a-JAYS Four / Vier im Test – saftig klingende Ohrkanalhörer

a-JAYS Four / Vier im Test – saftig klingende Ohrkanalhörer

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Im diesem Test geht es um die a-JAYS Four oder a-JAYS vier, wie sie für den deutschen Raum heißen. Diese In-Ear Kopfhörer /Headset mit iPhone Fernbedienung sind beim Verkaufspreis von knapp 60€ noch erschwinglich. JAYS ist dazu mal wieder eine frische Marke, die im Design neue Akzente setzt.

 

Eindruck:

Ein Pluspunkt für die Verpackung der a-JAYS Four. Drinnen sind die Ohrhörer und gleich fünf Paar Aufsätze in so ziemlich allen Größen. Das Material ist Silikon.

Besonderes Designmerkmal sind die sehr kleinen Ohrhörer und die vergleichsweise breiten Flachleiterkabel. Ich habe da schon viele negative Kommentare zum optischen Eindruck gelesen. Mir gefällt das Design aber gut weil es neu und frisch ist. Entsprechenden Mut mal was neues zu tragen sollte man haben, was gibt’s schlimmeres als Einheitsbrei.

Optisch ist die Verarbeitungsqualität gut. Ein paar Plastikränder und Gummiüberstände aus der Fertigung gehen für die Preisklasse in Ordnung. Farblich sind Weiß und Schwarz erhältlich. Hier nur der Hinweis: Weiße Ohrstöpsel werden schnell schmutzig.

 

Tragekomfort und Bedienung:

Zur Bedienung gibt es nicht viel zu sagen. Die Fernbedienung tut ihren Dienst und ist dank verschieden geformter Knöpfe auch ohne Hinsehen einfach zu bedienen. Mikro geht in Ordnung, lediglich der Klinkenstecker kann etwas zu wackelig in der Buchse sitzen. Das ist aber abhängig vom Player. Mein alter iPod ist wackelig, das Smartphone hingegen passt gut.

Der Tragekomfort hängt stark von der eigenen Ohrform ab. Die Ohrhörer sind sehr kurz  und können entsprechend nicht tief im Ohr versinken. Zudem sind die Kanten an der Unterseite hart und können auf die Haut drücken. Ich muss die a-JAYS Four beispielsweise etwas schräg ins Ohr stecken, damit die Plastikkante nicht auf mein Ohr drückt. Dadurch hängen aber auch die Kabel nicht mehr ganz gerade herunter was den optischen Eindruck etwas trübt. Passt also nicht jedem, darum probetragen. Zurückschicken geht immer.

Sitzen die a-JAYS Four richtig ist die Isolierung vor Außengeräuschen sehr gut. Da kommt kaum noch etwas durch.

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Klang:

Die a-JAYS four klingen richtig gut bei House, Electro und Hip-Hop und allgemein elektronischer Musik. Alle anderen Musikrichtungen klingen, gemessen an der Preisklasse, auch noch gut.

Das liegt am Klangcharakter. Der ist bei diesen Ohrhörern tiefen- und mittenlastig. Tiefen sind sehr satt, breit und warm, trotzdem aber noch nicht übertrieben. Andere Ohrhörer schaffen mehr Detail in den Bässen, trotzdem gefallen mir die Tiefen in ihrer Abstimmung wirklich gut. Ähnlich verhält es sich in den Mitten. Diese sind sehr zentral im Klangbild und gehen nicht in den satten Tiefen unter. Daher auch die Präferenz für elektronische Musik, hier liegen deren Akzente.

Im Übergang von oberen Mitten in die Höhen und aufwärts sind die a-JAYS vier dann weniger detailreich und Anschläge auf Snaredrums wirken matschig. Rock, Pop und Akustik klingen entsprechend weniger gut auf den a-JAYS vier.

Mir gefällt der Klangcharakter wirklich gut obwohl er weit von linear entfernt ist. Aber das Hören mit den satten Bässen und breiten und starken Mitten macht bei elektronischer Musik mit saftigen Synthesizer Klängen einfach richtig viel Spaß!

 

Fazit: Not Everybody’s Darling

Die a-JAYS Four bringen ein auffälliges Design auf die Straße, dem nicht jeder gewachsen ist. Gleiches gilt für die Form der Ohrhörer, deren Kanten abhängig von der Ohrform drücken können.

Klanglich machen elektronische Musik und Hip-Hop, durch fette aber nicht übertriebene Bässe und starke Mitten, enorm Spaß und klingen für die Preisklasse um 60€ richtig gut. Etwas matschig und mit weniger Detial in den Höhen erklingen allerdings Rock, Pop und Klassik. Bei solcher Musik sind die filigranen Phonak Audéo PFE 112 eher meine Empfehlung.

Kaufen? Preis: Ca 60€ (Stand 06/13)

Aktueller Preis und mehr Infos:

 

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