TEST: JBL OnBeat iPod, iPhone, iPad Dock – König der Zimmerlautstärke

TEST: JBL OnBeat iPod, iPhone, iPad Dock – König der Zimmerlautstärke

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Test: JBL OnBeat iPod Dock 

iPod, iPhone, iPad Docks, so werden die kleinen Audiostationen genannt, in die man sein i-Produkt reinsteckt und Musik hören kann. Gepaart mit einer Fernbedienung, diversen Zusatzanschlüssen und einem annehmbaren Sound, haben sich diese Lautsprecher schnell bei den iPhone Accessoires einen beliebten Platz erkämpft. Der JBL OnBeat, der unseren Test durchlaufen durfte, glänzt außerdem mit stilvollem Design und kann vom kleinen iPod Nano bis zum iPad alle Apple Geräte aufnehmen.

Im Anschluss nicht Wundern wenn ich iPod, Phone und Pad synonym verwende. Der OnBeat erfüllt alle Funktionen bei den i-Geräten.

Außen:

Wie schon gesagt, ist der OnBeat mit seinem geschwungenen Design schon eine Schönheit unter den iPod Lautsprechern. Die silbernen Zierleisten harmonisieren gut mit dem glänzenden, schwarzen Kunststoff und dem gelochten Metall.

Regelrecht auf  dem Thorn in der Mitte des Gerätes, darf iPod, iPhone oder iPad platznehmen. Das Gerät ist außerdem für die schicke „Cover Flow“-Ansicht  um 90° drehbar und liegt dann seitlich im Dock.

Damit in dieser und in der hochkanten Position nichts verrutschen kann hat JBL zwei Aufsätze für iPhone und iPod, sowie einen für das iPad eingepackt, die den wertvollen Musikplayer in Position halten. Das klobig große iPad ist übrigens nicht um 90° schwenkbar. Das verhindert eine Arretierung, die einrastet wenn der entsprechende Aufsatz eingesetzt wird. Ohnehin wirkt das große iPad etwas überdimensioniert in dem sonst ehr kleinen Dock.

Bedienung und Features:

Das iPod eigene Menü dient zur Auswahl und Steuerung der Musikwiedergabe. Dabei kann die Bedienung wahlweise über die iPod-Steuerung am Gerät selbst, oder über die mitgelieferte Fernbedienung erfolgen. Auf der Fernbedienung sind die wichtigsten Funktionen abgebildet. Navigation, Lautstärkenregulierung und Play, Pause lassen sich so auch von der Couch oder aus dem Bett ausführen. Die Fernbedienung selbst fügt sich mit  schlichtem, glänzendem Schwarz gut ins Gesamtbild des Docks ein und ist sehr klein und dünn. Wurstfinger werden damit vielleicht ihre Probleme haben, Grundsätzlich ist die Bedienung aber gut möglich. Ein- und Ausschalten kann man das Dock mit der Fernbedienung jedoch leider nicht.

Auf der Rückseite des Docks sind zusätzliche Anschlüsse für USB, Audio In und Video Out.

Der Power-Knopf ist ebenso auf der Rückseite verbaut und lediglich elektronisch. Das Gerät schaltet also nie komplett ab sondern verbleibt im Standby. Da das iOS Gerät auf dem Dock auch aufgeladen wird ist dies vom Hersteller wohl auch so gewollt. Etwas unglücklich finde ich jedoch die Positionierung des Knopfes. Zwischen den Anschlüssen und im Gehäuse flach versenkt, kann man ihn im Dunkeln schwer finden. Außerdem wäre eine Platzierung an der Vorderseite logischer und einfacher zugänglich gewesen.


Die Lautstärke des Docks lässt sich an der rechten Seite über zwei Knöpfe zusätzlich regeln. Zwischen diesen beiden Knöpfen befindet sich außerdem eine Status-LED.

 

Technik:

Für die Audio Wiedergabe in Stereo sorgen die beiden kleinen Lautsprecher, die links und rechts im Dock sitzen und breit in beide Richtungen abstrahlen. Durch diese Ausrichtung wird ein etwas bereiteres Stereo-Bild erzeugt, als es eigentlich mit so nah aneinander platzierten Membranen möglich ist. Tatsächlich verteilen sich die Höhen durch diese Anordnung breiter im Raum und wirken weniger gerichtet.

