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Wireless

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Es geht gerade einiges ab im Sportbereich. Nicht die Auswahl an Activity Trackern wird immer größer, auch In-Ear Kopfhörer mit Bluetooth werden beliebter und die Hersteller ziehen mit vielen Modellen nach.

In diesem Test stelle ich euch den Jaybird X2 In-Ear Kopfhörer vor. Ein Bluetooth In-Ear Kopfhörer ohne Schnickschnack. Es gibt Musik auf die Ohren und eine Headset Funktion. Das wars. Das ganze in speziell Schweiß und Wasserabweisendem, leichtem Gehäuse.

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Übersicht zum Jaybird X2

Die Jaybird X2 kommen in verschiedenen Farben und sind klar auf den Musikgenuss beim Laufen oder im Gym ausgelegt. Die Ohrstöpsel sind relativ groß, was am eingebauten Akku und der Elektronik liegt. Diese ist in den Stöpseln untergebracht, nicht wie sonst oft üblich in einem separaten Nackenband. Als einzige Verbindung zwischen den beiden Stöpseln gibt es ein dünnes, flaches Kabel. An diesem baumelt die ebenfalls sehr schlanke Fernbedienung. Das mit auffälligste Merkmal sind die sogenannten „Finnen“. Das sind flossenförmige Silikonteile, die in die Ohrmuschel gesteckt werden um den Stöpseln zusätzliche Stabilität zu geben. Das funktioniert übrigens sehr gut. Durch die Wabenform im Inneren passen sich die ohnehin weichen Silikonfinnen sehr gut dem Ohr an und drücken dadurch nicht. Ebenfalls weich sind die Silikonaufsätze. Trotz, dass es unterschiedliche Größen gibt, sind jedoch alle relativ groß. Das liegt an dem relativ großen Durchmesser der Plastikkappe des Treibers. Zu kleinen Ohren wird dieser Durchmesser daher nicht passen. Der Akku der Jaybird X2 soll 8 Stunden lang durchhalten, was wohl für eine knappe Sportwoche ausreichen sollte.

Die Jaybird X2 können dank der komplett verschiebbaren und abnehmbaren Finnen außerdem mit dem Kabel über das Ohr getragen werden. Ich habe das selbst ausprobiert, finde jedoch wegen der Größe der Ohrstöpsel die andere Variante angenehmer. Möglich ist es aber.

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Zubehör und Funktionen

Im Lieferumfang enthalten sind

  • Eine recht große Gummitasche
  • Ein extrem breites USB Kabel zum Aufladen des Akku
  • Drei verschiede Größen der Silikonfinnen
  • Drei verschiedene Größen der Silikonaufsätze
  • Drei Comply Schaumstoff Ear Tips Aufsätze
  • Drei Kabelclips

Das ist recht üppig. Die Comply Schaumstoff-Aufsätze sind dabei solche, die sehr fest und schalldicht abschließen. Allerdings verschmutzen diese auch recht schnell.

Die Kabelclips sind für die straffe Anbringung des Kabels auf der Kopfrückseite da. Diese können das Kabel variabel verkürzen und verlängern. Dadurch sitzen sie bei jeder Kopfgröße straff am Hinterkopf.

Die Fernbedienung mit Mikrofon ist Standard. Ebenfalls immer häufiger gesehen, allerdings noch nicht Standard, sind die eingebauten Audioansagen. Beim Pairing ect. sagt eine Stimme diese Funktionen an. Das ist hilfreich, da wir keine LED oder ähnliches am Gerät selbst sehen können, sobald es einmal eingesteckt ist. Trotzdem ist eine im rechten In-Ear vorhanden.

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Im Einsatz

Beim Laufen, im Fitnesstudio und beim Rad fahren habe ich die Jaybird X2 ausprobiert. Egal in welchem Modi, sie haben mir dabei im Sitz sehr gut gefallen. Die Stöpsel sind trotz der eingebauten Elektronik wirklich sehr leicht und fallen daher kaum beim Tragen auf. Die Finnen sitzen sehr fest und das Kabel wackelt ebenfalls nach richtiger Einstellung nicht mehr herum. Wegen der schweiß- und wasserabweisenden Konstruktion brauche ich mir um Laufen im Regen oder die schlechte Behandlung der In-Ears ebenfalls keine Gedanken machen.
Erstaunlich gut funktionierte die Bluetooth Verbindung. Mit anderen Bluetooth Kopfhörern habe ich häufiger mal Probleme bei der Signalstärke. Wenn das Smartphone beispielsweise mal im Rucksack untergebracht wird, bricht die Verbindung schon einmal leichter ab. Bei den Jaybird X2 konnte ich selbst in großer Entfernung zum Bluetooth Transmitter keinen Abriss des Signals feststellen. Der hier eingebaute SignalPlus Empfänger ist wirklich gut. Das ist ein großer Pluspunkt.

