. Der Vorgänger BX100 SSD bietet dabei in den Größen um die 256GB das noch immer beste Preis-/Leistungsverhältnis. Die Neue BX200 soll noch einen drauf setzen und durch die neue Technik noch schneller und vor Allem günstiger sein. Daher ist der Preis von 300€ für eine 1TB SSD nun tatsächlich Realität.

Ein Nachteil der neuen und günstigen TLC-Flash Zellen, die hier verwendet werden, ist dass es häufiger zu Ausfällen und Fehlern in den Zellen kommt. Crucial wirkt hier zwar mit erhöhter Fehlerkorrektur entgegen, jedoch sollte einem diese Anfälligkeit der Speicherart auf lange Dauer bewusst sein. So zeigt sich auch klar die Abgrenzung zu höherwertigen Flash Speichern.

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Hier eine Übersicht über die verschiedenen Größen und technischen Daten.

BX200, 240 GByte BX200, 480 GByte BX200, 960 GByte
Controller Silicon Motion SM2256, vier Kanäle, Sata-6-GBit/s Silicon Motion SM2256, vier Kanäle, Sata-6-GBit/s Silicon Motion SM2256, vier Kanäle, Sata-6-GBit/s
DRAM-Cache 1 x 256 MByte DDR3L 1 x 512 MByte DDR3L 2 x 512 MByte DDR3L
NAND-Packages 4 x (4 x 128 GBit) 8 x (4 x 128 GBit) 16 x (4 x 128 GBit)
NAND-Typ Micron 16 nm TLC Micron 16 nm TLC Micron 16 nm TLC
Seq. Lesen Bis zu 540 MB/s Bis zu 540 MB/s Bis zu 540 MB/s
Seq. Schreiben Bis zu 490 MB/s Bis zu 490 MB/s Bis zu 490 MB/s
IOPS (read) Bis zu 66.000 Bis zu 66.000 Bis zu 66.000
IOPS (write) Bis zu 78.000 Bis zu 78.000 Bis zu 78.000
SLC-Puffer 3 GByte 6 GByte 12 GByte
TBW 72 TByte 72 TByte 72 TByte

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Leistung – Der kleine Harken im Reality Check

Die BX200 ist besteht eigentlich aus zwei SSDs in einem Gehäuse. Es kommen nämlich erstens ein kleinerer DRAM und SLC (single-level cell) Speicher, der als eine Art Puffer genutzt wird, und zweitens der langsamere TLC Speicher zum Einsatz. Der Harken ist, dass der TLC Speicher Daten nur mit etwa 80Mbps schreiben kann, währen der SLC Speicher Puffer die eigentliche hohe Leistung bringt.

Was das im Klartext heißt schauen wir uns doch mal in der Realität an:

Die hier getestete 960GB SSD hat 12GB des SLC Speichers. Für die ersten 12 geschriebenen Gigabyte zeigt die SSD die sehr gute Leistung von 440MBps Lesegeschwindigkeit und 510MBps Schreibgeschwindigkeit. Das sind sehr gute Werte, die auch mit der wesentlich teureren Crucial MX200 mithalten können.

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Sobald allerdings beim Kopiervorgang die Marke von 12GB überschritten wird, sinkt die Übertragungsgeschwindigkeit schlagartig auf die angesprochenen 80Mbps ab. Ab diesem Zeitpunkt ist der SLC Speicher voll und kann keine weiteren Daten zur späteren Weiterreichung an den langsameren TLC Speicher weitergeben. Daher regelt die Platte dann die gesamte Geschwindigkeit herunter.

In der Realität sehen wir bei fast allen Platten einen Abfall der Geschwindigkeit bei höheren Übertragungsvolumina. Jedoch ist der meist nicht so abrupt und so umfangreich.

