SanDisk Extreme Pro UHS II mit 64GB im Test – für Bursts...

SanDisk Extreme Pro UHS II mit 64GB im Test – für Bursts und 4K

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Der neue UHS II Standard ist draußen und auch SanDisk schickt mit der Extreme Pro SDXC Karte einen Kandidaten ins Rennen. In diesem Test geht es hauptsächlich um die Werte der SanDisk Karte und weniger um den neuen UHS II Standard. Wer dazu mehr lesen möchte, dem sei der Artikel zur Toshiba Exceria Pro ans Herz gelegt. Dort bin ich etwas mehr darauf eingegangen, was der neue Standard so alles kann und wofür man ihn braucht.

 

Überblick

Die SanDisk SDXC Card Extreme Pro UHS II haben wir im Top-Modell mit 64GB zum Test bekommen. Noch stehen hier keine 128GB zur Verfügung. Die Technik steht gerade noch in den Startlöchern und wird erst noch entwickelt. Das sieht man alleine schon daran, dass die aktuellen Karten auch noch niedritere Klassenstandards erfüllen. Bei den üblichen SDXC Karten gibt es fast keine Karte mehr ohne den Klasse 10 Standard. Die SanDisk Extreme Pro UHS II erfüllt jedoch aktuell nur den Klasse 3 Standard. Das mag sich wenig anhören, ist aber der eben genannten neuen Technologie geschuldet und außerdem zwei Klassen höher als die eingangs erwähnte Toshiba Karte. Die Karten werden sich noch weiter entwickeln und die Leistung weiter steigen. Trotzdem ist der UHS II Standard schon bereits jetzt deutlich schneller als der UHS I Standard mit Übertragungsgeschwindigkeiten aufwärts von 200MB/sek. Somit geeignet für 4K Video und eine ganz klare alternative zu den sonst schnelleren Compact Flash Karten.

Die SanDisk Karte kommt im üblichen Design daher, äußerlich sieht man ihr kaum an, dass es sich um eine schnellere Karte handelt. SanDisk selbst wirbt mit 280MB/sek Übertragungsgeschwindigkeit. Ob diese sich erreichen lassen stellen wir noch fest.

Preislich liegt die SDXC Karte noch in der Oberklasse. Über 130€ muss man aktuell für 64GB auf den Tisch des Hauses legen. Da sind die UHS I Karten deutlich günstiger für mehr Speicherkapazität. Hier ist also eine klare Abwägung zwischen Preis und Leistung gefragt. Die 32 GB version gibt es allerdings immerhin schon für 87€. Hier muss man sich jedoch die Frage stellen ob bei Aufnahme von 4K Video die Kapazität von 32GB noch wirklich ausreichend ist.

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Leistung

Die Leistungsdaten der SanDisk Karte überzeugen.

In der Spitze messen wir beim Lesen in etwa die versprochenen 277 MB/sek. Die Mittlere Lesegeschwindigkeit liegt bei 265MB/sek. was ein sehr guter Wert ist. Beim Schreiben ist die Karte gewohnt ein wenig langsamer und erreicht maximal 265MB/sek und die mittlere Schreibgeschwindigkeit liegt bei 235MB/sek.

Das sind Werte, die schon fast nach einer SSD klingen und wo man sich fragt, wo hier eigentlich noch der Unterschied besteht. Dieser kommt allerdings noch in den IOPS bzw. den Zugriffszeiten zum Tragen. Die Karten sind dabei eher weniger auf das Multitasking, und eher auf singuläre Tasks ausgelegt, was bei der Nutzung in Kameras und Recordern auch Sinn macht.

Die mittlere Zugriffszeut beträgt 1,17ms beim Lesen was gut ist. Beim Schreiben jedoch nur noch 19,45ms. Die längste Zugriffszeit beim Schreiben liegt bei 67,68ms was schon etwas lange ist.

Die mittleren IOPS beim Lesen sind hoch und liegen bei 853 IO/s. Damit lassen sich die Karten auch bei vielen Files schnell auslesen. Die mittleren IOPS beim Schreiben liegen hingegen bei 51 IO/s was natürlich nicht mehr mit den IOPS von 70.000 von aktuellen SSDs vergleichbar ist und dem eben genannten Profil von Kameras und Recordern zusagt.

Garantie gibt es übrigens „lebenslänglich“

Preis und mehr Infos hier:

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