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Klang des Jaybird X2 Wireless

Die Soundqualität der X2 soll laut Hersteller das schlagende Argument bei diesen In-Ears sein. Nunja ich bin davon nur so halb überzeugt.

Die Jaybird X2 klingen tatsächlich im Durschnitt sehr gut. Sie haben wohldefinierte, satte Tiefen, klingen offen und detailvoll und bringen ausreichen Lautstärke ans Ohr.

Sie haben jedoch eine sehr deutliche Erhöhung in den Zischlauten, was auf die Dauer für mich etwas anstrengend zum Hören ist. Becken, oder Percussions im allgemeinen, werden sehr hörbar übertönt. So ein bisschen als sei ein dauerhafter Hiss im Klangbild eingebaut. Mein Gehör ermüdet durch die sehr scharfen Zischlaute spürbar schneller, auch wenn sie etwas mehr anpeitschen.

Das ist aber klanglich auch der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen kann. Sonst klingen die Jaybird X2 wirklich sehr ausgewogen und detailvoll. Diesen Klangcharakter sollte man also mögen oder wenigstens nicht direkt meiden wollen, um mit den X2 glücklich zu werden.

Aktueller Preis und mehr Infos zum Jaybird X2:

Jaybird X2-M hochwertiger kabelloser Ohrhörer mit Schaumstoff Ohrpolster schwarz

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Test – Ion Audio Anyroom:

Ion Audio bringt mit dem Anyroom StereoLautsprechersystem für iPod und iPhone eine kleine und unscheinbare Anlage heraus, die Kabel überflüssig macht. Wireless verbindet man seinen MP3 Player über ein kleines Modul mit dem Anyroom. Klasse Konzept, aber stimmt der Klang auch? Wir finden´s heraus, in unserem Testbericht des Ion Audio Anyroom.[singlepic id=185 w=440 h=320float=center]

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Außen:

Schwarz und im matten Kunststoffkleid präsentiert sich der Anyroom seinem Besitzer beim Auspacken aus der gut gepolsterten Verpackung. Mit im Karton liegen außerdem das Stromkabel, der Sender und die Bedienungsanleitung.

Der kleine Sender zum Anstecken an dem MP3 Player ist ebenso unscheinbar wie der Rest des Anyrooms. Schwarzer Kunststoff, ein Ion Audio Logo und eine LED. Das wars.
Umgedreht auf die Rückseite, die mit unerwarteter Anschlussmöglichkeit auffällt. Es gibt einen Chinch Eingang,einen Chinch Ausgang. Auch ein Lautstärkenregler ist vorhanden.
Für einen Lautsprecher, dessen Hauptmerkmal die Funkübertragung für den iPod und das iPhone ist, hätten wir mit weniger gerechnet. Vorbildlich.
Sonst gibt’s nicht viel zu bemerken. Eins ist jedenfalls klar: auffallen soll diese kleine Kiste sicherlich nicht. Ehr unscheinbar im Raum stehen und guten Klang verbreiten. Aber warum auch nicht? Das passt so genau ins Konzept.

 

Konzept:

Der Sender des Anyroom sendet einen Audio-Stream an jeden Lautsprecher in der Nähe. Dabei wird eine spezielle Übertragungstechnik eingesetzt, die einen konstanten Datenstrom mit hohem Datendurchsatz ermöglicht. Das garantiert qualitativ hochwertige Übertragung der gestreamten Musik. Per Bluetooth beispielsweise ist eine Übertragung derart nicht möglich weswegen man den Sender hinnehmen muss. Da der aber gut verarbeitet ist und fest im Slot des iPhone oder iPod sitzt stört das kaum. Nur wenn der Nachbar zur Musiksession vorbeikommt muss man eben mal den Sender umstecken. Es sei denn man hat gleich zwei oder mehr der Anyroom Lautsprecher.[singlepic id=179 w=320 h=240 float=right]Da wären wir schon bei Punkt zwei des Konzeptes. Da jeder Lautsprecher in der Nähe die Musik von sendenden Playern empfängt, lohnt es sich durchaus direkt mehrere Geräte in einem oder verschiedenen Räumen zu platzieren. Dann heißt es nämlich nur noch: von der Couch aufgestanden, iPhone mitgenommen und im Schlafzimmer weitergehört. Bei einem Preis von knapp 180€ pro Gerät allerdings keine so billige Variante seine eigenen Klänge in jedes Zimmer zu streamen. Die Option, vergünstigte Empfangslautsprecher nachträglich hinzu zu kaufen, gibt es bei Ion Audio leider nicht. Man muss schon einen weiteren kompletten Anyroom mit Sender anschaffen.[singlepic id=176 w=320 h=240 float=center]