Die Frage, die sich jeder Anwender hier nun stellen muss ist, für welchen Einsatz er seine SSD kauft. Sind es größere Datenmengen oder dauerhafter Zugriff von vielen Daten, wie z.B. in einem RAID system oder Server, so ist die Achills Ferse der BX200 wahrscheinlich zu groß. Alltagsnutzer könnten allerdings mit der Beschränkung leben und die 12GB gar nicht erst merkbar ausreizen.

Crucial BX200 480GB SATA 2,5 Zoll interne Festplatte – CT480BX200SSD1

Price: EUR 152,95

4.5 von 5 Sternen (245 customer reviews)

35 used & new available from EUR 142,24

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Heute im Test: Die Crucial M550 SSD mit 512 GB Speicherkapazität. Die M550 ist in ihren Eigenschaften auf High-Performance getrimmt und soll mit schnellen Datenraten dem Rechner ordentlich Dampf machen. Zudem setzt Crucial auf Extrafeatures wie eine eingebaute Hardware Verschlüsselung oder einen Hitzeschutz. In diesem Test werden wir den Vergleich zur bekannten Samsung SSD 840 Pro ziehen, jedoch sollte im Hinterkopf behalten werden, dass es sich hier um eine 256GB SSD handelt und die Werte daher nicht direkt vergleichbar sind! Festplatten mit weniger Speicherkapazität und anderen Preisklassen können nicht als Vergleichsmaßstab dienen. Trotzdem sind sie eine Referenz um das Ganze im Kontext betrachten zu können.

 

Überblick

Die Crucial M550 Solid State Drive Festplatte ist im High-Speed Segment der SSD Festplatten angesiedelt. Dem Test stellt sich hier die 512 GB Variante, von 128GB bis 1TB sind jedoch alle Speicherkapazitäten mit leicht unterschiedlichen Leistungsmerkmalen erhältlich.

Das Format ist 2.5 Zoll und dadurch mit einer Höhe von 7mm grundsätzlich auch für flache Notebooks geeignet. Das Design ist wie so häufig bei SSD Festplatten äußerst langweilig mit einem einfachen Alukasten, der die Speicherchips schützt. Die verwendete Schnittstelle ist der SATA 600 Standard. Mit 74 Gramm Gewicht ist die Festplatte nicht die leichteste unter den SSDs, allerdings sind wie mal ehrlich, wem fallen schon 20 Gramm mehr oder weniger auf.

Die oben erwähnte Hardwareverschlüsselung ist AES 256-Bit.  Im Lieferumfang enthalten ist 9,5mm-Adapter für den Einbau, falls kein 2,5mm Slot zur Verfügung steht.

 

Leistungswerte

Wie schon gesagt vergleiche ich hier gegen die Samsung SSD 840 Pro 265GB die günstiger ist aufgrund der niedrigeren Speicherkapazität (256GB), jedoch in ihrer 512 GB Variante mit knapp 300€ (Stand 08/15) fast 100€ teurer ist als die Crucual M550. Sollte sie ähnlich gut abschneiden könnte hier der Preis ganz klar einen entscheidenden Vorteil bieten.

 

Lesegeschwindigkeit(Sequentiell):

Crucial M550 512 GB – 516 MByte/s

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 520MByte/s

 

Schreibgeschwindigkeit(Sequentiell):

Crucial M550 512 GB – 447 MByte/s

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 495 MByte/s

 

Zugriffszeit Lesen

Crucial M550 512 GB  –  0,036 ms

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 0,040 ms

 

Zugriffszeit Schreiben

Crucial M550 512 GB –  0,045 ms

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 0,025 ms

 

IOPS Lesen (512 Byte)

Crucial M550 512 GB  –  27.900 Operations/s

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 25.200 Operations/s

 

IPOS Schreiben (512 Byte)

Crucial M550 512 GB – 22.000 Operations/s

Samsung SSD 840 Pro 256 GB  – 40.500 Operations/s

 

Leistungsaufnahme

Crucial M550 512 GB – rund 5 Watt

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 1,2 Watt

 

 