Über den eingebauten USB-Port ist die Verbindung zum Rechner möglich. So muss das iOS Gerät nicht mehr an den Rechner angeschlossen werden, sondern kann gleich im Dock mit neuer Musik gefüttert werden. Eine weitere Signalquelle kann außerdem über den Audio In eingeschleift werden. So habe ich beispielsweise meinem Laptop angeschlossen und konnte so auch einen Film mit den Lautsprechern im Dock schauen.

 

Der große Vorteil eines Docks:

Einmal aufgestellt ist das Dock die absolute Schaltzentrale des iPhone´s . Kommt man von der Arbeit nach hause, so steckt man sein leeres Telefon auf das Dock und es wird automatisch aufgeladen. Die eigene Lounge-Playlist begleitet musikalisch das Abendessen. Später wird dann noch die neuste Musik über den Audio In des Docks vom Laptop aus vorgehört und anschließend per USB-Verbindung direkt auf das iPhone geladen.

Abends vorm Einschlafen dann noch einen Film geschaut und mit der Fernbedienung das Dock bedient, während später in der Nacht das iPhone voll auflädt.

Einmal das iPhone bewegt? Schon recht komfortabel so ein Dock für alles.

 

Der Klang:

Neben der zentralen Steuerfunktion, sollte der Klang des Docks auch stimmen. Der kleine JBL OnBeat hat mich dabei voll überzeugt. Trotz der platzsparenden Bauweise und der kleinen Membranen spielt das Dock groß auf. Klare und erstaunlich präzise Höhen vereinigen sich mit warmen, breiten Mitten und einem ordentlichen Tiefenfundament. Gerade die tiefen Töne werden durch einen Bassreflexkanal begünstigt und können sich, besonders bei Aufstellung des Docks nahe einer Wand, durchaus sehen lassen. Auch die Tiefenstaffelung ist enorm gute gelungen und sorgt dadurch für zusätzliches Detail in der Wiedergabe.

Für gewöhnliches, entspanntes Hören wirklich ein sehr rundes Klangerlebnis. Erst wenn der OnBeat richtig aufgedreht wird kommt, nimmt die Lautstärke der Tiefen nicht mehr zu und sie werden durch die Mitten und Hohen übertönt. Zu keiner Zeit werden Frequenzbereiche jedoch verzerrt oder die Lautsprecher überstrapaziert. JBL hat hier sehr genau den Grenzbereich seines Docks abgesteckt und entsprechend begrenzt. Für die große Party oder eine ausgiebige Power-Musik-Session reich dieses kleine Dock dann nicht mehr aus. Bei normalen Einsatz zuhause am Schreibtisch oder im Schlafzimmer, macht der OnBeat aber eine sehr gute Figur mit spitzenmäßigem Sound.

Das Dock

Fazit:

Mit vielen angenehmen Features wie diversen Eingängen und einer Fernbedienung, wird der JBL OnBeat schnell zur Steuerzentrale für iPod, iPhone und iPad. Klanglich spielt das Dock auf hohem Niveau und sorgt mit präzisen Höhen und Mitten, sowie einem bemerkenswerten Tiefenfundament für spitzenmäßigen Klang auf Zimmerlautstärke. Zu einem Preis von knapp 150€ ist er nicht der günstigste auf dem Markt, bietet dafür aber auch enormes.

Bei Design und Bedienung wurde ebenso mitgedacht, sodass der JBL OnBeat eine klare Kaufempfehlung bei den kleinen iPod Docks von uns erhält.

Plus:

  • hervorragender Klang auf Zimmerlautstärke
  • Design
  • handliche Bauweise
  • Fernbedienung
  • viele Ein- und Ausgänge
  • hochwertig verarbeitet

Minus:

  • Bei hohen Lautstärken in den Tiefen überfordert
  • nicht per Fernbedienung ausschaltbar

Preis: ca. 130€ (Stand 12/2011)

Preis und Infos bei Amazon.de

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