 

Klang:

Ohren auf. Erwarten darf man wohl einiges bei einem nicht günstigen Preis von 180€. Der erste Höreindruck hat uns allerdings etwas enttäuscht. Aber fangen wir vorne an.
Im Hochtonbereich spielt der Anyroom klar und sauber auf. Lediglich die sehr hohen Frequenzen werden ein bisschen weniger brillant wiedergegeben. Der Mittenbereich kann ebenfalls punkten. Gitarrensounds sind klar aufgelöst und werden sauber wiedergegeben.[singlepic id=186 w=320 h=240 float=right]Was uns weniger gefallen hat, ist zum einen die Trennung zwischen Höhen und Mitten und zum anderen der Tiefenbereich.
Beim Übergang von den Höhen in den Mittebereich ist uns ein kleines Loch aufgefallen. Dadurch klingen beispielsweise Stimmen etwas zu dumpf. Jedoch gibt das noch nicht großen Grund zur Klage.

Im Bassbereich müssen wir da schon einige Punkte mehr abziehen. Die von Hersteller angegebenen 33 Hz erreicht der Anyroom nämlich nicht. Ja leider leistet er sogar noch enorm weniger. Während Kicks noch dargestellt werden, sind Bassgitarren nur noch zur Hälfte des Spektrums hörbar, tiefe Bässe werden gar nicht mehr übertragen. Warum wird klar, wenn man dem Anyroom unter sein Metallgitter schaut. Der Durchmesser des Tief-Mitteltöners wurde etwas zu klein gewählt. Da gibt die Physik einfach nicht mehr her. Um das klarzustellen: Es ist keine Katastrophe aber bei tiefenbetonter oder elektronischer Musik fehlt einfach der nötige Druck und Tiefgang um wirklich musikalische Stimmung aufkommen zu lassen. Bei sehr tiefen Bässen konnten wir sogar eine leichte Verzerrung feststellen, da die Membranen mit diesen Frequenzen schlicht überfordert waren. Solche Frequenzen mag der Anyroom einfach nicht, das muss einem vorher klar sein.

Die Lautstärke ist für den alltäglichen Gebrauch ausreichend, wird allerdings keine Party beschallen können.

 

Das mit dem Funk:

Klanglich gibt es keinen wahrnehmbaren Unterschied zwischen der Übertragung vom Sender aus oder über ein Kabel. Das ist Klasse, denn es ist wirklich bequem ohne Kabel überall im Raum mit seinem Player sitzen, stehen und gehen zu können. Außerdem könnte die Installation der Lautsprecher nicht einfacher sein. Mehr als ein Stromkabel einstecken braucht es nicht. Die Reichweite ist in den von Ion Audio versprochenen Maßen und damit völlig ausreichend. Innerhalb eines Raumes kann man sich frei bewegen und auch noch ins Nebenzimmer gehen ohne, dass die Übertragung aussetzt. Nach 10-15 Metern Luftlinie bricht dann allerdings die Verbindung ab. Bevor das passiert hört man den Lautsprecher aber eh nicht mehr. Oder gehen sie zu ihrem Nachbarn um bei ihm noch die eigene Anlage von zuhause zu hören?[singlepic id=183 w=500 h=420 float=center]

Fazit:

Zugegeben, wir waren etwas traurig wieder das olle Kabel in´s Phone stecken zu müssen, um nach der Arbeit zuhause noch ein paar Songs zu hören. Das Wireless-Feature und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Freiheiten haben es uns sehr angetan. Beim Klang muss einem jedoch vorher bewusst sein, dass es sich beim Anyroom um dezent klingende Lautsprecher ohne Tiefgang handelt.
Hört man ohnehin viel klassische Musik, einfachen Pop oder nur nebenbei, so reicht der Klang des Anyroom vollkommen aus.[singlepic id=172 w=320 h=240 float=right]Plus:

  • unauffälliges Design
  • iPod und iPhone Streaming
  • Anschlüsse für andere Player

 

Minus:

  • klanglich ohne Tiefgang
  • verzerrt bei zu tiefen Frequenzen
  • keine reinen Empfangslautsprecher verfügbar

 

Preis: ca 180€ (Stand 08/11)

Anyroom bei Ion Audio

Anyroom bei Amazon

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