Zusammenfassung

Insgesamt sind die Leistungswerte der Crucial M550 SSD sehr gut und übertreffen die Samsung SSD 840 Pro  256 GB in einigen Werten und sind auch in den anderen Werten sehr nah dran. Lediglich die IOPS beim Schreiben sind nur halb so hoch, was jedoch häufig der Fall ist. 20.000 Operations sind dabei immer noch ein sehr gutes Ergebnis. Einzig auffällig ist die vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme von 5 Watt während der Aktivität. Damit sortiert sich die Crucial 550M eher am oberen Ende der Skala von SSD Festplatten ein und wird sich entsprechend etwas besser für Desktop Computer als für Notebooks eignen. In Anbetracht der Leistungswerte macht das auch durchaus Sinn.

Verglichen mit der preislich fleichen Samsung 840 EVO 512GB (knapp 190€ Stand 08/14) macht die Crucial M550 512 GB ebenfalls eine bessere Performance gerade in den IOPS in denen die Samsung 840 EVO chronisch schlecht ist.

 

Fazit

Die Crucial M550 SSD mit 512 GB macht einen sehr guten Eindruck. Sie ist vergleichsweise günstig und hat trotzdem sehr starke Leistungswerte mit Ausnahme der „nur“ guten 22.000 IPOS beim Schreiben und den 5 Watt Stromverbrauch, die eher hoch sind. Im Vergleich mit den gängigen Samsung Modellen ist sie daher ein hervorragender Kandidat für alle, die wenig Geld aber trotzdem hohe Leistung haben möchten. Die Crucial M550 512 GB sollte daher definitiv mit berücksichtigt werden.

Aktueller Preis und mehr Infos:

 

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Seit jeher mag ich Toshiba Produkte. Mein erster Computer hatte Festplatte und DVD Laufwerk von Toshiba weil die Jungs damals schon gute Produkte zu sehr fairen Preisen auf den Markt gebracht haben.

Entsprechend gespannt bin ich nun wie sich die Traditionsmarke nun im SSD Bereich schlägt. In diesem Test geht es um die Toshiba Q Series Pro 256GB SSD Festplatte. Diese ist mit rund 120€ (Stand 05/14) recht günstig. Im Testbericht gehe ich daher vorallem darauf ein wie sie sich gegen den Platzhirsch, die knapp 160€ teure Samsung SSD 840 Pro 256GB schlägt.

 

 

Überblick

Die Toshiba Q Series Pro Solid State Drive Festplatte ist im High-Speed Segment der SSD Festplatten angesiedelt. Wir haben hier die 256 GB Version in Test, verfügbar sind auch 128GB und 512 GB mit ähnlichen Leistungswerten.

Das Format der Q Series Pro SSD 256GB ist 2.5 Zoll mit einer Höhe von 7mm. Damit grundsätzlich auch für flache Notebooks geeignet. Das Design ist nun wirklich nicht atemberaubend, dafür aber robust. Gebogene Alubleche schützen die internen Speicherchips. Mit einem Gewicht von 50 Gramm ist die Platte zudem sehr sehr leicht.  Die verwendete Schnittstelle ist SATA 600.

Der Lieferumfang beinhaltet einen Abstandshalter für die 9,5mm Verwendung und eine Anleitung. Soviel zum Vorspiel, kommen wir also zu den Leistungsdaten.

 

Leistungswerte

Wie schon gesagt vergleiche ich hier gegen die Samsung SSD 840 Pro die etwas teurer ist als die Toshiba Q Series Pro 256 GB. Alle gemessenen Werte sind Mittelwerte.

