Moshi Audio Moonrock – Headset/Kopfhörer Combo

Moshi Audio Moonrock – Headset/Kopfhörer Combo

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Moshi Audio bringt eine neue Headset/Kopfhörer Kombination mit außergewöhnlichem Design auf den Markt. Moonrock heißten die iPhone kompatiblen Kopfhörer. Wir haben sie einem ausgiebigen Test unterzogen.[singlepic id=84 w=420 h=440 float=center]First Look:

Für unseren Test haben wir die Moonrock Black bekommen. Insgesamt gibt es neben Schwarz 5 weitere Farben: Rot, Gelb, Weiß, Mintgrün und Rosa.[singlepic id=79 w=280 h=240 float=left]

Die Farben finden sich sowohl auf der Außenseite der Stöpsel, als auch im mitgelieferten Case wieder. Die Kabel hingegen sind jeweils in einer Kontrastfarbe gefärbt. Bei unserem schwarzen Case war das zum Beispiel dann Rot. Designtechnisch ein Volltreffer jedoch ist fraglich ob man mit roten Kabeln durch die Gegend laufen will. Geschmackssache.

Im Lieferumfang enthalten sind weiterhin drei unterschiedlich große Paare von Aufsätzen für die Stöpsel. Damit sollten sie dann auch eigentlich jedem passen. Eine kurze Bedienungsanleitung liegt ebenfalls bei. Die Beschreibt aber wirklich die Basics.

 

Verarbeitung:

Das Case ist aus einer Kombination von Kunststoff und Gummi gefertigt und bietet den Ohrstöpseln einen guten Schutz. Das Kabel kann innerhalb des Cases aufgerollt werden.[singlepic id=85 w=280 h=220 float=right]Dazu klappt man das Gummi einfach um und rollt das Kabel auf. So kann das geschnürte Paket schnell in der Tasche verstaut werden und es gibt keinen Kabelsalat beim Rausholen – ein großer Pluspunkt.

Ein Problem ergibt sich allerdings beim Rausziehen der Ohrstöpsel aus dem Case. Dabei muss man zwangsweise am Kabel ziehen, um die leicht festgeklippten Stöpsel heraus zu ziehen. Auf Dauer kann das bestimmt nicht gut für das Kabel sein. [singlepic id=80 w=280 h=240 float=right]

Die Stöpsel selbst fühlen sich robust an und sind mit R und L markiert für die richtige Seitenzuordnung. Das Kabel fanden wir allerdings ein wenig klebrig. Hier gibt es viele andere Modelle, die mit glatten Kabeln daherkommen. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht so schnell an Kleidung hängen bleiben und weniger leicht verknoten. Es gibt allerdings auch noch wesentlich schlimmere Beispiele von klebrigen Kabeln.

Der 3,5mm Klinkenstecker ist in iPhone typischer, kurzer Bauweise ausgelegt und verschwindet somit auch weniger störend mit dem Player in der Tasche.

 

Getragen:

Geschmackssache die Zweite:

Im Ohr sitzen die Stöpsel ohne Frage ganz in Ordnung. Stören könnte nur die etwas zu groß geratene runde Platte hinten am Stöpsel. In kleine Ohren passen die Moonrock wohl nicht hinein.

Worüber sich allerdings streiten lässt, ist das eigenwillige Design. Die Stöpsel ragen durch ihre Bauform ziemlich weit aus dem Ohr hinaus und man kommt sich ein bisschen wie Frankensteins Monster vor –  nur, dass bei ihm die Stifte etwas tiefer saßen.

Zugegebenermaßen ist dies nicht so schlimm. Dennoch wirken die Stöpsel durch die große Plastikplattewenig ergonomisch und sehen einfach komisch ungewohnt aus. Was beim Case noch wunderbar Sinn machte wird beim Tragen allerdings einige skeptische Blicke auf sich ziehen.

 

Angesprochen und angehört:

Zuerst zum „wie spricht es sich eigentlich?“ . Das Mikrofon hat einen guten Klang und beim Testanruf in der Redaktion war alles gut verständlich. Die Sprachwiedergabe wird durch die geschlossene Bauform der Stöpsel begünstigt. Außengeräusche werden sehr gut abgeschirmt und die Stimme des Gesprächspartners klingt sehr verständlich. [singlepic id=81 w=280 h=220 float=left]„Wie Hört es sich denn?“

Vorab: Der Klang des Moonrock hat uns leider nicht begeistern können. Beim Testhören durch mehrere Musikgenres fiel uns vor allem die starke Bassanhebung negativ auf. Bei  lauterem Hören haben wir deshalb  lieber wieder etwas leiser gedreht. Diese Bassübertönung unterdrückt leider auch einiges der tiefen Mitten, die daher leider etwas untergehen. Sprache und weniger basslastige Musik hört sich in diesem Bereich vergleichsweise wieder ganz okay an. Die oberen Mitten und Höhen wirken jedoch stets dumpf und undifferenzierbar. Teilweise werden sogar Frequenzen in diesem Bereich verzerrt wiedergegeben, wie zum Beispiel S-Laute beim Gesang.

Der Faktor Geschmack spielt hier allerdings zum dritten Mal eine Rolle. Für uns als Redaktion, die viel Wert auf originalgetreuen Klang legt, schneiden die Moonrock nicht gut ab. Wer allerdings auf sehr überbetonte Bässe und einen ehr zurückhaltenden Mitten- und Hochtonbereich Wert legt, wird mit den Moonrock schon etwas anfangen können.

 

Fazit:

Wie man es auch dreht und wendet die Moonrock bleiben eine Geschmacksfrage. für jeden empfehlen können wir sie nicht, da der Klang in manchen Frequenzbereichen überhöht wiedergegeben und teilweise etwas verzerrt wird. Auch das Design, welches in Verbindung mit dem praktischen Case noch großen Sinn macht, fiel uns beim Tragen durch das merkwürdige Aussehen der Stöpsel und das weite Herausragen aus dem Ohr etwas negativ auf.

Was darf man also für 40€ von einer Headset/Kopfhörer-Kombination erwarten? Wir finden etwas mehr! Vor allem aber einen besseren Klang. Die Ultimate Ears 200vi liegen in der selben Preisklasse, zeichnen sich durch ein abgestimmtes Klangbild aus  und wären damit unsere bevorzugte Wahl. Wer auf starke Bässe und ein außergewöhnliches, auffälliges Design steht, kann sich die Moshi Audio Moonrock kann sich die Moshi Audio Moonrock aber mal anschauen. Sie sind eben nicht was für jeden, dafür aber selten.[singlepic id=115 w=320 h=240 float=right]Plus:

  • praktisches Case
  • stabile Stöpsel
  • wechselbare Aufsätze
  • außergewöhnlich

Minus:

  • überhöhte Bässe
  • dumpfer Klang
  • Design und Farben sind nicht für jeden etwas
  • Tragekonfort leidet etwas

Preis: 40 €

Herstellerseite:

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