 

Lesegeschwindigkeit:

Toshiba Q Series Pro 256 GB – 545 MByte/s

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 520MByte/s

 

Schreibgeschwindigkeit:

Toshiba Q Series Pro 256 GB – 515 MByte/s

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 495 MByte/s

 

Zugriffszeit Lesen

Toshiba Q Series Pro 256 GB –  0,115ms

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 0,040 ms

 

Zugriffszeit Schreiben

Toshiba Q Series Pro 256 GB –  0,040 ms

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 0,025 ms

 

IOPS Lesen (512 Byte)

Toshiba Q Series Pro 256 GB –  8.800 Operations/s

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 25.200 Operations/s

 

IPOS Schreiben (512 Byte)

Toshiba Q Series Pro 256 GB – 26.500 Operations/s

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 40.500 Operations/s

 

Leistungsaufnahme:

Toshiba Q Series Pro 256 GB – 1,2 Watt

Samsung SSD 840 Pro 256 GB – 1,2 Watt

 

Zusammenfassung:

In Lese- und Schreibgeschwindigkeiten ist die Toshiba Q Series Pro der Samsung SSD 840 klar etwas überlegen. Die eigentlich positive Nachricht ist aber, dass die Toshiba Q Series Pro hervorragende Werte hat für eine recht günstige SSD.

Das umgekehrte Bild zeigt sich jedoch bei Zugriffszeiten und entsprechend auch in den IPOS. Hier hat die Samsung SSD 840 Pro die Nase ganz klar vorn und kann ist ums doppelte oder mehr schneller.

Die Leistungsaufnahme ist bei beiden Platten eher durchschnittlich bis hoch. Das ist natürlich vor allem den hohen Leistungswerten geschuldet. Das Einsatzgebiet beider ist also klar der Desktop PC mit hoher Leistung statt der stromsparende Laptop.

 

Fazit

Die Toshiba Q Series SSD Pro 256 GB ist eine leistungsstarke SSD mit hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.  Die Zugriffszeiten liegen jedoch eher im Mittelfeld. Wer viele Operations und schnelle Zugriffszeiten für Processing benötigt, der sollte doch die deutlich schnellere Samsung SSD 840 Pro in Betracht ziehen. Wer etwas Geld sparen möchte (immerhin 40€ im direkten Vergleich) oder nicht so viel Wert auf Blitzschnelle Operations legt, der bekommt mit der Toshiba Q Series eine Transferstarke SSD zum recht günstigen Preis.

Aktueller Preis und mehr Infos:

Bildmaterial Copyright Toshiba

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In diesem Test mal wieder etwas aus der Kategorie Festplatte und Storage. Die Verbatim Store n Go 256 GB USB 3.0 External SSD ist eine portable SSD Festplatte im sehr kleinen Format. Sie hat klar ihr Für und Wieder, macht aber am Ende einen guten Eindruck. Wem USB Sticks in der gleichen Größe zu teuer oder zu dick sind, der bekommt hier eine recht günstige und kleine Alternative im Testbericht geboten.

 

Überblick

Viel verrät der Name an sich ja schon. Die Verbatim Store n Go External SSD hat eine Speicherkapazität von 256 GB und wird per schnellem USB 3.0 sowohl mit Strom als auch mit Daten versorgt. USB 3.0 ist vollständig abwärtskompatibel, daher keine Sorge für ältere Systeme. Angeschlossen wird per seltenem Micro-USB 3.0 Port. Ein passendes Kabel auf den gewöhnlichen USB 3.0 Port liegt bei. Dieses ist zwar recht kurz, allerdings passt das zu den sehr kleinen Abmessungen der SSD. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist eine kleine Stofftasche.

Die Größe des Gehäuses ist der erste große Pluspunkt. In Länge und breite ist die Store n Go 256GB nur wenig größer als eine Kreditkarte und damit mehr als Handlich. Auch in der Höhe bliebt sie mit 9mm sehr flach. Verglichen mit anderen externen SSD Festplatten oder USB 3.0 Sticks ist das schon sehr flach. Das Gehäuse ist aus glänzendem Plastik, umrandet von einem Silbernen Streifen. Einfach aber schick. Der Äußere Eindruck gefällt durchaus. Wenn ich die Wahl hätte würde ich jedoch immer ein Metallgehäuse, aus gebürstetem Aluminium beispielsweise, vorziehen.

 

Spezifikationen und Leistung

Der vollständige Speed der USB 3.0 Schnittstelle wird vom Controller der Verbatim Store n Go USB 3.0 External SSD zwar nicht ausgenutzt, trotzdem ist sie gerade beim Lesen sehr schnell.

Die maximale Lesegeschwindigkeit habe ich mit 230MB/s gemessen. Ein sehr guter Wert der sich durchaus mit vergleichbaren Platten messen kann und selbst sehr große Files schnell übertragen kann. Die maximale Schreibgeschwindigkeit liegt schon etwas niedriger, bei 110MB/s. Das ist etwas unausgewogen und Konkurrenzprodukte sind durchaus mal 60MB/s schneller. Trotzdem ist der Wert noch immer gut und deutlich schneller als mit vergleichbaren Standard Festplatten.

Die Zugriffszeit ist hingegen eher auf USB 3.0 Stick Niveau als auf SSD Festplatten Niveau. Die mittlere Zugriffszeit beim Lesen betrug im Test knapp 0,7 ms was noch ein recht guter Wert ist. Die mittlere Zugriffszeit beim Schreiben hingegen 23,6ms. Dieser Wert ist wie schon gesagt eher mit USB 3.0 Sticks vergleichbar und liegt dort eher im Mittelfeld der Leistung.

Zusammenfassend sind die Leistungswerte bei Lesen und Schreiben recht gut wobei die Zugriffszeiten beim Schreiben nur Durchschnitt sind. Hier ist das geplante Einsatzgebiet für die externe SSD Festplatte nun entscheidend für die Einschätzung. Falls mehrheitlich große Datenmengen herauf- und heruntergeladen werden sollen, so sind die Leistungswerte der Verbatim Store n Go USB 3.0 External SSD gut geeignet und transferieren die großen Daten schnell. Sollen jedoch kleine Datenpakete häufig geschrieben und gelesen werden, beispielsweise bei Nutzung von Programmen auf der SSD der Fall, so sind die Zugriffszeiten beim Schreiben eher nur durchschnittlich und bremsen den Workflow ein wenig aus.

 

Fazit

Keine Frage im direkten Vergleich zu gewöhnlichen externen Festplatten ist die Verbatim Store n Go USB 3.0 External SSD kleiner, leichter und viel schneller. Wer flotte Zugriffszeiten (Beispielsweise Öffnen von Programmen auf der SSD) benötigt, der kann bei anderen Herstellern höhere Zugriffszeiten haben. Konkurrenzprodukte kommen allerdings wieder nicht in diesem kleinen Formfaktor. Wer hauptsächlich große Datenmengen übertragen will, wird sich über die hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten freuen, die auch im Vergleich zu USB 3.0 Sticks und anderen externen SSD Festplatten gut oder besser sind.

Aktueller Preis und mehr Infos:

Bilder: Copyright by Verbatim

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In diesem Test nehme ich mir die SanDisk Extreme II SSD 240GB vor und vergleiche sie gegen die Samsung SSD 840 Pro in Zugriffszeiten, Ausstattung und Stromverbrauch. Zum aktuellen Preis von knapp 180€ liegt sie fast gleichauf mit der nur leicht teureren SSD 840 Pro.

Durch die immer günstigeren Preise von SSD Festplatten lohnt sich eine Investition zum Aufrüsten und Beschleunigen älterer Computer mit entsprechenden Interface und zum Aufbau neuer Systeme mittlerweile schon Pflicht.

 

Überblick

Die SanDisk Extreme II SSD 240GB bezeichnet die Mittelklasse aus SanDisks neuem Extreme II SSD Lineup. Verfügbar sind 120, 240 und 480GB Speicherkapazität. Alle SSDs verfügen über die SATA 600 Schnittstelle mit 6Gb/s und sind im 2,5 Zoll Format ausgelegt.

Die effektive Kapazität beträgt knapp 224GB und ist damit für die meisten Desktop Systeme eine gute Wahl. Die äußerliche Verarbeitung ist auf hohem Niveau und mit anderen Modellen vergleichbar.

 

Unter der Haube

Der Chef über die Halbleiter im Inneren der Extreme II SSD ist ein Marvell 88SS9187 Controller. Dieser ist ein der Vergangenheit durch gute Leistungsdaten aufgefallen und wird außerdem mit einem optimierten Management in Verbindung gebracht.

Die SSD Extreme II sollte dadurch auch auf lange Dauer, mit fragmentierten Daten und voller Beschreibung ihre Leistungswerte behalten und nicht wie andere SSDs an Leistung abnehmen. An Cache stehen 256 MByte zur Verfügung.

Erwähnt werden sollte noch, dass SanDisk die Platte in seiner Extreme-Line angesiedelt hat und damit für Ausfallsicherheit und Hochwertige Komponenten steht. SanDIsk gewährt dafür 5 Jahre Garantie auf das Produkt.

 

 

Leistungsdaten

In Lese- und Schreibgeschwindigkeit steht die SanDisk SSD Extreme II 240GB dem Konkurrenten Samsung SSD 840 Pro 256GB in nichts nach und ist teilweise sogar ein wenig schneller im Schreiben, abhängig von der Art der Daten. Die Zugriffzeigen liegen jedoch nur im oberen Durchschnitt.

  • Mittlere Lesegeschwindigkeit : 520 MByte/s
  • Mittlere Schreibgeschwindigkeit: 486 MByte/s
  • Zugriffszeit Lesen 0,082ms
  • Zugriffszeig Schreiben 0,056ms

Bei den IOPS ( Input Output operations Per Second) sieht die Samsung 840 Pro jedoch deutlich besser aus. Dies gilt vor allem für kleine Datengrößen in denen sie teilweise die 2-3 fache Menge pro Sekunde schafft.

  • IPOS Lesen bei 512 Byte: 12.150 Operations/s
  • IPOS Schreiben 512 Byte: 17.800 Operations/s
  • IPOS Lesen 4MB: 12.400 Operations/s
  • IPOS Schreiben 4MB: 12.900 Operations/s

Dies bedeutet nun nicht direkt schlechte Leistungswerte für die SanDisk Extreme II. Um die Menge der möglichen IOPS einer Samsung SSD 840 Pro wirklich auslasten zu können benötigt es grundsätzlich schon eines großen Server-Systems. Daher sind die Daten hier etwas mit Vorsicht zu genießen und stehen noch immer für einen sehr hohen Standard.

 

Leistungsafnahme

Ein super Stromsparer ist die SanDisk Extreme II 240GB nicht. Die Leistungsaufnehme beträgt im MIttel beim Lesen beträgt 3,1 Watt und beim Schreiben 5,2 Watt. Die Samsung SSD 840 Pro kommt dort jeweils knapp 1 Watt besser weg, was etwa 20-30% Energieersparnis entspricht.

Für ein Desktop System, in dem ich diese SanDisk Extreme II SSD eher sehe, macht das keinen Unterschied. Für einen Notebook Akku sind 1 Watt unterschied jedoch sehr viel. In diesem Szenario sind andere SSD Platten überlegen.

 

Fazit

Gerade Nutzern von Desktop PCs, denen die Ausfallsicherheit und Hochwertigkeit der Komponenten am Herzen liegt, kann die SanDisk Extreme II 240 GB SSD eine gute SSD sein. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten liegen auf Top-Niveau, Zugriffszeiten und IOPS eher im oberen Mittelfeld. SanDisks SSD punktet mit dem Marvell Controller, einem langen Garantieversprechen und der Aussicht auf sehr gute Leistung bei ausfallsicheren weil besonders hochwertigen Komponenten.

Aktueller Preis und mehr Infos:

FRISCH UND HEISS

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Das Edifier R1800BT ist ein aktives Bluetooth Lautsprechersystem, bestehend aus zwei Bassreflexlautsprechern und einer Gesamtleistung von 70 Watt RMS. Für einen guten Klang sorgen...